Nico Sonntag
Biographic Data
| ID | 1430150 |
|---|---|
| NAME | Nico Sonntag |
| GIVEN NAMES | Nico |
| FAMILY NAME | Sonntag |
| SIGNATURE | SONNTAG N |
| AFFILIATIONS | Johannes Gutenberg University Mainz |
| ORCID | 0000-0001-9951-9117 |
| VERIFIED | Yes |
| TOTAL WORKS | 11 |
| TOTAL CITATIONS | 4 |
| AUTHOR COUNT | 11 |
| EDITOR COUNT | 0 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2018 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2026 |
| H-INDEX | 1 |
Explanatory and Causal Methodology in Sociology
Explanation and causality are fundamental concerns for sociology as a problem- and theory-guided empirical discipline. This introduction distinguishes explanation and causality analytically while showing how they are intertwined in research oriented toward causal explanation. We first revisit the historically most influential conception of explanation, the covering-law model, and use it to identify continuing challenges specific to sociological e…
Astro oder logisch? Erklären Unterschiede in der „rationalen Lebenseinstellung“ Geschlechterdifferenzen bei parareligiösen Praktiken?
Es ist ein stabiler Befund der Religionssoziologie, dass Frauen mehr Erfahrungen mit parareligiösen Praktiken wie Homöopathie, Astrologie und diversen New-Age-Techniken machen. Dieser Beitrag prüft eine häufig vorgeschlagene Erklärung dieser Geschlechterunterschiede, wonach Männer wegen ihres „logisch-rationalen Denkens“ unempfänglicher für Paraglauben seien. Für die empirische Untersuchung wird auf Daten des ALLBUS 2012 zur Erfahrung mit zwölf v…
Dynamics of Model Building
The method of decreasing abstraction (MDA) has been proposed as a strategy for developing sociological models that balance parsimony and descriptive adequacy. This paper reconstructs Lindenberg’s version of MDA and situates it within broader debates on unrealistic assumptions and the tension between instrumentalism and realism. Lindenberg’s MDA can be viewed as a special case of a more general class of theory-development strategies. It combines e…
The East in wolf’s clothing. Wolf attacks correlate with but do not cause far-right voting
Online-Appendix zu
In diesem Diskussionsbeitrag werden die Argumente des in diesem Heft erscheinenden Beitrags „Regressionen, Relationen und die Unabhängigkeit der unabhängigen Variablen. Zur Bourdieu’schen Kritik der Regressionsanalyse” erörtert und vor diesem Hintergrund Möglichkeiten und Desiderate der gegenwärtigen Quantifizierung im Rahmen der Bourdieu’schen Methodologie aufgezeigt
Regressionen, Relationen und die Unabhängigkeit der unabhängigen Variablen. Zur Bourdieu’schen Kritik der Regressionsanalyse
Pierre Bourdieu formulierte eine Kritik der Regressionsanalyse, welche in methodologischen Diskussionen der Soziologie nach wie vor eine Rolle spielt. Im Kern besteht die Kritik darin, dass die Zusammenhänge eines sozialen Feldes in unzulässiger Weise aufgespaltet werden. Wir setzen uns mit der Stichhaltigkeit seiner Argumente auseinander. Unserer Meinung gibt es keinen Grund, theoriegeleitete und sorgfältig durchgeführte Regressionsanalysen für …
Über Feldwege und Holzwege. Relationieren relativieren
Viele Vorschläge zur Güte
Dieser Beitrag nimmt die von Strübing und Kollegen vorgeschlagenen Gütekriterien zum Anlass, deren Nutzen aus Sicht der analytisch-empirischen Soziologie sowie umgekehrt die Notwendigkeit analytisch-empirischer Gütekriterien für die qualitative Forschung zu diskutieren. Es werden zwei potentielle blinde Flecken der analytisch-empirischen Gütekontrolle besprochen. Erstens, die Möglichkeit der Theorieschöpfung aus einer reichhaltigen Empirie durch …
Analytische oder analytisch-empirische Soziologie
Dieser Beitrag widmet sich dem Vorwurf Christian Etzrodts, die analytisch-empirische Soziologie scheitere an ihrem Anspruch, dezidiert empirisch zu sein. Dieses Urteil beruht auf seiner Wahrnehmung der methodologischen Position der analytisch-empirischen Soziologie sowie dem Umgang mit empirisch zweifelhaften Rational-Choice-Erklärungen. Als Erwiderung wird zum einen das wissenschaftstheoretische Selbstverständnis der analytisch-empirischen Sozio…
Anmerkungen zum Gebrauch der Netzwerkanalyse in der Neoliberalismusforschung
Wer profitiert vom Meisterzwang? Die Reform der Handwerksordnung als natürliches Experiment zur Prüfung der Theorie beruflicher Schließung
Das Beispiel der 2004 erfolgten Reform der deutschen Handwerksordnung und des Wegfalls des sog. „Meisterzwangs“ in etwa der Hälfte aller Handwerke bietet die seltene Möglichkeit, die Auswirkungen beruflicher Schließung durch ein natürliches Experiment zu untersuchen und die Voraussagen der Theorie einem strikten Kausaltest zu unterziehen. Auf Basis von Mikrozensus-Daten zu den Jahren vor und nach Reform (2002-2007) untersuchen wir die Wirkung ber…
Viele Vorschläge zur Güte
Dieser Beitrag nimmt die von Strübing und Kollegen vorgeschlagenen Gütekriterien zum Anlass, deren Nutzen aus Sicht der analytisch-empirischen Soziologie sowie umgekehrt die Notwendigkeit analytisch-empirischer Gütekriterien für die qualitative Forschung zu diskutieren. Es werden zwei potentielle blinde Flecken der analytisch-empirischen Gütekontrolle besprochen. Erstens, die Möglichkeit der Theorieschöpfung aus einer reichhaltigen Empirie durch …
Wer profitiert vom Meisterzwang? Die Reform der Handwerksordnung als natürliches Experiment zur Prüfung der Theorie beruflicher Schließung
Das Beispiel der 2004 erfolgten Reform der deutschen Handwerksordnung und des Wegfalls des sog. „Meisterzwangs“ in etwa der Hälfte aller Handwerke bietet die seltene Möglichkeit, die Auswirkungen beruflicher Schließung durch ein natürliches Experiment zu untersuchen und die Voraussagen der Theorie einem strikten Kausaltest zu unterziehen. Auf Basis von Mikrozensus-Daten zu den Jahren vor und nach Reform (2002-2007) untersuchen wir die Wirkung ber…
Anmerkungen zum Gebrauch der Netzwerkanalyse in der Neoliberalismusforschung
Analytische oder analytisch-empirische Soziologie
Dieser Beitrag widmet sich dem Vorwurf Christian Etzrodts, die analytisch-empirische Soziologie scheitere an ihrem Anspruch, dezidiert empirisch zu sein. Dieses Urteil beruht auf seiner Wahrnehmung der methodologischen Position der analytisch-empirischen Soziologie sowie dem Umgang mit empirisch zweifelhaften Rational-Choice-Erklärungen. Als Erwiderung wird zum einen das wissenschaftstheoretische Selbstverständnis der analytisch-empirischen Sozio…
Viele Vorschläge zur Güte
Dieser Beitrag nimmt die von Strübing und Kollegen vorgeschlagenen Gütekriterien zum Anlass, deren Nutzen aus Sicht der analytisch-empirischen Soziologie sowie umgekehrt die Notwendigkeit analytisch-empirischer Gütekriterien für die qualitative Forschung zu diskutieren. Es werden zwei potentielle blinde Flecken der analytisch-empirischen Gütekontrolle besprochen. Erstens, die Möglichkeit der Theorieschöpfung aus einer reichhaltigen Empirie durch …
Online-Appendix zu
In diesem Diskussionsbeitrag werden die Argumente des in diesem Heft erscheinenden Beitrags „Regressionen, Relationen und die Unabhängigkeit der unabhängigen Variablen. Zur Bourdieu’schen Kritik der Regressionsanalyse” erörtert und vor diesem Hintergrund Möglichkeiten und Desiderate der gegenwärtigen Quantifizierung im Rahmen der Bourdieu’schen Methodologie aufgezeigt
Regressionen, Relationen und die Unabhängigkeit der unabhängigen Variablen. Zur Bourdieu’schen Kritik der Regressionsanalyse
Pierre Bourdieu formulierte eine Kritik der Regressionsanalyse, welche in methodologischen Diskussionen der Soziologie nach wie vor eine Rolle spielt. Im Kern besteht die Kritik darin, dass die Zusammenhänge eines sozialen Feldes in unzulässiger Weise aufgespaltet werden. Wir setzen uns mit der Stichhaltigkeit seiner Argumente auseinander. Unserer Meinung gibt es keinen Grund, theoriegeleitete und sorgfältig durchgeführte Regressionsanalysen für …
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