Der Methodologische Standort des Symbolischen Interaktionismus
Datos Bibliográficos
| ID | 20044097 |
|---|---|
| Autores | Herbert Blumer (autor de correspondencia) |
| Año | 1980 |
| Páginas | 80-146 |
| Fecha de publicación | 1980-01-01 |
| Peer Reviewed | Sí |
| Open Access | No |
| Tipo | CHAPTER |
| Revista | Alltagswissen, Interaktion und Gesellschaftliche Wirklichkeit : 1 : Symbolischer Interaktionismus und Ethnomethodologie. 2 (SOURCE_BOOK) |
| Editorial | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-663-14511-0_4 |
| OpenAlex | W186398068 |
| ISBN | 9783663145110 |
| Idioma | DE |
| Citas recibidas | 85 |
Der Begriff, des „symbolischen Interaktionismus“ hat sich zur Kennzeichnung eines relativ klar abgegrenzten Ansatzes zur Erforschung des menschlichen Zusammenlebens und des menschlichen Verhaltens durchgesetzt (1). Zahlreiche Wissenschaftler bedienten sich dieses Ansatzes bzw. trugen zu seiner geistigen Grundlegung bei; unter ihnen finden sich solch hervorragende Persönlichkeiten Amerikas wie GEORGE HERBERT MEAD, JOHN DEWEY, W.I.THOMAS, ROBERT E.PARK, WILLIAM JAMES, CHARLES HORTON COOLEY, FLORIAN ZNANIECKI, JAMES MARK BALDWIN, ROBERT REDFIELD und LOUIS WIRTH. Trotz bedeutsamer Unterschiede im Denken dieser Wissenschaftler ist eine grosse Ahnlichkeit in der allgemeinen Art und Weise, in der sie menschliches Zusammenleben betrachten und erforschen, festzustellen. Die Grundgedanken des symbolischen Interaktionismus sind aus diesem Fundus allgemeiner Gleichartigkeit heraus entwickelt. Bisher hat es jedoch noch keine eindeutige Formulierung der Position des symbolischen Interaktionismus gegeben; vor allem fehlt immer noch eine begründete programmatische Darstellung seines methodologischen Standortes. Das Ziel dieser Abhandlung ist die Entwicklung einer derartigen Darstellung. Im wesentlichen beziehe ich mich dabei auf die Gedanken von GEORGE HERBERT MEAD, der, mehr als alle anderen, die Grundlagen des symbolisch-interaktionistischen Ansatzes gelegt hat; indem ich mich allerdings mit zahlreichen entscheidenden Fragen ausführlich auseinandersetzte, die im Denken von MEAD und anderen nur implizit enthalten waren bzw. mit denen sie sich gar nicht beschäftigt hatten, war ich gezwungen, eine eigene Fassung auszuarbeiten. Aus diesem Grunde muss ich zum grössten Teil die volle Verantwortung für die hier vorgelegten Ansichten und Analysen übernehmen. Dies trifft insbesondere auf meine Ausführungen zur Methodologie zu: die Beiträge zu diesem Punkt stammen ausschliesslich von mir. Im folgenden will ich zunächst die Grundsätze des symbolischen Interaktionismus skizzieren; danach sollen die methodologischen Leitsätze bestimmt werden, wie sie für jede empirische Wissenschaft Geltung beanspruchen, und schliesslich werde ich mich besonders mit der methodologischen Position des symbolischen Interaktionismus auseinandersetzen
Art · Humanities · Philosophy · Social Representations and Identity · Sociology and Education Studies
Fernbeziehungen
Formen von Schülerkooperation aus der Perspektive Interpretativer Unterrichtsforschung
Die biographische Methode bei der Untersuchung devianter Karrieren und Lebenswelten
Literatur
Erklären und Verstehen
Doing Democracy Differently
Sozialkapital zur Sprache gebracht
Beruflichkeit im Wandel
Normalität und Subjektivierung
Doing Democracy Differently
Materialität – Digitalisierung – Bildung
Terrorismus
Der Preis der Autonomie
Factors influencing the acceptance of nature conservation measures—A qualitative study in Switzerland
Organisation und Führung in institutionellen Kontexten der Weiterbildung
Das interpretative Paradigma
Vorüberlegungen zu einer „Theorie sozialer Probleme“
Wir haben keinen Fall“
Über erlebte Gewalt sprechen
Sozialisation, Sozialisationskontexte, schichtspezifische Sozialisation
Kontexte des Verstehens audiovisueller Kommunikate
Qualitative Evaluationsforschung
Soziologie Sozialer Kontrolle
Zur Verankerung der Netzwerkforschung in einem methodologischen Relationalismus
Handlungstheorien und Symbolischer Interaktionismus als Grundlage kommunikationswissenschaftlicher Forschung
Kindheit und Jugend im Wandel
Die Wissenssoziologische Diskursanalyse im Feld der sozialwissenschaftlichen Diskursforschung
Zur Bedeutung theoretischer Vorannahmen bei der Durchführung qualitativer Interviews mit türkischen Opfern
Soziologische Kommunikationstheorien
Parasoziale Interaktion und Identität im elektronisch mediatisierten Kommunikationsraum
Die Performativität der qualitativen Sozialforschung
Symbolischer Interaktionismus und kommunikatives Handeln
Qualitative Erwachsenenbildungsforschung Methoden und Ergebnisse
Die Rolle von Ideen und Deutungsmustern in der Politik
Das theoriegenerierende Experteninterview
Personalisierung als sozialer Mechanismus in Medien und gesellschaftlichen Organisationen
Uses-and-Gratification-Approach und Nutzenansatz
Qualitative Verfahren und die Untersuchung sozialer Benachteiligung
Ethnomethodologie — über Methoden des Handelns im Alltag
Lebensweltorientierung
Qualitative Migrationsforschung – Standortbestimmungen zwischen Politik, Reflexion und (Selbst-)Kritik
Zwischen interpretativer Analytik und GTM – Zur Methodologie einer wissenssoziologischen Diskursanalyse
Das sozialisationstheoretische Paradigma
Digitale Dinge im schulischen Unterricht. Zur (Re)Produktion pädagogischer Sozialität unter dem Einfluss neuer medialer Materialitäten
Kommunikation und Medien
Methoden und Ergebnisse der quantitativ orientierten Erwachsenenbildungsforschung
Von der Forschungsfrage über Feld und Fall zur Theorie
Dokumentarische Methode und Narrationsstrukturanalyse – ein Vergleich
Sozialpädagogische Nutzerforschung
Alltag und Soziologie
Zur methodologischen Problematik der Aktionsforschung
Interaktion und Kommunikation
Einer Praxis einen Sinn zu verleihen, heißt sie zu kontextualiseren. Methodologie kulturwissenschaftlicher Bildungsforschung
Erziehungswissenschaftliche Jugendmedienforschung. Entwicklung, Diskussionsfelder und Perspektiven der Forschung zu Jugend und Medien
Kognitiv oder qualitativ
Fernbeziehungen
Theorien in der qualitativen Bildungsforschung - Qualitative Bildungsforschung als Theoriegenerierung
Diskurs und Materialität
Sonderpädagog*in werden
Biographische Wechselwirkungen
Qualitative Research Methods in the Analysis of Identity of Top-class Women Athletes
Handbuch Qualitative Forschung in der Psychologie
Verdrängungen des Ökonomischen
Die Situation und ihre factual elements
Biographische und ethnographische Zugänge zu Wir-Bildern, Sie-Bildern und Handlungspraktiken in einer Organisation
Das Bild von Familie
Mediatization of society - Consequences for organizational communication
A postmodern culture of grief? On individualization of mourning in Germany
Mixed Methods – Stand der Debatte und aktuelle Problemlagen
Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft. Die Rolle von Systemdienstleistern
Redaktionsarbeit zwischen Struktur und Handlung. Eine Anwendung des methodologischen Situationismus auf Interaktionsprozesse in der ZDF-heute- Redaktion
Motherhood in social media
Symbolic interaction and its influence on cooperation between private forest owners
Putting science into practice
Relationaler und reduktiver Individualismus
Die Geteiltheit virtueller Situationen
Ex-ante Hypothesen in der Qualitativen Sozialforschung
Gangsta-Rap als soziales Spiel
Acceptance studies in the field of land use—A critical and systematic review to advance the conceptualization of acceptance and acceptability
Temporary migration and inequalities in the Asian–European migration system
Die sozialen Bedingungen der Entstehung von Emotionen
Vom rationalen Akteur zum „systemic dope“. Eine Auseinandersetzung mit der Sozialtheorie von Hartmut Esser
Frauenbewegung im Wandel der Generationen
Lehrer_in, Migration und Differenz
Funktionen als akteursabhängige Zuschreibungen in der Programmplanung betrieblicher Weiterbildung
| Obras citantes distintas | 85 |
|---|---|
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| Velocidad de citación | recent |
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