Friedhelm Guttandin
Biographic Data
| ID | 4491793 |
|---|---|
| NAME | Friedhelm Guttandin |
| GIVEN NAMES | Friedhelm |
| FAMILY NAME | Guttandin |
| SIGNATURE | GUTTANDIN F |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 21 |
| TOTAL CITATIONS | 4 |
| AUTHOR COUNT | 21 |
| EDITOR COUNT | 0 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1998 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2013 |
| H-INDEX | 1 |
Einführung in Die ,,Protestantische Ethik Max Webers
Rainer Greshoff: Die theoretischen Konzeptionen des Sozialen von Max Weber und Niklas Luhmann im Vergleich
Cornelius Torp: Max Weber und die preußischen Junker
Stephen Kalberg: Einführung in die Historisch-Vergleichende Soziologie Max Webers. Aus dem Amerikanischen von Thomas Schwietring
Stephen Turner (Hg.): The Cambridge companion to Weber
Wolfgang Schluchter: Die Entstehung des modernen Rationalismus. Eine Analyse von Max Webers Entwicklungsgeschichte des Okzidents
Friedhelm Guttandin: Einführung in die „Protestantische Ethik“ Max Webers
Rafael Llano Sánchez: Max Webers Kulturphilosophie der Moderne. Eine Untersuchung des Berufsmenschentums. Aus dem Spanischen übertragen von Hans Scherer
Rongfen Wang: Cäsarismus und Machtpolitik. Eine historisch-biobibliographische Analyse von Max Webers Charismakonzept
Werner Gephart: Handeln und Kultur. Vielfalt und Einheit der Kulturwissenschaften im Werk Max Webers. stw Bd. 1374
Fritz Ringer: Max Weber’s methodology. The unification of the cultural and social sciences
Richard Swedberg: Max Weber and the idea of economic sociology
Ökonomie, Politik und Religion im Mittelalter und die Anfänge der Reformation
Nicht schon im römischen Staat, sondern erst im Mittelalter gelang der christlichen Kirche ein symbiotisches Zusammenleben mit der Gesellschaft. Entgegen der Bereitschaft der Kirche, sich den politischen Gegebenheiten des römischen Imperiums anzupassen, fand, auch nachdem Konstantin im 4. Jahrhundert im Mailänder Edikt das Christentum zur Staatsreligion erhoben hatte, kein vollständiger Verschmelzungsprozeß statt. Denn in dem späteren Imperium wa…
Einleitung
Max Weber ist durch seine Schrift „Die protestantische Ethik und der ‘Geist’ des Kapitalismus“1 einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden. Den Ausgangspunkt der Überlegungen Webers bildet die Beobachtung einer engen Beziehung zwischen Protestantismus und kapitalistischer Entwicklung.
Problemaufriß
Weber stellt sich die Frage, wie die Entstehung des okzidentalen, westlichen Kapitalismus möglich gewesen ist. Für ihn impliziert die Frage zweierlei: Erstens fragt Max Weber nicht danach, wie der moderne Kapitalismus, hat er sich einmal durchgesetzt, funktioniert. Denn die heutige kapitalistische Wirtschaftsordnung sei ein ungeheurer Kosmos, in den der Einzelne hineingeboren werde, und der für den Einzelnen als faktisch unabänderliches Gehäuse g…
Paradoxe Umbrüche
Paradoxe Sachverhalte, die sich dadurch auszeichnen, daß eine Handlung oder ein Geschehensablauf über eine Kette unbeabsichtigter Folgen zum genauen Gegenteil dessen führen, was beabsichtigt war, kennzeichnen das Verhältnis von protestantischer Ethik und modernem Kapitalismus im Sinne einer Theorie des sozialen Wandels: Der moderne Kapitalismus und mit ihm die Kultur der Moderne entwickeln sich nicht etwa kontinuierlich und folgerichtig aus der O…
Kritiken und Antikritiken
Die Kritiken an der „protestantischen Ethik“ werden lediglich daraufhin untersucht, inwieweit sie Weber zu Klarstellungen und Erläuterungen seiner Analyse veranlaßt haben. Dies bedeutet, daß nur diejenigen Kritiken hier zu Wort kommen, auf die Weber ausdrücklich, und nicht nur beiläufig, in den Fußnoten seiner Aufsätze geantwortet hat. Seine Antworten sind im folgen- den zu zwei Themenschwerpunkten zusammengefaßt. Erstens geht es um den Vorwurf, …
Zum methodischen Vorgehen Max Webers
Weber geht es darum, eine systematische Beziehung zwischen religiös motivierter Berufsethik und kapitalistischer Wirtschaftsgesinnung anhand der protestantischen Ethik nachzuweisen. Er geht davon aus, daß ohne weiteres eine Koinzidenz, ein Zusammentreffen von virtuosem kapitalistischem Geschäftssinn einerseits mit intensivsten Formen einer das ganze Leben durchdringenden und regelnden Frömmigkeit in denselben Personen und Menschengruppen anderers…
Zur Argumentationsstrategie Max Webers
Warum gewinnen Religionen überhaupt eine Macht über das Denken und Handeln der Menschen? Weber hat hierzu — außerhalb der Protestantischen Ethik — zwei unterschiedliche Antworten vorgelegt, die einander nicht ausschließen, aber in verschiedene Richtungen weisen. In der ersten Antwort geht es um die theoretische Erklärung des Sinnes der Welt, und die zweite Antwortvariante zielt darauf ab, den Leidenden das Warum „ihres“ Zustandes zu erklären.
Einführung in die „Protestantische Ethik“ Max Webers
Einführung in die ' Protestantische Ethik' Max Webers
Ökonomie, Politik und Religion im Mittelalter und die Anfänge der Reformation
Nicht schon im römischen Staat, sondern erst im Mittelalter gelang der christlichen Kirche ein symbiotisches Zusammenleben mit der Gesellschaft. Entgegen der Bereitschaft der Kirche, sich den politischen Gegebenheiten des römischen Imperiums anzupassen, fand, auch nachdem Konstantin im 4. Jahrhundert im Mailänder Edikt das Christentum zur Staatsreligion erhoben hatte, kein vollständiger Verschmelzungsprozeß statt. Denn in dem späteren Imperium wa…
Einleitung
Max Weber ist durch seine Schrift „Die protestantische Ethik und der ‘Geist’ des Kapitalismus“1 einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden. Den Ausgangspunkt der Überlegungen Webers bildet die Beobachtung einer engen Beziehung zwischen Protestantismus und kapitalistischer Entwicklung.
Problemaufriß
Weber stellt sich die Frage, wie die Entstehung des okzidentalen, westlichen Kapitalismus möglich gewesen ist. Für ihn impliziert die Frage zweierlei: Erstens fragt Max Weber nicht danach, wie der moderne Kapitalismus, hat er sich einmal durchgesetzt, funktioniert. Denn die heutige kapitalistische Wirtschaftsordnung sei ein ungeheurer Kosmos, in den der Einzelne hineingeboren werde, und der für den Einzelnen als faktisch unabänderliches Gehäuse g…
Paradoxe Umbrüche
Paradoxe Sachverhalte, die sich dadurch auszeichnen, daß eine Handlung oder ein Geschehensablauf über eine Kette unbeabsichtigter Folgen zum genauen Gegenteil dessen führen, was beabsichtigt war, kennzeichnen das Verhältnis von protestantischer Ethik und modernem Kapitalismus im Sinne einer Theorie des sozialen Wandels: Der moderne Kapitalismus und mit ihm die Kultur der Moderne entwickeln sich nicht etwa kontinuierlich und folgerichtig aus der O…
Kritiken und Antikritiken
Die Kritiken an der „protestantischen Ethik“ werden lediglich daraufhin untersucht, inwieweit sie Weber zu Klarstellungen und Erläuterungen seiner Analyse veranlaßt haben. Dies bedeutet, daß nur diejenigen Kritiken hier zu Wort kommen, auf die Weber ausdrücklich, und nicht nur beiläufig, in den Fußnoten seiner Aufsätze geantwortet hat. Seine Antworten sind im folgen- den zu zwei Themenschwerpunkten zusammengefaßt. Erstens geht es um den Vorwurf, …
Zum methodischen Vorgehen Max Webers
Weber geht es darum, eine systematische Beziehung zwischen religiös motivierter Berufsethik und kapitalistischer Wirtschaftsgesinnung anhand der protestantischen Ethik nachzuweisen. Er geht davon aus, daß ohne weiteres eine Koinzidenz, ein Zusammentreffen von virtuosem kapitalistischem Geschäftssinn einerseits mit intensivsten Formen einer das ganze Leben durchdringenden und regelnden Frömmigkeit in denselben Personen und Menschengruppen anderers…
Zur Argumentationsstrategie Max Webers
Warum gewinnen Religionen überhaupt eine Macht über das Denken und Handeln der Menschen? Weber hat hierzu — außerhalb der Protestantischen Ethik — zwei unterschiedliche Antworten vorgelegt, die einander nicht ausschließen, aber in verschiedene Richtungen weisen. In der ersten Antwort geht es um die theoretische Erklärung des Sinnes der Welt, und die zweite Antwortvariante zielt darauf ab, den Leidenden das Warum „ihres“ Zustandes zu erklären.
Einführung in die „Protestantische Ethik“ Max Webers
Einführung in die ' Protestantische Ethik' Max Webers
Rainer Greshoff: Die theoretischen Konzeptionen des Sozialen von Max Weber und Niklas Luhmann im Vergleich
Cornelius Torp: Max Weber und die preußischen Junker
Stephen Kalberg: Einführung in die Historisch-Vergleichende Soziologie Max Webers. Aus dem Amerikanischen von Thomas Schwietring
Stephen Turner (Hg.): The Cambridge companion to Weber
Wolfgang Schluchter: Die Entstehung des modernen Rationalismus. Eine Analyse von Max Webers Entwicklungsgeschichte des Okzidents
Friedhelm Guttandin: Einführung in die „Protestantische Ethik“ Max Webers
Rafael Llano Sánchez: Max Webers Kulturphilosophie der Moderne. Eine Untersuchung des Berufsmenschentums. Aus dem Spanischen übertragen von Hans Scherer
Rongfen Wang: Cäsarismus und Machtpolitik. Eine historisch-biobibliographische Analyse von Max Webers Charismakonzept
Werner Gephart: Handeln und Kultur. Vielfalt und Einheit der Kulturwissenschaften im Werk Max Webers. stw Bd. 1374
Fritz Ringer: Max Weber’s methodology. The unification of the cultural and social sciences
Richard Swedberg: Max Weber and the idea of economic sociology
Einführung in Die ,,Protestantische Ethik Max Webers
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