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Edith Weiller

Biographic Data

ID10790365
NAMEEdith Weiller
GIVEN NAMESEdith
FAMILY NAMEWeiller
SIGNATUREWEILLER E
VERIFIEDNo
TOTAL WORKS7
TOTAL CITATIONS0
WORKS AS AUTHOR7
WORKS AS EDITOR0
FIRST PUBLICATION YEAR1994
LATEST PUBLICATION YEAR1994
H-INDEX0
  • An der Schwelle zur Moderne Max Weber und Friedrich Nietzsche

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    “Die Redlichkeit eines heutigen Gelehrten und vor allem eines heutigen Philosophen, kann man daran messen, wie er sich zu Nietzsche und Marx stellt. Wer nicht zugibt, daß er gewichtige Teile seiner eigenen Arbeit nicht leisten könnte, ohne die Arbeit, die diese beiden getan haben, beschwindelt sich selbst und andere. Die Welt, in der wir selber geistig existieren, ist weitgehend eine von Nietzsche und Marx geprägte Welt”1.

  • Rückblick und Ausblick

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    In ihrem 1953 erschienenen dokumentarischen Roman “Stille und Sturm”1, der die autobiographische Geschichte einer Intellektuellen zwischen bürgerlicher Herkunft und Wendung zum Sozialismus darstellt, hat die heute vergessene Schriftstellerin Berta Lask2 das intellektuelle Milieu der Jahrhundertwende aus intimer Kenntnis seiner Innenseite nahezu unverschlüsselt noch einmal evoziert. Max Weber stellt darin in der Person des “Staatsrechtler(s), und …

  • Gesichter der Askese Max Weber und Thomas Mann

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    Als den Typus des “Leistungsethikers”, wie er sich in der Gestalt des Künstlers manifestiert, charakterisierte Thomas Mann im Rückblick Gustav von Aschenbach, die Hauptperson seiner 1911/12 entstandenen Erzählung “Der Tod in Venedig“1, nicht ohne die “moralische Selbstzüchtigung”2 zu erwähnen, die Autor und Protagonist miteinander verbindet: Aschenbach, der durch seine Vorfahren — “Offiziere, Richter, Verwaltungsfunktionäre” und protestantische “…

  • Literatur und Politik Max Weber und die Intellektuellen im Umfeld der Münchener Räterevolution 1918/1919

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    Noch im Gefängnis, eineinhalb Jahre nach dem Scheitern der Münchener Rätepublik von 1918/1919, schwärmte Ernst Toller von Max Weber, bei dem er im Wintersemester 1917/18 studiert und an dessen ‘Sonntagszirkel’ er teilgenommen hatte, als vom “Brennpunkt der Heidelberger Universität” 1 und von dem “einzigen deutschen Professor, der ein Politiker großer Linie war (und ein Charakter. Was in Deutschland noch mehr bedeutet)”2.

  • Einleitung

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    Max Weber und die literarische Moderne? Während Georg Simmel, der zweite große Soziologe der Jahrhundertwende, eigene Aufsätze über Naturalismus und Jugendstil, über Arnold Böcklin, Odilon Redon, Gerhart Hauptmann oder Stefan George schrieb, mit Dichtem wie Rilke oder Paul Ernst korrespondierte1, scheinen sich bei Weber zunächst wenig Anknüpfungspunkte zu ergeben oder liegen doch nicht offen zutage. Schon in jungen Jahren, noch ganz in der Kantsc…

  • Wissenschaft und Kunst Max Weber und der Georgekreis

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    Als Stefan George im Sommer 1910 durch die Vermittlung Friedrich Gundolfs zum ersten Mal mit Max Weber in dessen Haus in Heidelberg zusammentraf, widersprach diese Begegnung allen Erwartungen: zwei “polare Möglichkeiten des Menschentums”, so Marianne Webers pathetische Charakterisierung1, schienen sich hier zu begegnen. Noch Jahre später urteilte Edgar Salin, Volkswirtschaftler im Georgekreis und neben Kurt Hildebrandt und Friedrich Wolters einer…

  • Max Weber und die literarische Moderne

    Open Access•Edith Weiller•BOOK•Max Weber und die literarische…•1994

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  • An der Schwelle zur Moderne Max Weber und Friedrich Nietzsche

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    “Die Redlichkeit eines heutigen Gelehrten und vor allem eines heutigen Philosophen, kann man daran messen, wie er sich zu Nietzsche und Marx stellt. Wer nicht zugibt, daß er gewichtige Teile seiner eigenen Arbeit nicht leisten könnte, ohne die Arbeit, die diese beiden getan haben, beschwindelt sich selbst und andere. Die Welt, in der wir selber geistig existieren, ist weitgehend eine von Nietzsche und Marx geprägte Welt”1.

  • Rückblick und Ausblick

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    In ihrem 1953 erschienenen dokumentarischen Roman “Stille und Sturm”1, der die autobiographische Geschichte einer Intellektuellen zwischen bürgerlicher Herkunft und Wendung zum Sozialismus darstellt, hat die heute vergessene Schriftstellerin Berta Lask2 das intellektuelle Milieu der Jahrhundertwende aus intimer Kenntnis seiner Innenseite nahezu unverschlüsselt noch einmal evoziert. Max Weber stellt darin in der Person des “Staatsrechtler(s), und …

  • Gesichter der Askese Max Weber und Thomas Mann

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    Als den Typus des “Leistungsethikers”, wie er sich in der Gestalt des Künstlers manifestiert, charakterisierte Thomas Mann im Rückblick Gustav von Aschenbach, die Hauptperson seiner 1911/12 entstandenen Erzählung “Der Tod in Venedig“1, nicht ohne die “moralische Selbstzüchtigung”2 zu erwähnen, die Autor und Protagonist miteinander verbindet: Aschenbach, der durch seine Vorfahren — “Offiziere, Richter, Verwaltungsfunktionäre” und protestantische “…

  • Literatur und Politik Max Weber und die Intellektuellen im Umfeld der Münchener Räterevolution 1918/1919

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    Noch im Gefängnis, eineinhalb Jahre nach dem Scheitern der Münchener Rätepublik von 1918/1919, schwärmte Ernst Toller von Max Weber, bei dem er im Wintersemester 1917/18 studiert und an dessen ‘Sonntagszirkel’ er teilgenommen hatte, als vom “Brennpunkt der Heidelberger Universität” 1 und von dem “einzigen deutschen Professor, der ein Politiker großer Linie war (und ein Charakter. Was in Deutschland noch mehr bedeutet)”2.

  • Einleitung

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    Max Weber und die literarische Moderne? Während Georg Simmel, der zweite große Soziologe der Jahrhundertwende, eigene Aufsätze über Naturalismus und Jugendstil, über Arnold Böcklin, Odilon Redon, Gerhart Hauptmann oder Stefan George schrieb, mit Dichtem wie Rilke oder Paul Ernst korrespondierte1, scheinen sich bei Weber zunächst wenig Anknüpfungspunkte zu ergeben oder liegen doch nicht offen zutage. Schon in jungen Jahren, noch ganz in der Kantsc…

  • Wissenschaft und Kunst Max Weber und der Georgekreis

    Open Access•Edith Weiller•CHAPTER•Max Weber und die literarische…•1994

    Als Stefan George im Sommer 1910 durch die Vermittlung Friedrich Gundolfs zum ersten Mal mit Max Weber in dessen Haus in Heidelberg zusammentraf, widersprach diese Begegnung allen Erwartungen: zwei “polare Möglichkeiten des Menschentums”, so Marianne Webers pathetische Charakterisierung1, schienen sich hier zu begegnen. Noch Jahre später urteilte Edgar Salin, Volkswirtschaftler im Georgekreis und neben Kurt Hildebrandt und Friedrich Wolters einer…

  • Max Weber und die literarische Moderne

    Open Access•Edith Weiller•BOOK•Max Weber und die literarische…•1994

Philosophy (7 works) · German Literature and Culture Studies (6 works) · Humanities (6 works) · Weber, Simmel, Sociological Theory (5 works) · Art (4 works) · German Social Sciences and History (3 works) · Art history (1 work) · Die (integrated circuit) (1 work) · European history and politics (1 work) · George (robot) (1 work)

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