Leonie Steinl
Biographic Data
| ID | 6741932 |
|---|---|
| NAME | Leonie Steinl |
| GIVEN NAMES | Leonie |
| FAMILY NAME | Steinl |
| SIGNATURE | STEINL L |
| AFFILIATIONS | Humboldt-Universität zu Berlin |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 10 |
| TOTAL CITATIONS | 3 |
| WORKS AS AUTHOR | 9 |
| WORKS AS EDITOR | 1 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2018 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2025 |
| H-INDEX | 1 |
Mit Strafrecht gegen Diskriminierung?
Der Schutz gesellschaftlich marginalisierter Gruppen vor Diskriminierung beschäftigt zunehmend auch den Strafgesetzgeber. In den letzten Jahren wurde das Strafgesetzbuch in dieser Hinsicht mehrfach geändert. Die Reformen nahmen dabei vor allem geschlechtsspezifische, aber auch rassistische und antisemitische Straftaten in den Blick. Vor diesem Hintergrund geht der Beitrag der Frage nach, inwiefern das Strafrecht als ein Baustein eines weitgefasst…
Sexuelle Selbstbestimmung jenseits des Körperlichen
Revenge Porn, Upskirting, Downblousing, sexualisierte Deep Fakes, Catcalling und Dickpics - diese Stichworte bezeichnen eine Reihe von Phänomenen, deren rechtliche Regelung in den letzten Jahren für intensive Diskussionen gesorgt haben. Der Band geht der Frage nach, ob sich diese Phänomene als nicht-körperliche Beeinträchtigungen der sexuellen Selbstbestimmung zusammenfassen lassen. Das Schadenspotenzial dieser Verhaltensweisen wird aus unterschi…
A Master’s Tool? – Zur Notwendigkeit einer feministischen Kriminalisierungstheorie
Feministische Akteur*innen in Deutschland fordern gerade in jüngerer Zeit oftmals neue Straftatbestände zur Kriminalisierung von unterschiedlichen Formen geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Kampagnen sind erfolgreich: Sie führen nicht nur zu breiten öffentlichen Diskussionen und rechtspolitischen Positionierungen im parteipolitischen Spektrum, sondern auch zu konkreten strafgesetzgeberischen Interventionen. Zugleich sieht sich dieses feministisch…
Shortcomings of a Showpiece
The German Code of Crimes Against International Law can be considered a ‘well-crafted’ law. It has not only been put to test in practice in several high-profile cases before German Higher Regional Courts, but it also serves as a model for the implementation of international criminal law into domestic legislation. Nevertheless, 20 years after its entry into force and from a point of view of substantive law, it is possible to identify areas of the …
Der strafrechtliche Schutz der sexuellen Selbstbestimmung vor nicht-körperlichen Beeinträchtigungen
Phänomene wie Catcalling, Upskirting oder Revenge Porn stellen das Strafrecht vor Herausforderungen. Diese Verhaltensweisen eint, dass sie zwar einen Bezug zur Sexualität einer anderen Person aufweisen, aber nicht mit einer körperlichen Berührung verbunden sind. Es stellt sich daher die Frage nach der Reichweite des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung. Der Beitrag verfolgt das Ziel, den strafrechtlichen Schutz der sexuellen Selbstbestimmung jens…
Strategic Litigation in International Criminal Justice
This article inquires into strategic litigation in international criminal justice. Drawing on the findings of an empirical study, it sheds light on the practice and self-perception of Strategic Litigation NGOs (so-called SLiNGOs) who employ international criminal law not only as an advocacy tool but use litigation to target perpetrators of international crimes as part of a larger juridical–political strategy transcending the individual case. Foll…
Transitional Justice
Transitional Justice
Sexual Violence and Criminal Justice in the 21st Century
In recent years, no area of criminal law has received more public attention than the laws on sexual violence. Discussions about the need for reforms have exhibited a mobilizing force extending far beyond the legal community. From a legal perspective, these discussions concern intricate normative questions regarding the content of the right to sexual autonomy and the suitability of the consent paradigm to establish the limitations of its protectio…
Femizide – Zur strafrechtlichen Bewertung von trennungsbedingten Tötungsdelikten an Intimpartnerinnen
Die zivilgesellschaftliche Bewegung zur Bekämpfung von Femiziden ist ein weltweites Phänomen, das in Südamerika seinen Ausgang nahm. In Deutschland erfahren die mit ihr verknüpften Forderungen seit zwei Jahren verstärkt mediale Aufmerksamkeit. Die Diskussion schlägt mittlerweile hohe Wellen. Spätestens seit im März dieses Jahres der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages über einen Antrag mit dem Titel „Femiz…
Anmerkung
Anmerkung
Strategic Litigation in International Criminal Justice
This article inquires into strategic litigation in international criminal justice. Drawing on the findings of an empirical study, it sheds light on the practice and self-perception of Strategic Litigation NGOs (so-called SLiNGOs) who employ international criminal law not only as an advocacy tool but use litigation to target perpetrators of international crimes as part of a larger juridical–political strategy transcending the individual case. Foll…
Anmerkung
Anmerkung
Transitional Justice
Transitional Justice
Sexual Violence and Criminal Justice in the 21st Century
In recent years, no area of criminal law has received more public attention than the laws on sexual violence. Discussions about the need for reforms have exhibited a mobilizing force extending far beyond the legal community. From a legal perspective, these discussions concern intricate normative questions regarding the content of the right to sexual autonomy and the suitability of the consent paradigm to establish the limitations of its protectio…
Femizide – Zur strafrechtlichen Bewertung von trennungsbedingten Tötungsdelikten an Intimpartnerinnen
Die zivilgesellschaftliche Bewegung zur Bekämpfung von Femiziden ist ein weltweites Phänomen, das in Südamerika seinen Ausgang nahm. In Deutschland erfahren die mit ihr verknüpften Forderungen seit zwei Jahren verstärkt mediale Aufmerksamkeit. Die Diskussion schlägt mittlerweile hohe Wellen. Spätestens seit im März dieses Jahres der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages über einen Antrag mit dem Titel „Femiz…
Der strafrechtliche Schutz der sexuellen Selbstbestimmung vor nicht-körperlichen Beeinträchtigungen
Phänomene wie Catcalling, Upskirting oder Revenge Porn stellen das Strafrecht vor Herausforderungen. Diese Verhaltensweisen eint, dass sie zwar einen Bezug zur Sexualität einer anderen Person aufweisen, aber nicht mit einer körperlichen Berührung verbunden sind. Es stellt sich daher die Frage nach der Reichweite des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung. Der Beitrag verfolgt das Ziel, den strafrechtlichen Schutz der sexuellen Selbstbestimmung jens…
Strategic Litigation in International Criminal Justice
This article inquires into strategic litigation in international criminal justice. Drawing on the findings of an empirical study, it sheds light on the practice and self-perception of Strategic Litigation NGOs (so-called SLiNGOs) who employ international criminal law not only as an advocacy tool but use litigation to target perpetrators of international crimes as part of a larger juridical–political strategy transcending the individual case. Foll…
Shortcomings of a Showpiece
The German Code of Crimes Against International Law can be considered a ‘well-crafted’ law. It has not only been put to test in practice in several high-profile cases before German Higher Regional Courts, but it also serves as a model for the implementation of international criminal law into domestic legislation. Nevertheless, 20 years after its entry into force and from a point of view of substantive law, it is possible to identify areas of the …
Sexuelle Selbstbestimmung jenseits des Körperlichen
Revenge Porn, Upskirting, Downblousing, sexualisierte Deep Fakes, Catcalling und Dickpics - diese Stichworte bezeichnen eine Reihe von Phänomenen, deren rechtliche Regelung in den letzten Jahren für intensive Diskussionen gesorgt haben. Der Band geht der Frage nach, ob sich diese Phänomene als nicht-körperliche Beeinträchtigungen der sexuellen Selbstbestimmung zusammenfassen lassen. Das Schadenspotenzial dieser Verhaltensweisen wird aus unterschi…
A Master’s Tool? – Zur Notwendigkeit einer feministischen Kriminalisierungstheorie
Feministische Akteur*innen in Deutschland fordern gerade in jüngerer Zeit oftmals neue Straftatbestände zur Kriminalisierung von unterschiedlichen Formen geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Kampagnen sind erfolgreich: Sie führen nicht nur zu breiten öffentlichen Diskussionen und rechtspolitischen Positionierungen im parteipolitischen Spektrum, sondern auch zu konkreten strafgesetzgeberischen Interventionen. Zugleich sieht sich dieses feministisch…
Mit Strafrecht gegen Diskriminierung?
Der Schutz gesellschaftlich marginalisierter Gruppen vor Diskriminierung beschäftigt zunehmend auch den Strafgesetzgeber. In den letzten Jahren wurde das Strafgesetzbuch in dieser Hinsicht mehrfach geändert. Die Reformen nahmen dabei vor allem geschlechtsspezifische, aber auch rassistische und antisemitische Straftaten in den Blick. Vor diesem Hintergrund geht der Beitrag der Frage nach, inwiefern das Strafrecht als ein Baustein eines weitgefasst…
Political science (7 works) · Criminal Law and Policy (5 works) · Philosophy (4 works) · Medical and Health Sciences Research (3 works) · Sociology (3 works) · Criminal justice (2 works) · Criminal Justice and Corrections Analysis (2 works) · Criminal law (2 works) · Criminology (2 works) · International Law and Human Rights (2 works)