Käte Meyer-Drawe
Biographic Data
| ID | 4590705 |
|---|---|
| NAME | Käte Meyer-Drawe |
| GIVEN NAMES | Käte |
| FAMILY NAME | Meyer-Drawe |
| SIGNATURE | MEYER-DRAWE K |
| AFFILIATIONS | Ruhr University Bochum |
| ORCID | 0000-0003-4265-4590 |
| VERIFIED | Yes |
| TOTAL WORKS | 16 |
| TOTAL CITATIONS | 9 |
| AUTHOR COUNT | 15 |
| EDITOR COUNT | 1 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1986 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2023 |
| H-INDEX | 2 |
Sophia's Smile. The Challenges of a Humanoid Citizen
Sinn, der sich nicht sagen lässt
Unsere Sinne und unsere Sinnlichkeit ermöglichen uns eine fragile zwischenleibliche Erfahrungswelt, die etwas besagt, bevor wir es sagen. Etwas oder jemand kann in greifbare Nähe rücken. Diese Präsenz erfahren wir, ohne sie in Worte zu fassen. Sie verbindet uns, wie eingeschränkt auch immer wir sind. Erfahren ist nicht Verstehen. Es ist geprägt von Widerständen des Begreifens, von unbestimmten, dunklen und mehrdeutigen Anmutungen. In phänomenolog…
Die Widersetzlichkeit der Welt
Das Kursbuch wurde 1965 von Hans Magnus Enzensberger zusammen mit Karl Markus Michel gegründet. Als einer der wichtigsten kritischen Begleiter der bundesdeutschen Öffentlichkeit setzte die Kulturzeitschrift Themen, die sonst nicht auf der öffentlichen Agenda standen. Demgegenüber gilt es heute, im vorhandenen Themendickicht neue Schneisen zu schlagen und überraschende und ungewohnte Verbindungen herzustellen. Unter der Herausgeberschaft von Peter…
Die Welt als Kulisse: Übertreibungen in Richtung Wahrheit
Warum sieht der Mensch die Dinge nicht?", fragt Nietzsche und antwortet sich selbst: "Er steht selber im Wege: er verdeckt die Dinge." Heute könnte man fragen: "Warum sieht der Mensch nicht, dass er seine Welt zerstört?" und antworten "Immer noch steht der Mensch selbst im Wege. Hinzu kommen die Bilder, sie verdecken die Wirklichkeit." Vor den allgegenwärtigen Bildschirmen beziehen wir als Beobachter gegenüber der Welt Stellung, haben jedoch nich…
Techniken der Subjektivierung
Das Subjekt gilt schon lange nicht mehr als Inbegriff der Innerlichkeit. Bereits Hegel griff gegen Kant auf die antike Überlieferung zurück, um zu zeigen, dass Subjektivität nicht einfach »da«, sondern Produkt eines komplexen Bildungsprozesses ist. Autoren wie Althusser, Foucault, Butler und Bourdieu haben diese Einsicht dann unter den Bedingungen des 20. Jahrhunderts wieder aufgenommen und weiter gedacht. Erst die empirischen Erkenntnisse der Et…
Diskurse des Lernens: 2. Auflage
Das Wort 'Lernen' geht leicht über die Lippen. Für unsere Ohren klingt es sowohl vertraut als auch verheißungsvoll. Populäre Ratgeber liefern uns Gebrauchsanweisungen für den effizienten Umgang mit dem Lernen und bezaubern uns durch bunte Bilder, die über jeden Zweifel erhaben zu sein scheinen. Lernen gilt als das Allheilmittel des Selbstmanagers, mit dessen Hilfe man sich sämtlichen gesellschaftlichen Anforderungen flexibel anzupassen vermag. An…
Diskurse des Lernens
Zur Erfahrung des Lernens. Eine Phänomenologische Skizze
He word â learningâ has the endless meanings. The learning occurs not only from knowledge but also as knowledge. Learning in this sense depends not only on our initiative. We cannot just resolve to learn. The whole reliable order can reach deadlock.. The old reliable knowledge and ability mismatchwhile we do not yet have any new possibility. Learning in this sense means a kind of â awakeningâ , in statu nascendi as the response to a challenge. Th…
"Du sollst dir kein Bildnis noch Gleichnis machen…" - Bildung und Versagung
Wissenschaft im Einsatz
Die Entwürfe einer globalen Weltpolitik nach dem 11. Sep-tember, Diskussionen um die Stammzellenforschung, neue militärtechnologische Entwick-lungen machen deutlich, wie sehr wissenschaftliche Arbeiten in politische Strategien einge-bunden sind. Zudem verweisen die aktuellen Zusammenhänge darauf, dass die Vorstellung von einem unab-hängigen, unpolitischen Wissen-schaftler immer noch sehr ver-breitet ist. Aber: Wissenschaften werden eingesetzt – W…
Lernen als Erfahrung
Erziehung und Macht
Versuch einer Archäologie des pädagogischen Blicks
Zunächst sollen [...] (1.) die Begriffe „Archäologie" und „Blick" für [den] Zusammenhang geklärt werden, um fruchtlose Debatten um Worte zu vermeiden (2.). Beide Begriffe hat Foucault selbst in ihrer Tauglichkeit in Zweifel gezogen, ihnen dennoch ein begrenztes Recht zugestanden. Denn sie bündeln Argumentationsmuster, die gegen die Finalität historischer Prozesse, gegen die Evidenz von Identität und Innerlichkeit des Menschen opponieren. In einem…
Provokationen eingespielter Aufklärungsgewohnheiten durch „postmodernes Denken“
Thomas Henry Huxley gehörte unzweifelhaft zu den aufgeklärtesten und flexibelsten Denkern des viktorianischen Englands. Er erfand 1869 den Ausdruck „Agnostiker“. Der Terminus ist neu, die spezifische Art der Urteilsenthaltung im Hinblick auf letztbegründendes Wissen hingegen so alt wie die Bemühungen um beweisfähige Erkenntnis. Daß Huxley das Wort „Agnostiker“ erfinden mußte, geht auf eine Verlegenheit zurück, in die derjenige gerät, der sich mit…
Das Kind als Fremder
Kaleidoscope of Experiences: The Capability to be Surprised by Children
Grown-ups never understand anything by themselves, and it is tiresome for children to be always and forever explaining things to them. (Saint
Techniken der Subjektivierung
Das Subjekt gilt schon lange nicht mehr als Inbegriff der Innerlichkeit. Bereits Hegel griff gegen Kant auf die antike Überlieferung zurück, um zu zeigen, dass Subjektivität nicht einfach »da«, sondern Produkt eines komplexen Bildungsprozesses ist. Autoren wie Althusser, Foucault, Butler und Bourdieu haben diese Einsicht dann unter den Bedingungen des 20. Jahrhunderts wieder aufgenommen und weiter gedacht. Erst die empirischen Erkenntnisse der Et…
Erziehung und Macht
Kaleidoscope of Experiences: The Capability to be Surprised by Children
Grown-ups never understand anything by themselves, and it is tiresome for children to be always and forever explaining things to them. (Saint
Das Kind als Fremder
Provokationen eingespielter Aufklärungsgewohnheiten durch „postmodernes Denken“
Thomas Henry Huxley gehörte unzweifelhaft zu den aufgeklärtesten und flexibelsten Denkern des viktorianischen Englands. Er erfand 1869 den Ausdruck „Agnostiker“. Der Terminus ist neu, die spezifische Art der Urteilsenthaltung im Hinblick auf letztbegründendes Wissen hingegen so alt wie die Bemühungen um beweisfähige Erkenntnis. Daß Huxley das Wort „Agnostiker“ erfinden mußte, geht auf eine Verlegenheit zurück, in die derjenige gerät, der sich mit…
Versuch einer Archäologie des pädagogischen Blicks
Zunächst sollen [...] (1.) die Begriffe „Archäologie" und „Blick" für [den] Zusammenhang geklärt werden, um fruchtlose Debatten um Worte zu vermeiden (2.). Beide Begriffe hat Foucault selbst in ihrer Tauglichkeit in Zweifel gezogen, ihnen dennoch ein begrenztes Recht zugestanden. Denn sie bündeln Argumentationsmuster, die gegen die Finalität historischer Prozesse, gegen die Evidenz von Identität und Innerlichkeit des Menschen opponieren. In einem…
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