Die Problematik einer eigenständigen Soziologie
Datos Bibliográficos
| ID | 23675643 |
|---|---|
| Autores | Hans J Hummell (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), K D Opp (0000-0002-7154-6735, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Karl-Dieter Opp |
| Año | 1971 |
| Páginas | 1-4 |
| Fecha de publicación | 1971-01-01 |
| Peer Reviewed | Sí |
| Open Access | No |
| Tipo | CHAPTER |
| Revista | Die Reduzierbarkeit Von Soziologie Auf Psychologie (SOURCE_BOOK) |
| Editorial | Vieweg+Teubner Verlag (PUBLISHER) |
| DOI | 10.1007/978-3-663-01960-2_1 |
| OpenAlex | W142967633 |
| ISBN | 9783663019602 |
| Idioma | DE |
Die These, daß die Soziologie in irgendeinem Sinne eine „eigenständige“ oder „autonome“ Wissenschaft sei, daß sie es etwa mit „grundsätzlich“ anderen Phänomenen zu tun habe als die Psychologie oder daß ihre Theorien „grundsätzlich“andere Phäno mene erklären und voraussagen könnten als die Psychologie, ist vor allem bei Soziologen verbreitet. Bereits Emile Durkheim hat diese These in seinen „Regeln der soziologischen Methode“ formuliert. Er schreibt an einer Stelle dieses Buches1): „Wenn ich meine Pflichten als Bruder, Gatte oder Bürger erfülle oder wenn ich übernommene Verbindlichkeiten einlöse, so gehorche ich damit Pflichten, die außerhalb meiner Person und der Sphäre meines Willens im Recht und in der Sitte begründet sind... Hier liegt also eine Klasse von Tatbeständen von sehr speziellem Charakter vor; sie bestehen in besonderen Arten des Handelns, Denkens und Fühlens, die außerhalb der Einzelnen stehen und mit zwingender Gewalt ausgestattet sind, kraft deren sie sich ihnen aufdrängen“.
Humanities · German Social Sciences and History · Innovation, Technology, and Society · Philosophy · Sociology and Education Studies
| Velocidad de citación | historical |
|---|---|
| Altamente citado | No |