Bjarne Jacobsen
Biographic Data
| ID | 4495885 |
|---|---|
| NAME | Bjarne Jacobsen |
| GIVEN NAMES | Bjarne |
| FAMILY NAME | Jacobsen |
| SIGNATURE | JACOBSEN B |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 26 |
| TOTAL CITATIONS | 0 |
| AUTHOR COUNT | 26 |
| EDITOR COUNT | 0 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1999 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2013 |
| H-INDEX | 0 |
Max Weber und Friedrich Albert Lange: Rezeption und Innovation
Rainer Greshoff: Die theoretischen Konzeptionen des Sozialen von Max Weber und Niklas Luhmann im Vergleich
Cornelius Torp: Max Weber und die preußischen Junker
Stephen Kalberg: Einführung in die Historisch-Vergleichende Soziologie Max Webers. Aus dem Amerikanischen von Thomas Schwietring
Stephen Turner (Hg.): The Cambridge companion to Weber
Wolfgang Schluchter: Die Entstehung des modernen Rationalismus. Eine Analyse von Max Webers Entwicklungsgeschichte des Okzidents
Friedhelm Guttandin: Einführung in die „Protestantische Ethik“ Max Webers
Rafael Llano Sánchez: Max Webers Kulturphilosophie der Moderne. Eine Untersuchung des Berufsmenschentums. Aus dem Spanischen übertragen von Hans Scherer
Rongfen Wang: Cäsarismus und Machtpolitik. Eine historisch-biobibliographische Analyse von Max Webers Charismakonzept
Werner Gephart: Handeln und Kultur. Vielfalt und Einheit der Kulturwissenschaften im Werk Max Webers. stw Bd. 1374
Fritz Ringer: Max Weber’s methodology. The unification of the cultural and social sciences
Richard Swedberg: Max Weber and the idea of economic sociology
Zwischen Schopenhauers Pessimismus und Spencers Optimismus: Die absolute Wirklichkeit/Wert-Dichotomie setzt sich durch
So grundsätzlich neu die Welt auch aussah, so war sie dennoch von Überbleibseln der Vergangenheit bei weitem nicht frei. Seit Langes Geschichte von 1866 bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs waren Philosophie und Geisteswissenschaften in Deutschland mehr oder weniger mit einer einzigen Aufgabe beschäftigt: einen modus vivendi zu finden zwischen dem umfassenden Anspruch des Positivismus einerseits und dem, was man vielleicht das “romantische Gewi…
Weder “Genealogie der Moral” noch “Primat der praktischen Vernunft”: Webers “Persönlichkeits” — Lehre
Mit den im vorangegangenen Kapitel gemachten Ausfiihrungen, die auch die aktuelle Diskussionslage bereits ansprachen, sind wir in die unmittelbare Nähe zu Nietzsche geraten. Die meisten modernen Kulturpessimisten, wie beispielsweise die “Dekonstruktivisten”, sehen in ihm ja ihren Ahnherrn. Das Interesse an dieser philosophischen Sphinx ist jedoch auch auf seiten der Weber-Diskussion erwacht. Nietzsche hatte dort in den letzten Jahrzehnten eine im…
Webers Lösung: Vollkontrollierte Schattenspiele
Endlich sind wir bei Webers eigenem Konzept angelangt. Bei diesem kreuzen sich Spuren von mehreren Vorgängern bzw. “Mitdenkern” zu einem originellen Ganzen, das seine Inspirationskraft bis heute bewahrt hat, obwohl (oder weil!) es bei weitem nicht völlig erschlossen und transparent gemacht worden ist. Schlüsselbegriffe Webers sind “denkende Ordnung der empirischen Wirklichkeit” und “Kausalprinzip”.1 Das eine besagt, daß wir im Erkennen etwas “ord…
Einleitung
Mit dem Namen Friedrich Albert Lange sollte eine dritte Richtung des deutschen Neukantianismus in Erinnerung gebracht werden. Außer den beiden wohlbekannten Richtungen, der “Marburger” bzw. der “Südwestdeutschen”, die seit langem als “Schulen” in der Philosophiegeschichte etabliert sind, zeigen sich bei Lange die Konturen eines spezifischen Ensembles von Interessen, Fragestellungen und Lösungswegen, das sich von den beiden erwähnten Schulen merkl…
Die “moderne sozial-philosophische Betrachtungsweise” und ihr okzidentaler Gegenstand
In Simmels Entwurf sind also Positivismus und Romantik gleichermaßen überwunden und die “zwei Vergewaltigungen, die den modernen Menschen bedrohen: durch die Natur und durch die Geschichte”1 abgewehrt. Wir dürfen wohl von einer “post-philosophischen” Weltsicht sprechen, einer Betrachtungsweise also, bei der jeglicher begriffliche Absolutismus von vornherein ausgeschlossen ist. Wo die Selbstbesinnung des Menschen nunmehr von einer Aufhebung von al…
Sozialer Kampf im Interesse der Nation — Das Lehrstück Rom
Wenden wir uns den zusammenfassenden Überlegungen Webers am Schluß der Landarbeiterenquête, dem sog. Ausblick, zu. Hier diskutiert Weber erstmals die “Entwickelungstendenzen” im Osten. Wohlbekannt ist seine Grundthese: der Kapitalismus zerstöre die herkömmliche patriarchalische Arbeitsverfassung, was eine denationalisierende Wirkung habe: polnische Wanderarbeiter verdrängen die seßhaften deutschen Landarbeiter, vornehmlich verkörpert in der Gesta…
“Linksliberale” Sozialpolitiker im Umkreis der von Heinrich Braun herausgegebenen Zeitschriften, 1888–1895
Webers Interessen und Aktivitäten in den späten 80er und frühen 90er Jahren sind besonders schwierig nachzuzeichnen, obwohl sie von entscheidender Bedeutung sein dürften. Was im Lebensbild zu finden ist, beruht ausschließlich auf dem, was in den Jugendbriefen vollständiger vorliegt. Aus erster Hand konnte Marianne Weber über die Zeit vor ihrer Verlobung 1893 wenig berichten,1 und andere Quellen als die erwähnten Jugendbriefe hat sie überhaupt sel…
Webers Konsequenzen aus der “Zwei-Welten” — Lehre: Veraltet oder aktuell?
Zum Schluß dürfte es ein berechtigtes Anliegen sein, wenigstens kurz zu umreißen, wie ein Vergleich von Webers eigenwilligem Lösungsvorschlag mit solchen einiger seiner bekannteren “Konkurrenten” aussehen könnte. In erster Linie läuft dieses Vorhaben darauf hinaus, aufzuzeigen, wie die meisten von ihnen die Max Weber so bewußte Aporie der “zwei Welten” umgehen. Die Idee, daß die seiende Welt sich in einem ständig prekären Verhältnis zu den Werten…
Max Weber und Friedrich Albert Lange
Max Weber und wer?, so dürften sich die meisten wohl fragen. Bestenfalls mit der Geschichte der Philosophie Vertraute wissen heute von einem deutschen Philosophen namens Lange; überschaubar ist auf jeden Fall die Zahl derer, die mit ihm präzisere Vorstellungen zu verbinden wissen.
Rationale Erkenntnis des Irrationalen, oder wenn Werkzeug und Stoff nicht kompatibel sind — Der Idealtypus
Epistemologisch erweisen sich die verschiedenen Monismen im Grunde als wenig problematisch. Denn sie gingen ja von der Prämisse einer grundsätzlichen Übereinstimmung zwischen Erkennendem und Erkanntem aus. Nicht so der Neukantianismus: seiner Lehrmeinung zufolge steht der Betrachter einer “fremden Welt” gegenüber. Die Erkenntnis wird mit einem unüberbrückbaren hiatus zwischen rationalem Gedanken (resp. Begriff) und irrationalem Stoff konfrontiert…
Der Kampf um das Dasein — Der Kampf um die bevorzugte Stellung
Dies sind die beiden Überschriften des ersten und zweiten Kapitels aus Langes Arbeiterfrage, die zur Genüge unterstreichen, welche prominente Stellung der Begriff Kampf bei Lange einnimmt. Der von ihm selbst hervorgehobene entscheidende Unterschied gegenüber Karl Marx ist die ahistorische Annahme eines Natur und Gesellschaft auszeichnenden, fundamentalen Kampfes, der allgegenwärtig ist: innerhalb der Natur zwischen Pflanzen und Tieren, aber auch …
Das nationale Interesse — “turmhoch” über allem anderen
Weber zeigt bereits 1894 unmißverständlich Flagge: fur ihn steht das Nationale, “das Staatsinteresse turmhoch über dem Interesse jedes noch so zahlreichen Standes.”1 Das heißt hier vor allem: es rangiert vor der Zielsetzung, die Lage der Unterprivilegierten verbessern zu wollen. Doch sollte man diese Parteinahme als Korrektiv verstehen, nämlich als Korrektiv zu jenen sozialpolitischen Wertvorstellungen, denen der in Webers Umfeld geführte Diskurs…
Max Weber und Friedrich Albert Lange: Rezeption und Innovation
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Zwischen Schopenhauers Pessimismus und Spencers Optimismus: Die absolute Wirklichkeit/Wert-Dichotomie setzt sich durch
So grundsätzlich neu die Welt auch aussah, so war sie dennoch von Überbleibseln der Vergangenheit bei weitem nicht frei. Seit Langes Geschichte von 1866 bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs waren Philosophie und Geisteswissenschaften in Deutschland mehr oder weniger mit einer einzigen Aufgabe beschäftigt: einen modus vivendi zu finden zwischen dem umfassenden Anspruch des Positivismus einerseits und dem, was man vielleicht das “romantische Gewi…
Weder “Genealogie der Moral” noch “Primat der praktischen Vernunft”: Webers “Persönlichkeits” — Lehre
Mit den im vorangegangenen Kapitel gemachten Ausfiihrungen, die auch die aktuelle Diskussionslage bereits ansprachen, sind wir in die unmittelbare Nähe zu Nietzsche geraten. Die meisten modernen Kulturpessimisten, wie beispielsweise die “Dekonstruktivisten”, sehen in ihm ja ihren Ahnherrn. Das Interesse an dieser philosophischen Sphinx ist jedoch auch auf seiten der Weber-Diskussion erwacht. Nietzsche hatte dort in den letzten Jahrzehnten eine im…
Webers Lösung: Vollkontrollierte Schattenspiele
Endlich sind wir bei Webers eigenem Konzept angelangt. Bei diesem kreuzen sich Spuren von mehreren Vorgängern bzw. “Mitdenkern” zu einem originellen Ganzen, das seine Inspirationskraft bis heute bewahrt hat, obwohl (oder weil!) es bei weitem nicht völlig erschlossen und transparent gemacht worden ist. Schlüsselbegriffe Webers sind “denkende Ordnung der empirischen Wirklichkeit” und “Kausalprinzip”.1 Das eine besagt, daß wir im Erkennen etwas “ord…
Einleitung
Mit dem Namen Friedrich Albert Lange sollte eine dritte Richtung des deutschen Neukantianismus in Erinnerung gebracht werden. Außer den beiden wohlbekannten Richtungen, der “Marburger” bzw. der “Südwestdeutschen”, die seit langem als “Schulen” in der Philosophiegeschichte etabliert sind, zeigen sich bei Lange die Konturen eines spezifischen Ensembles von Interessen, Fragestellungen und Lösungswegen, das sich von den beiden erwähnten Schulen merkl…
Die “moderne sozial-philosophische Betrachtungsweise” und ihr okzidentaler Gegenstand
In Simmels Entwurf sind also Positivismus und Romantik gleichermaßen überwunden und die “zwei Vergewaltigungen, die den modernen Menschen bedrohen: durch die Natur und durch die Geschichte”1 abgewehrt. Wir dürfen wohl von einer “post-philosophischen” Weltsicht sprechen, einer Betrachtungsweise also, bei der jeglicher begriffliche Absolutismus von vornherein ausgeschlossen ist. Wo die Selbstbesinnung des Menschen nunmehr von einer Aufhebung von al…
Sozialer Kampf im Interesse der Nation — Das Lehrstück Rom
Wenden wir uns den zusammenfassenden Überlegungen Webers am Schluß der Landarbeiterenquête, dem sog. Ausblick, zu. Hier diskutiert Weber erstmals die “Entwickelungstendenzen” im Osten. Wohlbekannt ist seine Grundthese: der Kapitalismus zerstöre die herkömmliche patriarchalische Arbeitsverfassung, was eine denationalisierende Wirkung habe: polnische Wanderarbeiter verdrängen die seßhaften deutschen Landarbeiter, vornehmlich verkörpert in der Gesta…
“Linksliberale” Sozialpolitiker im Umkreis der von Heinrich Braun herausgegebenen Zeitschriften, 1888–1895
Webers Interessen und Aktivitäten in den späten 80er und frühen 90er Jahren sind besonders schwierig nachzuzeichnen, obwohl sie von entscheidender Bedeutung sein dürften. Was im Lebensbild zu finden ist, beruht ausschließlich auf dem, was in den Jugendbriefen vollständiger vorliegt. Aus erster Hand konnte Marianne Weber über die Zeit vor ihrer Verlobung 1893 wenig berichten,1 und andere Quellen als die erwähnten Jugendbriefe hat sie überhaupt sel…
Webers Konsequenzen aus der “Zwei-Welten” — Lehre: Veraltet oder aktuell?
Zum Schluß dürfte es ein berechtigtes Anliegen sein, wenigstens kurz zu umreißen, wie ein Vergleich von Webers eigenwilligem Lösungsvorschlag mit solchen einiger seiner bekannteren “Konkurrenten” aussehen könnte. In erster Linie läuft dieses Vorhaben darauf hinaus, aufzuzeigen, wie die meisten von ihnen die Max Weber so bewußte Aporie der “zwei Welten” umgehen. Die Idee, daß die seiende Welt sich in einem ständig prekären Verhältnis zu den Werten…
Max Weber und Friedrich Albert Lange
Max Weber und wer?, so dürften sich die meisten wohl fragen. Bestenfalls mit der Geschichte der Philosophie Vertraute wissen heute von einem deutschen Philosophen namens Lange; überschaubar ist auf jeden Fall die Zahl derer, die mit ihm präzisere Vorstellungen zu verbinden wissen.
Rationale Erkenntnis des Irrationalen, oder wenn Werkzeug und Stoff nicht kompatibel sind — Der Idealtypus
Epistemologisch erweisen sich die verschiedenen Monismen im Grunde als wenig problematisch. Denn sie gingen ja von der Prämisse einer grundsätzlichen Übereinstimmung zwischen Erkennendem und Erkanntem aus. Nicht so der Neukantianismus: seiner Lehrmeinung zufolge steht der Betrachter einer “fremden Welt” gegenüber. Die Erkenntnis wird mit einem unüberbrückbaren hiatus zwischen rationalem Gedanken (resp. Begriff) und irrationalem Stoff konfrontiert…
Der Kampf um das Dasein — Der Kampf um die bevorzugte Stellung
Dies sind die beiden Überschriften des ersten und zweiten Kapitels aus Langes Arbeiterfrage, die zur Genüge unterstreichen, welche prominente Stellung der Begriff Kampf bei Lange einnimmt. Der von ihm selbst hervorgehobene entscheidende Unterschied gegenüber Karl Marx ist die ahistorische Annahme eines Natur und Gesellschaft auszeichnenden, fundamentalen Kampfes, der allgegenwärtig ist: innerhalb der Natur zwischen Pflanzen und Tieren, aber auch …
Das nationale Interesse — “turmhoch” über allem anderen
Weber zeigt bereits 1894 unmißverständlich Flagge: fur ihn steht das Nationale, “das Staatsinteresse turmhoch über dem Interesse jedes noch so zahlreichen Standes.”1 Das heißt hier vor allem: es rangiert vor der Zielsetzung, die Lage der Unterprivilegierten verbessern zu wollen. Doch sollte man diese Parteinahme als Korrektiv verstehen, nämlich als Korrektiv zu jenen sozialpolitischen Wertvorstellungen, denen der in Webers Umfeld geführte Diskurs…
Max Weber und Friedrich Albert Lange: Rezeption und Innovation
Max Weber und Friedrich Albert Lange: Rezeption und Innovation
Rainer Greshoff: Die theoretischen Konzeptionen des Sozialen von Max Weber und Niklas Luhmann im Vergleich
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Stephen Kalberg: Einführung in die Historisch-Vergleichende Soziologie Max Webers. Aus dem Amerikanischen von Thomas Schwietring
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Wolfgang Schluchter: Die Entstehung des modernen Rationalismus. Eine Analyse von Max Webers Entwicklungsgeschichte des Okzidents
Friedhelm Guttandin: Einführung in die „Protestantische Ethik“ Max Webers
Rafael Llano Sánchez: Max Webers Kulturphilosophie der Moderne. Eine Untersuchung des Berufsmenschentums. Aus dem Spanischen übertragen von Hans Scherer
Rongfen Wang: Cäsarismus und Machtpolitik. Eine historisch-biobibliographische Analyse von Max Webers Charismakonzept
Werner Gephart: Handeln und Kultur. Vielfalt und Einheit der Kulturwissenschaften im Werk Max Webers. stw Bd. 1374
Fritz Ringer: Max Weber’s methodology. The unification of the cultural and social sciences
Richard Swedberg: Max Weber and the idea of economic sociology
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