Skip to main content

ETHNOS_APP

Home • Search • Journals • List 0

Ursel Clausen

Biographic Data

ID1587787
NAMEUrsel Clausen
GIVEN NAMESUrsel
FAMILY NAMEClausen
SIGNATURECLAUSEN U
AFFILIATIONSGerman Orient Foundation
VERIFIEDNo
TOTAL WORKS25
TOTAL CITATIONS0
AUTHOR COUNT25
EDITOR COUNT0
FIRST PUBLICATION YEAR1970
LATEST PUBLICATION YEAR2004
H-INDEX0
  • Westsahara 2003

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 2003•2004

    Die UNO befasste sich weiter mit dem Konflikt zwischen der Polisario-Front bzw. der von dieser ausgerufenen Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), die eine unabhängige Westsahara (W.) anstrebt, und Marokko, das diese 266.000 qkm große ehemalige spanische Kolonie für sich beansprucht, sie 1975–1979 völkerrechtswidrig besetzte, mit Marokkanern besiedelte, entwickelte und inzwischen zu etwa drei Vierteln kontrolliert. Ein ursprünglich für…

  • Westsahara 2002

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 2002•2004

    Die UNO befasste sich weiter mit dem Konflikt zwischen der Polisario-Front bzw. der von dieser ausgerufenen Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), die eine unabhängige Westsahara (W.) anstrebt, und Marokko, das diese 266.000 qkm große ehemalige spanische Kolonie für sich beansprucht, sie 1975–1979 besetzte, mit Marokkanern besiedelte und mit Hilfe von Polizei und Armee zu drei Vierteln kontrolliert. Die Durchführung des für 1992 vorges…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 2001•2002

    Erstmals seit der Einführung des Parteienpluralismus im Jahre 1992 waren Wahlen fair und transparent. Da außerdem partiell das Verhältniswahlrecht eingeführt wurde, konnten die Oppositionsparteien Erfolge verbuchen, ohne die Vorherrschaft der Regierungspartei zu gefährden. Ein politischer Prozess und ein weiteres Parteienverbot zeigten, dass die Liberalisierungsbereitschaft des Regimes begrenzt war. Während die Bedrohung durch den Westsahara-Konf…

  • Westsahara 2000

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 2000•2001

    Auch 2000 gab es keine Lösung im Konflikt zwischen der Polisario-Front bzw. der von ihr proklamierten Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), die für eine unabhängige Westsahara (W.) kämpft, und Marokko, das diese ehemalige spanische Kolonie 1975–1979 besetzte, inzwischen zu drei Vierteln kontrolliert und nicht wieder aufgeben will. Das ursprünglich für 1992 vorgesehene, immer wieder verschobene und zuletzt auf den 31.7.2000 angesetzte …

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1999•2000

    Zwischen der Regierung und dem gemäßigteren Flügel der Opposition bahnte sich ein Dialog an. Die Beziehungen zu Frankreich gerieten in eine Krise. Bei anhaltender Hinwendung zum Maghreb und zum Euromittelmeerraum beschloss die Regierung den Austritt aus der CEDEAO. Mit der Weltbank und dem IWF wurde ein neues Dreijahreswirtschaftsprogramm vereinbart.

  • Westsahara 1999

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1999•2000

    Auch 1999 gab es keine Lösung im Konflikt zwischen der Polisario-Front bzw. der von ihr proklamierten Demokratischen Arabischen Republik Sahara DARS), die für eine unabhängige Westsahara (W.) kämpft, und Marokko, das diese ehemalige spanische Kolonie 1975–1979 unter König Hassan II. besetzte, inzwischen zu drei Vierteln kontrolliert und auch unter Hassans Nachfolger, Mohammed VI. (seit 23.7.), nicht wieder aufgeben will. Das ursprünglich für 1992…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1998•1999

    Obwohl sich das Regime des am 12.12.1997 für sechs Jahre wiedergewählten Präsidenten Taya angesichts zerstrittener Oppositionsparteien und wohlwollender Partner im Ausland sicher fühlen konnte, verzichtete es nicht auf Machtdemonstrationen. Gegen Ende des Jahres verschärfte sich die Spannung zwischen Regierung und Opposition. Außenpolitische Unsicherheit schuf vor allem der weiter ungelöste Westsahara-Konflikt. Vorrangiges Ziel der Wirtschafts- u…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1997•1998

    Maaouya Ould Sid’Ahmed Taya war im Januar 1992 für eine Amtszeit von sechs Jahren zum Präsidenten der Republik gewählt worden. Um zu vermeiden, daß die Neuwahl 1998 mit dem Fastenmonat Ramadan zusammenfiel, so die offizielle Begründung, wurde Ende April beschlossen, die Präsidentschaftswahl auf den 12.12.1997 vorzuziehen — ein “historisches” Datum, hatte doch Oberst Taya an einem 12.12. (1984) seinen Vorgänger an der Spitze der Militärjunta abges…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1996•1997

    Das Regime konnte seine Macht nach innen und außen konsolidieren. Während der ungelöste Westsahara-Konflikt und die daraus resultierenden Spannungen zwischen Algerien und Marokko die Sicherheit der Nordwestregion gefährdeten, wurde die Zusammenarbeit mit Mali und Senegal enger. Vor dem Hintergrund anhaltenden Wirtschaftswachstums forderte Präsident Taya zu verstärktem Kampf gegen die Armut auf.

  • Westsahara 1995

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1995•1996

    Auch 1995 gab es keine Entscheidung im Konflikt zwischen Marokko und der für eine unabhängige Westsahara (W.) kämpfenden Polisario-Front bzw. der von ihr gegründeten Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), wenn auch seit 1991 die Waffen ruhten. Das Referendum, in dem die sahrawische Bevölkerung nach dem Friedensplan der UNO/OAU (Resolution 690 des UNO-Sicherheitsrates vom 29.4.1991) ihr Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit wahr…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1995•1996

    Die Existenz demokratischer Institutionen (seit 1991) konnte nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich das Regime weiterhin autoritärer Methoden bediente. Vom Bemühen um Besserung des Verhältnisses zu den USA und den konservativen Staaten des arabischen Ostens zeugten der Bruch mit dem Irak und die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel. Der IWF billigte und unterstützte ein weiteres Rahmenprogramm zur Anpassung der Wirtschaftsstrukturen.

  • Westsahara 1994

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1994•1995

    Auch 1994 gab es keinen Frieden zwischen Marokko und der für eine unabhängige Westsahara (W.) kämpfenden Polisario-Front bzw. der von ihr gegründeten Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), wenn auch seit 1991 Waffenstillstand herrschte. Das Referendum, in dem die sahrauische Bevölkerung nach dem Friedensplan der UNO/OAU (Resolution 690 des UNO-Sicherheitsrates vom 29.4.1991) ihr Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit wahrnehmen …

  • Mauretanien 1994

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1994•1995

    Ungelöst blieb in Mauretanien (M.) auch 1994 das Problem der schwarzafrikanischen Mauretanier, die 1989 während des Senegalkonflikts geflohen oder ausgewiesen worden waren und nach wie vor am südlichen Ufer des Senegalflusses und in Mali unter zunehmend schwierigeren Bedingungen in Lagern lebten (rd. 60.000 in Senegal, 13.000 in Mali). Bewaffnete Überfälle einzelner radikalisierter Flüchtlinge in den Grenzgebieten nahmen wieder zu. Trotz offiziös…

  • Mauretanien. Eine Einführung

    Open Access•Ursel Clausen•ARTICLE•Verfassung in Recht und Übersee•1995

    Law and Politics in Africa, Asia and Latin America" analyses legal and constitutional developments in all states or regions outside of Europe as well as their regional and international integration. Founded in 1968 and inspired by decolonization and the idea of a cooperative new beginning, the Journal also promotes a special interest in contributions on 'Law and development'. The journal aims to provide a forum for a variety of perspectives on th…

  • Westsahara 1992

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1992•1993

    Auch 1992 gelang es nicht, den Friedensplan zur Lösung des Westsahara(W.)-Konflikts umzusetzen, der, US-amerikanischen Quellen zufolge, 6.000–12.000 Menschenleben forderte und Marokko 4,5 Mrd. $ (an Militärausgaben) sowie Algerien 640 Mio. $ (an Unterstützung für die Polisario-Front) kostete (JA, 12.3.). Darüber hinaus verstärkte sich der Eindruck, der UNO fehle es an der gebotenen Neutralität sowie an Autorität. Laut Friedensplan (Resolution 690…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1991•1992

    Der seit 1986 erneut offen zutage tretende ethnische Konflikt zwischen dominierenden — z.T. arabisch-nationalistischen — Mauren und Schwarzmauretaniern hatte sich Ende 1990 und Anfang 1991 mit Zuspitzung der Golfkrise verschärft: Nach Angaben von Amnesty International (4.4., 21.8.) wurden zwischen November 1990 und März 1991 3000 schwarzmauretanisehe Militärs und Zivilisten im Zusammenhang mit einem angeblich geplanten Putsch verhaftet; 339 Gefan…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1989•1990

    Die politische Entwicklung Mauretaniens war 1989 überwiegend durch den im April ausgebrochenen Konflikt mit Senegal geprägt (s. Außenpolitik). In seiner Rede vom 7.5. beschwor Taya die Einheit der Nation und warnte die Extremisten beider Lager. Die in Dakar ansässige Front de Libération des Africains de Mauritanie (FLAM) — das schwarzafrikanische radikale Gegenstück zur Fraktion der chauvinistisch-arabischen Mauren, die ein “weißes” Mauretanien d…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1989•1990

    Die politische Entwicklung Mauretaniens (M.s) war 1989 überwiegend durch den im April ausgebrochenen Konflikt mit dem Senegal geprägt (--> Außenpolitische Entwicklung). In seiner Rede vom 7.5. beschwor Taya die Einheit der Nation und warnte die Extremisten beider Lager. Die in Dakar ansässige Front de Libération des Africains de Mauritanie (FLAM) — das schwarzafrik. radikale Gegenstück zur Fraktion der chauvinistisch arabischen Mauren, die ein “w…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1988•1989

    Auch 1988 war die Atmosphäre in Mauretanien (M.) durch ethnisch und politisch-ideologisch bedingte Spannungen belastet. Infolge der Verhaftungen und Hinrichtungen im Zusammenhang mit dem Ende 1987 von schwarzafrikanischen Mauretaniern geplanten Umsturzversuch kam es in vielen Landesteilen, vor allem im Süden, zu Unruhen. Nach Mitteilung der in Dakar ansässigen linksradikalen "Front de Libération des Africains de Mauritanie" (FLAM) wurden über 500…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1987•1988

    Die — ethnisch und politisch-ideologisch bedingten — inneren Spannungen in Mauretanien (M.), die Staatschef Oberst Taya nach seiner Machtergreifung im Dezember 1984, u.a. durch die Freilassung fast aller politischen Gefangenen, zunächst erfolgreich abgebaut hatte, nahmen 1986 wieder zu und erreichten 1987 einen vorläufigen Höhepunkt. Angehörige der aus dem Süden stammenden schwarzafrikanischen Bevölkerung (Schätzungen ihres Anteils: 25–50 %) äuße…

  • Westsahara-Konflikt

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahe und Mittlere Osten Politik ·…•1988

    Die Westsahara (ehemals Spanisch-Sahara) ist ein etwa 266.000 (nach anderen Quellen 284.000) km2 großes Teilgebiet der westlichen Sahara, eines unwirtlichen Wüstenraums, der gekennzeichnet ist durch geringe Reliefunterschiede und geringe Niederschläge (30–50 mm im Jahresmittel), durch hohe Durchschnittstemperaturen und beträchtliche 24-Stunden-Amplituden, heftige Winde, spärliche Vegetation und Fauna sowie extrem dünne Besiedlung. Im Norden und N…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahe und Mittlere Osten Politik ·…•1988

    Zwischen dem 15. und 27. Grad nördlicher Breite sowie dem 5. und 17. Grad westlicher Länge gelegen, vereinigt die Islamische Republik Mauretanien wie alle saharisch-subsaharischen Staaten zwischen Atlantik und Rotem Meer Elemente des weißen arabischen Afrika nördlich mit denen des schwarzen Afrika südlich der Wüste. Das Land, das mit 1.030.700 km2 viermal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland ist, hat nur zwei natürliche Grenzen: die rund 70…

  • Der Konflikt um die Westsahara

    Open Access•Ursel Clausen•ARTICLE•Verfassung in Recht und Übersee•1979

    Law and Politics in Africa, Asia and Latin America" analyses legal and constitutional developments in all states or regions outside of Europe as well as their regional and international integration. Founded in 1968 and inspired by decolonization and the idea of a cooperative new beginning, the Journal also promotes a special interest in contributions on 'Law and development'. The journal aims to provide a forum for a variety of perspectives on th…

  • Der Algerische Sozialismus. Eine Dokumentation

    W Hoenerbach, Ursel Clausen•ARTICLE•Die Welt des Islams•1976

  • Der algerische Sozialismus

    Open Access•Ursel Clausen•ARTICLE•Verfassung in Recht und Übersee•1970

    VRÜ Verfassung und Recht in Übersee , Seite 405 - 406

No prominent works on this page.

  • Der algerische Sozialismus

    Open Access•Ursel Clausen•ARTICLE•Verfassung in Recht und Übersee•1970

    VRÜ Verfassung und Recht in Übersee , Seite 405 - 406

  • Der Algerische Sozialismus. Eine Dokumentation

    W Hoenerbach, Ursel Clausen•ARTICLE•Die Welt des Islams•1976

  • Der Konflikt um die Westsahara

    Open Access•Ursel Clausen•ARTICLE•Verfassung in Recht und Übersee•1979

    Law and Politics in Africa, Asia and Latin America" analyses legal and constitutional developments in all states or regions outside of Europe as well as their regional and international integration. Founded in 1968 and inspired by decolonization and the idea of a cooperative new beginning, the Journal also promotes a special interest in contributions on 'Law and development'. The journal aims to provide a forum for a variety of perspectives on th…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1987•1988

    Die — ethnisch und politisch-ideologisch bedingten — inneren Spannungen in Mauretanien (M.), die Staatschef Oberst Taya nach seiner Machtergreifung im Dezember 1984, u.a. durch die Freilassung fast aller politischen Gefangenen, zunächst erfolgreich abgebaut hatte, nahmen 1986 wieder zu und erreichten 1987 einen vorläufigen Höhepunkt. Angehörige der aus dem Süden stammenden schwarzafrikanischen Bevölkerung (Schätzungen ihres Anteils: 25–50 %) äuße…

  • Westsahara-Konflikt

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahe und Mittlere Osten Politik ·…•1988

    Die Westsahara (ehemals Spanisch-Sahara) ist ein etwa 266.000 (nach anderen Quellen 284.000) km2 großes Teilgebiet der westlichen Sahara, eines unwirtlichen Wüstenraums, der gekennzeichnet ist durch geringe Reliefunterschiede und geringe Niederschläge (30–50 mm im Jahresmittel), durch hohe Durchschnittstemperaturen und beträchtliche 24-Stunden-Amplituden, heftige Winde, spärliche Vegetation und Fauna sowie extrem dünne Besiedlung. Im Norden und N…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahe und Mittlere Osten Politik ·…•1988

    Zwischen dem 15. und 27. Grad nördlicher Breite sowie dem 5. und 17. Grad westlicher Länge gelegen, vereinigt die Islamische Republik Mauretanien wie alle saharisch-subsaharischen Staaten zwischen Atlantik und Rotem Meer Elemente des weißen arabischen Afrika nördlich mit denen des schwarzen Afrika südlich der Wüste. Das Land, das mit 1.030.700 km2 viermal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland ist, hat nur zwei natürliche Grenzen: die rund 70…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1988•1989

    Auch 1988 war die Atmosphäre in Mauretanien (M.) durch ethnisch und politisch-ideologisch bedingte Spannungen belastet. Infolge der Verhaftungen und Hinrichtungen im Zusammenhang mit dem Ende 1987 von schwarzafrikanischen Mauretaniern geplanten Umsturzversuch kam es in vielen Landesteilen, vor allem im Süden, zu Unruhen. Nach Mitteilung der in Dakar ansässigen linksradikalen "Front de Libération des Africains de Mauritanie" (FLAM) wurden über 500…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1989•1990

    Die politische Entwicklung Mauretaniens war 1989 überwiegend durch den im April ausgebrochenen Konflikt mit Senegal geprägt (s. Außenpolitik). In seiner Rede vom 7.5. beschwor Taya die Einheit der Nation und warnte die Extremisten beider Lager. Die in Dakar ansässige Front de Libération des Africains de Mauritanie (FLAM) — das schwarzafrikanische radikale Gegenstück zur Fraktion der chauvinistisch-arabischen Mauren, die ein “weißes” Mauretanien d…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1989•1990

    Die politische Entwicklung Mauretaniens (M.s) war 1989 überwiegend durch den im April ausgebrochenen Konflikt mit dem Senegal geprägt (--> Außenpolitische Entwicklung). In seiner Rede vom 7.5. beschwor Taya die Einheit der Nation und warnte die Extremisten beider Lager. Die in Dakar ansässige Front de Libération des Africains de Mauritanie (FLAM) — das schwarzafrik. radikale Gegenstück zur Fraktion der chauvinistisch arabischen Mauren, die ein “w…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1991•1992

    Der seit 1986 erneut offen zutage tretende ethnische Konflikt zwischen dominierenden — z.T. arabisch-nationalistischen — Mauren und Schwarzmauretaniern hatte sich Ende 1990 und Anfang 1991 mit Zuspitzung der Golfkrise verschärft: Nach Angaben von Amnesty International (4.4., 21.8.) wurden zwischen November 1990 und März 1991 3000 schwarzmauretanisehe Militärs und Zivilisten im Zusammenhang mit einem angeblich geplanten Putsch verhaftet; 339 Gefan…

  • Westsahara 1992

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1992•1993

    Auch 1992 gelang es nicht, den Friedensplan zur Lösung des Westsahara(W.)-Konflikts umzusetzen, der, US-amerikanischen Quellen zufolge, 6.000–12.000 Menschenleben forderte und Marokko 4,5 Mrd. $ (an Militärausgaben) sowie Algerien 640 Mio. $ (an Unterstützung für die Polisario-Front) kostete (JA, 12.3.). Darüber hinaus verstärkte sich der Eindruck, der UNO fehle es an der gebotenen Neutralität sowie an Autorität. Laut Friedensplan (Resolution 690…

  • Westsahara 1994

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1994•1995

    Auch 1994 gab es keinen Frieden zwischen Marokko und der für eine unabhängige Westsahara (W.) kämpfenden Polisario-Front bzw. der von ihr gegründeten Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), wenn auch seit 1991 Waffenstillstand herrschte. Das Referendum, in dem die sahrauische Bevölkerung nach dem Friedensplan der UNO/OAU (Resolution 690 des UNO-Sicherheitsrates vom 29.4.1991) ihr Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit wahrnehmen …

  • Mauretanien 1994

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1994•1995

    Ungelöst blieb in Mauretanien (M.) auch 1994 das Problem der schwarzafrikanischen Mauretanier, die 1989 während des Senegalkonflikts geflohen oder ausgewiesen worden waren und nach wie vor am südlichen Ufer des Senegalflusses und in Mali unter zunehmend schwierigeren Bedingungen in Lagern lebten (rd. 60.000 in Senegal, 13.000 in Mali). Bewaffnete Überfälle einzelner radikalisierter Flüchtlinge in den Grenzgebieten nahmen wieder zu. Trotz offiziös…

  • Mauretanien. Eine Einführung

    Open Access•Ursel Clausen•ARTICLE•Verfassung in Recht und Übersee•1995

    Law and Politics in Africa, Asia and Latin America" analyses legal and constitutional developments in all states or regions outside of Europe as well as their regional and international integration. Founded in 1968 and inspired by decolonization and the idea of a cooperative new beginning, the Journal also promotes a special interest in contributions on 'Law and development'. The journal aims to provide a forum for a variety of perspectives on th…

  • Westsahara 1995

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1995•1996

    Auch 1995 gab es keine Entscheidung im Konflikt zwischen Marokko und der für eine unabhängige Westsahara (W.) kämpfenden Polisario-Front bzw. der von ihr gegründeten Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), wenn auch seit 1991 die Waffen ruhten. Das Referendum, in dem die sahrawische Bevölkerung nach dem Friedensplan der UNO/OAU (Resolution 690 des UNO-Sicherheitsrates vom 29.4.1991) ihr Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit wahr…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1995•1996

    Die Existenz demokratischer Institutionen (seit 1991) konnte nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich das Regime weiterhin autoritärer Methoden bediente. Vom Bemühen um Besserung des Verhältnisses zu den USA und den konservativen Staaten des arabischen Ostens zeugten der Bruch mit dem Irak und die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel. Der IWF billigte und unterstützte ein weiteres Rahmenprogramm zur Anpassung der Wirtschaftsstrukturen.

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1996•1997

    Das Regime konnte seine Macht nach innen und außen konsolidieren. Während der ungelöste Westsahara-Konflikt und die daraus resultierenden Spannungen zwischen Algerien und Marokko die Sicherheit der Nordwestregion gefährdeten, wurde die Zusammenarbeit mit Mali und Senegal enger. Vor dem Hintergrund anhaltenden Wirtschaftswachstums forderte Präsident Taya zu verstärktem Kampf gegen die Armut auf.

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1997•1998

    Maaouya Ould Sid’Ahmed Taya war im Januar 1992 für eine Amtszeit von sechs Jahren zum Präsidenten der Republik gewählt worden. Um zu vermeiden, daß die Neuwahl 1998 mit dem Fastenmonat Ramadan zusammenfiel, so die offizielle Begründung, wurde Ende April beschlossen, die Präsidentschaftswahl auf den 12.12.1997 vorzuziehen — ein “historisches” Datum, hatte doch Oberst Taya an einem 12.12. (1984) seinen Vorgänger an der Spitze der Militärjunta abges…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1998•1999

    Obwohl sich das Regime des am 12.12.1997 für sechs Jahre wiedergewählten Präsidenten Taya angesichts zerstrittener Oppositionsparteien und wohlwollender Partner im Ausland sicher fühlen konnte, verzichtete es nicht auf Machtdemonstrationen. Gegen Ende des Jahres verschärfte sich die Spannung zwischen Regierung und Opposition. Außenpolitische Unsicherheit schuf vor allem der weiter ungelöste Westsahara-Konflikt. Vorrangiges Ziel der Wirtschafts- u…

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 1999•2000

    Zwischen der Regierung und dem gemäßigteren Flügel der Opposition bahnte sich ein Dialog an. Die Beziehungen zu Frankreich gerieten in eine Krise. Bei anhaltender Hinwendung zum Maghreb und zum Euromittelmeerraum beschloss die Regierung den Austritt aus der CEDEAO. Mit der Weltbank und dem IWF wurde ein neues Dreijahreswirtschaftsprogramm vereinbart.

  • Westsahara 1999

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 1999•2000

    Auch 1999 gab es keine Lösung im Konflikt zwischen der Polisario-Front bzw. der von ihr proklamierten Demokratischen Arabischen Republik Sahara DARS), die für eine unabhängige Westsahara (W.) kämpft, und Marokko, das diese ehemalige spanische Kolonie 1975–1979 unter König Hassan II. besetzte, inzwischen zu drei Vierteln kontrolliert und auch unter Hassans Nachfolger, Mohammed VI. (seit 23.7.), nicht wieder aufgeben will. Das ursprünglich für 1992…

  • Westsahara 2000

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 2000•2001

    Auch 2000 gab es keine Lösung im Konflikt zwischen der Polisario-Front bzw. der von ihr proklamierten Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), die für eine unabhängige Westsahara (W.) kämpft, und Marokko, das diese ehemalige spanische Kolonie 1975–1979 besetzte, inzwischen zu drei Vierteln kontrolliert und nicht wieder aufgeben will. Das ursprünglich für 1992 vorgesehene, immer wieder verschobene und zuletzt auf den 31.7.2000 angesetzte …

  • Mauretanien

    Ursel Clausen•CHAPTER•Afrika Jahrbuch 2001•2002

    Erstmals seit der Einführung des Parteienpluralismus im Jahre 1992 waren Wahlen fair und transparent. Da außerdem partiell das Verhältniswahlrecht eingeführt wurde, konnten die Oppositionsparteien Erfolge verbuchen, ohne die Vorherrschaft der Regierungspartei zu gefährden. Ein politischer Prozess und ein weiteres Parteienverbot zeigten, dass die Liberalisierungsbereitschaft des Regimes begrenzt war. Während die Bedrohung durch den Westsahara-Konf…

  • Westsahara 2003

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 2003•2004

    Die UNO befasste sich weiter mit dem Konflikt zwischen der Polisario-Front bzw. der von dieser ausgerufenen Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), die eine unabhängige Westsahara (W.) anstrebt, und Marokko, das diese 266.000 qkm große ehemalige spanische Kolonie für sich beansprucht, sie 1975–1979 völkerrechtswidrig besetzte, mit Marokkanern besiedelte, entwickelte und inzwischen zu etwa drei Vierteln kontrolliert. Ein ursprünglich für…

  • Westsahara 2002

    Ursel Clausen•CHAPTER•Nahost Jahrbuch 2002•2004

    Die UNO befasste sich weiter mit dem Konflikt zwischen der Polisario-Front bzw. der von dieser ausgerufenen Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), die eine unabhängige Westsahara (W.) anstrebt, und Marokko, das diese 266.000 qkm große ehemalige spanische Kolonie für sich beansprucht, sie 1975–1979 besetzte, mit Marokkanern besiedelte und mit Hilfe von Polizei und Armee zu drei Vierteln kontrolliert. Die Durchführung des für 1992 vorges…

Political science (23 works) · African Studies and Geopolitics (21 works) · Humanities (20 works) · Art (16 works) · African history and culture analysis (8 works) · Philosophy (6 works) · Migration, Identity, and Health (5 works) · Multiculturalism, Politics, Migration, Gender (4 works) · Global Peace and Security Dynamics (3 works) · Gynecology (3 works)

Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae