Susanne Maurer
Biographic Data
| ID | 4008380 |
|---|---|
| NAME | Susanne Maurer |
| GIVEN NAMES | Susanne |
| FAMILY NAME | Maurer |
| SIGNATURE | MAURER S |
| AFFILIATIONS | Philipps University of Marburg |
| ORCID | 0000-0002-9929-025X |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 34 |
| TOTAL CITATIONS | 46 |
| AUTHOR COUNT | 29 |
| EDITOR COUNT | 5 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2001 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2023 |
| H-INDEX | 1 |
Social work as memory of conflicts? Reflections on a historiographical figure of thought
The article revisits an idea developed and explicated by the author in the early 2000s: that social work can be understood as a (site of) memory concerning societal conflicts and, at the same time, as an open archive or storage that holds very different answers to social questions across time and space. The genesis of this figure of thought is reconstructed and contextualised theoretically, historically and politically. Thus, the idea of social w…
Mobilisierungen gegen Feminismus und ‚Gender‘
Die Rhetorik gegen eine angebliche ‚Genderideologie‘ richtet sich gegen zweierlei: Herrschaftskritik an der Geschlechterordnung und Forderungen nach sexueller und geschlechtlicher Selbstbestimmung. Das Heft analysiert die diskursiven und politischen Strategien der gegen ‚Gender‘ und den Feminismus gerichteten Mobilisierungen im Kontext des Erstarkens von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus und fragt nach emanzipatorischen Gegenstrategien. Es b…
Der Körper als Grenze
Divergenz, Ambivalenz, Kongruenz
Soziale Arbeit
Soziale Bewegung
Handbuch Sozialraum
Radikale Reflexivität – eine realistische Perspektive für (sozial)pädagogische Forschung
Kontextuelle Herstellungsbedingungen von Partizipation im organisationalen Schnittfeld von Sozialer Arbeit und Psychiatrie
Doppelspur der Kritik‘ – Feministisch inspirierte Perspektiven und Reflexionen zum Projekt einer ‚Kritischen Sozialen Arbeit‘
Das Anliegen dieses Bandes verweist auf eine notwendige Doppel-Spur: Position und Haltung der Kritik erfordern eine – zumindest gelegentliche – Distanz zu alltäglichen Handlungsanforderungen und -herausforderungen, und dennoch sind wir auch daran interessiert, eine ‚gute Praxis‘ Sozialer Arbeit in kritischer Perspektive zu realisieren. In diesem Zusammenhang wird Kritik immer auch zu Selbstkritik. Mit meinem Beitrag diskutiere ich deshalb nicht z…
Soziale Arbeit in Gesellschaft
Ambivalente Erfahrungen – (Re-)politisierung der Geschlechter
Handbuch Sozialraum
GeschlechterUmOrdnungen in der Sozialen Arbeit
Die von Frauenbewegungen und feministischer Kritik beförderte Einsicht, dass die Bedeutungen von Geschlecht historisch und kulturell variieren, immer wieder neu hergestellt werden (müssen) und dabei umkämpft sind, war und ist von der Hoffnung begleitet, dass Geschlechterhierarchien damit nicht mehr so leicht aufrechtzuerhalten sind, dass eine grundlegende Veränderung möglich ist. Die Betonung der Veränderbarkeit – notwendig, um Veränderung überha…
Zur Legitimierung sozialpädagogischer Zuständigkeit in Spannungszonen der Kooperation – ein DFG-Projekt zur Analyse komplexer Prozesse im innerdeutschen Ost-West-Vergleich
Körperbezogene Wahrnehmung in pädagogischen und therapeutischen Settings. Ein Seminarprojekt
Praktiken der Differenzierung als Praktiken der Grenzbearbeitung. Überlegungen zur Bestimmung Sozialer Arbeit als Grenzbearbeiterin
Im vorliegenden Beitrag wird eine spezifische Dimension sozialer Differenzierungspraktiken in den Blick genommen: diejenige der Grenzbearbeitung. Während Differenzierungspraktiken insgesamt dadurch gekennzeichnet sind, dass sie scheinbar gegebene Unterscheidungen (re)produzieren, also spezifische Differenzen vereindeutigen (wie etwa diejenigen einer sozialen Positionierung, einer ethnischen Herkunft oder einer Geschlechterzuordnung), werden mit d…
Auf dem Weg zu einer neuen GeschlechterUnOrdnung? Eine Zukunftsvision Sozialer Arbeit
Ausgehend von der Beobachtung, dass das (zugegeben, komplexe) Verhaltnis von Profession und Geschlecht in der Sozialen Arbeit offenbar nur schwer angemessen thematisiert werden kann, erinnere ich an Aspekte einer feministischen Kritik – und verandernden Praxis! – Sozialer Arbeit. Mit den dabei verfolgten Strategien und Politiken verbinden sich durchaus auch ‚Fallen‘, die es zu reflektieren gilt, damit sie zu wegweisenden Perspektiven hin geoffnet…
Biografiearbeit und Biografieforschung in der Sozialen Arbeit
Der Analyse und dem nachvollziehenden Verstehen von Biografien und Lebensverläufen kommt für das professionelle Handeln im Rahmen sozialer Professionen zunehmend Bedeutung zu. Im Feld Sozialer Arbeit wird seit langem implizit oder explizit auf «Lebensgeschichte» bezogen gearbeitet. Für eine fallbezogene Soziale Arbeit sind in diesem Zusammenhang insbesondere rekonstruktive Ansätze von Relevanz. Kritisch zu reflektieren ist hier, inwieweit Adressa…
The Art of Being Governed Less
Gespaltenes Gedächtnis? – „1968 und die Frauen“ in Deutschland
Governmentality Studies in Education
Michel Foucault's concept of governmentality originated in a lecture series in the late 1970s at the Collège de France and soon became the basis for a range of historical and contemporary studies across the social sciences and humanities. The concept in part rests on a simple but powerful idea that links government to the freedom of the subject in a novel understanding of liberal politics. It also provides an analytics of power based on the exami…
Merkwürdige Selbst-Vergessenheit? Thematisierungsdynamiken im Kontext feministischer Theoriebildung
Soziale Arbeit Zwischen Aufbau und Abbau
Gouvernementalität,von unten her’ denken
AuszugMit den folgenden Überlegungen soll die Foucaultsche Vorstellung von’ Gouvernementalität’ auf Selbstverständnisse, Perspektiven und kollektive Erfahrun gen im Kontext,Kritischer Sozialer Arbeit’ (,radical social work’) bezogen wer den, die in historisch spezifischer Weise mit oppositionell agierenden Sozialen Bewegungen verknüpft sind. In diesem Zusammenhang wird auch die Frage aufgeworfen, welche Effekte und welche neuen Herausforderungen …
Governmentality Studies in Education
Michel Foucault's concept of governmentality originated in a lecture series in the late 1970s at the Collège de France and soon became the basis for a range of historical and contemporary studies across the social sciences and humanities. The concept in part rests on a simple but powerful idea that links government to the freedom of the subject in a novel understanding of liberal politics. It also provides an analytics of power based on the exami…
Social work as memory of conflicts? Reflections on a historiographical figure of thought
The article revisits an idea developed and explicated by the author in the early 2000s: that social work can be understood as a (site of) memory concerning societal conflicts and, at the same time, as an open archive or storage that holds very different answers to social questions across time and space. The genesis of this figure of thought is reconstructed and contextualised theoretically, historically and politically. Thus, the idea of social w…
Soziale Arbeit in Gesellschaft
Gouvernementalität und Erziehungswissenschaft
Bietet Gouvernementalität als Denkmuster eine neue Orientierung und Theorieperspektive fÃ1⁄4r die Erziehungswissenschaft? In den Beiträgen des Bandes wird das Potenzial des Ansatzes von Michel Foucault systematisch diskutiert und der Beginn einer lebhaften Auseinandersetzung mit der gouvernementalitätstheoretischen Perspektive in pädagogischen Subdisziplinen dokumentiert. Es wird deutlich, dass die Denkfigur der Gouvernementalität zentrale Fragen…
Das Soziale und die Differenz. Zur (De-)Thematisierung von Differenz in der Sozialpädagogik
Dieser Beitrag verfolgt einen Gedankengang zu spezifischen Machtwirkungen der Sozialpädagogik: Es geht mir um Impulse und Bewegungen der Thematisierung und „Bearbeitung“ von Differenz im Kontext und Medium sozialpädagogischen Handelns und sozialpädagogischer Theoriebildung. Dabei interessieren mich — so paradox es zunächst scheint — die Momente, in denen Differenz (insbesondere deren Konfliktdimension) aus der gesellschaftlichen Wahrnehmung versc…
Handbuch Sozialraum
Soziale Arbeit
Soziale Bewegung
Die Rede vom Sozialraum — eine Einleitung
Soziale Arbeit zwischen Aufbau und Abbau
Seit Mitte der 1990er Jahre ist die Euphorie blühender Landschaften und nachholender Modernisierung in Bezug auf die neuen Bundesländer der Einsicht gewichen, dass auf lange Zeit von einer spezifischen Entwicklung des Ostens ausgegangen werden muss. Der Band betrachtet die Transformationsprozesse in der Sozialen Arbeit in Ostdeutschland, bezieht die Entwicklungen der Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familien auf die Jugendhilfe, auf Sel…
Soziale Arbeit zwischen Aufbau und Abbau
Gouvernementalität und Erziehungswissenschaft
Bietet Gouvernementalität als Denkmuster eine neue Orientierung und Theorieperspektive fÃ1⁄4r die Erziehungswissenschaft? In den Beiträgen des Bandes wird das Potenzial des Ansatzes von Michel Foucault systematisch diskutiert und der Beginn einer lebhaften Auseinandersetzung mit der gouvernementalitätstheoretischen Perspektive in pädagogischen Subdisziplinen dokumentiert. Es wird deutlich, dass die Denkfigur der Gouvernementalität zentrale Fragen…
Soziale Arbeit Zwischen Aufbau und Abbau
Gouvernementalität,von unten her’ denken
AuszugMit den folgenden Überlegungen soll die Foucaultsche Vorstellung von’ Gouvernementalität’ auf Selbstverständnisse, Perspektiven und kollektive Erfahrun gen im Kontext,Kritischer Sozialer Arbeit’ (,radical social work’) bezogen wer den, die in historisch spezifischer Weise mit oppositionell agierenden Sozialen Bewegungen verknüpft sind. In diesem Zusammenhang wird auch die Frage aufgeworfen, welche Effekte und welche neuen Herausforderungen …
Die Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden
Die Foucaultsche Perspektive auf Macht und Wissen ist erziehungswissenschaftlich hochrelevant - das stellte Klaus Mollenhauer bereits Ende der 1970er Jahre fest (vgl. Krüger 1999: 164). Die Erziehungswissenschaft schien allerdings über lange Zeit ein recht ambivalentes Verhältnis zu diesem hochkreativen, kritischen politischen Philosophen zu haben. So bemerkte Ludwig Pongratz (1989), dass Rezeption wie Nicht-Rezeption eher von Ablehnung und Skeps…
Merkwürdige Selbst-Vergessenheit? Thematisierungsdynamiken im Kontext feministischer Theoriebildung
The Art of Being Governed Less
Gespaltenes Gedächtnis? – „1968 und die Frauen“ in Deutschland
Governmentality Studies in Education
Michel Foucault's concept of governmentality originated in a lecture series in the late 1970s at the Collège de France and soon became the basis for a range of historical and contemporary studies across the social sciences and humanities. The concept in part rests on a simple but powerful idea that links government to the freedom of the subject in a novel understanding of liberal politics. It also provides an analytics of power based on the exami…
Körperbezogene Wahrnehmung in pädagogischen und therapeutischen Settings. Ein Seminarprojekt
Praktiken der Differenzierung als Praktiken der Grenzbearbeitung. Überlegungen zur Bestimmung Sozialer Arbeit als Grenzbearbeiterin
Im vorliegenden Beitrag wird eine spezifische Dimension sozialer Differenzierungspraktiken in den Blick genommen: diejenige der Grenzbearbeitung. Während Differenzierungspraktiken insgesamt dadurch gekennzeichnet sind, dass sie scheinbar gegebene Unterscheidungen (re)produzieren, also spezifische Differenzen vereindeutigen (wie etwa diejenigen einer sozialen Positionierung, einer ethnischen Herkunft oder einer Geschlechterzuordnung), werden mit d…
Auf dem Weg zu einer neuen GeschlechterUnOrdnung? Eine Zukunftsvision Sozialer Arbeit
Ausgehend von der Beobachtung, dass das (zugegeben, komplexe) Verhaltnis von Profession und Geschlecht in der Sozialen Arbeit offenbar nur schwer angemessen thematisiert werden kann, erinnere ich an Aspekte einer feministischen Kritik – und verandernden Praxis! – Sozialer Arbeit. Mit den dabei verfolgten Strategien und Politiken verbinden sich durchaus auch ‚Fallen‘, die es zu reflektieren gilt, damit sie zu wegweisenden Perspektiven hin geoffnet…
Biografiearbeit und Biografieforschung in der Sozialen Arbeit
Der Analyse und dem nachvollziehenden Verstehen von Biografien und Lebensverläufen kommt für das professionelle Handeln im Rahmen sozialer Professionen zunehmend Bedeutung zu. Im Feld Sozialer Arbeit wird seit langem implizit oder explizit auf «Lebensgeschichte» bezogen gearbeitet. Für eine fallbezogene Soziale Arbeit sind in diesem Zusammenhang insbesondere rekonstruktive Ansätze von Relevanz. Kritisch zu reflektieren ist hier, inwieweit Adressa…
Ambivalente Erfahrungen – (Re-)politisierung der Geschlechter
Handbuch Sozialraum
GeschlechterUmOrdnungen in der Sozialen Arbeit
Die von Frauenbewegungen und feministischer Kritik beförderte Einsicht, dass die Bedeutungen von Geschlecht historisch und kulturell variieren, immer wieder neu hergestellt werden (müssen) und dabei umkämpft sind, war und ist von der Hoffnung begleitet, dass Geschlechterhierarchien damit nicht mehr so leicht aufrechtzuerhalten sind, dass eine grundlegende Veränderung möglich ist. Die Betonung der Veränderbarkeit – notwendig, um Veränderung überha…
Zur Legitimierung sozialpädagogischer Zuständigkeit in Spannungszonen der Kooperation – ein DFG-Projekt zur Analyse komplexer Prozesse im innerdeutschen Ost-West-Vergleich
Doppelspur der Kritik‘ – Feministisch inspirierte Perspektiven und Reflexionen zum Projekt einer ‚Kritischen Sozialen Arbeit‘
Das Anliegen dieses Bandes verweist auf eine notwendige Doppel-Spur: Position und Haltung der Kritik erfordern eine – zumindest gelegentliche – Distanz zu alltäglichen Handlungsanforderungen und -herausforderungen, und dennoch sind wir auch daran interessiert, eine ‚gute Praxis‘ Sozialer Arbeit in kritischer Perspektive zu realisieren. In diesem Zusammenhang wird Kritik immer auch zu Selbstkritik. Mit meinem Beitrag diskutiere ich deshalb nicht z…
Soziale Arbeit in Gesellschaft
Sociology and Education Studies (23 works) · Political science (21 works) · Philosophy (18 works) · Economic and Social Issues (10 works) · Humanities (10 works) · Sociology (7 works) · German legal, social, and political studies (6 works) · Psychology (6 works) · Social Policy and Reform Studies (5 works) · Psychology, Coaching, and Therapy (4 works)