Préférences individuelles et disparités du patrimoine
Datos Bibliográficos
| ID | 11977483 |
|---|---|
| Autores | Luc Arrondel (0000-0003-0189-0175, autor de correspondencia), Andre Masson, Daniel Verger (Institut National de la Statistique et des Etudes Economiques) |
| Año | 2004 |
| Volumen | 374 |
| Número | 1 |
| Páginas | 129-157 |
| Fecha de publicación | 2004-01-01 |
| Open Access | Sí |
| Tipo | ARTICLE |
| Revista | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Identificadores de la revista | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Editorial | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2004.7249 |
| OpenAlex | W2167783539 |
| Idioma | FR |
| Citas recibidas | 4 |
| Referencias citadas | 8 |
Individuelle Präferenzen und Vermögensdisparitäten Haben die in den vorausgegangenen Artikeln erarbeiteten individuellen Präferenzindikatoren - Scores, Skalen, isolierte Fragen, Lotteriewahl - Auswirkungen auf die Höhe des Netto-oder Bruttofinanzvermögens, die signifikant sind und zugleich den Prognosen der mikroökonomischen Sparmodelle entsprechen? Die empirische Analyse anhand der Insee-Erhebung Vermögensverhältnisse 1998 beantwortet diese Frage positiv, vor allem aber im Falle der Scores: diese synthetischen Indikatoren, die man mittels eines umfassenden Fragebogens erhält, liefern viel aussagekräftigere und kohärentere Erklärungen als die anderen denkbaren Präferenzmessungen. Eine größere Umsicht oder Vorsorge steigert das Vermögen. Auch familiärer Altruismus geht mit einem größeren Vermögen einher. Mithin zeigt sich das Vermögen der Haushalte unter seinen vielfältigen Aspekten: Sicherheitsreserve, Sparen während des Lebenszyklus, vor allem für die alten Tage sowie Vermögensübertragung an die Familienangehörigen. Dagegen hat der Grad der Ungeduld - ein komplexer Indikator für kurzfristige Reaktionen - keine Auswirkungen auf die Höhe des Vermögens. Das Gleiche gilt für den nicht familiären Altruismus (im Allgemeinen Sorge um das Wohlergehen der künftigen Generationen, um die Zukunft des Planeten usw.). Die Erklärungsgewinne, die man mit den Präferenzscores erhält, mögen bescheiden erscheinen: wegen der sehr großen Vermögenskonzentration wird die nicht beobachtete Heterogenität nicht stark reduziert. Dennoch sind die quantitativen Effekte diese subjektiven Variablen bei weitem nicht zu vernachlässigen, insbesondere im Hinblick auf die temporale Präferenz: zwischen Individuen mit extremem Verhalten - das heißt Individuen der Stichprobe, die am kurzsichtigsten sind, und denjenigen, die am meisten Vorsorge treffen - reichen so die geschätzten Vermögensunterschiede von 1 bis 10. Eine Aufschlüsselung der Vermögensdisparitäten mittels des Theil-Indikators zeigt, dass die relevanten Präferenzparameter gemeinsam einen größeren Beitrag hierzu leisten als Variable wie die soziale Herkunft, das Diplom, die Art des Haushalts, die Größe der städtischen Agglomeration, das Vorhandensein von Liquiditätszwängen. Nur die explikativen Referenzfaktoren - Alter, Einkommen, soziale Gruppe, Erbe - geben mehr Aufschlüsse. Ferner ermöglicht die Einbeziehung von Präferenzscores, die zugleich Risiko und Zeit berücksichtigen, eine bessere Erklärung der Vermögensdisparitäten: ein Wirtschaftssubjekt, das zugleich umsichtig ist und Vorsorge trifft, häuft umso mehr Vermögen an, während ein abenteuerliches und kurzsichtiges Wirtschaftssubjekt umso weniger Vermögen bildet
Gynecology · Humanities · Political science · French Urban and Social Studies · Medicine · Philosophy
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