Thomas Macho
Biographic Data
| ID | 290398 |
|---|---|
| NAME | Thomas Macho |
| GIVEN NAMES | Thomas |
| FAMILY NAME | Macho |
| SIGNATURE | MACHO T |
| AFFILIATIONS | Humboldt University, Germany |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 20 |
| TOTAL CITATIONS | 11 |
| AUTHOR COUNT | 17 |
| EDITOR COUNT | 3 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2002 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2026 |
| H-INDEX | 1 |
Philosophische Schriften
Der zweite Band der Edition der Schriften von Susan Taubes umfasst ihre 1956 abgeschlossene, bisher unveröffentlichte Dissertation Der abwesende Gott. Eine Studie über Simone Weil sowie ihre Aufsätze und Rezensionen, die zwischen 1951 und 1959 in renommierten Zeitschriften wie The Journal of Religion oder The Review of Metaphysics erschienen sind. Ausgehend von den Grundlinien der Moderne untersucht Susan Taubes in ihren philosophischen Schriften…
Freiheitsrechte, Freiheitspflichten
Im Ausgang von der Unterscheidung zwischen Freiheit als passivem Schutzbegriff (etwa gegen Diskriminierung) und aktiver Freiheit (etwa der Meinungs- und Versammlungsfreiheit) werden Verfassungen, philosophische Positionen und literarische Referenzen verglichen. Ein Schwerpunkt wird auf das Gewicht und die Bedeutung der Gewaltenteilung, etwa unter Bezug auf Montesquieu und seine Untersuchung Vom Geist der Gesetze (1748), gelegt
War Jacob Taubes ein Scharlatan
Seine großen, dunklen Augen ruhten niemals auf einem Ding. Immer war ein Flackern in ihnen, dem oft eine Bewegung um einen verletzlichen Mund entsprach.» Dieter Henrich war diesem «Flackern» – das er in seinem Nachruf auf Jacob Taubes (1923–1987) mit einer zarten physiognomischen Vignette beschwört – in den frühen sechziger Jahren an der FU in Berlin begegnet. Und bald darauf auf der ersten Reise ins gelobte Land Amerika, wo Taubes, der schon ein…
Alone With Oneself
The essay examines solitude not as fate, sacrifice or passion, but as an experience that is actively initiated, that is perceived ambivalently, sometimes painfully, but also sensually, and that functions as context as well as occasion for the practice of cultural techniques – talking (to oneself), reading, writing, drawing or painting. Solitude techniques are analysed as “technologies of the self” (Michel Foucault) and “techniques of the body” (M…
Wissenschaftsgeschichte als Übersetzung. Von Netzwerken, gescheiterten Versuchen und Gedankenexperimenten
Translational History of Science: On Networks, Failed Trials and Thought Experiments . Starting with the question, why it could be difficult to write a history of history of science, the paper summarizes problems and risks of traditional concepts of interdisciplinarity. The essay postulates different modes of transgressive thinking and focuses on future topics of history of science, e.g. early networks of scientists, missed encounters, case studi…
Ästhetik der Materialität
Materie und Materialität standen lange im Schatten des Geistigen und der Ideen. Alle Materie, so die Prämisse, ist beschränkt, weil in den Grenzen ihrer physikalischen Bedingungen verhaftet. Dass jedoch Geistiges und Materielles einander bedingen, dass Materie und Materialität unser Denken formen und den Umgang mit Artefakten prägen, wurde insbesondere auf dem Gebiet der Künste weitgehend ignoriert. Dabei hat die Ästhetik, verstanden als Kunst-Wa…
Bonds
Die seit fünf Jahren aktuelle Finanz- und Schuldenkrise wird häufig moralisch kommentiert. Diese verbreitete Praxis bezieht sich auf die Gewissheit, dass manche Straftaten durch Geldzahlungen gesühnt werden können, also durch Verwandlung einer rechtlich-moralischen in eine finanzielle Schuld, und umgekehrt versäumte Geldzahlungen – zum Beispiel Steuerhinterziehungen – durch Haftstrafen geahndet werden können. Ökonomische sind häufig moralische En…
Kulturtechniken der Synchronisation
Befehlen. Kulturtechniken der sozialen Synchronisation
Second-Order Animals
This paper explores the thesis that the concept of cultural techniques should be strictly limited to symbolic technologies that allow for self-referential recursions. Writing enables one to write about writing itself; painting itself can be depicted in painting; films may feature other films. In other words, cultural techniques are defined by their ability to thematize themselves; they are second-order techniques as opposed to first-order techniq…
Askese als kreative Strategie
Inter-Cool 3.0
Dieses Kompendium gibt einen Überblick über die Geschichte und das aktuelle Spektrum jugendkultureller Szenen sowie über mediale Bilder und Welten von Jugendlichen. Anknüpfend an das bahnbrechende Katalogbuch »Schock und Schöpfung« und den Ausstellungskatalog zu Jugendkulturen im Ruhrgebiet »Land der Hoffnung, Land der Krise« aus den 1980er Jahren liefert das Buch einen Überblick über den aktuellen Stand der Jugendkulturforschung in der zweiten D…
Gesten
Gesten gehören zu den frühesten und wichtigsten Darstellungs- und Ausdrucksformen. Sie sind allen Menschen gemeinsam und sind zugleich historisch und kulturell unterschiedlich. Gesten sind Handlungen ohne Worte. Als soziale und ästhetische Darstellungs- und Ausdrucksformen bringen sie den Körper in Erscheinung. Sie sind dynamisch und performativ; sie spielen eine zentrale Rolle in: bildender Kunst, Film und Musik; Theater, Performance und Tanz; s…
Kulturen jenseits der Schrift
Die europäische Faszination für das Primitive um 1900 gründete in der Begegnung mit einer Form von Kultur, die genau jenes mediale Apriori nicht besaß, das bis zum Aufkommen technischanaloger Medien das Leitmedium der eigenen Kultur gewesen war: die alphabetische Schrift. Die (alphabet-)schriftlosen Völker wurden nicht nur zum Objekt und Erprobungsfeld des wissenschaftlichen Einsatzes neuer analoger Medientechniken jenseits der alphabetischen Sch…
Magie und Religion
Die Magie ist nicht tot zu kriegen: Bis heute prägt sie Religion und Alltag mehr, als uns manchmal bewusst ist. Obwohl die neuen ›sekundären‹ Religionen alles Magische entschieden verdammten und bekämpften, lebte nicht nur vieles davon fort, es etablierten sich neben und über den alten auch neue Formen des Magischen. Ihnen wird in den facettenreichen Beiträgen von Aleida Ass mann, Renate Lachmann, Martin Mulsow, Elisabeth von Samsonow, Diethard S…
Herrscherkult und Heilserwartung
Könige und Herrscher galten über die Zeiten hinweg als schlichtweg außergewöhnliche Menschen. Neben angeborenen Fähigkeiten bei der Staats- und Heeresführung wurden ihnen Heil- und Wunderkraft, übermenschliches Charisma, besondere Gottesnähe, ja eigene Göttlichkeit zugeschrieben. Das Buch zeigt, wie sich dieses sakrale Königtum gegen alle Alleinvertretungsansprüche der monotheistischen Religionen dauerhaft behaupten konnte. Dabei wird deutlich, d…
Eine Dynastie Christi?
Die Vermessung des Ungeheuren
Gleichsam im Schatten seiner massenmedialen Präsenz baut Peter Sloterdijk seit nunmehr einem Vierteljahrhundert an einem philosophischen Werk, das heute – weit davon entfernt, abgeschlossen zu sein – in Umrissen als komplexes Ganzes sichtbar zu werden beginnt. Der Band versammelt erstmals Essays herausragender Intellektueller aus dem deutschsprachigen und internationalen Raum, die sich von Sloterdijks philosophischer Erhellung unserer Gegenwart i…
Fest, Spiel und Schrift. Gestalten moderner Erinnerungskultur«
Zwischen Rauschen und Offenbarung
In der modernen Öffentlichkeit wird die Stimme als das Medium einer demokratischen und sozialen Ordnung betrachtet. Sie steht im Zentrum eines umfangreichen Wortfeldes: Stimmrecht, Abstimmung, Volkes Stimme, eine Stimme haben oder die Stimme ergreifen. Ähnlich prominent ist die Stimme im übertragenen Sinne, in der gegenwärtigen Kultur- und Literaturtheorie. Sei es in der berühmten Frage: „Wer spricht?“, im Konzept der Polyphonie oder der Intertex…
Second-Order Animals
This paper explores the thesis that the concept of cultural techniques should be strictly limited to symbolic technologies that allow for self-referential recursions. Writing enables one to write about writing itself; painting itself can be depicted in painting; films may feature other films. In other words, cultural techniques are defined by their ability to thematize themselves; they are second-order techniques as opposed to first-order techniq…
Kulturen jenseits der Schrift
Die europäische Faszination für das Primitive um 1900 gründete in der Begegnung mit einer Form von Kultur, die genau jenes mediale Apriori nicht besaß, das bis zum Aufkommen technischanaloger Medien das Leitmedium der eigenen Kultur gewesen war: die alphabetische Schrift. Die (alphabet-)schriftlosen Völker wurden nicht nur zum Objekt und Erprobungsfeld des wissenschaftlichen Einsatzes neuer analoger Medientechniken jenseits der alphabetischen Sch…
Zwischen Rauschen und Offenbarung
In der modernen Öffentlichkeit wird die Stimme als das Medium einer demokratischen und sozialen Ordnung betrachtet. Sie steht im Zentrum eines umfangreichen Wortfeldes: Stimmrecht, Abstimmung, Volkes Stimme, eine Stimme haben oder die Stimme ergreifen. Ähnlich prominent ist die Stimme im übertragenen Sinne, in der gegenwärtigen Kultur- und Literaturtheorie. Sei es in der berühmten Frage: „Wer spricht?“, im Konzept der Polyphonie oder der Intertex…
Fest, Spiel und Schrift. Gestalten moderner Erinnerungskultur«
Eine Dynastie Christi?
Die Vermessung des Ungeheuren
Gleichsam im Schatten seiner massenmedialen Präsenz baut Peter Sloterdijk seit nunmehr einem Vierteljahrhundert an einem philosophischen Werk, das heute – weit davon entfernt, abgeschlossen zu sein – in Umrissen als komplexes Ganzes sichtbar zu werden beginnt. Der Band versammelt erstmals Essays herausragender Intellektueller aus dem deutschsprachigen und internationalen Raum, die sich von Sloterdijks philosophischer Erhellung unserer Gegenwart i…
Askese als kreative Strategie
Inter-Cool 3.0
Dieses Kompendium gibt einen Überblick über die Geschichte und das aktuelle Spektrum jugendkultureller Szenen sowie über mediale Bilder und Welten von Jugendlichen. Anknüpfend an das bahnbrechende Katalogbuch »Schock und Schöpfung« und den Ausstellungskatalog zu Jugendkulturen im Ruhrgebiet »Land der Hoffnung, Land der Krise« aus den 1980er Jahren liefert das Buch einen Überblick über den aktuellen Stand der Jugendkulturforschung in der zweiten D…
Gesten
Gesten gehören zu den frühesten und wichtigsten Darstellungs- und Ausdrucksformen. Sie sind allen Menschen gemeinsam und sind zugleich historisch und kulturell unterschiedlich. Gesten sind Handlungen ohne Worte. Als soziale und ästhetische Darstellungs- und Ausdrucksformen bringen sie den Körper in Erscheinung. Sie sind dynamisch und performativ; sie spielen eine zentrale Rolle in: bildender Kunst, Film und Musik; Theater, Performance und Tanz; s…
Kulturen jenseits der Schrift
Die europäische Faszination für das Primitive um 1900 gründete in der Begegnung mit einer Form von Kultur, die genau jenes mediale Apriori nicht besaß, das bis zum Aufkommen technischanaloger Medien das Leitmedium der eigenen Kultur gewesen war: die alphabetische Schrift. Die (alphabet-)schriftlosen Völker wurden nicht nur zum Objekt und Erprobungsfeld des wissenschaftlichen Einsatzes neuer analoger Medientechniken jenseits der alphabetischen Sch…
Magie und Religion
Die Magie ist nicht tot zu kriegen: Bis heute prägt sie Religion und Alltag mehr, als uns manchmal bewusst ist. Obwohl die neuen ›sekundären‹ Religionen alles Magische entschieden verdammten und bekämpften, lebte nicht nur vieles davon fort, es etablierten sich neben und über den alten auch neue Formen des Magischen. Ihnen wird in den facettenreichen Beiträgen von Aleida Ass mann, Renate Lachmann, Martin Mulsow, Elisabeth von Samsonow, Diethard S…
Herrscherkult und Heilserwartung
Könige und Herrscher galten über die Zeiten hinweg als schlichtweg außergewöhnliche Menschen. Neben angeborenen Fähigkeiten bei der Staats- und Heeresführung wurden ihnen Heil- und Wunderkraft, übermenschliches Charisma, besondere Gottesnähe, ja eigene Göttlichkeit zugeschrieben. Das Buch zeigt, wie sich dieses sakrale Königtum gegen alle Alleinvertretungsansprüche der monotheistischen Religionen dauerhaft behaupten konnte. Dabei wird deutlich, d…
Kulturtechniken der Synchronisation
Befehlen. Kulturtechniken der sozialen Synchronisation
Second-Order Animals
This paper explores the thesis that the concept of cultural techniques should be strictly limited to symbolic technologies that allow for self-referential recursions. Writing enables one to write about writing itself; painting itself can be depicted in painting; films may feature other films. In other words, cultural techniques are defined by their ability to thematize themselves; they are second-order techniques as opposed to first-order techniq…
Bonds
Die seit fünf Jahren aktuelle Finanz- und Schuldenkrise wird häufig moralisch kommentiert. Diese verbreitete Praxis bezieht sich auf die Gewissheit, dass manche Straftaten durch Geldzahlungen gesühnt werden können, also durch Verwandlung einer rechtlich-moralischen in eine finanzielle Schuld, und umgekehrt versäumte Geldzahlungen – zum Beispiel Steuerhinterziehungen – durch Haftstrafen geahndet werden können. Ökonomische sind häufig moralische En…
Ästhetik der Materialität
Materie und Materialität standen lange im Schatten des Geistigen und der Ideen. Alle Materie, so die Prämisse, ist beschränkt, weil in den Grenzen ihrer physikalischen Bedingungen verhaftet. Dass jedoch Geistiges und Materielles einander bedingen, dass Materie und Materialität unser Denken formen und den Umgang mit Artefakten prägen, wurde insbesondere auf dem Gebiet der Künste weitgehend ignoriert. Dabei hat die Ästhetik, verstanden als Kunst-Wa…
Wissenschaftsgeschichte als Übersetzung. Von Netzwerken, gescheiterten Versuchen und Gedankenexperimenten
Translational History of Science: On Networks, Failed Trials and Thought Experiments . Starting with the question, why it could be difficult to write a history of history of science, the paper summarizes problems and risks of traditional concepts of interdisciplinarity. The essay postulates different modes of transgressive thinking and focuses on future topics of history of science, e.g. early networks of scientists, missed encounters, case studi…
Alone With Oneself
The essay examines solitude not as fate, sacrifice or passion, but as an experience that is actively initiated, that is perceived ambivalently, sometimes painfully, but also sensually, and that functions as context as well as occasion for the practice of cultural techniques – talking (to oneself), reading, writing, drawing or painting. Solitude techniques are analysed as “technologies of the self” (Michel Foucault) and “techniques of the body” (M…
Freiheitsrechte, Freiheitspflichten
Im Ausgang von der Unterscheidung zwischen Freiheit als passivem Schutzbegriff (etwa gegen Diskriminierung) und aktiver Freiheit (etwa der Meinungs- und Versammlungsfreiheit) werden Verfassungen, philosophische Positionen und literarische Referenzen verglichen. Ein Schwerpunkt wird auf das Gewicht und die Bedeutung der Gewaltenteilung, etwa unter Bezug auf Montesquieu und seine Untersuchung Vom Geist der Gesetze (1748), gelegt
War Jacob Taubes ein Scharlatan
Seine großen, dunklen Augen ruhten niemals auf einem Ding. Immer war ein Flackern in ihnen, dem oft eine Bewegung um einen verletzlichen Mund entsprach.» Dieter Henrich war diesem «Flackern» – das er in seinem Nachruf auf Jacob Taubes (1923–1987) mit einer zarten physiognomischen Vignette beschwört – in den frühen sechziger Jahren an der FU in Berlin begegnet. Und bald darauf auf der ersten Reise ins gelobte Land Amerika, wo Taubes, der schon ein…
Philosophische Schriften
Der zweite Band der Edition der Schriften von Susan Taubes umfasst ihre 1956 abgeschlossene, bisher unveröffentlichte Dissertation Der abwesende Gott. Eine Studie über Simone Weil sowie ihre Aufsätze und Rezensionen, die zwischen 1951 und 1959 in renommierten Zeitschriften wie The Journal of Religion oder The Review of Metaphysics erschienen sind. Ausgehend von den Grundlinien der Moderne untersucht Susan Taubes in ihren philosophischen Schriften…
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