Jens S Dangschat
Biographic Data
| ID | 1640862 |
|---|---|
| NAME | Jens S Dangschat |
| GIVEN NAMES | Jens S |
| FAMILY NAME | Dangschat |
| SIGNATURE | DANGSCHAT J S |
| AFFILIATIONS | TU Wien |
| ORCID | 0000-0001-5206-0337 |
| VERIFIED | Yes |
| TOTAL WORKS | 38 |
| TOTAL CITATIONS | 54 |
| AUTHOR COUNT | 32 |
| EDITOR COUNT | 6 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1982 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2023 |
| H-INDEX | 4 |
Does automation strengthen the ‘system of automobility’? Critical considerations and alternatives to connected and automated vehicles
Connected and automated vehicles (CAVs) are at the centre of considerations for future mobility systems and are seen as a potentially powerful solution to current transport problems. Accordingly, the debate on governance strategies and in engineering is determined by technological possibilities to overcome these problems. However, various studies show that CAVs will solve transport problems under certain conditions only. On the contrary, without …
Avenue21. Politische und planerische Aspekte der automatisierten Mobilität
Gegenstand dieser Open Access Publikation sind die Auswirkungen automatisierter und vernetzter Fahrzeuge auf die Europäische Stadt sowie die Voraussetzungen, unter denen diese Technologie einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung leisten kann. Dabei vertreten die Autorinnen und Autoren zwei Thesen, die im wissenschaftlichen Diskurs bislang wenig Beachtung fanden: Automatisierte und vernetzte Fahrzeuge werden sich für lange Zeit nicht in allen …
Automatisierter Verkehr – was kommt da auf uns zu
Peter Isenböck / Linda Nell / Joachim Renn (Hrsg.), Die Form des Milieus. Zum Verhältnis von gesellschaftlicher Differenzierung und Formen der Vergemeinschaftung. Zeitschrift für Theoretische Soziolog…
Article Peter Isenböck / Linda Nell / Joachim Renn (Hrsg.), Die Form des Milieus. Zum Verhältnis von gesellschaftlicher Differenzierung und Formen der Vergemeinschaftung. Zeitschrift für Theoretische Soziologie (ZTS). 1. Sonderband. Weinheim: Beltz Juventa 2014, 402 S., br., 39,95 € was published on January 1, 2016 in the journal Soziologische Revue (volume 39, issue 1).
Soziale Ungleichheit und der (städtische) Raum
Aktionsräume Von Stadtbewohnern: Eine Empirische Untersuchung in der Region Hamburg
Suburbanisierung in Deutschland: Aktuelle Tendenzen
Modernisierte Stadt -- Gespaltene Gesellschaft: Ursachen Von Armut und Sozialer Ausgrenzung
Modernisierte Stadt ― gespaltene Gesellschaft: Ursachen von Armut und sozialer Ausgrenzung
Symbolische Macht und Habitus des Ortes. Die ›Architektur der Gesellschaft‹ aus Sicht der Theorie(n) sozialer Ungleichheit von Pierre Bourdieu
Strategieorientierte Planung Im Kooperativen Staat
Space Matters - Marginalization and Its Places
Analysing the social situation of hyperghettos in Chicago and the banlieues in Paris, Loïc Wacquant goes far beyond the empirical comparison by detecting the underlying logics of social polarization. Thus, he contends that each society produces its own social inequalities through its respective power relations and that place matters for social exclusion processes. This fact, however, should not be analysed simply by structural factors. Therefore,…
Stadt- und Regionalsoziologie
Integration oder Ablenkungsmanöver? Zielsetzungen und Beitrag des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ zur Integration sozialer Gruppen
Seit knapp 30 Jahren gibt es in Europa lokal, regional und national initiierte Interventionen in Stadtviertel, die als „problematisch“ gelten — bezüglich der städtebaulichen Qualität, der Attraktivität des Wohnumfeldes, der Kapazität der lokalen Ökonomie, der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung sowie der daraus resultierenden Wertvorstellungen und Verhaltensweisen. Auch die EU hat mittlerweile für solche Interventionen in städtische Teilgebiete m…
Konzentration oder Integration? Oder: Integration durch Konzentration
Ein solcher Reader hat eine emotionale Seite, die sich einerseits aus dem „Jetzt schon?“ des Anlasses speist, andererseits auch das Thema betrifft. Seit meiner Zeit als „später Student“ habe ich mich mit Jürgen Friedrichs über das Segregationskonzept und dessen wissenschaftlichen und praktischen Nutzen gestritten (gerade bezüglich der Frage der Integration einer Gesellschaft). Das hat uns nicht daran gehindert, Freunde geworden und geblieben zu s…
Suburbanisierung in Deutschland
Das Werk einschließlich aller seiner
Suburbanisierung in Deutschland. Aktuelle Tendenzen.
Segregation
Im Zuge wieder zunehmender sozialer Ungleichheit und wachsender Bedeutung askriptiver Merkmale (wie Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Behinderungen etc.) zur Diskriminierung „fremder“ Menschen, erhält die ungleiche Verteilung der Wohnstandorte von sozialen Gruppen in einer Stadt („residentielle Segregation“) wieder eine verstärkte Bedeutung. Insbesondere die Zunahme der räumlichen Konzentration sozial benachteiligter Gruppen (darunter vor allem Migra…
Modernisierte Stadt — gespaltene Gesellschaft
Armut durch Wohlstand
„Armut“ ist ein Reizthema, ambivalent, herausfordernd und zum Vertuschen geeignet, und: Sie hat Konjunktur. Erstens, weil die Zahl der Armen zunimmt und weil die Kosten für Sozialhilfe — zumindest in der überwiegenden Wahrnehmung — die Kommunen an den Rand der Zahlungsunfähigkeit bringt. Zweitens, weil die Zunahme von Armut dazu verwendet wird, Ängste vor dem sozialen Abstieg zu schüren, die es erleichtern, die Wirtschaft und Gesellschaft in neol…
Regulation, Nach-Fordismus und „global cities“ — Ursachen der Armut
Mit diesem Beitrag sollen Erscheinungsformen von Armut in ein Erklärungskonzept eingebunden werden, mit dem sowohl die Zwangsläufigkeit der Entwicklung von Armut, als auch Armut als Bestandteil zunehmender Polarisierungen innerhalb eines forcierten Modernisierungswettbewerbs verdeutlicht wird. Wir verzichten darauf, Armut deskriptiv zu konstatieren und nach sozialen Gruppen oder administrativen Räumen zu kategorisieren. Damit treffen wir drei Ann…
Wie überlebt die „soziale“ Stadt? Stadtplanung und Stadtentwicklung vor neuen Herausforderungen
Seit knapp zehn Jahren wird die bange Frage gestellt, ob die „soziale“ resp. die „solidarische“ Stadt (noch) eine Überlebenschance habe (Alisch & Dangschat 1993, 1998; Hanesch 1997). Mit dieser Frage ist verbunden, daß „die Stadt“ den Anspruch (gehabt) haben könnte, „solidarisch“ oder „sozial“ zu sein, d.h., daß es von „der Stadt“ aktiv gewollt sei oder sie als Gemeinwesen bereit gewesen sei, dafür zu sorgen, daß eine gesellschaftliche Integratio…
Sozialräumliche Aspekte der Armut im Jugendalter
Daß die Bedingungen der Orte unser Verhalten (mit)bestimmen, ist ebenso offensichtlich, wie die Tatsache, daß Orte gesellschaftlich produziert sind. Sie sind Ergebnisse von an ihnen stattfindenden Vergemeinschaftungen und Vergesellschaftungen und bergen — in dem Maße, wie ein permanenter Prozeß gesellschaftlicher Überformung dies zuläßt — historische Spuren der Gesellschaft. Orte sind also "Speicher" historisch vergangener Zeiten und aktueller ge…
Klassenstrukturen im Nach-Fordismus
Analysen sozialer Ungleichheiten beziehen sich in der Regel auf die eigene, gegenwärtige Gesellschaft. Theorien sozialer Ungleichheit haben daher einen impliziten — jedoch kaum systematisch berücksichtigten — Zeit- und Raumbezug. Theorien, Modelle, Annahmen über soziale Ungleichheiten sind zudem allenfalls plausible, empirisch hinreichend zutreffende Ausdeutungen dessen, was Wissenschaftler über die Gesellschaft wahrgenommen haben. Diese Erkenntn…
Armut und soziale Integration: Strategien Sozialer Stadtentwicklung und Lokaler Nachhaltigkeit
Das Werk einschlieBlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschiitzt.Jede Verwertung auBerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzullissig und strafbar.Das gilt insbesondere fUr Vervielfaltigungen.O'bersetzungen
Sociospatial disparities in a 'socialist' city: The case of Warsaw at the end of the 1970s
Space Matters - Marginalization and Its Places
Analysing the social situation of hyperghettos in Chicago and the banlieues in Paris, Loïc Wacquant goes far beyond the empirical comparison by detecting the underlying logics of social polarization. Thus, he contends that each society produces its own social inequalities through its respective power relations and that place matters for social exclusion processes. This fact, however, should not be analysed simply by structural factors. Therefore,…
Concentration of Poverty in the Landscapes of 'Boomtown' Hamburg: The Creation of a New Urban Underclass
After a brief account of the state of the art of the German discussion on poverty, this paper criticises the lack of a theory integrating the complexity of poverty as a social configuration. Moreover, the reduction on economic aspects of poverty in empirical studies is criticised. Another bias is the lack of attention paid to spatial aspects of poverty: space as a dimension of social inequalities and therefore part of poverty in cities itself, an…
Social and Spatial Disparities in Warsaw in 1978: An Application of Correspondence Analysis to a 'Socialist' City
This paper has two main goals, one is to move towards an explanation of socio-spatial disparities in a 'socialist' city as measured by segregation values for 1978 in Warsaw. The second is to introduce a fruitful hitherto unused technique in urban research, namely correspondence analysis, to describe the relative value of discriminating variables. Socio-spatial disparities in Warsaw are indicated by a typology of planning districts, defined partic…
Action Spaces of Urban Residents: An Empirical Study in the Region of Hamburg
The different theoretical approaches used in action space research are discussed; then a causal model, based on hypotheses drawn from the relevant literature, is presented. This model is tested in an empirical study on the action spaces of 3000 residents in the region of Hamburg. The results of two different path analytical test strategies of this model are reported, which show the deficiencies of prior, mainly bivariate, analyses. Finally, a clu…
Sag' mir, wo Du wohnst, und ich sag' Dir, wer Du bist: Zum aktuellen Stand der deutschen Segregationsforschung
After a brief reminder of the first aims of segregation as a core problem of urban and regional sciences the descriptive, explaining and valorizing aspects of three schools (human ecology, new urban sociology and feminist sociology) are critically analyzed. Generally, the underlying theory of social inequalities is weak, a social understanding of space is missed and the functional interrelations between the neighbourhoods are neglected
Does automation strengthen the ‘system of automobility’? Critical considerations and alternatives to connected and automated vehicles
Connected and automated vehicles (CAVs) are at the centre of considerations for future mobility systems and are seen as a potentially powerful solution to current transport problems. Accordingly, the debate on governance strategies and in engineering is determined by technological possibilities to overcome these problems. However, various studies show that CAVs will solve transport problems under certain conditions only. On the contrary, without …
Automatisierter Verkehr – was kommt da auf uns zu
Berlin and the German Systems of Cities
The formation of the European Single Market and unification in particular is shaking the hierarchy and system of German cities. This holds strongly for East German cities, but most for Berlin-the re-united city and the new capital of Germany. In the first part of the paper the developments of the two halves of the city between 1945 and 1989 are described under the topics of political development and planning, population, housing and economic deve…
Aktionsräume von Stadtbewohnern
Action Spaces of Urban Residents: An Empirical Study in the Region of Hamburg
The different theoretical approaches used in action space research are discussed; then a causal model, based on hypotheses drawn from the relevant literature, is presented. This model is tested in an empirical study on the action spaces of 3000 residents in the region of Hamburg. The results of two different path analytical test strategies of this model are reported, which show the deficiencies of prior, mainly bivariate, analyses. Finally, a clu…
Social and Spatial Disparities in Warsaw in 1978: An Application of Correspondence Analysis to a 'Socialist' City
This paper has two main goals, one is to move towards an explanation of socio-spatial disparities in a 'socialist' city as measured by segregation values for 1978 in Warsaw. The second is to introduce a fruitful hitherto unused technique in urban research, namely correspondence analysis, to describe the relative value of discriminating variables. Socio-spatial disparities in Warsaw are indicated by a typology of planning districts, defined partic…
Sociospatial disparities in a 'socialist' city: The case of Warsaw at the end of the 1970s
Soziale und raumliche Ungleichheit in Warschau
An Explanation for Residential Segregation by Education: Warsaw
Existing indices do not permit causal models of residential segregation within a single city or region. An index of inequality (II) is presented as an index of residential segregation. This alternative index can be interpreted similarly to the established index of dissimilarity (D) and can be used as an interval-scaled variable within single city causal models. Data from the 1978 census of the Polish capital, Warsaw, were used as an example. Resi…
Berlin and the German Systems of Cities
The formation of the European Single Market and unification in particular is shaking the hierarchy and system of German cities. This holds strongly for East German cities, but most for Berlin-the re-united city and the new capital of Germany. In the first part of the paper the developments of the two halves of the city between 1945 and 1989 are described under the topics of political development and planning, population, housing and economic deve…
Lebensstile in den Städten: Konzepte und Methoden
Concentration of Poverty in the Landscapes of 'Boomtown' Hamburg: The Creation of a New Urban Underclass
After a brief account of the state of the art of the German discussion on poverty, this paper criticises the lack of a theory integrating the complexity of poverty as a social configuration. Moreover, the reduction on economic aspects of poverty in empirical studies is criticised. Another bias is the lack of attention paid to spatial aspects of poverty: space as a dimension of social inequalities and therefore part of poverty in cities itself, an…
La nouvelle pauvreté et les stratégies en faveur des quartiers défavorisés à Hambourg
New Poverty and Strategies for Deprived Neighbourhoods in Hamburg. Globalisation processes and economic restructuring seem to be both economically competitive and booster social and socio-spatial polarisation. The case of Hamburg clearly shows this ambiguity. It is the richest region within the E.U. by GNP per capita, but at the same time the most polarised big city in Germany. After fighting industrial degradation successfully, the city runs its…
Raum als Dimension sozialer Ungleichheit und Ort als Bühne der Lebensstilisierung? — Zum Raumbezug sozialer Ungleichheit und von Lebensstilen
Zeit und Raum sind zwei Dimensionen, mit denen sich Sozialwissenschaftler schwer tun (vgl. Elias 1984); gerne werden Aspekte von Zeit1 und Raum an die Spezialdisziplinen Geschichte und Geographie delegiert und allenfalls über Anschlußtheorien der Kontakt gehalten. In der Tradition des kritischen Rationalismus werden Hypothesen explizit als unabhängig von Zeit und Raum postuliert, denn soziale Gesetze treffen nur dann zu, wenn sie immer und überal…
Entwicklung von Problemlagen als Herausforderung für die soziale Stadt
Die generelle Frage dieses Buches nach der Möglichkeit, ob die "soziale Stadt" eine Chance hat zu überleben, hat mindestens zwei Facetten: Erstens die Frage, ob Stadtverwaltungen und -regierungen noch in der Lage sind oder künftig sein werden, den Sozialstaat auf kommunaler Ebene aufrecht zu erhalten. Nun wissen wir, daß es momentan quer durch die Bevölkerung sehr umstritten ist, welchen Sozialstaat wir uns in Deutschland noch leisten wollen oder…
Sag' mir, wo Du wohnst, und ich sag' Dir, wer Du bist: Zum aktuellen Stand der deutschen Segregationsforschung
After a brief reminder of the first aims of segregation as a core problem of urban and regional sciences the descriptive, explaining and valorizing aspects of three schools (human ecology, new urban sociology and feminist sociology) are critically analyzed. Generally, the underlying theory of social inequalities is weak, a social understanding of space is missed and the functional interrelations between the neighbourhoods are neglected
Sozialräumliche Aspekte der Armut im Jugendalter
Daß die Bedingungen der Orte unser Verhalten (mit)bestimmen, ist ebenso offensichtlich, wie die Tatsache, daß Orte gesellschaftlich produziert sind. Sie sind Ergebnisse von an ihnen stattfindenden Vergemeinschaftungen und Vergesellschaftungen und bergen — in dem Maße, wie ein permanenter Prozeß gesellschaftlicher Überformung dies zuläßt — historische Spuren der Gesellschaft. Orte sind also "Speicher" historisch vergangener Zeiten und aktueller ge…
Klassenstrukturen im Nach-Fordismus
Analysen sozialer Ungleichheiten beziehen sich in der Regel auf die eigene, gegenwärtige Gesellschaft. Theorien sozialer Ungleichheit haben daher einen impliziten — jedoch kaum systematisch berücksichtigten — Zeit- und Raumbezug. Theorien, Modelle, Annahmen über soziale Ungleichheiten sind zudem allenfalls plausible, empirisch hinreichend zutreffende Ausdeutungen dessen, was Wissenschaftler über die Gesellschaft wahrgenommen haben. Diese Erkenntn…
Armut und soziale Integration: Strategien Sozialer Stadtentwicklung und Lokaler Nachhaltigkeit
Das Werk einschlieBlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschiitzt.Jede Verwertung auBerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzullissig und strafbar.Das gilt insbesondere fUr Vervielfaltigungen.O'bersetzungen
Modernisierte Stadt — gespaltene Gesellschaft
Armut durch Wohlstand
„Armut“ ist ein Reizthema, ambivalent, herausfordernd und zum Vertuschen geeignet, und: Sie hat Konjunktur. Erstens, weil die Zahl der Armen zunimmt und weil die Kosten für Sozialhilfe — zumindest in der überwiegenden Wahrnehmung — die Kommunen an den Rand der Zahlungsunfähigkeit bringt. Zweitens, weil die Zunahme von Armut dazu verwendet wird, Ängste vor dem sozialen Abstieg zu schüren, die es erleichtern, die Wirtschaft und Gesellschaft in neol…
Regulation, Nach-Fordismus und „global cities“ — Ursachen der Armut
Mit diesem Beitrag sollen Erscheinungsformen von Armut in ein Erklärungskonzept eingebunden werden, mit dem sowohl die Zwangsläufigkeit der Entwicklung von Armut, als auch Armut als Bestandteil zunehmender Polarisierungen innerhalb eines forcierten Modernisierungswettbewerbs verdeutlicht wird. Wir verzichten darauf, Armut deskriptiv zu konstatieren und nach sozialen Gruppen oder administrativen Räumen zu kategorisieren. Damit treffen wir drei Ann…
Wie überlebt die „soziale“ Stadt? Stadtplanung und Stadtentwicklung vor neuen Herausforderungen
Seit knapp zehn Jahren wird die bange Frage gestellt, ob die „soziale“ resp. die „solidarische“ Stadt (noch) eine Überlebenschance habe (Alisch & Dangschat 1993, 1998; Hanesch 1997). Mit dieser Frage ist verbunden, daß „die Stadt“ den Anspruch (gehabt) haben könnte, „solidarisch“ oder „sozial“ zu sein, d.h., daß es von „der Stadt“ aktiv gewollt sei oder sie als Gemeinwesen bereit gewesen sei, dafür zu sorgen, daß eine gesellschaftliche Integratio…
Segregation
Im Zuge wieder zunehmender sozialer Ungleichheit und wachsender Bedeutung askriptiver Merkmale (wie Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Behinderungen etc.) zur Diskriminierung „fremder“ Menschen, erhält die ungleiche Verteilung der Wohnstandorte von sozialen Gruppen in einer Stadt („residentielle Segregation“) wieder eine verstärkte Bedeutung. Insbesondere die Zunahme der räumlichen Konzentration sozial benachteiligter Gruppen (darunter vor allem Migra…
Suburbanisierung in Deutschland
Das Werk einschließlich aller seiner
Suburbanisierung in Deutschland. Aktuelle Tendenzen.
Konzentration oder Integration? Oder: Integration durch Konzentration
Ein solcher Reader hat eine emotionale Seite, die sich einerseits aus dem „Jetzt schon?“ des Anlasses speist, andererseits auch das Thema betrifft. Seit meiner Zeit als „später Student“ habe ich mich mit Jürgen Friedrichs über das Segregationskonzept und dessen wissenschaftlichen und praktischen Nutzen gestritten (gerade bezüglich der Frage der Integration einer Gesellschaft). Das hat uns nicht daran gehindert, Freunde geworden und geblieben zu s…
Stadt- und Regionalsoziologie
Political science (19 works) · Sociology and Education Studies (15 works) · Urbanization and City Planning (13 works) · Sociology (10 works) · Ecology, Conservation, and Geographical Studies (9 works) · Humanities (9 works) · Economics (8 works) · Geography (7 works) · Philosophy (7 works) · Urban, Neighborhood, and Segregation Studies (7 works)