Agathe Bienfait
Dados Biográficos
| ID | 4488677 |
|---|---|
| NOME | Agathe Bienfait |
| PRENOMES | Agathe |
| SOBRENOME | Bienfait |
| ASSINATURA | BIENFAIT A |
| AFILIAÇÕES | Heidelberg University |
| VERIFICADO | Não |
| TOTAL DE OBRAS | 15 |
| TOTAL DE CITAÇÕES | 7 |
| TOTAL COMO AUTOR | 8 |
| TOTAL COMO EDITOR | 7 |
| PRIMEIRO ANO DE PUBLICAÇÃO | 2003 |
| ANO MAIS RECENTE DE PUBLICAÇÃO | 2011 |
| ÍNDICE H | 1 |
Religionen verstehen
Religionen Verstehen
Religionen verstehen
Der Titel dieses Sammelbandes lautet: Religionen verstehen. Was ursprünglich als reiner Arbeitstitel gedacht war, hat sich im Verlauf des Projekts als zutreffend und dauerhaft bestätigt, da hier bereits wesentliche Dimensionen und Besonderheiten der weberschen Religionssoziologie auf den Punkt gebracht werden
Der Sinn der Institutionen
Die weberianische Institutionentheorie baut eine Brücke zwischen einer "normativen" und einer "rationalen" Auffassung der Institutionen. Sie begreift Institutionen weder als Restriktionen des eigennützigen Handelns noch als normativ geforderte Handlungsregeln, sondern setzt diese in eine Wechselbeziehung zum Sinn des Handelns. In dieser Perspektive erscheinen Institutionen sowohl als wertbezogene Handlungsregeln als auch als Erzeugungsmechanismen…
Sinn der Institutionen
Soziale Konstellation und historische Perspektive
M. Rainer Lepsius hat wie kaum ein anderer die deutsche Soziologie intellektuell und institutionell geprägt. Die in seinen prägnanten Aufsätzen entwickelten Kategorien und Analysen beeinflussten nicht nur dauerhaft den soziologischen und sozialhistorischen Diskurs, sondern zeichnen sein Werk auch als ein originäres aus, hinter dem eine besondere soziologische Perspektive deutlich wird. Ausgehend von à berlegungen, die die Originalität des Werkes …
Legitimation durch Repersonalisierung
AuszugWebers Begriff des Charismas ist vieldeutig und vielgestaltig. Seine Komplexität zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sein Status immer noch weitgehend ungeklärt ist, was in der Rezeptionsgeschichte zu vielfachen „Bedeutungsschrumpfungen“ geführt hat (). Wie in vielen anderen Bereichen der Weberschen Theorie, so zeigt sich auch beim Charismabegriff eine starke Tendenz zur Vereinseitigung und Verkürzung (vgl. ; ).
Einleitung
Die in diesem Band versammelten Aufsätze sind dem weberianischen Forschungsprogramm verpflichtet, wie es von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. In theoretischer Hinsicht bedeutet die „Verpflichtung“ keine Immunisierung, sondern eine kritische Prüfung und Weiterentwicklung seiner Annahmen. Bei der empirischen Arbeit entsteht die „Verpflichtung“ nicht durch die Ü…
Im Gehäuse der Zugehörigkeit
Im Zentrum der Untersuchung steht eine Kritik an den Homogenitäts- und Kohärenzunterstellungen, die nicht nur den klassischen Kulturbegriff, sondern auch das alltägliche Verständnis kultureller Identität in entscheidendem Maße belasten. Diese Missverständnisse übersehen nicht nur die interne Pluralität von Kulturen; sie begünstigen zudem im Kontext multikulturalistischer Identitätspolitiken die Unterdrückung des Einzelnen durch seine Herkunftsgru…
Im Gehäuse der Zugehörigkeit
Im Gehäuse der Zugehörigkeit
Zeichen und Wunder
Aspekte des Weber-Paradigmas
Die Beiträge des Bandes sind am weberianischen Forschungsprogramm orientiert, das von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. Den ersten Schwerpunkt bilden wissenschaftstheoretische Beiträge zu Fragen der Emergenz, des methodologischen Individualismus, der Idealtypen und des Verstehens und Wertens. Die handlungstheoretischen Beiträge kreisen um Webers Konzept der Le…
Das Weber-Paradigma
»... Der vorliegende Band zeigt gerade in der Vielfalt der Themenbereiche, aber auch in der Varietät der Anknüpfungs- und Abgrenzungspunkte zum «Weber-Paradigma» die Fruchtbarkeit des Ansatzes von Max Weber weit über den Bereich einer eng verstandenen Soziologie hinaus. Für besonders wichtig halte ich die daraus hervorgehenden Hinweise zu einer Wiedergewinnung einer Einheit der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auf höherem Niveau, d.h. unter …
Hauptwerke der Ungleichheitsforschung
Die zentralen Werke der Ungleichheitsforschung werden gut verstandlich und kompakt in ihren Hauptaussagen dargestellt.
Aspekte des Weber-Paradigmas
Die Beiträge des Bandes sind am weberianischen Forschungsprogramm orientiert, das von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. Den ersten Schwerpunkt bilden wissenschaftstheoretische Beiträge zu Fragen der Emergenz, des methodologischen Individualismus, der Idealtypen und des Verstehens und Wertens. Die handlungstheoretischen Beiträge kreisen um Webers Konzept der Le…
Soziale Konstellation und historische Perspektive
M. Rainer Lepsius hat wie kaum ein anderer die deutsche Soziologie intellektuell und institutionell geprägt. Die in seinen prägnanten Aufsätzen entwickelten Kategorien und Analysen beeinflussten nicht nur dauerhaft den soziologischen und sozialhistorischen Diskurs, sondern zeichnen sein Werk auch als ein originäres aus, hinter dem eine besondere soziologische Perspektive deutlich wird. Ausgehend von à berlegungen, die die Originalität des Werkes …
Hauptwerke der Ungleichheitsforschung
Die zentralen Werke der Ungleichheitsforschung werden gut verstandlich und kompakt in ihren Hauptaussagen dargestellt.
Das Weber-Paradigma
»... Der vorliegende Band zeigt gerade in der Vielfalt der Themenbereiche, aber auch in der Varietät der Anknüpfungs- und Abgrenzungspunkte zum «Weber-Paradigma» die Fruchtbarkeit des Ansatzes von Max Weber weit über den Bereich einer eng verstandenen Soziologie hinaus. Für besonders wichtig halte ich die daraus hervorgehenden Hinweise zu einer Wiedergewinnung einer Einheit der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auf höherem Niveau, d.h. unter …
Im Gehäuse der Zugehörigkeit
Im Zentrum der Untersuchung steht eine Kritik an den Homogenitäts- und Kohärenzunterstellungen, die nicht nur den klassischen Kulturbegriff, sondern auch das alltägliche Verständnis kultureller Identität in entscheidendem Maße belasten. Diese Missverständnisse übersehen nicht nur die interne Pluralität von Kulturen; sie begünstigen zudem im Kontext multikulturalistischer Identitätspolitiken die Unterdrückung des Einzelnen durch seine Herkunftsgru…
Im Gehäuse der Zugehörigkeit
Im Gehäuse der Zugehörigkeit
Zeichen und Wunder
Aspekte des Weber-Paradigmas
Die Beiträge des Bandes sind am weberianischen Forschungsprogramm orientiert, das von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. Den ersten Schwerpunkt bilden wissenschaftstheoretische Beiträge zu Fragen der Emergenz, des methodologischen Individualismus, der Idealtypen und des Verstehens und Wertens. Die handlungstheoretischen Beiträge kreisen um Webers Konzept der Le…
Legitimation durch Repersonalisierung
AuszugWebers Begriff des Charismas ist vieldeutig und vielgestaltig. Seine Komplexität zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sein Status immer noch weitgehend ungeklärt ist, was in der Rezeptionsgeschichte zu vielfachen „Bedeutungsschrumpfungen“ geführt hat (). Wie in vielen anderen Bereichen der Weberschen Theorie, so zeigt sich auch beim Charismabegriff eine starke Tendenz zur Vereinseitigung und Verkürzung (vgl. ; ).
Einleitung
Die in diesem Band versammelten Aufsätze sind dem weberianischen Forschungsprogramm verpflichtet, wie es von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. In theoretischer Hinsicht bedeutet die „Verpflichtung“ keine Immunisierung, sondern eine kritische Prüfung und Weiterentwicklung seiner Annahmen. Bei der empirischen Arbeit entsteht die „Verpflichtung“ nicht durch die Ü…
Sinn der Institutionen
Soziale Konstellation und historische Perspektive
M. Rainer Lepsius hat wie kaum ein anderer die deutsche Soziologie intellektuell und institutionell geprägt. Die in seinen prägnanten Aufsätzen entwickelten Kategorien und Analysen beeinflussten nicht nur dauerhaft den soziologischen und sozialhistorischen Diskurs, sondern zeichnen sein Werk auch als ein originäres aus, hinter dem eine besondere soziologische Perspektive deutlich wird. Ausgehend von à berlegungen, die die Originalität des Werkes …
Der Sinn der Institutionen
Die weberianische Institutionentheorie baut eine Brücke zwischen einer "normativen" und einer "rationalen" Auffassung der Institutionen. Sie begreift Institutionen weder als Restriktionen des eigennützigen Handelns noch als normativ geforderte Handlungsregeln, sondern setzt diese in eine Wechselbeziehung zum Sinn des Handelns. In dieser Perspektive erscheinen Institutionen sowohl als wertbezogene Handlungsregeln als auch als Erzeugungsmechanismen…
Religionen verstehen
Religionen Verstehen
Religionen verstehen
Der Titel dieses Sammelbandes lautet: Religionen verstehen. Was ursprünglich als reiner Arbeitstitel gedacht war, hat sich im Verlauf des Projekts als zutreffend und dauerhaft bestätigt, da hier bereits wesentliche Dimensionen und Besonderheiten der weberschen Religionssoziologie auf den Punkt gebracht werden
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