Thomas Müller-Schneider
Biographic Data
| ID | 4137788 |
|---|---|
| NAME | Thomas Müller-Schneider |
| GIVEN NAMES | Thomas |
| FAMILY NAME | Müller-Schneider |
| SIGNATURE | MÜLLER-SCHNEIDER T |
| AFFILIATIONS | Herzog-Max-Str. 38, D-96047 Bamberg |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 11 |
| TOTAL CITATIONS | 8 |
| AUTHOR COUNT | 11 |
| EDITOR COUNT | 0 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1993 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2011 |
| H-INDEX | 1 |
Die Grundsicherung von Kindern in westlichen Wohlfahrtsgesellschaften
Ausgehend von der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die Leistungen für Kinder nach ALG II seien aufgrund ihrer mangelhaften Berechnungsgrundlage verfassungswidrig, dokumentiert und vergleicht der Beitrag die Grundsicherung für Kinder in ausgewählten westlichen Wohlfahrtsgesellschaften. Die fünf ausgewählten Länder (Deutschland, Finnland, Kanada, Österreich und die USA) decken das gesamte Spektrum der Wohlfahrtsregime nach Esping-Anderse…
Hauptwerke der Ungleichheitsforschung
Die zentralen Werke der Ungleichheitsforschung werden gut verstandlich und kompakt in ihren Hauptaussagen dargestellt.
Differenzierung des Milieugefüges
Einschleusung von Migranten
Multiple Skalierung nach dem Kristallisationsprinzip / Multiple Scaling According to the Principle of Crystallization
In diesem Beitrag geht es um eines der zentralen methodischen Probleme, die bei der sozialwissenschaftlichen Skalierung auftreten: das Erkennen mehrdimensionaler Datenstrukturen. In der Forschungspraxis setzt man dazu in aller Regel die Faktorenanalyse ein. Dieses Verfahren führt aber aufgrund seiner restriktiven Modellannahmen nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Anhand eines Fallbeispiels zeige ich, dass komplexe Dimensionen unter Umständen nu…
Zuwanderung in westliche Gesellschaften
Stabilität subjektzentrierter Strukturen
Im vorliegenden Beitrag wird das Lebensstilmodell von Schulze, in dem das „subjektzentrierte Paradigma“ der Lebensstilforschung am deutlichsten ausgeprägt ist, einem Zeitvergleich unterzogen. Die Analyse reagiert damit auf die Gegenposition von Vertretern des „vertikalen Paradigmas“, die das Ende der Erlebnisgesellschaft bzw. eine Restrukturierung der Klassengesellschaft diagnostizieren. Grundlage des Vergleichs sind drei zeitlich gestaffelte Sta…
Subjektivität und innengerichtete Modernisierung
Für viele ist die Zeitdiagnose der Erlebnisgesellschaft, kaum daß sie auf dem Theoriemarkt erschienen ist, bereits veraltet. Ihr zeitdiagnostischer Gehalt scheint sich, gewissermaßen als Quintessenz einer Dekade, auf den Höhe- und Schlußpunkt der 80er Jahre zu beziehen (Müller 1993). Folgt man Peter Alheit (1995: 91) leben wir inzwischen in einer Zeit, „in der allenfalls notorische Zyniker mit diesem Deutschland die Assoziation Erlebnisgesellscha…
Subjektbezogene Ungleichheit
Aus dem Blickwinkel der Sozialstrukturanalyse betrachtet, war die deutlich ausgeprägte Industriegesellschaft ein Eldorado — sowohl in analytischer als auch in normativer Hinsicht. Das Alltagsleben lieferte nämlich eindeutige Hinweise für die Theoriebildung, da jedem die ungleiche Verteilung von Lebenschancen tagtäglich und häufig kraß vor Augen stand. Das „Ärgernis Ungleichheit“ (Scheuch 1974) und das Postulat der Gerechtigkeit waren gewissermaße…
Wandel der Milieulandschaft in Deutschland
Ausgangspunkt der Abhandlung bilden zwei Sozialstrukturmodelle, wobei es sich um ein dreigliedriges Schichtmodell und das von Gerhard Schulze vorgestellte Modell der Erlebnismilieus handelt. Beide Modelle sind an distinktiven Wahrnehmungsmustern ausgerichtet und milieutheoretisch fundiert. Das Erkenntnisinteresse besteht darin, die Veränderung des gesamtgesellschaftlichen Mischungsverhältnisses der zugrundegelegten (wahrnehmungsbezogenen) Struktu…
Verschiedene Verfahren - verschiedene Ergebnisse
Die Theorie alltagsästhetischer Schemata bildet den substanzwissenschaftlichen Hintergrund dieses Aufsatzes. Alltagsästhetische Schemata sind kollektive Dispositionsvariablen zur Beschreibung von kulturspezifischen Erlebnisorientierungen in einer bestimmten Population. In Deutschland (alte Bundesländer) lassen sich gegenwärtig Hochkultur-, Spannungs- und Trivialschema unterscheiden. Zur empirischen Auffindung und Messung der Schemata werden Skali…
Stabilität subjektzentrierter Strukturen
Im vorliegenden Beitrag wird das Lebensstilmodell von Schulze, in dem das „subjektzentrierte Paradigma“ der Lebensstilforschung am deutlichsten ausgeprägt ist, einem Zeitvergleich unterzogen. Die Analyse reagiert damit auf die Gegenposition von Vertretern des „vertikalen Paradigmas“, die das Ende der Erlebnisgesellschaft bzw. eine Restrukturierung der Klassengesellschaft diagnostizieren. Grundlage des Vergleichs sind drei zeitlich gestaffelte Sta…
Einschleusung von Migranten
Wandel der Milieulandschaft in Deutschland
Ausgangspunkt der Abhandlung bilden zwei Sozialstrukturmodelle, wobei es sich um ein dreigliedriges Schichtmodell und das von Gerhard Schulze vorgestellte Modell der Erlebnismilieus handelt. Beide Modelle sind an distinktiven Wahrnehmungsmustern ausgerichtet und milieutheoretisch fundiert. Das Erkenntnisinteresse besteht darin, die Veränderung des gesamtgesellschaftlichen Mischungsverhältnisses der zugrundegelegten (wahrnehmungsbezogenen) Struktu…
Verschiedene Verfahren - verschiedene Ergebnisse
Die Theorie alltagsästhetischer Schemata bildet den substanzwissenschaftlichen Hintergrund dieses Aufsatzes. Alltagsästhetische Schemata sind kollektive Dispositionsvariablen zur Beschreibung von kulturspezifischen Erlebnisorientierungen in einer bestimmten Population. In Deutschland (alte Bundesländer) lassen sich gegenwärtig Hochkultur-, Spannungs- und Trivialschema unterscheiden. Zur empirischen Auffindung und Messung der Schemata werden Skali…
Wandel der Milieulandschaft in Deutschland
Ausgangspunkt der Abhandlung bilden zwei Sozialstrukturmodelle, wobei es sich um ein dreigliedriges Schichtmodell und das von Gerhard Schulze vorgestellte Modell der Erlebnismilieus handelt. Beide Modelle sind an distinktiven Wahrnehmungsmustern ausgerichtet und milieutheoretisch fundiert. Das Erkenntnisinteresse besteht darin, die Veränderung des gesamtgesellschaftlichen Mischungsverhältnisses der zugrundegelegten (wahrnehmungsbezogenen) Struktu…
Subjektivität und innengerichtete Modernisierung
Für viele ist die Zeitdiagnose der Erlebnisgesellschaft, kaum daß sie auf dem Theoriemarkt erschienen ist, bereits veraltet. Ihr zeitdiagnostischer Gehalt scheint sich, gewissermaßen als Quintessenz einer Dekade, auf den Höhe- und Schlußpunkt der 80er Jahre zu beziehen (Müller 1993). Folgt man Peter Alheit (1995: 91) leben wir inzwischen in einer Zeit, „in der allenfalls notorische Zyniker mit diesem Deutschland die Assoziation Erlebnisgesellscha…
Subjektbezogene Ungleichheit
Aus dem Blickwinkel der Sozialstrukturanalyse betrachtet, war die deutlich ausgeprägte Industriegesellschaft ein Eldorado — sowohl in analytischer als auch in normativer Hinsicht. Das Alltagsleben lieferte nämlich eindeutige Hinweise für die Theoriebildung, da jedem die ungleiche Verteilung von Lebenschancen tagtäglich und häufig kraß vor Augen stand. Das „Ärgernis Ungleichheit“ (Scheuch 1974) und das Postulat der Gerechtigkeit waren gewissermaße…
Zuwanderung in westliche Gesellschaften
Stabilität subjektzentrierter Strukturen
Im vorliegenden Beitrag wird das Lebensstilmodell von Schulze, in dem das „subjektzentrierte Paradigma“ der Lebensstilforschung am deutlichsten ausgeprägt ist, einem Zeitvergleich unterzogen. Die Analyse reagiert damit auf die Gegenposition von Vertretern des „vertikalen Paradigmas“, die das Ende der Erlebnisgesellschaft bzw. eine Restrukturierung der Klassengesellschaft diagnostizieren. Grundlage des Vergleichs sind drei zeitlich gestaffelte Sta…
Einschleusung von Migranten
Multiple Skalierung nach dem Kristallisationsprinzip / Multiple Scaling According to the Principle of Crystallization
In diesem Beitrag geht es um eines der zentralen methodischen Probleme, die bei der sozialwissenschaftlichen Skalierung auftreten: das Erkennen mehrdimensionaler Datenstrukturen. In der Forschungspraxis setzt man dazu in aller Regel die Faktorenanalyse ein. Dieses Verfahren führt aber aufgrund seiner restriktiven Modellannahmen nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Anhand eines Fallbeispiels zeige ich, dass komplexe Dimensionen unter Umständen nu…
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