Steffen Sigmund
Biographic Data
| ID | 4017064 |
|---|---|
| NAME | Steffen Sigmund |
| GIVEN NAMES | Steffen |
| FAMILY NAME | Sigmund |
| SIGNATURE | SIGMUND S |
| AFFILIATIONS | Heidelberg University |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 28 |
| TOTAL CITATIONS | 24 |
| AUTHOR COUNT | 18 |
| EDITOR COUNT | 10 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1993 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2021 |
| H-INDEX | 3 |
Kapitalismus, Herrschaft und Max Weber. Ausgewählte Aufsätze
Max Weber zum 100. Todestag. Ein Interview mit Wolfgang Schluchter
Person und Werk
Max Weber ist auch einhundert Jahre nach seinem Tod der zentrale Autor der Soziologie und in besonderer Weise anschlussfähig für die gesamten Kultur- und Sozialwissenschaften. So führt einer internationalen Umfrage der International Sociological Association (1998) zufolge nicht nur Economy and Society (Wirtschaft und Gesellschaft) mit weitem Abstand die Liste der wichtigsten soziologischen Bücher weltweit an, sondern die Aufsatzsammlung Die Prote…
Die rationalen und soziologischen Grundlagen der Musik (1921)
Max Webers Studie über Die rationalen und soziologischen Grundlagen der Musik gibt Rätsel auf. 1921 erstmals aus dem Nachlass eigenständig veröffentlicht, später in der zweiten bis vierten Auflage (1925–1955) von Wirtschaft und Gesellschaft als Anhang publiziert und 2004 im Rahmen der Max-Weber-Gesamtausgabe eigenständig herausgegeben und kommentiert (MWG I/14), ist sie Ausdruck Webers ab den Jahren 1910 intensivierten Interesses an einer »Soziol…
Ideen und Interessen
Diesem, von Reinhard Bendix (1960, 46) als »cryptic remark« bezeichneten Zitat Max Webers aus der Einleitung in seine vergleichenden religionssoziologischen Studien zur Wirtschaftsethik der Weltreligionen, wird in der Rezeption seines Werkes zentrale Bedeutung als konzeptioneller Ausgangs- und Fluchtpunkt für die Analyse sozialer und kultureller Wandlungsprozesse zugeschrieben (vgl. Sprondel 1973; Tenbruck 1975; Lepsius 1990; Schluchter 2005, 200…
Theoriegeschichte in systematischer Absicht
Wie kaum ein Zweiter hat Wolfgang Schluchter in seinem Grundlagenwerk Klassikerinterpretation mit Theoriebildung verknüpft. Was heißt »Theoriegeschichte in systematischer Absicht«? Wie sehen die Konturen dieses Forschungsprogramms aus? Welche Vorzüge, aber gegebenenfalls auch Grenzen weist dieses Programm auf? Das sind die zentralen Fragen, die im vorliegenden Band von namhaften Soziologen und Sozialtheoretikern diskutiert werden. Von der Auseina…
Zur Biographie
Das Jahr 2014 markiert die hundertjährige Wiederkehr des Ersten Weltkrieges. Es erinnert aber auch an den 150. Geburtstag von Max Weber. Das zufällige Zusammenfallen dieser beiden Ereignisse ist besonders aufschlussreich. Denn es ist die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, die das wilhelminische Kaiserreich zerstört und damit die Gesellschaft zu Fall bringt, in deren Kontext Max Weber vornehmlich gelebt und gewirkt hat. Das wilhelminische Zeitalt…
Begriffe
Weder ›Arbeit‹ noch ›Beruf‹ sind soziologische Grundbegriffe bei Max Weber. Aber das Werk Max Webers hat der Arbeits- und Berufssoziologie in der Folgezeit wichtige Impulse verliehen, obgleich er nicht in die klassischen Fußstapfen tritt, in denen sich die Diskussion der beiden Begriffe bis dahin bewegt hatte: Weber fasst den Menschen weder anthropologisch als ›Arbeitswesen‹, also als ›homo laborans‹ auf, noch definiert er ihn philosophisch durch…
Anhang
Werke und Werkgruppen
Max Webers Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter ist ein juristisches und rechtsgeschichtliches Werk. Basierend auf seiner Inauguraldissertation und Grundlage für seine Habilitation, leitet es knapp her, wie die Institutionen der Kommandit-(KG) und der offenen Handelsgesellschaften (OHG) in Abgrenzung sowohl vom römischen als auch vom zeitgenössischen (d. h. gründerzeitlichen) Gesellschaftsrecht aus den Verhältnissen der italienisch…
Max Weber-Handbuch
Zum 150. Geburtstag des Begründers der modernen Soziologie. Max Webers Denken reicht über die Grenzen der Disziplinen hinaus. Mit den Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte von Antike und Mit
Max Weber-Handbuch
Der Sinn der Institutionen
Die weberianische Institutionentheorie baut eine Brücke zwischen einer "normativen" und einer "rationalen" Auffassung der Institutionen. Sie begreift Institutionen weder als Restriktionen des eigennützigen Handelns noch als normativ geforderte Handlungsregeln, sondern setzt diese in eine Wechselbeziehung zum Sinn des Handelns. In dieser Perspektive erscheinen Institutionen sowohl als wertbezogene Handlungsregeln als auch als Erzeugungsmechanismen…
Sinn der Institutionen
Ist Gemeinwohl institutionalisierbar? Prolegomena zu einer Soziologie des Stiftungswesens
Ist die enorme Renaissance des Gemeinwohlbegriffs in öffentlichen Diskursen, deren Zeuge wir gegenwärtig sind, Ausdruck von dessen umfassender „Kulturbedeutung“? Es hat fast den Anschein; zumindest wenn man die Quantität und die disziplinäre Vielfalt an zeitgenössischen Publikationen zu diesem Themenbereich als Maßstab anerkennen wollte. Lange Zeit eingeschränkt, entweder auf juristische Debatten über dessen Relevanz als rechtlichem Fixpunkt von …
Soziale Konstellation und historische Perspektive
M. Rainer Lepsius hat wie kaum ein anderer die deutsche Soziologie intellektuell und institutionell geprägt. Die in seinen prägnanten Aufsätzen entwickelten Kategorien und Analysen beeinflussten nicht nur dauerhaft den soziologischen und sozialhistorischen Diskurs, sondern zeichnen sein Werk auch als ein originäres aus, hinter dem eine besondere soziologische Perspektive deutlich wird. Ausgehend von à berlegungen, die die Originalität des Werkes …
Einleitung
Die in diesem Band versammelten Aufsätze sind dem weberianischen Forschungsprogramm verpflichtet, wie es von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. In theoretischer Hinsicht bedeutet die „Verpflichtung“ keine Immunisierung, sondern eine kritische Prüfung und Weiterentwicklung seiner Annahmen. Bei der empirischen Arbeit entsteht die „Verpflichtung“ nicht durch die Ü…
Aspekte des Weber-Paradigmas
Die Beiträge des Bandes sind am weberianischen Forschungsprogramm orientiert, das von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. Den ersten Schwerpunkt bilden wissenschaftstheoretische Beiträge zu Fragen der Emergenz, des methodologischen Individualismus, der Idealtypen und des Verstehens und Wertens. Die handlungstheoretischen Beiträge kreisen um Webers Konzept der Le…
Das Weber-Paradigma
»... Der vorliegende Band zeigt gerade in der Vielfalt der Themenbereiche, aber auch in der Varietät der Anknüpfungs- und Abgrenzungspunkte zum «Weber-Paradigma» die Fruchtbarkeit des Ansatzes von Max Weber weit über den Bereich einer eng verstandenen Soziologie hinaus. Für besonders wichtig halte ich die daraus hervorgehenden Hinweise zu einer Wiedergewinnung einer Einheit der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auf höherem Niveau, d.h. unter …
Hauptwerke der Ungleichheitsforschung
Die zentralen Werke der Ungleichheitsforschung werden gut verstandlich und kompakt in ihren Hauptaussagen dargestellt.
Deutsche Soziologie im Umbruch
Selbstbewusst und offensiv ging die Soziologie das 20. Jahrhundert an. Den ersten Jahrgang des „American Journal of Sociology“ eröffnet Albion Small (1895: 1) mit der kühnen These: „Sociology has a foremost place in the thought of modern men.“ Es beginnt, so der programmatische Titel seines Aufsatzes, „The Era of Sociology“. Als Herausgeber des Journals untermauert er etwas später (1900, 1901) diesen Anspruch, indem er in einer Reihe von Artikeln…
Gesellschaftsbilder im Umbruch
Die amerikanische Soziologie zwischen globaler Ausstrahlung und nationaler Prägung
Wozu eine Anthologie über zeitgenössische amerikanische Soziologie am Ende des 20. Jahrhunderts? Heißt das nicht Eulen nach Athen tragen? Unser Zeitalter wird ohnehin das „amerikanische Jahrhundert“ genannt und das dürfte sich auch im nächsten Jahrtausend so schnell nicht ändern. Schließlich leben wir in einer Ära globaler Interdependenz, und es stellt sich die Frage, ob es so etwas wie nationale Soziologien noch gibt und es folglich Sinn macht, …
Grenzgänge
Zeitgenössische amerikanische Soziologie
Nach der Ära der dominanten Großtheorien von Habermas und Luhmann befindet sich die deutsche Soziologie in einer Umbruchssituation. Offen für theoretische, methodische und sachliche Anregungen, bietet ihr gerade die zeitgenössische amerikanische Soziologie eine Fülle von Anschlußperspektiven, die befruchtend auf die Diskussion hierzulande wirken können. Die Auswahl von Autoren und Aufsätzen repräsentiert die Hauptlinien der amerikanischen Soziolo…
Gesellschaftsbilder im Umbruch
Zeitgenössische amerikanische Soziologie
Nach der Ära der dominanten Großtheorien von Habermas und Luhmann befindet sich die deutsche Soziologie in einer Umbruchssituation. Offen für theoretische, methodische und sachliche Anregungen, bietet ihr gerade die zeitgenössische amerikanische Soziologie eine Fülle von Anschlußperspektiven, die befruchtend auf die Diskussion hierzulande wirken können. Die Auswahl von Autoren und Aufsätzen repräsentiert die Hauptlinien der amerikanischen Soziolo…
Aspekte des Weber-Paradigmas
Die Beiträge des Bandes sind am weberianischen Forschungsprogramm orientiert, das von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. Den ersten Schwerpunkt bilden wissenschaftstheoretische Beiträge zu Fragen der Emergenz, des methodologischen Individualismus, der Idealtypen und des Verstehens und Wertens. Die handlungstheoretischen Beiträge kreisen um Webers Konzept der Le…
Georg Simmel in Berlin
Soziale Konstellation und historische Perspektive
M. Rainer Lepsius hat wie kaum ein anderer die deutsche Soziologie intellektuell und institutionell geprägt. Die in seinen prägnanten Aufsätzen entwickelten Kategorien und Analysen beeinflussten nicht nur dauerhaft den soziologischen und sozialhistorischen Diskurs, sondern zeichnen sein Werk auch als ein originäres aus, hinter dem eine besondere soziologische Perspektive deutlich wird. Ausgehend von à berlegungen, die die Originalität des Werkes …
Grenzgänge
Georg Simmel in Berlin
Religion und Nationalismus in Irland
Berlin und seine intellektuelle Kultur. Inaugurationskolloquium zur Georg-Simmel-Gastprofessur am Fachbereich Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin
Die amerikanische Soziologie zwischen globaler Ausstrahlung und nationaler Prägung
Wozu eine Anthologie über zeitgenössische amerikanische Soziologie am Ende des 20. Jahrhunderts? Heißt das nicht Eulen nach Athen tragen? Unser Zeitalter wird ohnehin das „amerikanische Jahrhundert“ genannt und das dürfte sich auch im nächsten Jahrtausend so schnell nicht ändern. Schließlich leben wir in einer Ära globaler Interdependenz, und es stellt sich die Frage, ob es so etwas wie nationale Soziologien noch gibt und es folglich Sinn macht, …
Grenzgänge
Zeitgenössische amerikanische Soziologie
Nach der Ära der dominanten Großtheorien von Habermas und Luhmann befindet sich die deutsche Soziologie in einer Umbruchssituation. Offen für theoretische, methodische und sachliche Anregungen, bietet ihr gerade die zeitgenössische amerikanische Soziologie eine Fülle von Anschlußperspektiven, die befruchtend auf die Diskussion hierzulande wirken können. Die Auswahl von Autoren und Aufsätzen repräsentiert die Hauptlinien der amerikanischen Soziolo…
Deutsche Soziologie im Umbruch
Selbstbewusst und offensiv ging die Soziologie das 20. Jahrhundert an. Den ersten Jahrgang des „American Journal of Sociology“ eröffnet Albion Small (1895: 1) mit der kühnen These: „Sociology has a foremost place in the thought of modern men.“ Es beginnt, so der programmatische Titel seines Aufsatzes, „The Era of Sociology“. Als Herausgeber des Journals untermauert er etwas später (1900, 1901) diesen Anspruch, indem er in einer Reihe von Artikeln…
Gesellschaftsbilder im Umbruch
Hauptwerke der Ungleichheitsforschung
Die zentralen Werke der Ungleichheitsforschung werden gut verstandlich und kompakt in ihren Hauptaussagen dargestellt.
Das Weber-Paradigma
»... Der vorliegende Band zeigt gerade in der Vielfalt der Themenbereiche, aber auch in der Varietät der Anknüpfungs- und Abgrenzungspunkte zum «Weber-Paradigma» die Fruchtbarkeit des Ansatzes von Max Weber weit über den Bereich einer eng verstandenen Soziologie hinaus. Für besonders wichtig halte ich die daraus hervorgehenden Hinweise zu einer Wiedergewinnung einer Einheit der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auf höherem Niveau, d.h. unter …
Aspekte des Weber-Paradigmas
Die Beiträge des Bandes sind am weberianischen Forschungsprogramm orientiert, das von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. Den ersten Schwerpunkt bilden wissenschaftstheoretische Beiträge zu Fragen der Emergenz, des methodologischen Individualismus, der Idealtypen und des Verstehens und Wertens. Die handlungstheoretischen Beiträge kreisen um Webers Konzept der Le…
Einleitung
Die in diesem Band versammelten Aufsätze sind dem weberianischen Forschungsprogramm verpflichtet, wie es von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. In theoretischer Hinsicht bedeutet die „Verpflichtung“ keine Immunisierung, sondern eine kritische Prüfung und Weiterentwicklung seiner Annahmen. Bei der empirischen Arbeit entsteht die „Verpflichtung“ nicht durch die Ü…
Sinn der Institutionen
Ist Gemeinwohl institutionalisierbar? Prolegomena zu einer Soziologie des Stiftungswesens
Ist die enorme Renaissance des Gemeinwohlbegriffs in öffentlichen Diskursen, deren Zeuge wir gegenwärtig sind, Ausdruck von dessen umfassender „Kulturbedeutung“? Es hat fast den Anschein; zumindest wenn man die Quantität und die disziplinäre Vielfalt an zeitgenössischen Publikationen zu diesem Themenbereich als Maßstab anerkennen wollte. Lange Zeit eingeschränkt, entweder auf juristische Debatten über dessen Relevanz als rechtlichem Fixpunkt von …
Soziale Konstellation und historische Perspektive
M. Rainer Lepsius hat wie kaum ein anderer die deutsche Soziologie intellektuell und institutionell geprägt. Die in seinen prägnanten Aufsätzen entwickelten Kategorien und Analysen beeinflussten nicht nur dauerhaft den soziologischen und sozialhistorischen Diskurs, sondern zeichnen sein Werk auch als ein originäres aus, hinter dem eine besondere soziologische Perspektive deutlich wird. Ausgehend von à berlegungen, die die Originalität des Werkes …
Der Sinn der Institutionen
Die weberianische Institutionentheorie baut eine Brücke zwischen einer "normativen" und einer "rationalen" Auffassung der Institutionen. Sie begreift Institutionen weder als Restriktionen des eigennützigen Handelns noch als normativ geforderte Handlungsregeln, sondern setzt diese in eine Wechselbeziehung zum Sinn des Handelns. In dieser Perspektive erscheinen Institutionen sowohl als wertbezogene Handlungsregeln als auch als Erzeugungsmechanismen…
Zur Biographie
Das Jahr 2014 markiert die hundertjährige Wiederkehr des Ersten Weltkrieges. Es erinnert aber auch an den 150. Geburtstag von Max Weber. Das zufällige Zusammenfallen dieser beiden Ereignisse ist besonders aufschlussreich. Denn es ist die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, die das wilhelminische Kaiserreich zerstört und damit die Gesellschaft zu Fall bringt, in deren Kontext Max Weber vornehmlich gelebt und gewirkt hat. Das wilhelminische Zeitalt…
Begriffe
Weder ›Arbeit‹ noch ›Beruf‹ sind soziologische Grundbegriffe bei Max Weber. Aber das Werk Max Webers hat der Arbeits- und Berufssoziologie in der Folgezeit wichtige Impulse verliehen, obgleich er nicht in die klassischen Fußstapfen tritt, in denen sich die Diskussion der beiden Begriffe bis dahin bewegt hatte: Weber fasst den Menschen weder anthropologisch als ›Arbeitswesen‹, also als ›homo laborans‹ auf, noch definiert er ihn philosophisch durch…
Anhang
Werke und Werkgruppen
Max Webers Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter ist ein juristisches und rechtsgeschichtliches Werk. Basierend auf seiner Inauguraldissertation und Grundlage für seine Habilitation, leitet es knapp her, wie die Institutionen der Kommandit-(KG) und der offenen Handelsgesellschaften (OHG) in Abgrenzung sowohl vom römischen als auch vom zeitgenössischen (d. h. gründerzeitlichen) Gesellschaftsrecht aus den Verhältnissen der italienisch…
Max Weber-Handbuch
Zum 150. Geburtstag des Begründers der modernen Soziologie. Max Webers Denken reicht über die Grenzen der Disziplinen hinaus. Mit den Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte von Antike und Mit
Max Weber-Handbuch
Theoriegeschichte in systematischer Absicht
Wie kaum ein Zweiter hat Wolfgang Schluchter in seinem Grundlagenwerk Klassikerinterpretation mit Theoriebildung verknüpft. Was heißt »Theoriegeschichte in systematischer Absicht«? Wie sehen die Konturen dieses Forschungsprogramms aus? Welche Vorzüge, aber gegebenenfalls auch Grenzen weist dieses Programm auf? Das sind die zentralen Fragen, die im vorliegenden Band von namhaften Soziologen und Sozialtheoretikern diskutiert werden. Von der Auseina…
Person und Werk
Max Weber ist auch einhundert Jahre nach seinem Tod der zentrale Autor der Soziologie und in besonderer Weise anschlussfähig für die gesamten Kultur- und Sozialwissenschaften. So führt einer internationalen Umfrage der International Sociological Association (1998) zufolge nicht nur Economy and Society (Wirtschaft und Gesellschaft) mit weitem Abstand die Liste der wichtigsten soziologischen Bücher weltweit an, sondern die Aufsatzsammlung Die Prote…
Die rationalen und soziologischen Grundlagen der Musik (1921)
Max Webers Studie über Die rationalen und soziologischen Grundlagen der Musik gibt Rätsel auf. 1921 erstmals aus dem Nachlass eigenständig veröffentlicht, später in der zweiten bis vierten Auflage (1925–1955) von Wirtschaft und Gesellschaft als Anhang publiziert und 2004 im Rahmen der Max-Weber-Gesamtausgabe eigenständig herausgegeben und kommentiert (MWG I/14), ist sie Ausdruck Webers ab den Jahren 1910 intensivierten Interesses an einer »Soziol…
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