Axel T Paul
Biographic Data
| ID | 305442 |
|---|---|
| NAME | Axel T Paul |
| GIVEN NAMES | Axel T |
| FAMILY NAME | Paul |
| SIGNATURE | PAUL A T |
| AFFILIATIONS | University of Siegen |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 21 |
| TOTAL CITATIONS | 22 |
| AUTHOR COUNT | 19 |
| EDITOR COUNT | 2 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2001 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2024 |
| H-INDEX | 2 |
Gartenbau- oder einfache Agrargesellschaften
Wie revolutionär war die „neolithische Revolution: Über die naturalen und sozialen Voraussetzungen der Agrikultur in der Levante
In the 1930s, the archaeologist Gordon Childe coined the term “Neolithic Revolution” to describe the transition from foraging to agriculture in the Levant about 10.000 years ago. By analogy with the Industrial Revolution, the concept’s primary focus is on a change in the “mode of production”. Recent scholarship has rightly pointed out that this transition was not sudden; nor is there a clear dividing line between foraging and agriculture. Neverth…
Einfache Jäger- und Sammlergesellschaften
This article explores the characteristic features of simple hunter-gatherer societies. It is less interested in the empirical diversity of such foraging groups and their respective peculiarities than in their shared structural characteristics. First and foremost, it focuses on how these societies refrained from systematic stockpiling and on the general equality among their members. The contribution starts by discussing the evolution of simple hun…
Colonizing Colonizers: On the Colonial Transformation of “Pre-Colonial” Rwanda
Schon bevor Rwanda in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts eine deutsche Kolonie wurde, übte das vorkoloniale ruandische Königtum über sein westliches Grenzland seinerseits eine quasi-koloniale Herrschaft aus. Hier entstanden Modelle und Methoden der Herrschaft und Ausbeutung, die unter europäischer Kolonialherrschaft zur Blaupause für Ruandas pseudotraditionelle Gesellschaftsstruktur wurden. Indes war es der europäische Kolonialismus, der Rua…
Comparing Colonialism: Beyond European Exceptionalism. Introduction
Bridge over Troubled Waters. Die EZB, die Euro-Rettung und die Politisierung der Geldpolitik
Arabellion: Vom Aufbruch zum Zerfall einer Region?
Forum I Räume der Gewalt. Thesen und Kommentare zu Jörg Baberowskis historischer Theorie der Gewalt
Multiple Legitimitäten: Zur Systematik des Legitimitätsbegriffs
The thesis of the article is that processes of structural political change can be adequately understood only on the basis of a multi-dimensional concept of political legitimacy. It is argued that the most prominent account of the idea, namely Max Weber’s typology of legitimate authority, is misleading because of both its incompleteness and its incoherence (II). Drawing on David Beetham, we instead propose to analytically differentiate between thr…
Globalisierung Süd
Das Geld der Ökonomen
Es liegt nicht allein nahe – es ist ein Muß, sich bei der Wirtschaftswissenschaft nach dem Wesen des Geldes und seiner Rolle für die moderne Ökonomie zu erkundigen. Ein gut Teil der soziologischen, aber auch der historischen und psychologischen Untersuchungen zum Thema Geld leidet daran, daß dessen wirtschaftliche Bedeutung ein- oder gar ausgeklammert wird. Damit ist selbstverständlich nicht gesagt, daß derartige „unwirtschaftliche“ Studien nicht…
Die Dynamik der Geldwirtschaft und die Spekulation
Die Fäden, die ich ausgelegt habe, lassen sich zusammenziehen zu einer Theorie der Geldwirtschaft. Es geht in diesem Kapitel darum, die finanziell induzierte Wachstums- und Krisendynamik der Geldwirtschaft sowie die Forcierung dieser Dynamik durch die „Gesetze“ der Börse einsichtig zu machen.
Soziale Differenzierung und monetäre Integration
Simmel ist ein systematischer Denker, oder auch: seine Soziologie hat System und ist alles andere als eine bloße Ansammlung von Fragmenten und Essays zu ästhetischen, erkenntnistheoretischen, moralwissenschaftlichen, weltanschaulichen und schließlich auch soziologischen Fragen. An Simmels essayistischem Stil – „nervous to the fingertips, of the almost frightening sensibility of the neurasthenic“ –, seiner Sprunghaftigkeit und oft eigenwilligen Ar…
Die Eigentumstheorie vor der Geschichte
Wie bereits deutlich geworden, sind mehrere Interpretationen des Keynesschen Werkes möglich. Welche dem Geist des Meisters am ehesten die Treue hält oder ihn gar besser versteht, als er sich selbst, kann und braucht hier nicht entschieden zu werden. Sicher aber ist, daß sich aus den Schriften Keynes’, genauer gesagt: aus der General Theory und den ihr benachbarten Texten, eine Theorie destillieren läßt, die das Geld anders als ihre neoklassischen…
Simmel, ökonomisch
Daß Simmel vermutlich zum Schutze vor vorschneller Kritik aus unberufenem Munde gleich zu Beginn seiner Philosophie des Geldes vorgibt, daß „keine Zeile dieser Untersuchungen [...] nationalökonomisch gemeint“ sei, hat nicht verhindert, daß, wie Weber schreibt, „among economists [...] one can experience outright explosions of rage over him“. Möglich, wenn auch unwahrscheinlich, wie das andauernde Mißverständnis Simmels durch Ökonomen belegt, ist a…
Die keynesianische Revolution
Keine Theorie setzt sich allein deshalb durch, weil sie wahr ist oder, bescheidener ausgedrückt, die von ihr visierte Wirklichkeit besser beschreibt und erklärt als andere. Das gilt erst recht für Theorien, die wie die ökonomischen politisch instrumentalisiert werden können beziehungsweise selbst offen oder verdeckt politisch Position beziehen. Ja, man wird sagen können, daß jede Wirtschaftstheorie, ob ihre Erfinder und Anhänger es wollen oder ni…
Die Legitimität des Geldes
Es war – gewissermaßen im Vorgriff auf die Ergebnisse meiner postkeynesianischen Interpretation der Geldwirtschaft – das letzte Resultat der Philosophie des Geldes, daß das Geld der vollendete Ausdruck der modernen Ambivalenz, daß es Symbol und Ursache eines absoluten Relativismus ist. Einerseits verkörpert es die stete Bewegung, sorgt für die Mobilisierung der Werte und die Beschleunigung der Zirkulation, andererseits erscheint es jedoch als ruh…
Was heißt Soziologie des Geldes?
Leicht ist einer Soziologie des Geldes der Vorwurf gemacht, in fremden Gefilden zu wildern oder zum Thema substantiell nichts beizutragen. Geld steckt zwar in jedermanns Tasche, als Gegenstand der Wissenschaft gehöre es jedoch in die Hände der Ökonomie. Das ist nicht falsch, aber greift doch zu kurz. Denn der Punkt, an dem Soziologie und Ökonomie sich trennen, liegt nicht in je unterschiedlichen Gegenständen, sondern der Art und Weise ihrer Probl…
Die Gesellschaft des Geldes: Entwurf einer monetären Theorie der Moderne
Ausgehend von Simmels als Gesellschaftstheorie unterschätzter â Philosophie des Geldesâ Ã1⁄4ber den Keynesianismus bis hin zu aktuellen Beiträgen zur Geldtheorie skizziert der Autor eine Theorie der Moderne, die dem Geld nicht nur fÃ1⁄4r den Bereich der à konomie, sondern als Medium der Vergesellschaftung eine SchlÃ1⁄4sselstellung zuweist. Das Geld wird dargestellt nicht allein als Medium, sondern zugleich als â Akteurâ , als treibende Kraft gese…
Money Makes the World Go Round. Über die Dynamik des Geldes und die Grenzen der Systemtheorie
Organizing Husserl: On the Phenomenological Foundations of Luhmann’s Systems Theory
Whereas the voluminous work of Niklas Luhmann (1927-98) can be considered as a major focus of discussions in theoretical sociology in the German-speaking world, it has only been translated sporadically and remains widely unknown in the English-speaking world. This review article provides a general introduction to Luhmann's systems theory. Section I embeds systems theory in a broader philosophical context and traces its particular legacy. It demon…
Die Gesellschaft des Geldes: Entwurf einer monetären Theorie der Moderne
Ausgehend von Simmels als Gesellschaftstheorie unterschätzter â Philosophie des Geldesâ Ã1⁄4ber den Keynesianismus bis hin zu aktuellen Beiträgen zur Geldtheorie skizziert der Autor eine Theorie der Moderne, die dem Geld nicht nur fÃ1⁄4r den Bereich der à konomie, sondern als Medium der Vergesellschaftung eine SchlÃ1⁄4sselstellung zuweist. Das Geld wird dargestellt nicht allein als Medium, sondern zugleich als â Akteurâ , als treibende Kraft gese…
Organizing Husserl: On the Phenomenological Foundations of Luhmann’s Systems Theory
Whereas the voluminous work of Niklas Luhmann (1927-98) can be considered as a major focus of discussions in theoretical sociology in the German-speaking world, it has only been translated sporadically and remains widely unknown in the English-speaking world. This review article provides a general introduction to Luhmann's systems theory. Section I embeds systems theory in a broader philosophical context and traces its particular legacy. It demon…
Organizing Husserl: On the Phenomenological Foundations of Luhmann’s Systems Theory
Whereas the voluminous work of Niklas Luhmann (1927-98) can be considered as a major focus of discussions in theoretical sociology in the German-speaking world, it has only been translated sporadically and remains widely unknown in the English-speaking world. This review article provides a general introduction to Luhmann's systems theory. Section I embeds systems theory in a broader philosophical context and traces its particular legacy. It demon…
Money Makes the World Go Round. Über die Dynamik des Geldes und die Grenzen der Systemtheorie
Das Geld der Ökonomen
Es liegt nicht allein nahe – es ist ein Muß, sich bei der Wirtschaftswissenschaft nach dem Wesen des Geldes und seiner Rolle für die moderne Ökonomie zu erkundigen. Ein gut Teil der soziologischen, aber auch der historischen und psychologischen Untersuchungen zum Thema Geld leidet daran, daß dessen wirtschaftliche Bedeutung ein- oder gar ausgeklammert wird. Damit ist selbstverständlich nicht gesagt, daß derartige „unwirtschaftliche“ Studien nicht…
Die Dynamik der Geldwirtschaft und die Spekulation
Die Fäden, die ich ausgelegt habe, lassen sich zusammenziehen zu einer Theorie der Geldwirtschaft. Es geht in diesem Kapitel darum, die finanziell induzierte Wachstums- und Krisendynamik der Geldwirtschaft sowie die Forcierung dieser Dynamik durch die „Gesetze“ der Börse einsichtig zu machen.
Soziale Differenzierung und monetäre Integration
Simmel ist ein systematischer Denker, oder auch: seine Soziologie hat System und ist alles andere als eine bloße Ansammlung von Fragmenten und Essays zu ästhetischen, erkenntnistheoretischen, moralwissenschaftlichen, weltanschaulichen und schließlich auch soziologischen Fragen. An Simmels essayistischem Stil – „nervous to the fingertips, of the almost frightening sensibility of the neurasthenic“ –, seiner Sprunghaftigkeit und oft eigenwilligen Ar…
Die Eigentumstheorie vor der Geschichte
Wie bereits deutlich geworden, sind mehrere Interpretationen des Keynesschen Werkes möglich. Welche dem Geist des Meisters am ehesten die Treue hält oder ihn gar besser versteht, als er sich selbst, kann und braucht hier nicht entschieden zu werden. Sicher aber ist, daß sich aus den Schriften Keynes’, genauer gesagt: aus der General Theory und den ihr benachbarten Texten, eine Theorie destillieren läßt, die das Geld anders als ihre neoklassischen…
Simmel, ökonomisch
Daß Simmel vermutlich zum Schutze vor vorschneller Kritik aus unberufenem Munde gleich zu Beginn seiner Philosophie des Geldes vorgibt, daß „keine Zeile dieser Untersuchungen [...] nationalökonomisch gemeint“ sei, hat nicht verhindert, daß, wie Weber schreibt, „among economists [...] one can experience outright explosions of rage over him“. Möglich, wenn auch unwahrscheinlich, wie das andauernde Mißverständnis Simmels durch Ökonomen belegt, ist a…
Die keynesianische Revolution
Keine Theorie setzt sich allein deshalb durch, weil sie wahr ist oder, bescheidener ausgedrückt, die von ihr visierte Wirklichkeit besser beschreibt und erklärt als andere. Das gilt erst recht für Theorien, die wie die ökonomischen politisch instrumentalisiert werden können beziehungsweise selbst offen oder verdeckt politisch Position beziehen. Ja, man wird sagen können, daß jede Wirtschaftstheorie, ob ihre Erfinder und Anhänger es wollen oder ni…
Die Legitimität des Geldes
Es war – gewissermaßen im Vorgriff auf die Ergebnisse meiner postkeynesianischen Interpretation der Geldwirtschaft – das letzte Resultat der Philosophie des Geldes, daß das Geld der vollendete Ausdruck der modernen Ambivalenz, daß es Symbol und Ursache eines absoluten Relativismus ist. Einerseits verkörpert es die stete Bewegung, sorgt für die Mobilisierung der Werte und die Beschleunigung der Zirkulation, andererseits erscheint es jedoch als ruh…
Was heißt Soziologie des Geldes?
Leicht ist einer Soziologie des Geldes der Vorwurf gemacht, in fremden Gefilden zu wildern oder zum Thema substantiell nichts beizutragen. Geld steckt zwar in jedermanns Tasche, als Gegenstand der Wissenschaft gehöre es jedoch in die Hände der Ökonomie. Das ist nicht falsch, aber greift doch zu kurz. Denn der Punkt, an dem Soziologie und Ökonomie sich trennen, liegt nicht in je unterschiedlichen Gegenständen, sondern der Art und Weise ihrer Probl…
Die Gesellschaft des Geldes: Entwurf einer monetären Theorie der Moderne
Ausgehend von Simmels als Gesellschaftstheorie unterschätzter â Philosophie des Geldesâ Ã1⁄4ber den Keynesianismus bis hin zu aktuellen Beiträgen zur Geldtheorie skizziert der Autor eine Theorie der Moderne, die dem Geld nicht nur fÃ1⁄4r den Bereich der à konomie, sondern als Medium der Vergesellschaftung eine SchlÃ1⁄4sselstellung zuweist. Das Geld wird dargestellt nicht allein als Medium, sondern zugleich als â Akteurâ , als treibende Kraft gese…
Globalisierung Süd
Multiple Legitimitäten: Zur Systematik des Legitimitätsbegriffs
The thesis of the article is that processes of structural political change can be adequately understood only on the basis of a multi-dimensional concept of political legitimacy. It is argued that the most prominent account of the idea, namely Max Weber’s typology of legitimate authority, is misleading because of both its incompleteness and its incoherence (II). Drawing on David Beetham, we instead propose to analytically differentiate between thr…
Forum I Räume der Gewalt. Thesen und Kommentare zu Jörg Baberowskis historischer Theorie der Gewalt
Arabellion: Vom Aufbruch zum Zerfall einer Region?
Bridge over Troubled Waters. Die EZB, die Euro-Rettung und die Politisierung der Geldpolitik
Colonizing Colonizers: On the Colonial Transformation of “Pre-Colonial” Rwanda
Schon bevor Rwanda in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts eine deutsche Kolonie wurde, übte das vorkoloniale ruandische Königtum über sein westliches Grenzland seinerseits eine quasi-koloniale Herrschaft aus. Hier entstanden Modelle und Methoden der Herrschaft und Ausbeutung, die unter europäischer Kolonialherrschaft zur Blaupause für Ruandas pseudotraditionelle Gesellschaftsstruktur wurden. Indes war es der europäische Kolonialismus, der Rua…
Comparing Colonialism: Beyond European Exceptionalism. Introduction
Einfache Jäger- und Sammlergesellschaften
This article explores the characteristic features of simple hunter-gatherer societies. It is less interested in the empirical diversity of such foraging groups and their respective peculiarities than in their shared structural characteristics. First and foremost, it focuses on how these societies refrained from systematic stockpiling and on the general equality among their members. The contribution starts by discussing the evolution of simple hun…
Wie revolutionär war die „neolithische Revolution: Über die naturalen und sozialen Voraussetzungen der Agrikultur in der Levante
In the 1930s, the archaeologist Gordon Childe coined the term “Neolithic Revolution” to describe the transition from foraging to agriculture in the Levant about 10.000 years ago. By analogy with the Industrial Revolution, the concept’s primary focus is on a change in the “mode of production”. Recent scholarship has rightly pointed out that this transition was not sudden; nor is there a clear dividing line between foraging and agriculture. Neverth…
Gartenbau- oder einfache Agrargesellschaften
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