Institutionenforschung in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung
Datos Bibliográficos
| ID | 20071072 |
|---|---|
| Autores | Rudolf Tippelt (autor de correspondencia) |
| Año | 2009 |
| Páginas | 453-471 |
| Fecha de publicación | 2009-01-01 |
| Peer Reviewed | Sí |
| Open Access | No |
| Tipo | CHAPTER |
| Revista | Handbuch Erwachsenenbildung/Weiterbildung (SOURCE_BOOK) |
| Editorial | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-91834-1_27 |
| OpenAlex | W4244100162 |
| ISBN | 9783531918341 |
| Idioma | EN |
| Citas recibidas | 4 |
| Referencias citadas | 14 |
Die systematische Erforschung der Institutionen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung, ihrer internen Strukturen, ihrer Beziehungen zu den jeweiligen (Rechts- und Unter halts-)Trägern oder ihrer Einbindung in die wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Gegebenheiten einer Region hat sich seit der zutreffenden Defizitdiagnose von Strunk aus dem Jahr 1994 eher günstig entwickelt, so dass heute keinesfalls eine nur auf die binneninstitutionelle Problematik verengte Institutionenforschung vorliegt (vgl. Rogge/Schäffter 1991). Der Reduktionismus der auf die binneninstitutionellen Interaktions- und Kommunikationsformen ausge rich teten Forschungsansätze bestimmt das Problembewusstsein in diesem Forschungsfeld heute nicht mehr. Strunk (1999) hatte diesen Reduktionismus scharf kritisiert und gefordert, die außerinstitutionellen Wirkfaktoren auf die binneninstitutionellen Strukturen und die wie derum durch diese beeinflussten Interaktions- und Kommunikationsformen systematisch zu erforschen. Es ist richtig, dass es bei der Institutionenforschung um die „gleichzeitige Er fassung berufsbiographischer und institutioneller Phänomene sowie der Erkundung he te ro nomer, vom einzelnen nicht beeinflußbarer Systembedingungen“ (Nittel 1991, S. 91) geht. Prinzipiell kann Institutionenforschung ihren Einfl uss als Ba sis für die Praxisberatung und auch für die wissenschaftliche Politikberatung (z.B. Faulstich et al. 1992; Nuissl u.a. 2006) ausdehnen und vertiefen, wenn es gelingt die angesprochenen Problemstellungen aufzugreifen und die internationalen institutionen- und organisationstheoretischen Forschungerfahrungen weiter zu erschließen. Dies bedeutet auch die gleichberechtigte Bedeutung von qualitativer und quantitativer Forschungsmethodologie in diesem Forschungsfeld anzuerkennen (vgl. Strunk 1999; Kade 1989; Merkens 2006; Rothwell/Sullivan 2005). Nur so kann es gelingen „die ‚harten‛ Bedingungen von Arbeit, Qualifikation, Institution, Profession, Ex per ten wissen, Po litik“ (Schlutz/Voigt 1990, S. 185) im Blick zu behalten
Humanities · Political science · Education Methods and Technologies · Innovation, Technology, and Society · Philosophy · Sociology and Education Studies
(Organisations-)theoretische Bezüge in erwachsenenpädagogischen Arbeiten. Eine Bestandsaufnahme
Von der Institution zur Organisation
Pädagogische Organisationsforschung in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Probleme, Trends und Bedarfe
Interkulturelle Bildungsangebote. Formen ‚Beigeordneter Bildung‘ im Unternehmenskontext
| Obras citantes distintas | 4 |
|---|---|
| Citas por año | 0,25 |
| Intervalo de citas | 2010 - 2016 (7) |
| Velocidad de citación | historical |
| Altamente citado | No |
| Tipos de cita | Neutras: 4 |