Geld und Eigentum – Inkludierende und exkludierende Mechanismen in der Wirtschaft
Datos Bibliográficos
| ID | 23707697 |
|---|---|
| Autores | Cornelia Bohn (0000-0001-8920-8243, autor de correspondencia) |
| Año | 2009 |
| Páginas | 241-258 |
| Fecha de publicación | 2009-01-01 |
| Peer Reviewed | Sí |
| Open Access | No |
| Tipo | CHAPTER |
| Revista | Inklusion und Exklusion (SOURCE_BOOK) |
| Editorial | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-91988-1_13 |
| OpenAlex | W1588490197 |
| ISBN | 9783531919881 |
| Idioma | DE |
| Citas recibidas | 2 |
| Referencias citadas | 40 |
Die Wirtschaftssoziologie hat sich in den letzten Dekaden zu einem der avanciertesten Felder soziologischer Forschung entwickelt. Dieser Forschungselan mag durch unübersehbare weltwirtschaftliche Entwicklungen wie neue Eigentums- und Produktionsregime und die Entwicklung eines globalen Geldmarktes, die Beschreibung und Analyse fordern, angestoßen sein. Der Schwung jener Forschungstätigkeit verdankt sich aber auch der Einführung und Erprobung neuer Theorien, Konzepte und Methoden. Die von den USA ausgehende New Economic Sociology kreist in einer neuen Runde um die analytische Differenz von Kultur und Struktur. Sie geht einerseits von einer netzwerk- und somit informationstheoretischen Strukturanalyse mit dem Schlüsselkonzept der „Embeddedness“ aus, andererseits von kultursoziologischen Konzepten, die die soziale Konstruktion und kulturelle Prägung ökonomischer Phänomene unterstreichen. Die kultursoziologische Seite hat die Debatte dynamisiert, indem sie den Nachweis erbrachte, dass Kultur Strukturen und ökonomische Rationalität limitiert, da Strukturen kulturell, kognitiv, institutionell – und nimmt man die systemtheoretische Stimme hinzu – in Systeme eingebettet sind. Alles Gesichtspunkte, die in der strukturalen Analyse inzwischen berücksichtigt werden. Während die strukturalenetzwerktheoretische Analyse der Märkte, der Entstehung von Preisen durch wechselseitige Beobachtungsverhältnisse, des Zugangs zu Jobs, Karrieren und Informationsflüssen – von Inklusionsphänomenen also – Geld als Medium der Wirtschaft eigentümlich unberührt lässt, hat Vivian Zelizer aus kulturtheoretischer Perspektive phänomenreiche Studien zu sozialen Gebrauchsweisen des Geldes vorgelegt. Mit den Konzepten „special monies“ oder „multiple monies“ wird hier gezeigt, dass Geld keine neutrale Substanz ist, sondern tatsächlich in einer Vielzahl kulturell beeinflusster Formen erscheint.
Art · Humanities · Political science · Culture, Economy, and Development Studies · Economic Theory and Institutions · Historical Economic and Social Studies
The Social Meaning of Money
Zentrum und Peripherie
City of Capital
Insider Lending
The system of modern societies.
The handbook of economic sociology
The capitalist world-economy
Soziologische Aufklärung 6
Der neue Geist des Kapitalismus
Der neue Geist des Kapitalismus
The Capitalist World-Economy
Erleben, Erleiden, Erfahren
Sociological Theory and Modern Society
Getting a Job
What is Money
Das Publikum der Gesellschaft
Inklusion und Exklusion
Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 1989
Ideology and Theory
Politics and Social Structure
Cooperation in Microcredit Borrowing Groups
When Work Disappears
When Work Disappears
Economic Credit in Renaissance Florence
Esquisse d'une histoire monetaire de l'Europe
What has been Accomplished in New Economic Sociology and Where is it Heading
Learning from Failures in Microfinance
Peripheral Vision
The Social Meaning of Money. Pin Money, Paychecks, Poor Relief and Other Currencies
Explorations in Economic Sociology
The Strength of Weak Ties
The Sociology of Property Rights
Where Do Markets Come From
The material production of virtuality
Financial derivatives and the theory of money
| Obras citantes distintas | 2 |
|---|---|
| Citas por año | 0,18 |
| Intervalo de citas | 2015 - 2019 (5) |
| Velocidad de citación | historical |
| Altamente citado | No |