Rolf Klima
Biographic Data
| ID | 331163 |
|---|---|
| NAME | Rolf Klima |
| GIVEN NAMES | Rolf |
| FAMILY NAME | Klima |
| SIGNATURE | KLIMA R |
| AFFILIATIONS | Faculty of Sociology of Bielefeld University, Germany |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 32 |
| TOTAL CITATIONS | 23 |
| AUTHOR COUNT | 31 |
| EDITOR COUNT | 1 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1972 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 1979 |
| H-INDEX | 3 |
Die Entwicklung der Soziologischen Lehre an den Westdeutschen Universitäten 1950–1975 Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse
Uber Entwicklung und Lage der Soziologielehre an den Universitaten der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlins ist in den letzten Jahren viel geschrieben worden. Das Spektrum der Arbeiten reicht von mehr oder weniger skizzenhaften Stellungnahmen zur „Lage des Soziologiestudiums“ im allgemeinen oder in einzelnen Hochschulen und Studiengangen aufgrund personlicher Eindrucke1 uber detaillierte Bestandsaufnahmen anhand vorliegender Studien-und Pr…
Grundlagen zum Einsatz von Prozeß-Steuerungsanlagen an Industrieöfen
Sind Experimentalregeln „soziale Verbindlichkeiten“: Ein Kommentar zu Gernot Böhmes Aufsatz in diesem Heft
Lexikon zur soziologie
Darbois Jean-ClaudeDarbois Jean-Claude. Lexikon zur Soziologie.. In: Revue française de sociologie, 1974, 15-2. p. 289
K
Kabinettsystem. Entstanden aus den Geheimen Räten der Fürsten ist das K. eine Regierungsform, in der die durch das Parlament bestimmten Regierenden sich mit einem Kreis von Beratern und Ausführenden umgeben (Minister), die dem Parlament nicht oder nicht direkt verantwortlich sind. W.F.
P
P-Technik → R-TechnikPaar → DyadePaarungsehe, leicht lösbare Eheformen mit geringer Regelung der sexuellen Beziehungen und der Nachfolge. P. wird in älteren Theorien (F. Engels) als Übergangsform zwischen Gruppenehe und mutterrechtlicher Familie beschrieben. W.F.
A
AAM, Abkürzung von »angeborener auslösender Mechanismus«, → AuslöserAbbildtheorie → WiderspiegelungstheorieAbbildung, in der Mathematik Bezeichnung für eine Zuordnung, die Elementen einer Menge A Elemente einer Menge B zuteilt. Man spricht von einer A. aus A in B, wenn es Elemente aus A gibt, denen kein Element aus B zugeordnet ist, und es Elemente aus B gibt, die nicht einem Element aus A zugeordnet sind. Eine A. von A in B liegt vor, wenn jedem…
I
I (engl.), »Ich«, in der Sozialpsychologie von G. H. Mead (1934) die nicht durch die sozialen Rollen des Individuums festgelegte Komponente des → Selbst. Während die andere Komponente des Selbst, das »Me«, die an das Individuum gerichteten Erwartungen seiner Rollenpartner repräsentiert, stellt das »I« ein zweites Stadium der Reflexivität dar, in welchem das Individuum sich mit dem »Me« — und damit mit seinen sozialen Rollen und den aus ihnen resu…
T
T-Technik → R-Technik t-Test, statistisches Modell für die Bestimmung von Konfidenzinter-vallen oder der Signifikanz von Unterschieden zwischen den Mittelwerten von Stichproben. Der t. findet Anwendung bei kleineren Stichproben (n < 30), da hier die Stichprobenverteilung der Stichprobenmittelwerte nicht der Normalverteilung, sondern der t-Verteilung (auch Student-t-Verteilung) folgt, deren Streuung vom Stichprobenumfang abhängig ist. Bei größeren…
U
UCR, Abkürzung für: unconditioned response, → Reaktion, unbedingte. R.Kl. UCS, Abkürzung für: unconditioned stimulus, → Reiz, unbedingter. R.Kl. Über-Ich, super-ego, nach psychoanalytischer Auffassung eine der Instanzen des psychischen Apparats (neben → Es und → Ich [5]). Es wird durch die Verinnerlichung der elterlichen Verbote und Forderungen gebildet und übt die Funktionen des moralischen Gewissens, der Ideale und der Selbstbeobachtung aus. Da…
S
s-Faktor, spezifischer Faktor, in der Zwei-Faktoren-Theorie der Intelligenz von C. Spearman der spezifische Begabungsfaktor, der jeder einzelnen Intelligenzleistung neben dem für alle Intelligenzleistungen gemeinsamen Generalfaktor (g-Faktor; → Faktor, genereller) zugrunde liegt. R.Kl.
M
Machbarkeit, bezeichnet bei H. Freyer das die Neuzeit charakterisierende technische Denken, d. h. ein Machen der Dinge, die stets nur Objekt bleiben müssen. Die M. ist neben der Organisierbarkeit der Arbeit und der Zivilisierbarkeit der Menschen das bestimmende Moment des → sekundären Systems. G.K.
R
R, [1] Abkürzung für → Reaktion, engl.: response. [2] Abkürzung für den Koeffizienten der multiplen Korrelation. H.S. R-Technik, in der Typologie von Catell (covariation-chart), in der die Beziehungen zwischen Beobachtungen nach den drei Dimensionen »Variable«, »Personen« und »Zeit« oder »Beobachtungssitua tion« dargestellt werden, Bezeichnung für die Betrachtung von Korrelationen zwischen Variablen über die Personen hinweg. Die R-T. stellt die g…
W
Wachstum, kulturelles → Kulturwachstum Wachstum, wirtschaftliches, in der Regel als Anstieg des Sozialprodukts pro Kopf der Bevölkerung definiert. Theorien des w.W. sind vor allem in Hinblick auf die Industrialisierungsprozesse in den heutigen Industrienationen, der Probleme der sog. Entwicklungsländer wie auch einer möglichst stetigen, krisenfreien Weiterentwicklung der bereits entwickelten Länder entworfen worden. Als Ursachen des w.W. werden u…
V
Valenz → Aufforderungscharakter Validität, validity, Gültigkeit von operationalisierten Begriffen, Meß-operationen (z. B. Tests) und Experimenten. Die V. hängt davon ab, inwieweit erhobene Daten bzw. in Tests und Experimenten ermittelte Meßwerte tatsächlich das beschreiben, was man unter dem Begriff, dem Sachverhalt, der zu testenden Eigenschaft usw. versteht, über die Daten und Meßwerte gewonnen wurden. H.D.R.
C
c → Kapital, konstantes Cafeteria-Frage, spezielle Form der geschlossenen Frage. Die C. besteht aus einer Liste von Antwortmöglichkeiten, aus denen der Befragte eine oder mehrere auszuwählen hat (»Welche der folgenden Tätigkeiten interessiert Sie besonders ?«). In den Antwortvorgaben sind in der Regel mehrere Verhaltens- oder Einstellungsdimensionen repräsentiert. H.W.
N
n-achievement (engl.), Kurzform von »need (for) achievement«, → Leistungsmotivation. H.W.K. N-Personenspiel, Mehrpersonenspiel, Spiel im Sinne der → Spieltheorie, an dem mehr als zwei Personen (Zwei-Personenspiel) beteiligt sind. In der Analyse der N.e ist die Bildung von Koalitionen von zentraler Bedeutung. H.W. Nachahmung, Imitation, Bezeichnung für Verhaltensweisen, die plötzlich auftreten können, nachdem sie bei anderen Individuen beobachtet …
Y
Yule-Koeffizient Q, ein spezieller Korrelationskoeffizient für Vierfeldertafeln, der definiert ist durch $$Q = {{ad - bc} \over {ad + bc}}$$ Q ist zwar einfach zu berechnen, sein Aussagewert jedoch gering. M.K.
G
Gabe → Geschenk Gang, Bande, Zusammenschluß mehrerer, häufig aggressiver Personen, meistens Jugendlicher, zu gemeinsamen Aktionen. Man unterscheidet idealtypisch delinquente, gewalttätige und soziale G.s. C.W./R.L.
F
Fabriksystem, industrielle Großproduktion, die durch Einführung der Maschine, Einrichtung großer Fabriken, also Entfaltung der Produktivkräfte mit neuer Qualität und Bildung des industriellen Proletariats gekennzeichnete Epoche kapitalistischer Entwicklung (Marx). Während die innerbetriebliche Arbeitsteilung in der Manufaktur von der handwerklich qualifizierten, virtuosen Arbeitskraft her bestimmt wurde, wird sie nun bestimmt von der in der Masch…
Q
Q → Yule-Koeffizient Q-Korrelation → Q-Technik Q-sort (engl.), Verfahren zur Einschätzung größerer Mengen von Objekten, Personen oder Items auf einer Eigenschaftsdimension. Den Beurteilern wird vorgeschrieben, wie häufig sie die einzelnen Werte einer Skala (etwa von 11 Punktwerten) zur Einstufung der Objekte vergeben dürfen. Durch das Q.-s. wird eine bestimmte Verteilung der Objekte auf die Skala erzwungen, durch die etwa Urteilsfehler ausgeschal…
H
habit (engl.) → Gewohnheit habit strength (engl.) → Gewohnheitsstärke Habitat, [1] der Lebensraum von Tieren. [2] Im übertragenen Sinne : die geographische und klimatische Umwelt menschlicher Gemeinschaften. R.Kl.
D
Darstellen → Verhalten, darstellendes data dredging (engl.), das »Ausbaggern von Daten«, abfälliger Ausdruck für ein verbreitetes Verfahren in der empirischen Sozialforschung, bei dem Daten, die ohne eine weitreichende theoretische Konzeption erhoben werden, schematisch auf Zusammenhänge zwischen Variablen durchforstet werden. Das Ergebnis des d. d. besteht i. d. R. in einer Anhäufung sog. »signifikanter Zusammenhänge«, denen in einigen Fällen na…
E
ecology, human (engl.) → Sozialökologie economics of education (engl.) → Bildungsökonomie éducation permanente (frz.) → Erziehung, permanente effectiveness (engl.) → Effektivität effectiveness model (engl.) →...
B
Babouvismus, umfaßt die Gesamtheit der von Babeuf (1760–1797) und seinen Anhängern entwickelten Theorien und politischen Programme. Im engeren Sinne versteht man unter B. die Ansichten der »Verschwörer für die Gleichheit« (1796), die für eine radikale soziale und politische Gleichheit, eine direkte Demokratie und für eine sozialistische Revolution, nach der für eine Übergangszeit eine Minderheit diktatorisch herrschen sollte, um die übrigen Ziele…
Lexikon zur Soziologie
Ein Lexikon der soziologischen Begriffe scheint bei der derzeitigen Zer splitterung der Wissenschaft unmoglich - und doch zugleich wegen dieser Zersplitterung notwendig. Notwendig ware ein umfassendes Sachworter buch fur Studierende, um die Literatur dieser zum Teilliterarisch anmu tenden Wissenschaft zu verstehen, in der Begriffserfindungen und -uminter pretationen haufig einen Mangel an qualitativer Originalitat zu verschleiem scheinen; dieses …
Lexikon zur soziologie
Darbois Jean-ClaudeDarbois Jean-Claude. Lexikon zur Soziologie.. In: Revue française de sociologie, 1974, 15-2. p. 289
Theoretical pluralism, methodological dissension and the role of the sociologist: The West German case
Theoretical pluralism, methodological dissension and the role of the sociologist: The West German case
K
Kabinettsystem. Entstanden aus den Geheimen Räten der Fürsten ist das K. eine Regierungsform, in der die durch das Parlament bestimmten Regierenden sich mit einem Kreis von Beratern und Ausführenden umgeben (Minister), die dem Parlament nicht oder nicht direkt verantwortlich sind. W.F.
P
P-Technik → R-TechnikPaar → DyadePaarungsehe, leicht lösbare Eheformen mit geringer Regelung der sexuellen Beziehungen und der Nachfolge. P. wird in älteren Theorien (F. Engels) als Übergangsform zwischen Gruppenehe und mutterrechtlicher Familie beschrieben. W.F.
A
AAM, Abkürzung von »angeborener auslösender Mechanismus«, → AuslöserAbbildtheorie → WiderspiegelungstheorieAbbildung, in der Mathematik Bezeichnung für eine Zuordnung, die Elementen einer Menge A Elemente einer Menge B zuteilt. Man spricht von einer A. aus A in B, wenn es Elemente aus A gibt, denen kein Element aus B zugeordnet ist, und es Elemente aus B gibt, die nicht einem Element aus A zugeordnet sind. Eine A. von A in B liegt vor, wenn jedem…
I
I (engl.), »Ich«, in der Sozialpsychologie von G. H. Mead (1934) die nicht durch die sozialen Rollen des Individuums festgelegte Komponente des → Selbst. Während die andere Komponente des Selbst, das »Me«, die an das Individuum gerichteten Erwartungen seiner Rollenpartner repräsentiert, stellt das »I« ein zweites Stadium der Reflexivität dar, in welchem das Individuum sich mit dem »Me« — und damit mit seinen sozialen Rollen und den aus ihnen resu…
T
T-Technik → R-Technik t-Test, statistisches Modell für die Bestimmung von Konfidenzinter-vallen oder der Signifikanz von Unterschieden zwischen den Mittelwerten von Stichproben. Der t. findet Anwendung bei kleineren Stichproben (n < 30), da hier die Stichprobenverteilung der Stichprobenmittelwerte nicht der Normalverteilung, sondern der t-Verteilung (auch Student-t-Verteilung) folgt, deren Streuung vom Stichprobenumfang abhängig ist. Bei größeren…
U
UCR, Abkürzung für: unconditioned response, → Reaktion, unbedingte. R.Kl. UCS, Abkürzung für: unconditioned stimulus, → Reiz, unbedingter. R.Kl. Über-Ich, super-ego, nach psychoanalytischer Auffassung eine der Instanzen des psychischen Apparats (neben → Es und → Ich [5]). Es wird durch die Verinnerlichung der elterlichen Verbote und Forderungen gebildet und übt die Funktionen des moralischen Gewissens, der Ideale und der Selbstbeobachtung aus. Da…
S
s-Faktor, spezifischer Faktor, in der Zwei-Faktoren-Theorie der Intelligenz von C. Spearman der spezifische Begabungsfaktor, der jeder einzelnen Intelligenzleistung neben dem für alle Intelligenzleistungen gemeinsamen Generalfaktor (g-Faktor; → Faktor, genereller) zugrunde liegt. R.Kl.
M
Machbarkeit, bezeichnet bei H. Freyer das die Neuzeit charakterisierende technische Denken, d. h. ein Machen der Dinge, die stets nur Objekt bleiben müssen. Die M. ist neben der Organisierbarkeit der Arbeit und der Zivilisierbarkeit der Menschen das bestimmende Moment des → sekundären Systems. G.K.
R
R, [1] Abkürzung für → Reaktion, engl.: response. [2] Abkürzung für den Koeffizienten der multiplen Korrelation. H.S. R-Technik, in der Typologie von Catell (covariation-chart), in der die Beziehungen zwischen Beobachtungen nach den drei Dimensionen »Variable«, »Personen« und »Zeit« oder »Beobachtungssitua tion« dargestellt werden, Bezeichnung für die Betrachtung von Korrelationen zwischen Variablen über die Personen hinweg. Die R-T. stellt die g…
W
Wachstum, kulturelles → Kulturwachstum Wachstum, wirtschaftliches, in der Regel als Anstieg des Sozialprodukts pro Kopf der Bevölkerung definiert. Theorien des w.W. sind vor allem in Hinblick auf die Industrialisierungsprozesse in den heutigen Industrienationen, der Probleme der sog. Entwicklungsländer wie auch einer möglichst stetigen, krisenfreien Weiterentwicklung der bereits entwickelten Länder entworfen worden. Als Ursachen des w.W. werden u…
V
Valenz → Aufforderungscharakter Validität, validity, Gültigkeit von operationalisierten Begriffen, Meß-operationen (z. B. Tests) und Experimenten. Die V. hängt davon ab, inwieweit erhobene Daten bzw. in Tests und Experimenten ermittelte Meßwerte tatsächlich das beschreiben, was man unter dem Begriff, dem Sachverhalt, der zu testenden Eigenschaft usw. versteht, über die Daten und Meßwerte gewonnen wurden. H.D.R.
C
c → Kapital, konstantes Cafeteria-Frage, spezielle Form der geschlossenen Frage. Die C. besteht aus einer Liste von Antwortmöglichkeiten, aus denen der Befragte eine oder mehrere auszuwählen hat (»Welche der folgenden Tätigkeiten interessiert Sie besonders ?«). In den Antwortvorgaben sind in der Regel mehrere Verhaltens- oder Einstellungsdimensionen repräsentiert. H.W.
N
n-achievement (engl.), Kurzform von »need (for) achievement«, → Leistungsmotivation. H.W.K. N-Personenspiel, Mehrpersonenspiel, Spiel im Sinne der → Spieltheorie, an dem mehr als zwei Personen (Zwei-Personenspiel) beteiligt sind. In der Analyse der N.e ist die Bildung von Koalitionen von zentraler Bedeutung. H.W. Nachahmung, Imitation, Bezeichnung für Verhaltensweisen, die plötzlich auftreten können, nachdem sie bei anderen Individuen beobachtet …
Y
Yule-Koeffizient Q, ein spezieller Korrelationskoeffizient für Vierfeldertafeln, der definiert ist durch $$Q = {{ad - bc} \over {ad + bc}}$$ Q ist zwar einfach zu berechnen, sein Aussagewert jedoch gering. M.K.
G
Gabe → Geschenk Gang, Bande, Zusammenschluß mehrerer, häufig aggressiver Personen, meistens Jugendlicher, zu gemeinsamen Aktionen. Man unterscheidet idealtypisch delinquente, gewalttätige und soziale G.s. C.W./R.L.
F
Fabriksystem, industrielle Großproduktion, die durch Einführung der Maschine, Einrichtung großer Fabriken, also Entfaltung der Produktivkräfte mit neuer Qualität und Bildung des industriellen Proletariats gekennzeichnete Epoche kapitalistischer Entwicklung (Marx). Während die innerbetriebliche Arbeitsteilung in der Manufaktur von der handwerklich qualifizierten, virtuosen Arbeitskraft her bestimmt wurde, wird sie nun bestimmt von der in der Masch…
Q
Q → Yule-Koeffizient Q-Korrelation → Q-Technik Q-sort (engl.), Verfahren zur Einschätzung größerer Mengen von Objekten, Personen oder Items auf einer Eigenschaftsdimension. Den Beurteilern wird vorgeschrieben, wie häufig sie die einzelnen Werte einer Skala (etwa von 11 Punktwerten) zur Einstufung der Objekte vergeben dürfen. Durch das Q.-s. wird eine bestimmte Verteilung der Objekte auf die Skala erzwungen, durch die etwa Urteilsfehler ausgeschal…
H
habit (engl.) → Gewohnheit habit strength (engl.) → Gewohnheitsstärke Habitat, [1] der Lebensraum von Tieren. [2] Im übertragenen Sinne : die geographische und klimatische Umwelt menschlicher Gemeinschaften. R.Kl.
D
Darstellen → Verhalten, darstellendes data dredging (engl.), das »Ausbaggern von Daten«, abfälliger Ausdruck für ein verbreitetes Verfahren in der empirischen Sozialforschung, bei dem Daten, die ohne eine weitreichende theoretische Konzeption erhoben werden, schematisch auf Zusammenhänge zwischen Variablen durchforstet werden. Das Ergebnis des d. d. besteht i. d. R. in einer Anhäufung sog. »signifikanter Zusammenhänge«, denen in einigen Fällen na…
E
ecology, human (engl.) → Sozialökologie economics of education (engl.) → Bildungsökonomie éducation permanente (frz.) → Erziehung, permanente effectiveness (engl.) → Effektivität effectiveness model (engl.) →...
B
Babouvismus, umfaßt die Gesamtheit der von Babeuf (1760–1797) und seinen Anhängern entwickelten Theorien und politischen Programme. Im engeren Sinne versteht man unter B. die Ansichten der »Verschwörer für die Gleichheit« (1796), die für eine radikale soziale und politische Gleichheit, eine direkte Demokratie und für eine sozialistische Revolution, nach der für eine Übergangszeit eine Minderheit diktatorisch herrschen sollte, um die übrigen Ziele…
O
Oberflächengrammatik — Tiefengrammatik, surface grammar — deep grammar. [1] Eine O. beschreibt nur die → Oberflächenstruktur einer gegebenen Sprache, eine T. erfaßt Oberflächen- und Tiefenstruktur und die Beziehungen zwischen beiden. [2] Bei Wittgestein umfaßt O. die traditionelle Lehre vom korrekten Satzbau einer Sprache. T. untersucht den Gebrauch von sprachlichen Äußerungen in pragmatischen Situationen. A.H.
Z
Zeichen, [1] materielles Gebilde, welches Träger von Information ist. Natürliche Z. werden von dem Objekt, welches sie anzeigen, kausal verursacht (Rauch = Anzeichen für Feuer). Konventionelle Z. sind willkürliche Repräsentanten der bezeichneten Objekte (natürliche oder künstliche Sprachen).[2] Lexikalische Einheit, die ein sprachliches »Lautbild« (signifikant) mit einer »Bedeutungsvorstellung« (signifié) verbindet (Saussure). Z. umfaßt hier eine…
X
Xenophobie, die ablehnende, bis zu Haß und Feindschaft gesteigerte Einstellung gegenüber Fremden. X. geht über die Erfahrungstatsache hinaus, daß alles Fremde zunächst unheimlich anmutet. R.L.
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