Wolfgang Lauterbach
Datos Biográficos
| ID | 387601 |
|---|---|
| NOMBRE | Wolfgang Lauterbach |
| NOMBRES | Wolfgang |
| APELLIDO | Lauterbach |
| FIRMA | LAUTERBACH W |
| AFILIACIONES | University of Potsdam |
| ORCID | 0000-0002-8632-8802 |
| VERIFICADO | Sí |
| TOTAL DE OBRAS | 41 |
| TOTAL DE CITAS | 23 |
| TOTAL COMO AUTOR | 30 |
| TOTAL COMO EDITOR | 11 |
| PRIMER AÑO DE PUBLICACIÓN | 1995 |
| AÑO MÁS RECIENTE DE PUBLICACIÓN | 2024 |
| ÍNDICE H | 3 |
Education, employment, and care work over adulthood
This article compares the education, employment, and care work biographical sequences of Canadian and German women and men from late adolescence into mid-adulthood. Through the lenses of comparative gendered life course theory and welfare regime theory, sequence and cluster analyses are used to determine the adult life course sequences of women and men in each country and to assess the extent to which they differ across contexts. The analyses rev…
Gender, education, and labour market participation across the life course
In this paper, we employ a comparative life course approach for Canada and Germany to unravel the relationships among general and vocational educational attainment and different life course activities, with a focus on labour market and income inequality by gender. Life course theory and related concepts of ‘time,’ ‘normative patterns,’ ‘order and disorder,’ and ‘discontinuities’ are used to inform the analyses. Data from the Paths on Life’s Way (…
Bekannte soziologische Ungleichheitsargumente neu aufgelegt
Article Bekannte soziologische Ungleichheitsargumente neu aufgelegt: Die „Elite“ als Feindbild! Nichts Neues im Diskurs zur Spaltung der Gesellschaft? was published on January 20, 2020 in the journal Soziologische Revue (volume 43, issue 1)
Predicting the Timing of Social Transitions from Personal, Social and Socio-Economic Resources of German Adolescents
Social transitions are characterized by an increased heterogeneity in Western societies. Following the life course perspective, individual agency becomes central in shaping one's life course. This article examines social transitions of adolescents using individual resource theory to explain differences of the timing of five transitions in partnership and family formation: the first sexual experience, the first intimate relationship, the first coh…
Bildung als Privileg − Ursachen, Mechanismen, Prozesse und Wirkungen
Bildung als Privileg
Reichtum, Philanthropie und Zivilgesellschaft
Reichtum, Philanthropie und Zivilgesellschaft
Schulwahl von Eltern
Nichteheliche Lebensgemeinschaften
Philanthropisches Handeln zu Lebzeiten und über den Tod hinaus
Homogenität und Heterogenität von Reichen im Vergleich zur gesellschaftlichen Mitte
Moderne Gesellschaften wie Deutschland erhalten ihre Legitimation durch die Vorstellung, dass es den meisten Menschen möglich ist, ihre individuellen Lebenschancen zu verwirklichen. Die Realisierung dieser Chancen gelingt in der Regel dann sehr gut, wenn soziale Aufstiege möglich sind und sich in höheren Einkommen und materiellem Vermögen niederschlagen. Leistung, neben Talent, wesentlich durch Wissen, unternehmerisches Handeln und andere Kompete…
Von der Schule in den Beruf
Der Weg von der Schule in den Beruf setzt sich klassisch aus drei Stationen zusammen: dem Schulbesuch, der Ausbildungsphase und dem Einstieg in die erste Erwerbstätigkeit. Im beruflichen Lebenslauf sind diese Stationen idealtypisch nacheinander gelagert und stellen die wesentlichen Passagen für die ökonomische Verselbstständigung dar. Von besonderer Bedeutung ist, dass die dritte Station von den beiden vorgelagerten maßgeblich beeinflusst wird. D…
Vermögen in Deutschland
Reiche und Vermögende, ihre soziale Position in der Gesellschaft und ihre sinnstiftenden Handlungen rücken zunehmend in den wissenschaftlichen Fokus. Der Band gibt einen umfassenden Überblick zur Reic
Bildung als Privileg – Ursachen, Mechanismen, Prozesse und Wirkungen
Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts (Mayer 2000). Sie beschränkt sich nicht auf die allgemeine Schulbildung und formelle Berufsausbildung, sondern ebenso auf berufliche Weiterbildung und kontinuierli-ches selbstgesteuertes Lernen (siehe Beitrag von Schömann und Leschke in die-sem Band). Ihre gesellschaftliche Bedeutung lässt sich wie für die meisten anderen modernen europäischen Gesellschaften auch für Deutschlan…
Bildung als Privileg
Im Anschluss an kontroverse Diskussionen über dauerhafte Bildungsungleichheiten stellt das vorliegende Buch detailliert aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zentrale Ursachen für sozial ungleiche
Wohlhabend, Reich und Vermögend – Was heißt das eigentlich
Die Auseinandersetzung mit Reichtum ist seit einigen Jahren ebenso Bestandteil der politischen und wissenschaftlichen Diskussion wie die Beschäftigung mit Armut, die diesbezüglich bereits auf eine lange Forschungstradition zurückblicken kann (vgl. z.B. Huster, Boeckh und Mogge-Grotjahn 2008; Lohmann 2008; Sander und Weth 2008). Vor der Beauftragung der Deutschen Bundesregierung im Januar 2000 mit der Erstellung eines Armuts- und Reichtumsberichts…
Von der Schule in den Beruf
Der Weg von der Schule in den Beruf setzt sich klassisch aus drei Stationen zusammen: dem Schulbesuch, der Ausbildungsphase und dem Einstieg in die erste Erwerbstätigkeit. Im beruflichen Lebenslauf sind diese Stationen idealtypisch nacheinander gelagert und stellen die wesentlichen Passagen für die ökonomische Verselbstständigung dar. Von besonderer Bedeutung ist, dass die dritte Station von den beiden Vorgelagerten maßgeblich beeinflusst wird. D…
Reichtum und Vermögen
Die jÃ1⁄4ngsten finanz- und gesellschaftspolitischen Ereignisse rÃ1⁄4cken Fragen zur Bedeutung von Wohlstand, Reichtum und Vermögen in ein neues Licht. So ist in den letzten Jahren in vielen Gesellschaften der Anteil Wohlhabender und Reicher gestiegen und damit auch die Notwendigkeit, ihre gesellschaftliche Teilhabe transparent zu machen. Diese globale Entwicklung erfordert ein neues Denken Ã1⁄4ber die Bedeutung dieser Gruppen in und fÃ1⁄4r die G…
Bildung als Privileg
Im Anschluss an kontroverse Diskussionen über dauerhafte Bildungsungleichheiten stellt das vorliegende Buch detailliert aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zentrale Ursachen für sozial ungleiche Bildungschancen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Im vorliegenden Band werden daher aktueller Stand empirischer Bildungsforschung diskutiert und neue Analysen vorgelegt. Ziel ist es, in systematischer Weise soziale Mechanismen aufzuzeigen, die zur …
Bildung Als Privileg
Die immerwährende Frage der Bildungsungleichheit im neuen Gewand — abschließende Gedanken
Die Ungleichheit von Bildungschancen ist ein Dauerthema in der empirischen Bildungsforschung, dem in den vergangenen Jahren auch in der Bildungspolitik wieder besondere Aufmerksamkeit beigemessen wird. Abgesehen davon, dass nach den kontroversen Debatten über Bildungsungleichheiten in den 1960er Jahren (siehe dazu Müller 1998) in den letzten 40 Jahren mehr oder weniger kontinuierlich geforscht und publiziert wurde, hat — nachdem das fachliche und…
Bildung als Privileg — Ursachen, Mechanismen, Prozesse und Wirkungen
Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts (Mayer 2000). Sie beschränkt sich nicht auf die allgemeine Schulbildung und formelle Berufsausbildung, sondern ebenso auf berufliche Weiterbildung und kontinuierliches selbstgesteuertes Lernen (siehe Beitrag von Schömann und Leschke in diesem Band). Ihre gesellschaftliche Bedeutung lässt sich wie für die meisten anderen modernen europäischen Gesellschaften auch für Deutschland …
Bildung als Privileg — Ursachen, Mechanismen, Prozesse und Wirkungen
Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts (Mayer 2000). Sie beschränkt sich nicht auf die allgemeine Schulbildung und formelle Berufsausbildung, sondern ebenso auf berufliche Weiterbildung und kontinuierliches selbst gesteuertes Lernen (siehe Beitrag von Schömann und Leschke in diesem Band). Ihre gesellschaftliche Bedeutung lässt sich wie für die meisten anderen modernen europäischen Gesellschaften auch für Deutschland…
Vom Nutzen vorschulischer Erziehung und Elementarbildung
Auch die jüngst vorgelegten bildungssoziologischen Studien belegen die weit reichenden Konsequenzen der sozialen Herkunft für spätere Bildungs- und Berufschancen (Becker 2003, 2000, 1994; Schimpl-Neimanns 2000; Müller und Shavit 1998; Henz und Maas 1995; Müller 1994; Müller und Haun 1994; Blossfeld 1993; Mayer und Blossfeld 1990). Darüber hinaus liegen empirische Evidenzen dafür vor, dass der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Lernvoraussetzu…
Die gemeinsame Lebenszeit von Familiengenerationen
In modernen Gesellschaften hat sich die Struktur der Generationenverhältnisse in Familien stark gewandelt. Eines der augenscheinlichsten Merkmale hierfür ist die Veränderung der gemeinsamen Lebenszeit von Familiengenerationen. Anzunehmen ist, daß der generelle Anstieg der Lebenserwartung, der Aufschub der Geburtszeitpunkte der Kinder, die Auswirkungen beider Weltkriege wie die Schichtzugehörigkeit diesen Wandel stark beeinflussen. Der folgende Au…
Bildung als Privileg
Im Anschluss an kontroverse Diskussionen über dauerhafte Bildungsungleichheiten stellt das vorliegende Buch detailliert aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zentrale Ursachen für sozial ungleiche
Bildung als Privileg
Im Anschluss an kontroverse Diskussionen Ã1⁄4ber dauerhafte Bildungsungleichheiten stellt das vorliegende Buch detailliert aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zentrale Ursachen fÃ1⁄4r sozial ungleiche Bildungschancen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Im vorliegenden Band werden daher aktueller Stand empirischer Bildungsforschung diskutiert und neue Analysen vorgelegt. Ziel ist es, in systematischer Weise soziale Mechanismen aufzuzeigen, di…
Erwerbseinstieg und erste Erwerbsjahre
Die Multilokalität später Familienphasen
Zwei gegenläufige Entwicklungen in diesem Jahrhundert - die Verlängerung der gemeinsamen Lebenszeit von Familienmitgliedern und die Verkürzung des Zusammenlebens von Eltern und Kindern in einem Haushalt - führten zu einer zeitlichen Ausdehnung später Familienphasen im Lebensverlauf. Daher spielt sich ein Großteil des familialen Lebens gegenwärtig in getrennten Haushalten an geographisch verschiedenen Orten ab. Diese Entwicklung führte auch zur Pr…
The Change of Generational Relations Based on Demographic Development
INTRODUCTIONDemographic index numbers have a great influence on structure and development of generational relations. Birth, marriage, separation and divorce as well as becoming widowed and death are variables which substantially determine family and partnership structures (Hogan, 1985; Levi-Bacci, 1979; Teachman et al., 2000). Divorced individuals, for example, who remarry in their sixth decade of life, will rarely develop intensive relations to …
Die gemeinsame Lebenszeit von Familiengenerationen
In modernen Gesellschaften hat sich die Struktur der Generationenverhältnisse in Familien stark gewandelt. Eines der augenscheinlichsten Merkmale hierfür ist die Veränderung der gemeinsamen Lebenszeit von Familiengenerationen. Anzunehmen ist, daß der generelle Anstieg der Lebenserwartung, der Aufschub der Geburtszeitpunkte der Kinder, die Auswirkungen beider Weltkriege wie die Schichtzugehörigkeit diesen Wandel stark beeinflussen. Der folgende Au…
Aufwachsen in materieller Armut und sorgenbelastetem Familienklima
Kaum ein Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung ist seit den späten 60er Jahren empirisch so intensiv untersucht worden, wie das Problem der Ungleichheit von Bildungschancen. Das Resultat dieser Studien war der einheitliche Nachweis, daß es deutlich ausgeprägte herkunftsbedingte, geschlechtsspezifische, konfessionelle und regionale Unterschiede im Erwerb von Bildungschancen gibt (Peisert 1967; Peisert/Dahrendorf 1967; Baur 1972; Müller 197…
Die Modernisierung des Agrarsektors
Die Multilokalität später Familienphasen
Zwei gegenläufige Entwicklungen in diesem Jahrhundert - die Verlängerung der gemeinsamen Lebenszeit von Familienmitgliedern und die Verkürzung des Zusammenlebens von Eltern und Kindern in einem Haushalt - führten zu einer zeitlichen Ausdehnung später Familienphasen im Lebensverlauf. Daher spielt sich ein Großteil des familialen Lebens gegenwärtig in getrennten Haushalten an geographisch verschiedenen Orten ab. Diese Entwicklung führte auch zur Pr…
Nichteheliche Lebensgemeinschaften
Die Dauer Nichtehelicher Lebensgemeinschaften. Alternative oder Vorphase zur Ehe
Der öffentliche Diskurs über das Zusammenleben in Nichtehelichen Lebensgemeinschaften wurde lange Jahre polar geführt: Zum einen war die Diskussion seit Mitte der 70er Jahre durch die konservative Semantik des ‚Zerfalls der Familie‘ oder neutraler formuliert durch eine ‚zunehmende Pluralisierung privater Lebensformen‘ gekennzeichnet. Zum anderen wurden in den 80er Jahren sogar zukunftseuphorische Bilder einer ‚neuen Beziehung zwischen den Geschle…
Erwerbseinstieg und erste Erwerbsjahre
Armut und Bildungschancen
Wie die Armutsforschung belegt, sind Familien mit minderjährigen Kindern vergleichsweise hohen Armutsrisiken ausgesetzt.1 Vornehmlich in jüngster Zeit — in Westdeutschland seit den 80er-Jahren und in Ostdeutschland seit Anfang der 90er-Jahre — ist der Anteil der in Armut lebenden Familien gestiegen. Von Armut betroffen sind hauptsächlich solche Familien, in denen mindestens ein Elternteil arbeitslos ist, und Alleinerziehende, die wegen der Fürsor…
Eva Barlösius und Wolfgang Ludwig-Mayerhofer
Armut und Bildungschancen
Wie die Armutsforschung belegt, sind Familien mit minderjährigen Kindern vergleichsweise hohen Armutsrisiken ausgesetzt.1 Vornehmlich in jüngster Zeit — in Westdeutschland seit den 80er-Jahren und in Ostdeutschland seit Anfang der 90er-Jahre — ist der Anteil der in Armut lebenden Familien gestiegen. Von Armut betroffen sind hauptsächlich solche Familien, in denen mindestens ein Elternteil arbeitslos ist, und Alleinerziehende, die wegen der Fürsor…
Dauerhafte Bildungsungleichheiten — Ursachen, Mechanismen, Prozesse und Wirkungen
Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts. Sie beschränkt sich nicht auf die allgemeine Schulbildung und formelle Berufsausbildung, sondern auf berufliche Weiterbildung und kontinuierliches selbst gesteuertes Lernen (siehe Beitrag von Schömann und Leschke in diesem Band). Ihre gesellschaftliche Bedeutung lässt sich wie für die meisten anderen modernen europäischen Gesellschaften auch für Deutschland an der Gleichzeitig…
Vom Nutzen vorschulischer Kinderbetreuung für Bildungschancen
Auch die jüngst vorgelegten bildungssoziologischen Studien belegen die weitreichenden Konsequenzen der sozialen Herkunft für spätere Bildungs- und Berufschancen (Becker 2003, 2000, 1994; Schimpl-Neimanns 2000; Müller und Shavit 1998; Henz und Maas 1995; Müller 1994; Müller und Haun 1994; Blossfeld 1993; Mayer und Blossfeld 1990). Darüber hinaus liegen empirische Evidenzen dafür vor, dass der Einfluss der sozialen Herkunft auf die schulischen Leis…
Bildung als Privileg
The Change of Generational Relations Based on Demographic Development
INTRODUCTIONDemographic index numbers have a great influence on structure and development of generational relations. Birth, marriage, separation and divorce as well as becoming widowed and death are variables which substantially determine family and partnership structures (Hogan, 1985; Levi-Bacci, 1979; Teachman et al., 2000). Divorced individuals, for example, who remarry in their sixth decade of life, will rarely develop intensive relations to …
Literaturbesprechungen
Bildung als Privileg — Ursachen, Mechanismen, Prozesse und Wirkungen
Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts (Mayer 2000). Sie beschränkt sich nicht auf die allgemeine Schulbildung und formelle Berufsausbildung, sondern ebenso auf berufliche Weiterbildung und kontinuierliches selbst gesteuertes Lernen (siehe Beitrag von Schömann und Leschke in diesem Band). Ihre gesellschaftliche Bedeutung lässt sich wie für die meisten anderen modernen europäischen Gesellschaften auch für Deutschland…
Vom Nutzen vorschulischer Erziehung und Elementarbildung
Auch die jüngst vorgelegten bildungssoziologischen Studien belegen die weit reichenden Konsequenzen der sozialen Herkunft für spätere Bildungs- und Berufschancen (Becker 2003, 2000, 1994; Schimpl-Neimanns 2000; Müller und Shavit 1998; Henz und Maas 1995; Müller 1994; Müller und Haun 1994; Blossfeld 1993; Mayer und Blossfeld 1990). Darüber hinaus liegen empirische Evidenzen dafür vor, dass der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Lernvoraussetzu…
Bildung als Privileg
Im Anschluss an kontroverse Diskussionen Ã1⁄4ber dauerhafte Bildungsungleichheiten stellt das vorliegende Buch detailliert aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zentrale Ursachen fÃ1⁄4r sozial ungleiche Bildungschancen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Im vorliegenden Band werden daher aktueller Stand empirischer Bildungsforschung diskutiert und neue Analysen vorgelegt. Ziel ist es, in systematischer Weise soziale Mechanismen aufzuzeigen, di…
Bildung als Privileg
Im Anschluss an kontroverse Diskussionen über dauerhafte Bildungsungleichheiten stellt das vorliegende Buch detailliert aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zentrale Ursachen für sozial ungleiche Bildungschancen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Im vorliegenden Band werden daher aktueller Stand empirischer Bildungsforschung diskutiert und neue Analysen vorgelegt. Ziel ist es, in systematischer Weise soziale Mechanismen aufzuzeigen, die zur …
Bildung Als Privileg
Die immerwährende Frage der Bildungsungleichheit im neuen Gewand — abschließende Gedanken
Die Ungleichheit von Bildungschancen ist ein Dauerthema in der empirischen Bildungsforschung, dem in den vergangenen Jahren auch in der Bildungspolitik wieder besondere Aufmerksamkeit beigemessen wird. Abgesehen davon, dass nach den kontroversen Debatten über Bildungsungleichheiten in den 1960er Jahren (siehe dazu Müller 1998) in den letzten 40 Jahren mehr oder weniger kontinuierlich geforscht und publiziert wurde, hat — nachdem das fachliche und…
Bildung als Privileg — Ursachen, Mechanismen, Prozesse und Wirkungen
Bildung ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts (Mayer 2000). Sie beschränkt sich nicht auf die allgemeine Schulbildung und formelle Berufsausbildung, sondern ebenso auf berufliche Weiterbildung und kontinuierliches selbstgesteuertes Lernen (siehe Beitrag von Schömann und Leschke in diesem Band). Ihre gesellschaftliche Bedeutung lässt sich wie für die meisten anderen modernen europäischen Gesellschaften auch für Deutschland …
Wohlhabend, Reich und Vermögend – Was heißt das eigentlich
Die Auseinandersetzung mit Reichtum ist seit einigen Jahren ebenso Bestandteil der politischen und wissenschaftlichen Diskussion wie die Beschäftigung mit Armut, die diesbezüglich bereits auf eine lange Forschungstradition zurückblicken kann (vgl. z.B. Huster, Boeckh und Mogge-Grotjahn 2008; Lohmann 2008; Sander und Weth 2008). Vor der Beauftragung der Deutschen Bundesregierung im Januar 2000 mit der Erstellung eines Armuts- und Reichtumsberichts…
Von der Schule in den Beruf
Der Weg von der Schule in den Beruf setzt sich klassisch aus drei Stationen zusammen: dem Schulbesuch, der Ausbildungsphase und dem Einstieg in die erste Erwerbstätigkeit. Im beruflichen Lebenslauf sind diese Stationen idealtypisch nacheinander gelagert und stellen die wesentlichen Passagen für die ökonomische Verselbstständigung dar. Von besonderer Bedeutung ist, dass die dritte Station von den beiden Vorgelagerten maßgeblich beeinflusst wird. D…
Reichtum und Vermögen
Die jÃ1⁄4ngsten finanz- und gesellschaftspolitischen Ereignisse rÃ1⁄4cken Fragen zur Bedeutung von Wohlstand, Reichtum und Vermögen in ein neues Licht. So ist in den letzten Jahren in vielen Gesellschaften der Anteil Wohlhabender und Reicher gestiegen und damit auch die Notwendigkeit, ihre gesellschaftliche Teilhabe transparent zu machen. Diese globale Entwicklung erfordert ein neues Denken Ã1⁄4ber die Bedeutung dieser Gruppen in und fÃ1⁄4r die G…
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