Thorsten Peetz
Biographic Data
| ID | 298614 |
|---|---|
| NAME | Thorsten Peetz |
| GIVEN NAMES | Thorsten |
| FAMILY NAME | Peetz |
| SIGNATURE | PEETZ T |
| AFFILIATIONS | University of Bremen |
| ORCID | 0000-0003-4851-1048 |
| VERIFIED | Yes |
| TOTAL WORKS | 16 |
| TOTAL CITATIONS | 20 |
| AUTHOR COUNT | 15 |
| EDITOR COUNT | 1 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2010 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2025 |
| H-INDEX | 2 |
In Gesellschaft von Plattformen: Digitalisierung und mitgliedschaftsbasierte Differenzierung
Im soziologischen Digitalisierungsdiskurs werden drei gesellschaftstheoretische Motive diskutiert: Überwachung und Kommodifizierung, Bewertung und Ungleichheit sowie strukturelle Kontinuität bzw. Katastrophe. Der Artikel schlägt eine alternative, differenzierungstheoretische Interpretation von Digitalisierung vor, die von der zunehmenden Bedeutung digitaler Plattformen ausgeht. Mit Plattformen, so das Argument, wird eine Form mitgliedschaftsbasie…
The Routledge International Handbook of Valuation and Society
Die Ikonik des Spiegelselfies. Über eine Form der kommunikativen Konstruktion von Gelegenheiten des digitalen Kennenlernens
Datingapps haben sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Ort des Kennenlernens und der Anbahnung von Intimbeziehungen entwickelt. Die Apps vermitteln den ersten Blick auf potenziell interessante Andere über Profile, in denen ihre Nutzer*innen sich selbst darstellen - insbesondere auch dadurch, dass sie Bilder bereitstellen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf diese Bilder und interpretieren sie als Dokumente der Praxis des Ken…
Intimate valuation devices: Doing valuation while doing dating in Tinder texts
Dating apps are valuation devices that people use to set up and valuate digital identities. Building a profile is a first move in a valuation game that contributes to intimate valorization of persons and elicits valuations by other members of a dating platform. This article contributes to the analysis of valuation in intimate life by analyzing profile texts as documents of dating practice. Using data from 1004 profiles collected in Berlin, German…
Eins, zwei oder drei – benötigt die soziologische Theorie einen Paradigmenwechsel: Joachim Fischer , Tertiarität. Studien zur Sozialontologie. Weilerswist: Velbrück 2022, 324 S., br., 34,90 €
Der stigmatisierte Körper. Bewertungspraktiken und -konstellationen im Fall „Konnersreuth“
Der Beitrag untersucht das Bewertungsgeschehen um den Körper der katholischen Stigmatisierten Therese Neumann aus Konnersreuth (1898–1962). Dazu nutzt er zwei komplementäre bewertungssoziologische Perspektiven: Die der „Situation“ und die der „Konstellation“. Aus der Situationsperspektive identifiziert er auf der Grundlage historischer Dokumente drei kontrastierende Typen von Bewertungssituationen („Normalsituation“, „Situation der Leidensekstase…
Organisation und Bewertung
Elemente einer Soziologie der Bewertung
Valuation Constellations
The focus on situated practices in current valuation studies becomes an obstacle when situations are too narrowly defined, when moments of valuation are treated as isolated events and especially when the interconnectedness of moments across situations and social fields is neglected. In order to overcome these limitations, we propose the concept of valuation constellations (Meier et al. 2016). Based on the literature on valuation the concept disti…
Digitalisierte intime Bewertung: Möglichkeiten sozialer Beobachtung auf Tinder
Intime Bewertung ist ein zentrales Moment der Paarbildung. Da immer mehr Menschen sich online kennenlernen, stellt sich die Frage, welche Konsequenzen Digitalisierung, verstanden als eine spezifische Form infrastrukturellen Wandels, in intimen Bewertungskonstellationen zeitigt. Am Beispiel von Tinder , einer weit verbreiteten Dating-App, zeigt der Artikel, dass digital vermittelte Paarbildung spezifische Formen der Beobachtung von potenziellen In…
Der Sinn der Ökonomisierung
Der Artikel argumentiert anhand von vier Beispielen aus den Feldern Bildung und Intimität, dass Ökonomisierungsdiagnosen oft problematische Züge aufweisen. Erstens sind sie häufig gesellschaftstheoretisch unterspezifiziert und deshalb analytisch unpräzise. Zweitens laufen sie in methodologische Probleme, wenn Semantik und Struktur, Formal- und Tätigkeitsstruktur sowie Deutungen bzw. Eigentheorien der Befragten und die Logik ihrer Praxis nicht kon…
Relational Mechanisms
This article challenges the view that sociological explanation is based on methodological individualism and suggests using relational concepts for constructing explanations of social phenomena. It develops a relational concept of social mechanisms based on sociological systems theory and illustrates its explanatory power by drawing on research on changes in educational organizations in Germany
Bewertungskonstellationen. Theoretische Überlegungen zur Soziologie der Bewertung
Bildungsarbeit im Umbruch
Schulprogramme und Mission Statements, Benchmarking und Personalkostenbudgetierung, ECTS-Leistungspunkte und Zielvereinbarungen – in den Bildungsbereich sind Begriffe eingezogen, die dort bis vor Kurzem völlig unbekannt waren. Sie sind Indikatoren für den fundamentalen Umbruch, in dem sich Schulen, Universitäten und Weiterbildungseinrichtungen befinden. Über die bildungs- und wissenschaftspolitischen Aspekte dieses Prozesses ist viel geschrieben …
Wirtschaftssoziologie als Gesellschaftstheorie
Arbeit und Organisation in der funktional differenzierten Gesellschaft: Ein theoretischer Rahmen zur Analyse von Arbeit, illustriert am Beispiel von Unternehmen und Schulen
Bewertungskonstellationen. Theoretische Überlegungen zur Soziologie der Bewertung
Digitalisierte intime Bewertung: Möglichkeiten sozialer Beobachtung auf Tinder
Intime Bewertung ist ein zentrales Moment der Paarbildung. Da immer mehr Menschen sich online kennenlernen, stellt sich die Frage, welche Konsequenzen Digitalisierung, verstanden als eine spezifische Form infrastrukturellen Wandels, in intimen Bewertungskonstellationen zeitigt. Am Beispiel von Tinder , einer weit verbreiteten Dating-App, zeigt der Artikel, dass digital vermittelte Paarbildung spezifische Formen der Beobachtung von potenziellen In…
Intimate valuation devices: Doing valuation while doing dating in Tinder texts
Dating apps are valuation devices that people use to set up and valuate digital identities. Building a profile is a first move in a valuation game that contributes to intimate valorization of persons and elicits valuations by other members of a dating platform. This article contributes to the analysis of valuation in intimate life by analyzing profile texts as documents of dating practice. Using data from 1004 profiles collected in Berlin, German…
Arbeit und Organisation in der funktional differenzierten Gesellschaft: Ein theoretischer Rahmen zur Analyse von Arbeit, illustriert am Beispiel von Unternehmen und Schulen
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Schulprogramme und Mission Statements, Benchmarking und Personalkostenbudgetierung, ECTS-Leistungspunkte und Zielvereinbarungen – in den Bildungsbereich sind Begriffe eingezogen, die dort bis vor Kurzem völlig unbekannt waren. Sie sind Indikatoren für den fundamentalen Umbruch, in dem sich Schulen, Universitäten und Weiterbildungseinrichtungen befinden. Über die bildungs- und wissenschaftspolitischen Aspekte dieses Prozesses ist viel geschrieben …
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Der Sinn der Ökonomisierung
Der Artikel argumentiert anhand von vier Beispielen aus den Feldern Bildung und Intimität, dass Ökonomisierungsdiagnosen oft problematische Züge aufweisen. Erstens sind sie häufig gesellschaftstheoretisch unterspezifiziert und deshalb analytisch unpräzise. Zweitens laufen sie in methodologische Probleme, wenn Semantik und Struktur, Formal- und Tätigkeitsstruktur sowie Deutungen bzw. Eigentheorien der Befragten und die Logik ihrer Praxis nicht kon…
Organisation und Bewertung
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Intime Bewertung ist ein zentrales Moment der Paarbildung. Da immer mehr Menschen sich online kennenlernen, stellt sich die Frage, welche Konsequenzen Digitalisierung, verstanden als eine spezifische Form infrastrukturellen Wandels, in intimen Bewertungskonstellationen zeitigt. Am Beispiel von Tinder , einer weit verbreiteten Dating-App, zeigt der Artikel, dass digital vermittelte Paarbildung spezifische Formen der Beobachtung von potenziellen In…
Der stigmatisierte Körper. Bewertungspraktiken und -konstellationen im Fall „Konnersreuth“
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