Gunnar Otte
Biographic Data
| ID | 3594167 |
|---|---|
| NAME | Gunnar Otte |
| GIVEN NAMES | Gunnar |
| FAMILY NAME | Otte |
| SIGNATURE | OTTE G |
| AFFILIATIONS | Johannes Gutenberg University Mainz |
| ORCID | 0000-0001-7025-2543 |
| VERIFIED | Yes |
| TOTAL WORKS | 15 |
| TOTAL CITATIONS | 19 |
| WORKS AS AUTHOR | 15 |
| WORKS AS EDITOR | 0 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1996 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2026 |
| H-INDEX | 3 |
Explanatory and Causal Methodology in Sociology
Explanation and causality are fundamental concerns for sociology as a problem- and theory-guided empirical discipline. This introduction distinguishes explanation and causality analytically while showing how they are intertwined in research oriented toward causal explanation. We first revisit the historically most influential conception of explanation, the covering-law model, and use it to identify continuing challenges specific to sociological e…
What Has Become of Verstehen in Sociology? A Comparison of Developments in Qualitative-Interpretive and Quantitative-Analytical Research
Verstehen has been a central concept in sociology since its institutionalization as a discipline. Yet its precise meaning, methodological status, and relationship to other epistemological objectives remain contested. This paper examines what has become of Verstehen across the qualitative-interpretive and the quantitative-analytical traditions, focusing on three issues that have been underexplored so far. First, we discuss how Verstehen is, or can…
Verallgemeinerbarkeit und Engführung von Gütekriterien . Replik auf den Kommentar „Jenseits der Lagerbildung“
In diesem Beitrag setzen wir uns mit den Anmerkungen von Franz Erhard und Robert Schäfer zu unserem Artikel „Gütekriterien in der Soziologie“ auseinander. Wir gehen auf vier Aspekte ein: (1) die Frage, ob allgemeine, transdisziplinäre Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens in einen Gütekriterienkatalog gehören und ob der Gegenstandsbereich der Soziologie disziplinspezifische Kriterien erfordert; (2) den Einwand, dass die Kopplung unseres Theo…
Critères de qualité de la recherche en sociologie
L'article développe un catalogue de onze critères de qualité scientifique pour la recherche sociologique à partir d'une perspective analytique-empirique. Ce catalogue de critères comprend des exigences de qualité pour le développement de la théorie et de la recherche empirique. Une distinction est faite entre deux critères de base qui traitent de l'ensemble du processus de recherche, neuf critères fondamentaux qui traitent chacun des étapes succe…
Gütekriterien in der Soziologie
Der Artikel entwickelt einen Katalog von elf wissenschaftlichen Gütekriterien für soziologische Forschungsarbeiten aus einer analytisch-empirischen Perspektive. Der Kriterienkatalog umfasst Qualitätsanforderungen an die Theorieentwicklung und die empirische Sozialforschung. Unterschieden werden zwei Basiskriterien, die den gesamten Forschungsprozess betreffen, neun Kernkriterien, die an einzelnen Etappen dieses Prozesses ansetzen, und eine Reihe …
Ein Blick in die Black Box des Review-Verfahrens
Engaging Bourdieu in a comparative perspective. Social structure and lifestyle in Europe
Data Bases and Statistical Systems
Fans und Sozialstruktur
Warum der Hamburger SV statt Bayern München, Anna Netrebko statt Michelle und James Brown statt Britney Spears? Die vermeintlich unerklärliche, weil hochgradig persönliche und emotionale Wahl von Fanobjekten verliert an Rätselhaftigkeit, wenn man sie aus sozialstruktureller Perspektive betrachtet. Die genannten Beispiele etwa gehören teils identischen, teils unterschiedlichen sozialen Kategorien an: Geschlechter-, Bildungs- und ethnischen Kategor…
Urbanism as a Way of Life? Räumliche Variationen der Lebensführung in Deutschland / Urbanism as a Way of Life? Spatial Variations in Lifestyles in Germany
Drei Positionen dominieren die Diskussion um großräumige Variationen der Lebensführung: Die These der Nivellierung von Stadt-Land-Unterschieden geht auf Wirths (1938) Annahme einer Diffusion urbaner Lebensweisen zurück. In der Stadt- und Regionalforschung ist die Ansicht verbreitet, dass der Stadt-Land-Kontrast heute von regionalen Disparitäten prosperierender und schrumpfender Räume überlagert wird. Fischer (1975) postuliert ein Fortbestehen der…
Nicole Burzan
Entwicklung und Test einer integrativen Typologie der Lebensführung für die Bundesrepublik Deutschland / Construction and Test of an Integrative Lifestyle-Typology for Germany
Trotz langjähriger Diskussion hat sich in der deutschen Lebensstilforschung kein kumulatives Forschungsprogramm etablieren können. Die empirischen Lebensstiltypologien sind kaum vergleichbar und replizierbar, in ihrem Realitätsgehalt mitunter fraglich, theoretisch meist unzureichend begründet und in der Erhebung aufwändig. Eine Hauptursache für diese Defizite liegt im empiristischen, auf Cluster- und Korrespondenzanalysen basierenden Vorgehen. Zu…
Hat die Lebensstilforschung eine Zukunft
Auf der Suche nach „neuen sozialen Formationen und Identitäten“ — Soziale Integration durch Klassen oder Lebensstile
Die Individualisierungsthese von Ulrich Beck ist in ihren Facetten bislang nur unzureichend empirisch untersucht worden. Eine spezifische Dimension dieser These liegt in der Behauptung eines „neuen“Modus der sozialen Integration durch „neue soziale Formationen und Identitäten“(Beck 1983, 1986: 206). Diese Dimension der Individualisierungsthese steht im Mittelpunkt der hier vorgestellten empirischen Analysen. Als mögliche „neue“Form sozialer Integ…
Lebensstile versus Klassen — welche Sozialstrukturkonzeption kann die individuelle Parteipräferenz besser erklären
Seit den 1980er Jahren gehört der Vorschlag einer Rekonzeptualisierung der traditionellen Klassen- und Schichtanalyse der Sozialstruktur durch Lebensstil- und Milieumodelle zu den meistdiskutierten Themen innerhalb der deutschen Soziologie. Dabei sind Studien über soziale Milieus in der Regel explorativ und deskriptiv ausgerichtet und behandeln Lebensstile oder Milieus als abhängige Variablen: Es wird meist untersucht, welche Lebensstilgruppen in…
Entwicklung und Test einer integrativen Typologie der Lebensführung für die Bundesrepublik Deutschland / Construction and Test of an Integrative Lifestyle-Typology for Germany
Trotz langjähriger Diskussion hat sich in der deutschen Lebensstilforschung kein kumulatives Forschungsprogramm etablieren können. Die empirischen Lebensstiltypologien sind kaum vergleichbar und replizierbar, in ihrem Realitätsgehalt mitunter fraglich, theoretisch meist unzureichend begründet und in der Erhebung aufwändig. Eine Hauptursache für diese Defizite liegt im empiristischen, auf Cluster- und Korrespondenzanalysen basierenden Vorgehen. Zu…
Hat die Lebensstilforschung eine Zukunft
Engaging Bourdieu in a comparative perspective. Social structure and lifestyle in Europe
Urbanism as a Way of Life? Räumliche Variationen der Lebensführung in Deutschland / Urbanism as a Way of Life? Spatial Variations in Lifestyles in Germany
Drei Positionen dominieren die Diskussion um großräumige Variationen der Lebensführung: Die These der Nivellierung von Stadt-Land-Unterschieden geht auf Wirths (1938) Annahme einer Diffusion urbaner Lebensweisen zurück. In der Stadt- und Regionalforschung ist die Ansicht verbreitet, dass der Stadt-Land-Kontrast heute von regionalen Disparitäten prosperierender und schrumpfender Räume überlagert wird. Fischer (1975) postuliert ein Fortbestehen der…
Gütekriterien in der Soziologie
Der Artikel entwickelt einen Katalog von elf wissenschaftlichen Gütekriterien für soziologische Forschungsarbeiten aus einer analytisch-empirischen Perspektive. Der Kriterienkatalog umfasst Qualitätsanforderungen an die Theorieentwicklung und die empirische Sozialforschung. Unterschieden werden zwei Basiskriterien, die den gesamten Forschungsprozess betreffen, neun Kernkriterien, die an einzelnen Etappen dieses Prozesses ansetzen, und eine Reihe …
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