Friedrich Balke
Biographic Data
| ID | 640467 |
|---|---|
| NAME | Friedrich Balke |
| GIVEN NAMES | Friedrich |
| FAMILY NAME | Balke |
| SIGNATURE | BALKE F |
| AFFILIATIONS | Ruhr-Universität Bochum , Institut für Medienwissenschaft , Universitätsstr. 150 , Bochum Germany |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 29 |
| TOTAL CITATIONS | 0 |
| AUTHOR COUNT | 25 |
| EDITOR COUNT | 4 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1996 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2022 |
| H-INDEX | 0 |
Chapter 9 ‘‘The War Has Not Ended’’
Crediting God
Tocqueville suggested that "the people reign in the American political world like God over the universe.” This intuition anticipates the crisis in the secularization paradigm that has brought theology back as a fundamental part of sociological and political analysis. It has become more difficult to believe that humanity’s progress necessarily leads to atheism, or that it is possible to translate all that is good about religion into reasonable ter…
Benennungskrisen
This paper examines the question raised by Louis Althusser concerning what it means for ideology to interpellate concrete individuals as concrete subjects. Under what conditions does ideological identification succeed or fail? I answer this question by analyzing three scenarios of interpellation: Erich Auerbach investigates the scene of successful police identification and arrest in connection with a revolt in the late Roman Empire; Karl Marx des…
Einleitung
Inhalt
Havarie. Über dokumentarischen Spurwechsel
Abbildungsverzeichnis
“Speaking-For” and the Lack of Representation
The article deals with the complexities and issues of modern advocacy in the political and autobiographical discourses of Thomas Hobbes and Jean-Jacques Rousseau. In his political philosophy, Hobbes speaks on behalf of a multitude which becomes a political body in the course of being represented. He acts as an advocate and a prosecutor at the same time because he conducts a trial in the name of reason against those for whom he speaks, urging them…
Durchbrochene Ordnungen
‘Can thought go on without a body?’ On the relationship between machines and organisms in media philosophy
All philosophy of media has its origin in the Cartesian distinction between res cogitans and res extensa – a distinction that poses the question of whether thinking is detachable from its bodily carrier and presents the possibility of outsourcing cognitive operations to apparatuses or machines. In the Cartesian elimination of the body, Jean-Francois Lyotard identified the philosophical force of current technoscientific culture, which is in the pr…
Mimesis und Figura
Der erste Band der Reihe Medien und Mimesis, hier in zweiter, korrigierter Auflage, entfaltet das Spannungsverhältnis zwischen mimetischer Wirklichkeitsdarstellung und ihrer geschichtsphilosophischen Deutung. Mit seiner 1938 entwickelten Figuraldeutung stellt Erich Auerbach ein Modell zur Verfügung, das literarische Mimesis als eine „vorausdeutende Gestalt des Zukünftigen" zu begreifen erlaubt. Dieses Spannungsverhältnis zwischen einer Mimesis de…
Mimesis und Figura
Der erste Band der Reihe Medien und Mimesis, hier in zweiter, korrigierter Auflage, entfaltet das Spannungsverhältnis zwischen mimetischer Wirklichkeitsdarstellung und ihrer geschichtsphilosophischen Deutung. Mit seiner 1938 entwickelten Figuraldeutung stellt Erich Auerbach ein Modell zur Verfügung, das literarische Mimesis als eine „vorausdeutende Gestalt des Zukünftigen" zu begreifen erlaubt. Dieses Spannungsverhältnis zwischen einer Mimesis de…
Philosophie und Nicht-Philosophie
Carl Schmitt and Modernity
Carl Schmitt’s political and juridical thought is anchored in a specific diagnosis of modernity. He develops the concept of the political because of how the location and address of the political become fundamentally questionable under modern conditions. Romanticism disempowers the state, the government, indeed all political-public structures and processes, turning them into mere “scenery” or simulacrums that hide an actual or substantial reality.…
Mimesis
Die 12. Ausgabe des Archivs für Mediengeschichte möchte Ähnlichkeiten und Nachahmungen vielmehr in Theorien und Geschichten der Schauspielerei, des Serienmordes, des Mediumismus oder des Internets aufsuchen. Mimetisches Potenzial zeigt sich im Begehren nach Fotografien, Filmen und Tonaufnahmen und generiert hierin jene Vervielfältigung und Verwechselbarkeit, dessen Ketten und Epidemien nicht zuletzt die Unverwechselbarkeit des (menschlichen) Lebe…
The Image of Lucretia
At the end of book 1 of Ab urbe condita , Livy presents a paradigmatic case of an individual's rise to power and his ability to focus a community's actions and goals around himself. Analyzing the media and semiotic processes employed in this process, charisma can be described as the product of a chain of operations in which one element is highlighted in a way that ascribes charisma to it. In the light of media theory, Max Weber's sociological app…
Der Fall Lukretia
Das Politische denken
Die Unterscheidung zwischen der Politik und dem Politischen ist eine, wenn nicht die Leitdifferenz zeitgenössischer Sozialphilosophie. Verweist der Begriff der Politik auf die institutionelle Ordnung, die staatliche Verwaltung des Gemeinwesens, so betont der Begriff des Politischen die unhintergehbaren Momente des Dissenses und Widerstreits, des Ereignisses und der Unterbrechung. Das breite Spektrum an Theorieansätzen, die von dieser Unterscheidu…
Die Sorge Des Hausvaters
L'A. decrit Tokyo et ses exces de modernisme, sa societe de consommation surpeuplee. Il tire de cette image une analyse sur la reussite economique du Japon et sa prise de pouvoir en Occident
Figuren der Souveränität
Wie sehr sich der buchstäbliche Sinn der Souveränität seit den Tagen Bodins und Hobbes' verdunkelt haben mag, die Figur der Souveränität hört nicht auf, auch moderne, 'dezentrierte' Gesellschaften, die die souveräne Macht dem Gesetz der Gewaltenteilung unterwerfen, heimzusuchen. Souveränität verweigert sich nicht nur hartnäckig der Historisierung, sondern zugleich auch der Alternative von moralischer Affirmation oder Verwerfung. Souveräne sind ni…
Beyond the Line
»Vielmehr bietet [der Kommentar] auf höchstem Niveau eine substantielle Auseinandersetzung mit den Hintergründen, den Zusammenhängen, der Theorie und der Praxis des Grundgesetzes. Besseres lässt sich von einem Verfassungskommentar nicht sagen.“ Herbert Günther Staaatsanzeiger für das Land Hessen 2018 (50), 1494–1495
Homo homini rex. Infamie und Demokratie bei Rousseau
Für Rousseaus politischen wie für seinen autobiographischen Diskurs ist der Zugriff der Macht auf das gewöhnliche Leben der Menschen, also auf das, was in der Kultur Alteuropas als nicht berichtens- und aufschreibenswert aus dem Bereich des Sag- und Wissbaren ausgeschlossen wurde, konstitutiv. Vor dem Hintergrund der von Michel Foucault beschriebenen Produktion infamer Menschen in den lettres de cachet des 18. Jahrhunderts zeigt der Aufsatz, wie …
Regierungsmacht bei Foucault
»Vielmehr bietet [der Kommentar] auf höchstem Niveau eine substantielle Auseinandersetzung mit den Hintergründen, den Zusammenhängen, der Theorie und der Praxis des Grundgesetzes. Besseres lässt sich von einem Verfassungskommentar nicht sagen.“ Herbert Günther Staaatsanzeiger für das Land Hessen 2018 (50), 1494–1495
Derrida and Foucault On Sovereignty
In his final publication Derrida argues for a rather wide notion of the concept of sovereignty. Sovereigns are not only public officers and dignitaries, or those who invest them with sovereign power – we all are sovereigns, without exception, insofar the sovereign function is nothing but the rationale of all metaphysics, anchored in a certain capability, in the ability to do something, in a power or potency that transfers and realizes itself, tha…
Paradoxien der Entscheidung
Die »Freiheit der Wahl« stellt sich nicht nur alle vier Jahre. Ob Brot, Kleidung oder Website - wir haben sie täglich. Gemeinhin wird damit eine »Freiheit der Entscheidung« bezeichnet - uneingeschränkte Bevorzugung des einen vor dem anderen. Dies gilt nur vordergründig, da jede Wahl sich notwendig auf eine Unterscheidung stützt: Nur was zuvor Bedeutung gewinnt (als wählbar erscheint), kann nachträglich als Wahlversprechen gelten. Wie nicht zuletz…
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Gilles Deleuze - Fluchtlinien der Philosophie
Inhalt z.B. Gilles Deleuze: Die Immanenz: ein Leben Bruce Baugh: Deleuze und der Empirismus Pierre Macherey: In Spinoza denken usw.
Politisk eksistens og ‘det blotte liv’. Carl Schmitts biopolitik
Artiklen undersøger den biopolitiske dimension hos Weimartidens Carl Schmitt. Det vises i forlængelse af Agamben og Foucault, at begreberne om suverænitet og undtagelse-stilstanden bygger på en grundlæggende eksklusion af den indre fjende. Fjenden er ikke blot den anden eller den politiske modstander, men står derimod uden for loven som sådan. Det er selve fjendens værensmæssige eksistens, der skal ekskluderes og i sidste ende elimineres i grundl…
Tristes Tropiques. Systems Theory and the Literary Scene
In Niklas Luhmann’s later works on social exclusion, his concept of environment is no longer strictly epistemological but becomes increasingly ethnographic. From a systems theoretical point of view, environments are mere effects of social systems and their need to distinguish constantly between essential operations and operations that are of no consequence for the continuous reproduction of the systems’ identities. However, under certain circumst…
Paradoxien der Entscheidung
Die »Freiheit der Wahl« stellt sich nicht nur alle vier Jahre. Ob Brot, Kleidung oder Website - wir haben sie täglich. Gemeinhin wird damit eine »Freiheit der Entscheidung« bezeichnet - uneingeschränkte Bevorzugung des einen vor dem anderen. Dies gilt nur vordergründig, da jede Wahl sich notwendig auf eine Unterscheidung stützt: Nur was zuvor Bedeutung gewinnt (als wählbar erscheint), kann nachträglich als Wahlversprechen gelten. Wie nicht zuletz…
Die Figuren des Verbrechers in Nietzsches Biopolitik
Derrida and Foucault On Sovereignty
In his final publication Derrida argues for a rather wide notion of the concept of sovereignty. Sovereigns are not only public officers and dignitaries, or those who invest them with sovereign power – we all are sovereigns, without exception, insofar the sovereign function is nothing but the rationale of all metaphysics, anchored in a certain capability, in the ability to do something, in a power or potency that transfers and realizes itself, tha…
Regierungsmacht bei Foucault
»Vielmehr bietet [der Kommentar] auf höchstem Niveau eine substantielle Auseinandersetzung mit den Hintergründen, den Zusammenhängen, der Theorie und der Praxis des Grundgesetzes. Besseres lässt sich von einem Verfassungskommentar nicht sagen.“ Herbert Günther Staaatsanzeiger für das Land Hessen 2018 (50), 1494–1495
Beyond the Line
»Vielmehr bietet [der Kommentar] auf höchstem Niveau eine substantielle Auseinandersetzung mit den Hintergründen, den Zusammenhängen, der Theorie und der Praxis des Grundgesetzes. Besseres lässt sich von einem Verfassungskommentar nicht sagen.“ Herbert Günther Staaatsanzeiger für das Land Hessen 2018 (50), 1494–1495
Homo homini rex. Infamie und Demokratie bei Rousseau
Für Rousseaus politischen wie für seinen autobiographischen Diskurs ist der Zugriff der Macht auf das gewöhnliche Leben der Menschen, also auf das, was in der Kultur Alteuropas als nicht berichtens- und aufschreibenswert aus dem Bereich des Sag- und Wissbaren ausgeschlossen wurde, konstitutiv. Vor dem Hintergrund der von Michel Foucault beschriebenen Produktion infamer Menschen in den lettres de cachet des 18. Jahrhunderts zeigt der Aufsatz, wie …
Die Sorge Des Hausvaters
L'A. decrit Tokyo et ses exces de modernisme, sa societe de consommation surpeuplee. Il tire de cette image une analyse sur la reussite economique du Japon et sa prise de pouvoir en Occident
Figuren der Souveränität
Wie sehr sich der buchstäbliche Sinn der Souveränität seit den Tagen Bodins und Hobbes' verdunkelt haben mag, die Figur der Souveränität hört nicht auf, auch moderne, 'dezentrierte' Gesellschaften, die die souveräne Macht dem Gesetz der Gewaltenteilung unterwerfen, heimzusuchen. Souveränität verweigert sich nicht nur hartnäckig der Historisierung, sondern zugleich auch der Alternative von moralischer Affirmation oder Verwerfung. Souveräne sind ni…
Der Fall Lukretia
Das Politische denken
Die Unterscheidung zwischen der Politik und dem Politischen ist eine, wenn nicht die Leitdifferenz zeitgenössischer Sozialphilosophie. Verweist der Begriff der Politik auf die institutionelle Ordnung, die staatliche Verwaltung des Gemeinwesens, so betont der Begriff des Politischen die unhintergehbaren Momente des Dissenses und Widerstreits, des Ereignisses und der Unterbrechung. Das breite Spektrum an Theorieansätzen, die von dieser Unterscheidu…
The Image of Lucretia
At the end of book 1 of Ab urbe condita , Livy presents a paradigmatic case of an individual's rise to power and his ability to focus a community's actions and goals around himself. Analyzing the media and semiotic processes employed in this process, charisma can be described as the product of a chain of operations in which one element is highlighted in a way that ascribes charisma to it. In the light of media theory, Max Weber's sociological app…
Mimesis
Die 12. Ausgabe des Archivs für Mediengeschichte möchte Ähnlichkeiten und Nachahmungen vielmehr in Theorien und Geschichten der Schauspielerei, des Serienmordes, des Mediumismus oder des Internets aufsuchen. Mimetisches Potenzial zeigt sich im Begehren nach Fotografien, Filmen und Tonaufnahmen und generiert hierin jene Vervielfältigung und Verwechselbarkeit, dessen Ketten und Epidemien nicht zuletzt die Unverwechselbarkeit des (menschlichen) Lebe…
Philosophie und Nicht-Philosophie
Carl Schmitt and Modernity
Carl Schmitt’s political and juridical thought is anchored in a specific diagnosis of modernity. He develops the concept of the political because of how the location and address of the political become fundamentally questionable under modern conditions. Romanticism disempowers the state, the government, indeed all political-public structures and processes, turning them into mere “scenery” or simulacrums that hide an actual or substantial reality.…
‘Can thought go on without a body?’ On the relationship between machines and organisms in media philosophy
All philosophy of media has its origin in the Cartesian distinction between res cogitans and res extensa – a distinction that poses the question of whether thinking is detachable from its bodily carrier and presents the possibility of outsourcing cognitive operations to apparatuses or machines. In the Cartesian elimination of the body, Jean-Francois Lyotard identified the philosophical force of current technoscientific culture, which is in the pr…
Mimesis und Figura
Der erste Band der Reihe Medien und Mimesis, hier in zweiter, korrigierter Auflage, entfaltet das Spannungsverhältnis zwischen mimetischer Wirklichkeitsdarstellung und ihrer geschichtsphilosophischen Deutung. Mit seiner 1938 entwickelten Figuraldeutung stellt Erich Auerbach ein Modell zur Verfügung, das literarische Mimesis als eine „vorausdeutende Gestalt des Zukünftigen" zu begreifen erlaubt. Dieses Spannungsverhältnis zwischen einer Mimesis de…
Mimesis und Figura
Der erste Band der Reihe Medien und Mimesis, hier in zweiter, korrigierter Auflage, entfaltet das Spannungsverhältnis zwischen mimetischer Wirklichkeitsdarstellung und ihrer geschichtsphilosophischen Deutung. Mit seiner 1938 entwickelten Figuraldeutung stellt Erich Auerbach ein Modell zur Verfügung, das literarische Mimesis als eine „vorausdeutende Gestalt des Zukünftigen" zu begreifen erlaubt. Dieses Spannungsverhältnis zwischen einer Mimesis de…
Einleitung
Inhalt
Havarie. Über dokumentarischen Spurwechsel
Abbildungsverzeichnis
“Speaking-For” and the Lack of Representation
The article deals with the complexities and issues of modern advocacy in the political and autobiographical discourses of Thomas Hobbes and Jean-Jacques Rousseau. In his political philosophy, Hobbes speaks on behalf of a multitude which becomes a political body in the course of being represented. He acts as an advocate and a prosecutor at the same time because he conducts a trial in the name of reason against those for whom he speaks, urging them…
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