Lost or Found? Empfehlungen zur Mikroarchäologie bei Rettungsgrabungen in Österreich
Datos Bibliográficos
| ID | 9608731 |
|---|---|
| Autores | Peter Trebsche (0000-0001-5258-0615, autor de correspondencia), Marlies Verena Außerlechner (0000-0002-3651-3321), Alfred Galik (0000-0002-7070-1035) |
| Año | 2025 |
| Volumen | Band 109/2025 |
| Páginas | 265-296 |
| Fecha de publicación | 2025-01-01 |
| Peer Reviewed | Sí |
| Open Access | Sí |
| Tipo | ARTICLE |
| Revista | Archaeologia Austriaca (BOOK_SERIES) |
| Identificadores de la revista | ISSN: 0003-8008 • E-ISSN: 1816-2959 |
| Editorial | Osterreichische Akademie der Wissenschaften, Verlag (PUBLISHER) |
| DOI | 10.1553/archaeologia109s265 |
| OpenAlex | W7111070684 |
| Idioma | DE |
Ziel des Projektes „Lost or Found?“ (2021–2023) war es, 1) eine systematische Stichprobe von mikroarchäologischen Funden aus Rettungsgrabungen in ganz Österreich zu gewinnen und 2) die verkohlten Pflanzenreste, Fischreste und metallurgischen Mikroabfälle in ihren archäologischen Siedlungs- und Befundkontexten auszuwerten. Der Fokus lag dabei auf urgeschichtlichen Siedlungsbefunden vom Mesolithikum bis zur Eisenzeit, wobei möglichst alle Bundesländer Österreichs berücksichtigt werden sollten. Insgesamt gelang es, 673 Proben von 25 Fundstellen in sieben Bundesländern zu sammeln. Etliche Fundstellen sind mehrperiodig, daher liegen Proben aus insgesamt 43 Siedlungsperioden vor. Die Analysen der ersten 233 Proben werden in dem vorliegenden Artikel präsentiert. Im allgemeinen Teil der Auswertung werden die Häufigkeiten und Funddichten verschiedener Kategorien von Mikrofunden (Holzkohlen, verkohlte Pflanzenreste, „amorphe Objekte verkohlt“ [verkohlte Reste zubereiteter pflanzlicher Nahrung], Silex, Fischknochen, Metallfunde und Schlacken) diskutiert. Auf Basis der umfassenden Stichprobe können diachrone und befundbezogene Unterschiede herausgearbeitet werden. Im speziellen Teil sind die wichtigsten Ergebnisse für jede einzelne Fundstelle kurz zusammengefasst. Der Vergleich verschiedener Ausgrabungen macht das Potential der Mikroarchäologie bei der Entdeckung „unsichtbarer“ Aktivitäten besonders deutlich. Abschließend werden Empfehlungen für die Integration mikroarchäologischer Probennahme in die Praxis der professionalisierten Denkmalschutzgrabungen formuliert
Context (archaeology · Qualitative analysis · Statistical analysis · Archaeology and ancient environmental studies · Cultural Heritage Materials Analysis · Metallurgy and Cultural Artifacts
| Velocidad de citación | historical |
|---|---|
| Altamente citado | No |