Irene Becker
Biographic Data
| ID | 4137230 |
|---|---|
| NAME | Irene Becker |
| GIVEN NAMES | Irene |
| FAMILY NAME | Becker |
| SIGNATURE | BECKER I |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 14 |
| TOTAL CITATIONS | 0 |
| AUTHOR COUNT | 13 |
| EDITOR COUNT | 1 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2002 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2024 |
| H-INDEX | 0 |
Armutsmessung – Versuch einer Klärung
Armut und Reichtum im Teilhabediskurs – die Frage nach den Grenzen
Forschungen zu materieller Armut und Reichtum basieren überwiegend auf der Verteilung von Einkommen oder Vermögen, teilweise auf Konsumdaten, Indikatoren zur Deprivation oder mehrdimensionalen Konstrukten. Dabei beziehen sie sich auf gängige, empirisch aber nicht fundierte Abgrenzungen von Armut und Reichtum. Demgegenüber werden mit der folgenden Studie zum einen Einkommen und Vermögen integrativ betrachtet. Zum anderen wird das Konsum- und Sparv…
Armutsmessung – Möglichkeiten konzeptioneller Weiterentwicklungen
Regelbedarfsfortschreibungen – ein Vergleich mit faktischen Preisentwicklungen
Mit Regelbedarfen im deutschen Sozialhilfe- und Grundsicherungssystem soll das soziokulturelle Existenzminimum, soweit es pauschalierbar ist, gewährleistet werden. Allerdings ist die gesetzliche Umsetzung strittig, nicht nur hinsichtlich der Ermittlung der Beträge, sondern auch der Dynamisierung. Letztere folgt einem ausschließlich vergangenheitsorientierten Verfahren. Potenzielle inflationäre Tendenzen am aktuellen Rand werden systematisch ausge…
Materielle Teilhabe – ein mehrdimensionaler Blick auf die „Fakten“ über Verteilung
Zusammenfassendes Statement zu Kommentar und Gegenäußerung zum Aufsatz „Ein alternativer Ansatz zur Bemessung der Regelbedarfe in der Grundsicherung“
Kommentar zum Aufsatz „Ein alternativer Ansatz zur Bemessung der Regelbedarfe in der Grundsicherung“
Kapitel 18
Ungleichheiten der Einkommens- und Vermögensverteilung führen zu gravierenden Diskrepanzen von direkten Teilhabeindikatoren der Mittelverwendung. Während bei reicher Ressourcenausstattung ungefähr das 1,5fache des Gesamtdurchschnitts für Konsumzwecke ausgegeben wird und zudem etwa ein Fünftel der Einnahmen für die Vermögensbildung bleibt, kann die Gruppe in materieller Armut für den Konsum nur etwa die Hälfte des Gesamtdurchschnitts aufbringen. D…
Kritik am Konzept relativer Armut – berechtigt oder irreführend?
In this article widespread objections to the concept of relative poverty are addressed and discussed against the background of historical-geographical contexts of statistical measures. A fundamental criticism refers to the abstraction of the level of prosperity. It does not, however, focus on methodological aspects but rather on poverty in the sense of exclusion and is therefore based on normative reasoning: understanding and analysing poverty as…
Kapitel 13: Einkommen und Vermögen
Seit Mitte der 1970er Jahre ist die Verteilung der Primäreinkommen ungleicher geworden. Parallel dazu setzte ein restriktiv ausgerichteter Reformprozess in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ein, so dass auch die Ungleichheit der Sekundärverteilung und das Ausmaß relativer Einkommensarmut zugenommen haben. Letztere ist allein in der ersten Dekade dieses Jahrtausends von etwa 10 % auf 14 % gestiegen, was auf rückläufige Effekte aller Teilhabemech…
Chancen-, Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit in Deutschland – Anspruch und Wirklichkeit
Ausgehend von den Normen des deutschen Grundgesetzes wird im vorliegenden Beitrag soziale Gerechtigkeit als Trias von Chancen-, Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit mit überwiegend komplementären Zielbeziehungen interpretiert. Aus der empirischen Forschung ergibt sich ein ernüchterndes Bild. Sozialstaatliche Ziele und gesellschaftliche Realität liegen weit auseinander: Die Bildungswege von Kindern und Jugendlichen sind hauptsächlich vom Bildungshi…
Soziale Gerechtigkeit - ein magisches Viereck
Soziale Gerechtigkeit setzt sich – in einem magischen Viereck verwoben – aus Chancen-, Leistungs-, Bedarfs- und Generationengerechtigkeit zusammen. Becker und Hauser erörtern diese Interdependenzen und folgern, dass die Gewährleistung formaler Zugangsgerechtigkeit keineswegs hinreichend ist, um faktische Chancengleichheit zu erreichen. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Autoren, wie sich die Rahmenbedingungen zur Realisierung von sozialer Ger…
Reporting on Income Distribution and Poverty
Frauenerwerbstätigkeit hält Einkommensarmut von Familien in Grenzen
In diesem Beitrag zur Frage nach dem Ausmaß von Einkommensarmut von Familien stehen zwei Aspekte im Mittelpunkt. - Zum einen ist im Vorfeld von Verteilungsanalysen die Art der Einkommensgewichtung in Mehrper-sonenhaushalten zu klären. Nach Abwägung verschiedener Ansätze zur Ableitung einer Äquivalenzskala wurde eine Präferenz für ein institutionell orientiertes Gewichtungsschema, approximiert durch die alte OECD-Skala, begründet. - Zum anderen wu…
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Frauenerwerbstätigkeit hält Einkommensarmut von Familien in Grenzen
In diesem Beitrag zur Frage nach dem Ausmaß von Einkommensarmut von Familien stehen zwei Aspekte im Mittelpunkt. - Zum einen ist im Vorfeld von Verteilungsanalysen die Art der Einkommensgewichtung in Mehrper-sonenhaushalten zu klären. Nach Abwägung verschiedener Ansätze zur Ableitung einer Äquivalenzskala wurde eine Präferenz für ein institutionell orientiertes Gewichtungsschema, approximiert durch die alte OECD-Skala, begründet. - Zum anderen wu…
Reporting on Income Distribution and Poverty
Soziale Gerechtigkeit - ein magisches Viereck
Soziale Gerechtigkeit setzt sich – in einem magischen Viereck verwoben – aus Chancen-, Leistungs-, Bedarfs- und Generationengerechtigkeit zusammen. Becker und Hauser erörtern diese Interdependenzen und folgern, dass die Gewährleistung formaler Zugangsgerechtigkeit keineswegs hinreichend ist, um faktische Chancengleichheit zu erreichen. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Autoren, wie sich die Rahmenbedingungen zur Realisierung von sozialer Ger…
Chancen-, Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit in Deutschland – Anspruch und Wirklichkeit
Ausgehend von den Normen des deutschen Grundgesetzes wird im vorliegenden Beitrag soziale Gerechtigkeit als Trias von Chancen-, Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit mit überwiegend komplementären Zielbeziehungen interpretiert. Aus der empirischen Forschung ergibt sich ein ernüchterndes Bild. Sozialstaatliche Ziele und gesellschaftliche Realität liegen weit auseinander: Die Bildungswege von Kindern und Jugendlichen sind hauptsächlich vom Bildungshi…
Kapitel 13: Einkommen und Vermögen
Seit Mitte der 1970er Jahre ist die Verteilung der Primäreinkommen ungleicher geworden. Parallel dazu setzte ein restriktiv ausgerichteter Reformprozess in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ein, so dass auch die Ungleichheit der Sekundärverteilung und das Ausmaß relativer Einkommensarmut zugenommen haben. Letztere ist allein in der ersten Dekade dieses Jahrtausends von etwa 10 % auf 14 % gestiegen, was auf rückläufige Effekte aller Teilhabemech…
Kapitel 18
Ungleichheiten der Einkommens- und Vermögensverteilung führen zu gravierenden Diskrepanzen von direkten Teilhabeindikatoren der Mittelverwendung. Während bei reicher Ressourcenausstattung ungefähr das 1,5fache des Gesamtdurchschnitts für Konsumzwecke ausgegeben wird und zudem etwa ein Fünftel der Einnahmen für die Vermögensbildung bleibt, kann die Gruppe in materieller Armut für den Konsum nur etwa die Hälfte des Gesamtdurchschnitts aufbringen. D…
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In this article widespread objections to the concept of relative poverty are addressed and discussed against the background of historical-geographical contexts of statistical measures. A fundamental criticism refers to the abstraction of the level of prosperity. It does not, however, focus on methodological aspects but rather on poverty in the sense of exclusion and is therefore based on normative reasoning: understanding and analysing poverty as…
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Armutsmessung – Versuch einer Klärung
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