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Placements des ménages en Europe

Le rôle des intermédiaires financiers se transforme en profondeur

Bibliographic Data

ID11976166
AuthorsMichel Boutillier (corresponding author), Agnès Labye, Christine Lagoutte, Nathalie Levy (0000-0001-5243-9953), Auguste Mpacko Priso, Valérie Oheix, Stéphane Justeau, Bruno Séjourné
Year2002
Volume354
Issue1
Pages85-102
Publication date2002-01-01
Peer ReviewedYes
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueEconomie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574
PublisherPERSEE Program (PUBLISHER)
DOI10.3406/estat.2002.7387
OpenAlexW2111567999
LanguageFR
References cited4

Die Einführung gemeinsamer Grundlagen zur Erstellung der Finanzstatistiken der europäischen Lander bietet vielfaltige Möglichkeiten zu vergleichenden Untersuchungen. So lassen sich beispielsweise bei der Spartätigkeit der Privathaushalte grundlegende Verhaltensunterschiede, aber auch einige gemeinsame Entwicklungen feststellen. ln struktureller Hinsicht hangt die anfangliche Verteilung des Finanzvermögens zwischen den einzelnen Kategorien von direkt gehaltenen Titeln und den verschiedenen Finanzintermediaren von der wirtschaftlichen und sozialen Ausrichtung ab, die die untersuchten Lander pragen bzw. pragten. In Italien werden beispielsweise vorwiegend Staatspapiere gehalten, in Deutschland schlagt die Bankintermediation traditionell stark zu Buche, und in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich werden Kapitalanlagen vorwiegend bei Versicherern oder Pensionsfonds getätigt. ln dynamischer Hinsicht ist in den letzten Jahren vor allem ein Rückgang der klassischen Bankintermediation in allen untersuchten Ländern zugunsten der anderen Finanzintermediare (OGAW, Versicherer, Pensionsfonds) zu verzeichnen. Bei der Ausrichtung der Kapitalanlagen auf die Aktienmarkte und der internationalen Portefeuille-Diversifizierung spielt die Entwicklung der Nichtbankenintermediare im Zeitraum 19951999 eine wichtige Rolle. Insgesamt wird das Finanzvermögen der europäischen Privathaushalte im Schnitt starker in Aktien oder auslandischen Werten angelegt, was im Übrigen für die Sparer ein grösseres Risiko in sich birgt. In den deutschsprachigen Landern oder Landern Südeuropas werden jedoch mehrheitlich staatliche Schuldtitel erworben

Art · Humanities · Political science · Financial Literacy, Pension, Retirement Analysis · Housing, Finance, and Neoliberalism · Post-Communist Economic and Political Transition

  • Money in a theory of finance

    J G Gurley•Money in a theory of finance•1971

Citation velocityhistorical
Highly citedNo
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