Pluralität der Geschichte(n)
Holocaust Education in der Migrationsgesellschaft: Erkundungen der historisch-politischen Erwachsenenbildung
Datos Bibliográficos
| ID | 21715015 |
|---|---|
| Autores | Elisabeth Lang (0000-0002-4593-1621, Catholic University of Eichstätt-Ingolstadt, autor de correspondencia) |
| Año | 2026 |
| Volumen | 29 |
| Número | 2 |
| Páginas | 297-324 |
| Fecha de publicación | 2026-04-01 |
| Open Access | Sí |
| Tipo | ARTICLE |
| Revista | Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (JOURNAL) |
| Identificadores de la revista | ISSN: 1434-663X • E-ISSN: 1862-5215 |
| Editorial | Springer Science and Business Media LLC (PUBLISHER) |
| DOI | 10.1007/s11618-025-01328-w |
| OpenAlex | W4413014303 |
| Idioma | EN |
| Referencias citadas | 27 |
In diesem Beitrag werden Fragen der pädagogischen Thematisierung von und Erinnerung an Holocaust und Nationalsozialismus, also Holocaust Education , konkret in der Erwachsenenbildung adressiert. Er fragt nach der Gestaltung historisch-politischer Erwachsenenbildung zu Holocaust und Nationalsozialismus aus der Perspektive von Erwachsenenbildungseinrichtungen sowie nach der Wahrnehmung und Anerkennung von Pluralität in Geschichte(n), Vergangenheit(en) und Narrativen im Kontext moderner Migrationen als gesellschaftliche Normalität. Das Interesse an der Vergangenheit des Holocaust und Nationalsozialismus sowie deren Erinnerung ist anhaltend hoch und erneut hochaktuell und relevant. In der Erforschung der pädagogischen Vermittlung des Holocaust zeigen sich jedoch Lücken. Es lassen sich zum einen eine Diskrepanz zwischen der Quantität sowie Relevanz der historisch-politischen Erwachsenenbildung zu Holocaust und Nationalsozialismus und deren Erforschung, zum anderen zwischen der migrationsgesellschaftlichen Realität und der Repräsentation verschiedener migrantischer Vergangenheitsbezüge in der Bildungsarbeit identifizieren. Der Beitrag setzt an diesen Leerstellen an. Auf Grundlage eines qualitativen Forschungsdesigns zielt die Studie darauf ab, Inhalte und Formate der Erwachsenenbildungsangebote zu untersuchen und damit die Angebotslandschaft zu erkunden. Weiter zielt sie auf die Analyse der Selbstverständnisse der Bildungseinrichtungen mit Blick auf ihre Selbstpositionierung gegenüber einer demokratisch verfassten und von Migrationen strukturierten und beeinflussten Gesellschaft. Unter Bezugnahme migrations- und erinnerungstheoretischer Linsen wird Einblick genommen in die Darstellung und Thematisierung von Pluralität im Sinne verwobener Geschichte(n) in der Migrationsgesellschaft. Die untersuchten Dokumente verweisen auf eine Benennung und damit Relevanzsetzung von Pluralität und globaler Verwobenheit von Geschichte(n), wenngleich in überschaubaren Dimensionen
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