Anne Honer
Datos Biográficos
| ID | 201607 |
|---|---|
| NOMBRE | Anne Honer |
| NOMBRES | Anne |
| APELLIDO | Honer |
| FIRMA | HONER A |
| AFILIACIONES | Luitpoldstr. 2, D-8600 Bamberg |
| VERIFICADO | No |
| TOTAL DE OBRAS | 20 |
| TOTAL DE CITAS | 42 |
| TOTAL COMO AUTOR | 15 |
| TOTAL COMO EDITOR | 5 |
| PRIMER AÑO DE PUBLICACIÓN | 1985 |
| AÑO MÁS RECIENTE DE PUBLICACIÓN | 2017 |
| ÍNDICE H | 4 |
Der lebensweltliche Forschungsansatz
Life-World-Analytical Ethnography
Life-world-analytical ethnography aims to investigate the subjective perspective-the life-worlds-of other people. Life-world-analytical ethnography is based on the premise that any world which is not apprehended as a life-world-that is, as the totality of a world that is subjectively experienced-is a fiction. For we do not, in fact, have any knowledge of a world that is not subjectively experienced-of the world per se, as it were. The investigati…
Kleine Leiblichkeiten
Kleine Leiblichkeiten
Bausteine zu einer lebensweltorientierten Wissenssoziologie
Obwohl Alfred Schütz zumindest seit den frühen siebziger Jahren auch in der deutschsprachigen Soziologie in zunehmendem Maße als Klassiker des Faches verhandelt wird, ist die in seiner Tradition stehende mundanphänomenologische Rekonstruktion der Lebenswelt, v.a. im Hinblick auf die sich in speziellen Erfahrungsstilen und Bewusstseinsspannungen konstituierenden Wirklichkeitsbereiche und (Sub-)Sinnwelten, bis jetzt auch in den sozialwissenschaftli…
Bodybuilding als Sinnsystem
Bodybuilder sind körperlich stigmatisierte Normabweichler. Sie werden nicht nur als unintelligent, sondern auch gern als exhibitionistisch, narzisstisch, monströs, ekelhaft, abscheulich, widerwärtig, abstoßend – und was der emphatischen Belegungen mehr sind – betrachtet. Sie gelten als aufgeblasene, angeberische, eitle „Popanze“, die mit ihren Muskeln „überhaupt nichts“ anzufangen wüssten, denen bei jeder Dauerbelastung die Luft wegbleibe und die…
Man kommt aus keinem Feld so heraus, wie man in es hinein geht.“
In einer Drogerie in Singen am Hohentwiel hat 1974 eine junge Einzelhandelskauffrau als Kosmetikerin gearbeitet: als eine sehr dezente Kosmetikerin – mit einem Sinn fürs Elegante. Intellektuell allerdings hat sie das optische Verschönern anderer Menschen nicht so recht zufrieden gestellt. Deshalb beschloss sie, auf der Abendrealschule die „Mittlere Reife“ nachzumachen. Mit 24 Jahren ist sie dann in die gymnasiale Oberstufe gegangen. Und mit 27 Ja…
Fragile Sozialität
Leitende Grundannahme im Werk Ronald Hitzlers ist die einer Fragilität des Sozialen. Der Mensch ist gleichsam zu einem 'riskanten' Leben gezwungen. Diese an Goffman gewonnene Einsicht lässt Risikobewä
Fragile Sozialität
Fragile Sozialität
Posttraditionale Gemeinschaften
Der Band diskutiert neue Formen sozialer Vergemeinschaftung: Posttraditionale Gemeinschaften können die Frage ihrer Mitgliedschaft nicht wirksam sanktionieren. Sie können den Einzelnen zur Mitgliedschaft nicht verpflichten, sondern ihn in aller Regel lediglich zur Mitgliedschaft verfÃ1⁄4hren. Diese "VerfÃ1⁄4hrung" geschieht wesentlich durch die Option zur Teilhabe an von den dadurch Angesprochenen als "erlebenswert" angesehenen sozialen Ereigniss…
Einleitung
Verstehen ist keineswegs eine Erfindung von Wissenschaftlern. Es geschieht anscheinend zunächst auch nicht in einer besonderen theoretischen Einstellung, sondern es ist für Menschen einfach Alltags-Routine. Das permanente Problem verstehender Wissenschaftler besteht deshalb darin, zu plausibilisieren, was ihr Tun eigentlich zu einem wissenschaftlichen Unternehmen mache, obwohl es doch explizit auf einem ganz alltäglichen, allgemeinmenschlichen Ve…
Sozialwissenschaftliche Hermeneutik
Expertenwissen
Strukturen der Heimwerker-Welt
Die fallweise Pointierung und thematische Auffächerung heimwerkerspezifischer Wissensbestände im Vorhergehenden ist natürlich schon mit einer gewissen Abstraktion von den vielfältigen Sinnkonfigurationen, die am Material selber zu entdecken sind, einhergegangen. Allfällige Zitationen aus Interviewtexten konnten auch auf dieser Interpretationsstufe nur noch ‘illustrativen’, sozusagen den Leser anekdotisch unterhaltenden Charakter haben. Im Folgend…
Lebensweltliche Ethnographie
Da sich der moderne Mensch alltäglich an vielfältigen Sozialzusammenhängen mit je kulturellen Eigenständigkeiten orientiert, müssen diese 'Engagements' zunächst einmal als abgegrenzte Wissens- und Handlungszusammenhänge verstanden und genau beschrieben werden. Als "Ausdruck selbstreflexiver Skrupel einer Feldpraktikerin" hat Ulrich Beck deshalb diese Arbeit bezeichnet, die eine ethnographisch-phänomenologische Variante 'qualitativer' Sozialforsch…
Die Perspektive des Heimwerkers
“Wie es scheint, ist der Tüftler ein Opportunist. Er nimmt die materiellen Gelegenheiten wahr, die er an einem bestimmten Ort vorfindet und benutzt sie für seine eigenen Ziele. Er sieht, was machbar ist und richtet seine Vorhaben daran aus. Im Verlaufe seiner Tätigkeit ist er ständig um Produktion oder Reproduktion irgendeines funktionablen Objektes bemüht, das ihm bei der Verwirklichung seines gegenwärtigen Zieles weiterhilft. Beobachten wir die…
Einige Probleme lebensweltlicher Ethnographie
Lebensweltliche Ethnographie‘ bezeichnet den Versuch, durch eine Verbindung ethnographischer und phänomenologischer Methoden, praktisch also insbesondere im Rekurs auf beobachtende Teilnahme und mehrphasige Intensivinterviews, Wirklichkeiten von Menschen (in modernen Gesellschaften) kontrolliert zu rekonstruieren. D.h., theoretisch geht es darum, die Welt, wie sie unter ‚typischen‘ Perspektiven erscheint, zu verstehen. Und als methodologische Kon…
Die Zeit darf man natürlich nicht rechnen!“ Der Heimwerker und seine Zeit
In unserem laufenden, DFG-geförderten Projekt über ‘Heimwerker’ gehen wir davon aus, daß das Subjekt unserer Forschung ein sozialer Typus ist, der augenscheinlich symbolische Repräsentationen in Form materieller Objektivationen vornimmt und dem deshalb wahrscheinlich auch ein besonderer Erfahrungsstil zumindest in Bezug auf die ‘Welt in seiner Reichweite’ eignet: Ethnographisch rekonstruiert werden deshalb die kleine soziale Lebens-Welt und das F…
Beschreibung einer Lebens-Welt
Von den Teilnehmern als kleine Lebens-Welt erfahren, wird Bodybuilding beschrieben als ein Beispiel einer kleineren gesellschaftlichen Teilzeit-Formation mit einem ausgrenzbaren Fundus von strukturiertem Sonderwissen. Das Interesse richtet sich dabei auf die Rekonstruktion des „typischen“ Bodybuilders, wie er im Alltag eines Trainingsstudios auftritt, einerseits, und auf die Rekonstruktion der „typischen“ Ideologie, wie sie von den einschlägigen …
Einige Probleme lebensweltlicher Ethnographie
Lebensweltliche Ethnographie‘ bezeichnet den Versuch, durch eine Verbindung ethnographischer und phänomenologischer Methoden, praktisch also insbesondere im Rekurs auf beobachtende Teilnahme und mehrphasige Intensivinterviews, Wirklichkeiten von Menschen (in modernen Gesellschaften) kontrolliert zu rekonstruieren. D.h., theoretisch geht es darum, die Welt, wie sie unter ‚typischen‘ Perspektiven erscheint, zu verstehen. Und als methodologische Kon…
Life-World-Analytical Ethnography
Life-world-analytical ethnography aims to investigate the subjective perspective-the life-worlds-of other people. Life-world-analytical ethnography is based on the premise that any world which is not apprehended as a life-world-that is, as the totality of a world that is subjectively experienced-is a fiction. For we do not, in fact, have any knowledge of a world that is not subjectively experienced-of the world per se, as it were. The investigati…
Posttraditionale Gemeinschaften
Der Band diskutiert neue Formen sozialer Vergemeinschaftung: Posttraditionale Gemeinschaften können die Frage ihrer Mitgliedschaft nicht wirksam sanktionieren. Sie können den Einzelnen zur Mitgliedschaft nicht verpflichten, sondern ihn in aller Regel lediglich zur Mitgliedschaft verfÃ1⁄4hren. Diese "VerfÃ1⁄4hrung" geschieht wesentlich durch die Option zur Teilhabe an von den dadurch Angesprochenen als "erlebenswert" angesehenen sozialen Ereigniss…
Beschreibung einer Lebens-Welt
Von den Teilnehmern als kleine Lebens-Welt erfahren, wird Bodybuilding beschrieben als ein Beispiel einer kleineren gesellschaftlichen Teilzeit-Formation mit einem ausgrenzbaren Fundus von strukturiertem Sonderwissen. Das Interesse richtet sich dabei auf die Rekonstruktion des „typischen“ Bodybuilders, wie er im Alltag eines Trainingsstudios auftritt, einerseits, und auf die Rekonstruktion der „typischen“ Ideologie, wie sie von den einschlägigen …
Beschreibung einer Lebens-Welt
Von den Teilnehmern als kleine Lebens-Welt erfahren, wird Bodybuilding beschrieben als ein Beispiel einer kleineren gesellschaftlichen Teilzeit-Formation mit einem ausgrenzbaren Fundus von strukturiertem Sonderwissen. Das Interesse richtet sich dabei auf die Rekonstruktion des „typischen“ Bodybuilders, wie er im Alltag eines Trainingsstudios auftritt, einerseits, und auf die Rekonstruktion der „typischen“ Ideologie, wie sie von den einschlägigen …
Die Zeit darf man natürlich nicht rechnen!“ Der Heimwerker und seine Zeit
In unserem laufenden, DFG-geförderten Projekt über ‘Heimwerker’ gehen wir davon aus, daß das Subjekt unserer Forschung ein sozialer Typus ist, der augenscheinlich symbolische Repräsentationen in Form materieller Objektivationen vornimmt und dem deshalb wahrscheinlich auch ein besonderer Erfahrungsstil zumindest in Bezug auf die ‘Welt in seiner Reichweite’ eignet: Ethnographisch rekonstruiert werden deshalb die kleine soziale Lebens-Welt und das F…
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Lebensweltliche Ethnographie‘ bezeichnet den Versuch, durch eine Verbindung ethnographischer und phänomenologischer Methoden, praktisch also insbesondere im Rekurs auf beobachtende Teilnahme und mehrphasige Intensivinterviews, Wirklichkeiten von Menschen (in modernen Gesellschaften) kontrolliert zu rekonstruieren. D.h., theoretisch geht es darum, die Welt, wie sie unter ‚typischen‘ Perspektiven erscheint, zu verstehen. Und als methodologische Kon…
Die Perspektive des Heimwerkers
“Wie es scheint, ist der Tüftler ein Opportunist. Er nimmt die materiellen Gelegenheiten wahr, die er an einem bestimmten Ort vorfindet und benutzt sie für seine eigenen Ziele. Er sieht, was machbar ist und richtet seine Vorhaben daran aus. Im Verlaufe seiner Tätigkeit ist er ständig um Produktion oder Reproduktion irgendeines funktionablen Objektes bemüht, das ihm bei der Verwirklichung seines gegenwärtigen Zieles weiterhilft. Beobachten wir die…
Strukturen der Heimwerker-Welt
Die fallweise Pointierung und thematische Auffächerung heimwerkerspezifischer Wissensbestände im Vorhergehenden ist natürlich schon mit einer gewissen Abstraktion von den vielfältigen Sinnkonfigurationen, die am Material selber zu entdecken sind, einhergegangen. Allfällige Zitationen aus Interviewtexten konnten auch auf dieser Interpretationsstufe nur noch ‘illustrativen’, sozusagen den Leser anekdotisch unterhaltenden Charakter haben. Im Folgend…
Lebensweltliche Ethnographie
Da sich der moderne Mensch alltäglich an vielfältigen Sozialzusammenhängen mit je kulturellen Eigenständigkeiten orientiert, müssen diese 'Engagements' zunächst einmal als abgegrenzte Wissens- und Handlungszusammenhänge verstanden und genau beschrieben werden. Als "Ausdruck selbstreflexiver Skrupel einer Feldpraktikerin" hat Ulrich Beck deshalb diese Arbeit bezeichnet, die eine ethnographisch-phänomenologische Variante 'qualitativer' Sozialforsch…
Expertenwissen
Einleitung
Verstehen ist keineswegs eine Erfindung von Wissenschaftlern. Es geschieht anscheinend zunächst auch nicht in einer besonderen theoretischen Einstellung, sondern es ist für Menschen einfach Alltags-Routine. Das permanente Problem verstehender Wissenschaftler besteht deshalb darin, zu plausibilisieren, was ihr Tun eigentlich zu einem wissenschaftlichen Unternehmen mache, obwohl es doch explizit auf einem ganz alltäglichen, allgemeinmenschlichen Ve…
Sozialwissenschaftliche Hermeneutik
Posttraditionale Gemeinschaften
Der Band diskutiert neue Formen sozialer Vergemeinschaftung: Posttraditionale Gemeinschaften können die Frage ihrer Mitgliedschaft nicht wirksam sanktionieren. Sie können den Einzelnen zur Mitgliedschaft nicht verpflichten, sondern ihn in aller Regel lediglich zur Mitgliedschaft verfÃ1⁄4hren. Diese "VerfÃ1⁄4hrung" geschieht wesentlich durch die Option zur Teilhabe an von den dadurch Angesprochenen als "erlebenswert" angesehenen sozialen Ereigniss…
Fragile Sozialität
Leitende Grundannahme im Werk Ronald Hitzlers ist die einer Fragilität des Sozialen. Der Mensch ist gleichsam zu einem 'riskanten' Leben gezwungen. Diese an Goffman gewonnene Einsicht lässt Risikobewä
Fragile Sozialität
Fragile Sozialität
Kleine Leiblichkeiten
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Bausteine zu einer lebensweltorientierten Wissenssoziologie
Obwohl Alfred Schütz zumindest seit den frühen siebziger Jahren auch in der deutschsprachigen Soziologie in zunehmendem Maße als Klassiker des Faches verhandelt wird, ist die in seiner Tradition stehende mundanphänomenologische Rekonstruktion der Lebenswelt, v.a. im Hinblick auf die sich in speziellen Erfahrungsstilen und Bewusstseinsspannungen konstituierenden Wirklichkeitsbereiche und (Sub-)Sinnwelten, bis jetzt auch in den sozialwissenschaftli…
Bodybuilding als Sinnsystem
Bodybuilder sind körperlich stigmatisierte Normabweichler. Sie werden nicht nur als unintelligent, sondern auch gern als exhibitionistisch, narzisstisch, monströs, ekelhaft, abscheulich, widerwärtig, abstoßend – und was der emphatischen Belegungen mehr sind – betrachtet. Sie gelten als aufgeblasene, angeberische, eitle „Popanze“, die mit ihren Muskeln „überhaupt nichts“ anzufangen wüssten, denen bei jeder Dauerbelastung die Luft wegbleibe und die…
Man kommt aus keinem Feld so heraus, wie man in es hinein geht.“
In einer Drogerie in Singen am Hohentwiel hat 1974 eine junge Einzelhandelskauffrau als Kosmetikerin gearbeitet: als eine sehr dezente Kosmetikerin – mit einem Sinn fürs Elegante. Intellektuell allerdings hat sie das optische Verschönern anderer Menschen nicht so recht zufrieden gestellt. Deshalb beschloss sie, auf der Abendrealschule die „Mittlere Reife“ nachzumachen. Mit 24 Jahren ist sie dann in die gymnasiale Oberstufe gegangen. Und mit 27 Ja…
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Life-world-analytical ethnography aims to investigate the subjective perspective-the life-worlds-of other people. Life-world-analytical ethnography is based on the premise that any world which is not apprehended as a life-world-that is, as the totality of a world that is subjectively experienced-is a fiction. For we do not, in fact, have any knowledge of a world that is not subjectively experienced-of the world per se, as it were. The investigati…
Der lebensweltliche Forschungsansatz
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