Richard Utz
Dados Biográficos
| ID | 4587003 |
|---|---|
| NOME | Richard Utz |
| PRENOMES | Richard |
| SOBRENOME | Utz |
| ASSINATURA | UTZ R |
| AFILIAÇÕES | Georgia Institute of Technology |
| ORCID | 0000-0002-9300-3141 |
| VERIFICADO | Sim |
| TOTAL DE OBRAS | 20 |
| TOTAL DE CITAÇÕES | 0 |
| TOTAL COMO AUTOR | 15 |
| TOTAL COMO EDITOR | 9 |
| PRIMEIRO ANO DE PUBLICAÇÃO | 1994 |
| ANO MAIS RECENTE DE PUBLICAÇÃO | 2026 |
| ÍNDICE H | 0 |
Medieval Afterlives
Charisma
Keine andere Formulierung Max Webers hat eine derart weite Verbreitung gefunden wie die des Idealtyps (s. Kap. II.17) sozialer Beziehungen (s. Kap. II.4) namens ›Charisma‹. Wie jede Popularisierung trennt auch diese Intention und Inhalt vom Begriff, um ihn mit Bedeutungen zu besetzen, die die Präzision der ursprünglichen Idee zugunsten meist materieller Interessen in eine Multifungibilität aufweichen und die Idee zum Klischee verformen. ›Charisma…
Chatwin, Bruce
Der 1987 veröffentlichte Roman ist die autobiographisch-fiktionale Aufarbeitung eines Projekts, das Chatwin 1973 aufgrund finanzieller Probleme nicht weiterverfolgen konnte, nämlich im Kontext der Verhaltensforschung eine allgemeine Theorie des Nomadentums zu entwerfen. Dabei sollte belegt werden, dass der Mensch im Laufe seiner Entwicklung neben seinem aufrechten Gang und dem Gebrauch von Werkzeugen auch einen Drang zur Wanderschaft, zum jahresz…
Die sozialen Gründe des Untergangs der antiken Kultur (1896)
Untergänge, ganzer Kulturen zumal, faszinieren das gebildete Publikum seit je. Wie geht es zu, dass ein politisch, wirtschaftlich und kulturell hegemoniales Gebilde seine Vorherrschaft verliert? Wie kommt es zum Zerfall solcher Imperien, die über Jahrhunderte hinweg der Welt ihre Ideen, ihre Interessen und ihre Institutionen aufzwingen und sich so in die Weltgeschichte einschreiben konnten? Die Vergänglichkeit auch der größten, mächtigsten und sc…
Jürgen Lodemann’s Neo-Nibelungs
Studies in Medievalism XXIV
Essays on the post-modern reception and interpretation of the middle ages. This volume not only defines medievalism's margins, as well as its role in marginalizing other fields, ideas, people, places, and events, but also provides tools and models for exploring those issues and indicates new subjects towhich they might apply. The eight opening essays address the physical marginalizing of medievalism in annotated texts on medieval studies; the mar…
Studies in Medievalism XXIV
Alex J. Novikoff. The Medieval Culture of Disputation
Journal Article Alex J. Novikoff. The Medieval Culture of Disputation: Pedagogy, Practice, and Performance. Get access Alex J. Novikoff. The Medieval Culture of Disputation: Pedagogy, Practice, and Performance. (The Middle Ages Series.) Philadelphia: University of Pennsylvania Press, 2013. Pp. 327. $89.95. Richard Utz Richard Utz Georgia Institute of Technology [email protected] Search for other works by this author on: Oxford Academic G…
Medievalism
Definitions of keywords and terms for the study of medievalism.
Medievalism
Begriffe
Weder ›Arbeit‹ noch ›Beruf‹ sind soziologische Grundbegriffe bei Max Weber. Aber das Werk Max Webers hat der Arbeits- und Berufssoziologie in der Folgezeit wichtige Impulse verliehen, obgleich er nicht in die klassischen Fußstapfen tritt, in denen sich die Diskussion der beiden Begriffe bis dahin bewegt hatte: Weber fasst den Menschen weder anthropologisch als ›Arbeitswesen‹, also als ›homo laborans‹ auf, noch definiert er ihn philosophisch durch…
Werke und Werkgruppen
Max Webers Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter ist ein juristisches und rechtsgeschichtliches Werk. Basierend auf seiner Inauguraldissertation und Grundlage für seine Habilitation, leitet es knapp her, wie die Institutionen der Kommandit-(KG) und der offenen Handelsgesellschaften (OHG) in Abgrenzung sowohl vom römischen als auch vom zeitgenössischen (d. h. gründerzeitlichen) Gesellschaftsrecht aus den Verhältnissen der italienisch…
Medievalism
Definitions of key words and terms for the study of medievalism. The discipline of medievalism has produced a great deal of scholarship acknowledging the "makers" of the Middle Ages: those who re-discovered the period from 500 to 1500 by engaging with its cultural works, seeking inspiration from them, or fantasizing about them. Yet such approaches - organized by time period, geography, or theme - often lack an overarching critical framework. This…
Studies in Medievalism XVIII
Studies in Medievalism XVIII
Articles which survey and map out the increasingly significant discipline of medievalism; and explore its numerous aspects. This latest volume of Studies in Medievalism further explores definitions of the field, complementing its landmark predecessor. In its first section, essays by seven leading medievalists seeks to determine precisely how tocharacterize the subjects of study, their relationship to new and related fields, such as neomedievalism…
Die Entstehung charismatischer Gruppenführung
Seit den frühen Aufsätzen (1993), Edward Shils’ (1975) und Hans Gertlis (1940) über den Charakter der Nazi-Bewegung, der NSDAP-Führung, des nationalsozialistischen Staates und der deutschen Wehrmacht ist es fast zum soziologischen Allgemeinplatz geworden, mit Max Weber Hitler als charismatischen Führer und seine Partei- und Staatsführung als charismatische Herrschaft zu betrachten.1 Allerdings liegen nur wenige soziologische Arbeiten vor, die in …
Speculum Sermonis
Zwischen „Prominenz“ und „Nomenklatura“. Überlegungen zu neuerer Eliten-Literatur
The Invention of Middle English
The Making of Middle English, 1765-1919
Medievalism in the Modern World
Soziologie der Intrige
Intrigen sind schwer zu fassen. Zwar hat fast jeder eine gewisse Vorstellung davon, was Intrigen sind, und weiß, daß sie etwas mit kalkuliertem Lug und Trug oder absichtlicher Schädigung von Konkurrenten zu tun haben. Brauchbare Informationen über Intrigen fließen indes nur spärlich, weil kaum einer, der intrigiert, uns freiwillig über seine Taktiken und Strategien aufklären dürfte. Erhalten wir aber Kenntnis über intrigante Machenschaften, so me…
Literary Nominalism in Chaucer's late-medieval England
Religion und Nationalismus in Irland
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Religion und Nationalismus in Irland
Soziologie der Intrige
Intrigen sind schwer zu fassen. Zwar hat fast jeder eine gewisse Vorstellung davon, was Intrigen sind, und weiß, daß sie etwas mit kalkuliertem Lug und Trug oder absichtlicher Schädigung von Konkurrenten zu tun haben. Brauchbare Informationen über Intrigen fließen indes nur spärlich, weil kaum einer, der intrigiert, uns freiwillig über seine Taktiken und Strategien aufklären dürfte. Erhalten wir aber Kenntnis über intrigante Machenschaften, so me…
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Medievalism
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Begriffe
Weder ›Arbeit‹ noch ›Beruf‹ sind soziologische Grundbegriffe bei Max Weber. Aber das Werk Max Webers hat der Arbeits- und Berufssoziologie in der Folgezeit wichtige Impulse verliehen, obgleich er nicht in die klassischen Fußstapfen tritt, in denen sich die Diskussion der beiden Begriffe bis dahin bewegt hatte: Weber fasst den Menschen weder anthropologisch als ›Arbeitswesen‹, also als ›homo laborans‹ auf, noch definiert er ihn philosophisch durch…
Werke und Werkgruppen
Max Webers Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter ist ein juristisches und rechtsgeschichtliches Werk. Basierend auf seiner Inauguraldissertation und Grundlage für seine Habilitation, leitet es knapp her, wie die Institutionen der Kommandit-(KG) und der offenen Handelsgesellschaften (OHG) in Abgrenzung sowohl vom römischen als auch vom zeitgenössischen (d. h. gründerzeitlichen) Gesellschaftsrecht aus den Verhältnissen der italienisch…
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Journal Article Alex J. Novikoff. The Medieval Culture of Disputation: Pedagogy, Practice, and Performance. Get access Alex J. Novikoff. The Medieval Culture of Disputation: Pedagogy, Practice, and Performance. (The Middle Ages Series.) Philadelphia: University of Pennsylvania Press, 2013. Pp. 327. $89.95. Richard Utz Richard Utz Georgia Institute of Technology [email protected] Search for other works by this author on: Oxford Academic G…
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Keine andere Formulierung Max Webers hat eine derart weite Verbreitung gefunden wie die des Idealtyps (s. Kap. II.17) sozialer Beziehungen (s. Kap. II.4) namens ›Charisma‹. Wie jede Popularisierung trennt auch diese Intention und Inhalt vom Begriff, um ihn mit Bedeutungen zu besetzen, die die Präzision der ursprünglichen Idee zugunsten meist materieller Interessen in eine Multifungibilität aufweichen und die Idee zum Klischee verformen. ›Charisma…
Chatwin, Bruce
Der 1987 veröffentlichte Roman ist die autobiographisch-fiktionale Aufarbeitung eines Projekts, das Chatwin 1973 aufgrund finanzieller Probleme nicht weiterverfolgen konnte, nämlich im Kontext der Verhaltensforschung eine allgemeine Theorie des Nomadentums zu entwerfen. Dabei sollte belegt werden, dass der Mensch im Laufe seiner Entwicklung neben seinem aufrechten Gang und dem Gebrauch von Werkzeugen auch einen Drang zur Wanderschaft, zum jahresz…
Die sozialen Gründe des Untergangs der antiken Kultur (1896)
Untergänge, ganzer Kulturen zumal, faszinieren das gebildete Publikum seit je. Wie geht es zu, dass ein politisch, wirtschaftlich und kulturell hegemoniales Gebilde seine Vorherrschaft verliert? Wie kommt es zum Zerfall solcher Imperien, die über Jahrhunderte hinweg der Welt ihre Ideen, ihre Interessen und ihre Institutionen aufzwingen und sich so in die Weltgeschichte einschreiben konnten? Die Vergänglichkeit auch der größten, mächtigsten und sc…
Medieval Afterlives
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