Jürgen Straub
Biographic Data
| ID | 3997401 |
|---|---|
| NAME | Jürgen Straub |
| GIVEN NAMES | Jürgen |
| FAMILY NAME | Straub |
| SIGNATURE | STRAUB J |
| AFFILIATIONS | Ruhr University Bochum |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 47 |
| TOTAL CITATIONS | 8 |
| AUTHOR COUNT | 42 |
| EDITOR COUNT | 5 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1940 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2022 |
| H-INDEX | 2 |
I Relationale Hermeneutik
Jürgen Straub stellt das Konzept einer relationalen Hermeneutik vor, mit dem Handlungen, Texte, Bilder aller Art mit außergewöhnlicher Genauigkeit analysiert werden. Dabei zeigt sich, dass es beim Interpretieren und verstehenden Erklären beliebiger Phänomene nicht einfach nur um sie selbst und ihre Bedeutungen in der Lebenspraxis geht. Forschende können sich selbst aus dem Geschehen wissenschaftlicher Erkenntnisbildung niemals ganz heraushalten. …
Relationale Hermeneutik
Verstehendes Erklären
Jürgen Straub stellt das Konzept einer relationalen Hermeneutik vor, mit dem Handlungen, Texte, Bilder aller Art mit außergewöhnlicher Genauigkeit analysiert werden. Dabei zeigt sich, dass es beim Interpretieren und verstehenden Erklären beliebiger Phänomene nicht einfach nur um sie selbst und ihre Bedeutungen in der Lebenspraxis geht. Forschende können sich selbst aus dem Geschehen wissenschaftlicher Erkenntnisbildung niemals ganz heraushalten. …
Welterschließende Affekte und das explanative Potenzial eines psychoanalytischen Konzepts für die Kulturpsychologie
Nach einer Empfehlung, Gefühle (Affekte, Emotionen) als eigenständige, welterzeugende und -erschließende Phänomene zu analysieren, wird auf Abjektivierungen und Abjektionen fokussiert. Das von Julia Kristeva eingeführte psychoanalytische Konzept wird als ein für die Kulturpsychologie heuristisch wertvoller Begriff vorgestellt. Damit lassen sich die in verletzten Selbstgefühlen, gefährdeter Selbstachtung und „seelischer Selbstvergiftung“ (Max Sche…
Das erzählte Selbst
Jürgen Straub erörtert Kernfragen einer Theorie personaler narrativer Identität und schickt die Leserschaft auf eine Reise, die von Montaigne bis Ricœur, von Nietzsche bis in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts führt. Die anhand empirischer und theoretischer Analysen von Selbst-Geschichten erörterte Identitäts- und Erzähltheorie zeigt, dass Identität als eine offene Struktur aufgefasst werden muss, in der es keine unantastbaren Festlegungen geben …
Das optimierte Selbst
Selbst-Optimierung ist in Mode – im beruflichen wie im privaten Leben. Das zeigt sich nicht zuletzt im Feld der Psychotherapie. Ihrem Namen zum Trotz geht es auch hier manchmal nicht mehr um Heilung, sondern um Optimierung: Enhancement des Körpers, des Selbst, des Seelenlebens. Viele Menschen unterwerfen sich scheinbar freiwillig gesellschaftlichen Kompetenz- und Leistungsimperativen und geraten oft in nicht mehr kontrollierbare Endlosspiralen de…
Die Macht negativer Affekte
Die Bedeutung kultureller Unterschiede für unser Zusammenleben ist in aller Munde. Dennoch sind die affektiven, emotionalen Grundlagen interkultureller Begegnungen und Beziehungen, speziell von Aversionen und Aggressionen gegenüber anderen, noch nicht hinreichend geklärt. Jürgen Straub wendet sich den negativen Affekten gegenüber Fremden zu, die oft verborgene Quellen von Ablehnung, Ausschließung und weiteren gewaltsamen Reaktionen sind. Im Zentr…
Multiple Identitäten in modernen Gesellschaften
Was Ist der Mensch, Was Geschichte
Geschichte, Biographie und Friedenspolitisches Handeln
Handbuch der Kulturwissenschaften
Handbuch der Kulturwissenschaften
Handbuch der Kulturwissenschaften
Handbuch der Kulturwissenschaften
Kulturpsychologie
Lässt man die wissenschaftliche Psychologie, dem Gründungsmythos folgend, mit der Einrichtung von Wilhelm Wundts Leipziger experimentalpsychologischem Institut 1879 beginnen, ist zwangsläufig auch die Kulturpsychologie eine junge Erscheinung. Genauer betrachtet führt uns deren Entstehungsgeschichte jedoch weit vor die Anfänge der neuzeitlichen Wissenschaften in Europa zurück. Kulturpsychologische Perspektiven und methodisch durchaus anspruchsvoll…
Handlungstheorie
Handlungstheorien sind so alt wie die europäische Philosophie und Wissenschaft (Aristoteles 1983, [1139ab22-b 5], S.155). Aristoteles stellte seine Überlegungen im Kontext der philosophischen Anthropologie und Ethik an. Wesentliche Elemente seiner Definition – allen voran die mit dem ziel- bzw. zweckgerichteten Handeln intentionaler, reflexiver Subjekte verbundene Wahl- und Entscheidungsfreiheit – sind bis heute aktuell. Das gilt ebenso für Arist…
Erzähltheorie/Narration
Mit leichter Feder notierte Roland Barthes vor einigen Jahrzehnten, die Erzählung schere sich nicht „um gute oder schlechte Literatur“. Sie sei „international, transhistorisch, transkulturell, und damit einfach vorhanden wie das Leben selbst“ (Barthes 1988, S.102). Er berichtete sodann von Erzählungen in „nahezu unendlichen Formen zu allen Zeiten, an allen Orten und in allen Gesellschaften“ (a.a.O.). Er hatte wohl recht damit, im Erzählen von Ges…
Autorinnen und Autoren
Vorwort
Das Verstehen kultureller Unterschiede. Relationale Hermeneutik und komparative Analyse in der Kulturpsychologie
Inhalt
Backmatter
Zur Psychologie des Erinnerns
In Historiographien der Gedächtnispsychologie werden ausnahmslos zwei besonders einflussreiche Wissenschaftler genannt: Hermann Eb-binghaus (1850–1909) und Frederic C. Bartlett (1886–1969). Diese Namen repräsentieren grundsätzlich verschiedene Erkenntnisinteressen sowie theoretische und methodische Zugänge. Andere Pioniere und Wegbereiter der modernen Gedächtnispsychologie sind weniger prominent. So wird eher selten an die bedeutenden gedächtnisp…
Interpretative Sozialforschung und Kulturanalyse
Die Beschreibung und Erklärung menschlichen Handelns und seiner Objektivationen bleibt eine Herausforderung. Aktuelle Strömungen der Hermeneutik verzahnen Handlungs- und Kulturanalysen und stellen semantisch differenzierte Begriffe der »Kultur«, des »Handelns«, »Verstehens« und »Erklärens« zur Verfügung. Der Band versammelt Beiträge aus der Soziologie, Psychologie und Pädagogik und vereint theoretische, begriffsanalytische sowie methodische Überl…
Zur Einführung
Relationale Hermeneutik im Kontext interkulturellen Verstehens
Verstehendes Erklären
Jürgen Straub stellt das Konzept einer relationalen Hermeneutik vor, mit dem Handlungen, Texte, Bilder aller Art mit außergewöhnlicher Genauigkeit analysiert werden. Dabei zeigt sich, dass es beim Interpretieren und verstehenden Erklären beliebiger Phänomene nicht einfach nur um sie selbst und ihre Bedeutungen in der Lebenspraxis geht. Forschende können sich selbst aus dem Geschehen wissenschaftlicher Erkenntnisbildung niemals ganz heraushalten. …
Interpretative Sozialforschung und Kulturanalyse
Die Beschreibung und Erklärung menschlichen Handelns und seiner Objektivationen bleibt eine Herausforderung. Aktuelle Strömungen der Hermeneutik verzahnen Handlungs- und Kulturanalysen und stellen semantisch differenzierte Begriffe der »Kultur«, des »Handelns«, »Verstehens« und »Erklärens« zur Verfügung. Der Band versammelt Beiträge aus der Soziologie, Psychologie und Pädagogik und vereint theoretische, begriffsanalytische sowie methodische Überl…
Conflicting patterns of psychology
7. Everything is learned in 8. The essence of human experience is interdependent organization (which is assumed to be the key to problems of meaning and value. 9. Concomitant and attendant learnings are ever present influencing the primary learning and frequently replacing it. 10. All experience involves a figureground relationship. 11. Every event or phenomena is a function of the field in which it occurs
Geschichte, Biographie und friedenspolitisches Handeln
Metaphernanalyse in der kulturpsychologischen Biographieforschung — Theoretische Überlegungen und empirische Analysen am Beispiel des „Zusammenschlusses“ von Staaten
Kultur kann als Produkt der kollektiven Praxis begriffen werden. Sie besitzt in Handlungsobjektivationen aller Art eine materielle Gestalt und ist in Institutionen mehr oder minder fixiert. Zugleich aber ist Kultur in den Vollzug der Praxis gleichsam eingelassen, und zwar in Form von handlungsbestimmenden Ideen und Vorstellungen, speziell von Zielen, Regeln und Geschichten, die das Handeln der Angehörigen einer Kultur strukturieren und leiten (vg…
Dämonologie“ oder psychologisches Denken
This article gives a survey of factors that could be relevant for the explanation of behaviour under the nazi-regime with reference to the study by Ch. Browning. Instead of causal explanations we suggest ‘how-possible explanations’. These explanations should make plausible how behaviour could come about taking into consideration intentional, normative and narrative aspects. Brutalization of the prepetrators, the psychological mechanism of distanc…
Relationale Hermeneutik im Kontext interkulturellen Verstehens
Handlung, Interpretation, Kritik
Biographische Sozialisation und narrative Kompetenz. Implikationen und Voraussetzungen lebensgeschichtlichen Denkens in der Sicht einer narrativen Psychologie
Biographische Sozialisation und narrative Kompetenz. Implikationen und Voraussetzungen lebensgeschichtlichen Denkens in der Sicht einer narrativen Psychologie was published in Biographische Sozialisation on page 137
Identities
Was hat die Psychologie bei den Kulturwissenschaften verloren?
Handbuch der Kulturwissenschaften
Handbuch der Kulturwissenschaften
Handbuch der Kulturwissenschaften
Was ist der Mensch, was Geschichte?
Die Beiträge renommierter Vertreter verschiedener Disziplinen widmen sich der althergebrachten und zugleich aktuellen Frage »Was ist der Mensch?«, die Immanuel Kant ins Zentrum seines Denkens stellte. Die gegenwärtige kulturwissenschaftliche Diskussion dieses Themas beschränkt sich nicht nur auf seine philosophischen Dimensionen, sondern bezieht auch erfahrungswissenschaftliche und interdisziplinäre Perspektiven ein. Eine kulturwissenschaftliche …
Was ist der Mensch, was Geschichte
Autonomie, narrative Identität und die postmoderne Kritik des sozialen Konstruktionismus. »Relationales« und »dialogisches« Selbst als zeitgemäße Alternativen
Narration, Identity, and Historical Consciousness
A generally acknowledged characteristic of modern life, namely the temporalization of experience, inextricable from our intensified experience of contingency and difference, has until now remained largely outside psychology’s purview. Wherever questions about the development, structure, and function of the concept of time have been posed – for example by Piaget and other founders of genetic structuralism – they have been concerned predominantly w…
Differenzierungen der psychologischen Handlungstheorie - Dezentrierungen des reflexiven, autonomen Subjekts
Psychologische Handlungstheorien bewegen sich gemeinhin in den engen Grenzen des intentionalistischen oder teleologischen Rationalmodells. Handelnde werden damit als zweckrational vorgehende Akteure aufgefasst. Diese theoretische Fixierung wird kritisiert, und Grundzüge einer theoretischen Typologie, in der das intentionalistische Rationalmodell durch das Modell regelgeleiteten Handelns und das narrative Modell ergänzt wird, werden skizziert. Die…
Andere Fremde. Annotationen zur Erforschung kultureller Differenz und interkultureller Kommunikation im Rahmen einer relationalen Hermeneutik
Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz
Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz
Psychology, Narrative, and Cultural Memory
Zur Einführung
Intercultural Competence
Kulturpsychologie
Lässt man die wissenschaftliche Psychologie, dem Gründungsmythos folgend, mit der Einrichtung von Wilhelm Wundts Leipziger experimentalpsychologischem Institut 1879 beginnen, ist zwangsläufig auch die Kulturpsychologie eine junge Erscheinung. Genauer betrachtet führt uns deren Entstehungsgeschichte jedoch weit vor die Anfänge der neuzeitlichen Wissenschaften in Europa zurück. Kulturpsychologische Perspektiven und methodisch durchaus anspruchsvoll…
Handlungstheorie
Handlungstheorien sind so alt wie die europäische Philosophie und Wissenschaft (Aristoteles 1983, [1139ab22-b 5], S.155). Aristoteles stellte seine Überlegungen im Kontext der philosophischen Anthropologie und Ethik an. Wesentliche Elemente seiner Definition – allen voran die mit dem ziel- bzw. zweckgerichteten Handeln intentionaler, reflexiver Subjekte verbundene Wahl- und Entscheidungsfreiheit – sind bis heute aktuell. Das gilt ebenso für Arist…
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