G Günter Voß
Biographic Data
| ID | 7102477 |
|---|---|
| NAME | G Günter Voß |
| GIVEN NAMES | G Günter |
| FAMILY NAME | Voß |
| SIGNATURE | VOSS G G |
| AFFILIATIONS | Chemnitz University of Technology |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 31 |
| TOTAL CITATIONS | 5 |
| AUTHOR COUNT | 25 |
| EDITOR COUNT | 6 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1995 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2020 |
| H-INDEX | 1 |
Arbeit, Beruf und Arbeitskraft: Wie verändert sich ihre Bedeutung im 21. Jahrhundert?
Im Rahmen eines Handbuchs kann ein Beitrag zum Wandel von Arbeit (s. Kap. II.2) im 21. Jahrhundert keine umfassende Analyse bereitstellen – handelt es sich doch um einen vieldimensionalen und fundamentalen Prozess (vgl. Minssen 2012; Böhle/Voß/Wachtler 2018). Es sollen deshalb hier Veränderungen gesellschaftlicher Arbeit herausgehoben werden, die sich auf Themen bzw. Begriffe beziehen lassen, die bei Max Weber in markanter Weise den Gegenstand ›A…
Handbuch Arbeitssoziologie: Band 2
Handbuch Arbeitssoziologie: Band 1
Was ist Arbeit?: Zum Problem eines allgemeinen Arbeitsbegriffs
Handbuch Arbeitssoziologie: Band 1: Arbeit, Strukturen und Prozesse
Handbuch Arbeitssoziologie: Band 2: Akteure und Institutionen
Arbeit und Subjekt
Beruf und Profession
Professioneller Umgang mit Zeit- und Leistungsdruck
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten geben in Befragungen an, dass sie bei der Arbeit oft oder immer unter Zeit- und Leistungsdruck stehen. Vielfach wird angenommen, dass hiervon vor allem Mitarbeiter/innen auf niedriger Hierarchiestufe betroffen seien, die direkter Anweisung und Kontrolle ausgesetzt sind – doch das trifft nicht zu, wie diese Studie unterstreicht. Sie fasst mit qualitativen Methoden hochqualifizierte Dienstleister ins Auge: Ärzt…
Conduct of Everyday Life in Subject-Oriented Sociology
The sociological concept of the conduct of everyday life attempts to grasp society from the everyday lives of people performing actions in the various areas of their lives. The basic premise of the concept is that people have to tackle all of the different and in some cases contradictory demands that they encounter in the various spheres of everyday life. Kerstin Jurgens describes in more detail the processes of the everyday concurrence and of th…
Diskussion
In dem Maße, wie sich die Moderne global ausbreitet, wird es schwieriger, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung von Ländern und Regionen begrifflich überzeugend zu erfassen. Hierfür bietet die These einer »Vielfalt der Moderne« eine fruchtbare, interessante Heuristik (Schwinn 2006). Warum ist hier eine Verknüpfung mit Max Webers Forschungsprogramm sinnvoll? Dies ist in zweierlei Hinsicht empfehlenswert. Zum einen hat die Webersche S…
Individualberuf und subjektivierte Professionalität. Zur beruflichen Orientierung des Arbeitskraftunternehmers1
Dass der "Beruf" als Sozialform, die das Bildungs- und Wirtschaftssystem Deutschlands über viele Jahrzehnte hinweg geprägt hat, in eine "Krise" geraten ist, wird schon seit einiger Zeit diskutiert (vgl. etwa Baethge 2001, Kutscha 1992. Kraus 2006, Rauner 2001). Der folgende Beitrag möchte dieses Thema mit dem Konzept des "Arbeitskraftunternehmers" verbinden. Er stellt eine These vor, die davon ausgeht, dass das neue Leitbild von Arbeitskraft kein…
Handbuch Arbeitssoziologie
Kapitel XI Beruf und Bildung: Beruf und Profession
Beruf ist eine aus gesellschaftlichen Bildungsprozessen hervorgehende soziale Form spezifisch zugeschnittener Fähigkeiten und Fertigkeiten und dazu komplementärer fachlicher Tätigkeiten und Leistungen. Berufe werden zur Erfüllung gesellschaftlicher Funktionen und darüber zum Erwerb von Geldeinkommen von Personen übernommen. Die Berufstätigen werden dadurch gesellschaftlich eingebunden, sozialen Normen unterworfen und in wichtigen persönlichen Asp…
Über Geld spricht man …
Das klassische Filialgeschäft im Banksektor wird in den letzten Jahren zunehmend reduziert zugunsten telefonischer und internetbasierter Dienstleistungen in Call bzw. Communication Centern. Arbeitskommunikation und Kommunikationsarbeit erfahren dadurch einen grundlegenden Wandel. Deren Charakteristika beleuchtet diese empirische Studie ebenso wie die Hintergründe und Folgen des Wandlungsprozesses. Dazu werden Perspektiven der Arbeits- und Technik…
From employee to ‘entreployee’: Towards a ‘self-entrepreneurial’ work force?
This paper presents the argument that we are witnessing a fundamental transformation in society’s disposition of labor capacity, seen in changes in the labor strategy of large employers. This may be leading to a new type of labor power that could be called ‘self-entrepreneurial’. In the paper’s first part the concept of the ‘entreployee’ ( Arbeitskraftunternehmer ) is presented briefly, after which, the second part examines several important theo…
Berufs- und Qualifikationsstruktur
Art und Umfang der Erwerbstätigkeit sind nach wie vor entscheidende Faktoren für die soziale Lage und die Lebensbedingungen von Menschen. Durch Informationen zum „Beruf“in der Bevölkerung können daher soziologisch wichtige Einsichten zur Struktur und zur Entwicklung der Gesellschaft gewonnen werden. Derartige Informationen zur Berufsstruktur der Gesellschaft beziehen sich im weiteren Sinne erst einmal nur darauf, dass und in welcher Weise Persone…
Arbeitsmuster — Ein theoretisches Konzept zum Zusammenhang von gesellschaftlicher Arbeitsteilung und der Verteilung von Arbeiten auf Ebene der Subjekte
Der Beitrag ist die redaktionell leicht überarbeitete Fassung eines Vortrags vor Kolleginnen des SFB 101 und des Münchener Instituts für Soziologie im Jahr 1982. Dort wurden erstmalig Ideen formuliert, die später zum Konzept der „Alltäglichen Lebensführung“ führten. Kern der Überlegungen ist, die Struktur der verschiedenen Tätigkeiten von Personen in Beruf und Privatleben als eine Art Arbeitsteilung auf Ebene der einzelnen Person zu sehen. Damit …
Zur sozialen Differenzierung von „Arbeit und Leben“. Überlegungen aus der Perspektive des Konzepts „Alltägliche Lebensführung“
Der Beitrag entwickelt am Beispiel des Themas „Arbeit und Leben“ allgemeine Überlegungen zur gesellschaftstheoretischen Verortung des Konzepts „Alltägliche Lebensführung“. Nach einem Rekurs auf verschiedene theoretische Ansätze zum Thema „Arbeit und Leben“ werden kurz die Eckpunkte des Konzepts angedeutet und daran anschließend, unter Bezug auf Webersche Gedanken, die These einer fortschreitenden und forcierten Rationalisierung von Lebensführung …
Das Ende der Teilung von „Arbeit und Leben“? An der Schwelle zu einem neuen gesellschaftlichen Verhältnis von Betriebs- und Lebensführung
Der Beitrag argumentiert, daß mit post-tayloristischen Rationalisierungsstrategien eine neue Qualität des betrieblichen Zugriffs auf die Subjektivität der Arbeitenden entsteht. These ist, daß Arbeitskräfte auf neue Produktionskonzepte mit „neuen Reproduktionskonzepten“antworten, die auf einer verstärkten Rationalisierung des Alltags beruhen. Dabei wird das alltagspraktische Verhältnis zur Arbeitssphäre zunehmend aktiv selber gestaltet, was nicht …
Alltägliche Lebensführung im Umbruch. Eine Herausforderung für die betriebliche Personalführung
Der Beitrag argumentiert, daß das betriebliche Personalmanagement zukünftig wesentlich stärker als bisher Mitarbeiter nicht nur als Arbeitskräfte, sondern als „ganze Personen“mit all ihren Aktivitäten und Interessen beachten muß. Als eine Perspektive, mit der dies geleistet werden kann, wird das Konzept der „Alltäglichen Lebensführung“vorgestellt. Der Beitrag präsentiert zudem empirische Befunde und zieht daraus Folgerungen für die zukünftige Ent…
Alltägliche Lebensführung — Bilanz und Ausblick
Alltägliche Lebensführung ist — jenseits der alltagssprachlichen Verwendung -als soziologisches Konzept neu und anspruchsvoll. Deshalb ist es sinnvoll und für das Verständnis der Beiträge dieses Bandes hilfreich, im Rahmen dieser Einleitung als Einführung die Grundzüge des Konzepts zu skizzieren.
Die Zeiten ändern sich — Arbeitszeitpolitische Strategien und die Arbeitsteilung der Personen
Der Beitrag ist aus den Arbeiten des Lebensführungsprojekts zum ersten Finanzierungsantrag des SFB 333 im Jahr 1985 entstanden und enthält im wesentlichen eine Zusammenfassung der dort fomulierten Thesen sowie der bis dahin entwickelten konzeptionellen Überlegungen. Die Ausführungen sind auf das Thema Arbeitszeitflexibilisierung fokussiert, das dann zu einem wichtigen Arbeitsstrang des Projekts wurde. Zentraler Inhalt und langfristig von größerer…
Beruf und alltägliche Lebensführung. Zwei subjektnahe Instanzen der Vermittlung von Individuum und Gesellschaft
Thema des Beitrags ist die klassische Frage der Soziologie nach dem Verhältnis von „Individuum“ und „Gesellschaft“ oder — moderner — von „Subjekt“ und „Struktur“. Ausgangspunkt ist die These, daß die Münchener Subjektorientierte Soziologie schon lange vor der aktuellen Renaissance dieses Themas die Subjekt-Struktur-Problematik in besonderer Weise bearbeitet hat, indem konkrete gesellschaftliche „Brücken“ der „Vermittlung“ zwischen „Subjekt“ und „…
Vexierbild soziale Ungleichheit. Die Bedeutung alltäglicher Lebensführung für die Sozialstrukturanalyse
Der Beitrag skizziert aus empirischen Erfahrungen entstandene konzeptionelle Überlegungen darüber, wie sich das Thema Ungleicheit unter dem konzeptuellen Blickwinkel des Konzepts der „Alltäglichen Lebensführung“darstellt. Diese Überlegungen werden mit ausgewähltem Fallmaterial illustriert. These ist, daß soziale Ungleichheit dadurch präziser zu erfassen ist, wenn danach gefragt wird, welche Ge-staltungsleistungen und damit auch Freiheitsgrade bei…
Lebensführung und Gesellschaft: Beiträge Zu Konzept und Empirie Alltäglicher Lebensführung
Professioneller Umgang mit Zeit- und Leistungsdruck
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten geben in Befragungen an, dass sie bei der Arbeit oft oder immer unter Zeit- und Leistungsdruck stehen. Vielfach wird angenommen, dass hiervon vor allem Mitarbeiter/innen auf niedriger Hierarchiestufe betroffen seien, die direkter Anweisung und Kontrolle ausgesetzt sind – doch das trifft nicht zu, wie diese Studie unterstreicht. Sie fasst mit qualitativen Methoden hochqualifizierte Dienstleister ins Auge: Ärzt…
Neue Medien im Alltag: Begriffsbestimmungen Eines Interdisziplinären Forschungsfeldes
Zur gesellschaftsdiagnostischen Relevanz der Untersuchung von alltäglicher Lebensführung
Die empirischen und theoretischen Arbeiten des Forschungsprojekts haben im wesentlichen zwei Ziele verfolgt: Auf der einen Seite bestand das Interesse, einen grundlagentheoretischen Beitrag zum soziologischen Verständnis des Verhältnisses der verschiedenen Tätigkeitsbereiche von Menschen in modernen Gesellschaften zu entwickeln. Mit dem Konzept der alltäglichen Lebensführung konnte dieser Zusammenhang theoretisch neu focussiert werden; empirisch …
Subjekt und Struktur — die Münchener subjektorientierte Soziologie. Zur Einführung
Es ist ziemlich genau 25 Jahre her, daß in München die Arbeiten an einer sozialwissenschaftlichen Forschungsperspektive ihren Anfang nahmen, die unter dem Namen „subjektorientierte Soziologie“ inzwischen eine nicht unerhebliche Resonanz gefunden und einen durchaus beachtlichen Kreis von Soziologinnen und Soziologen geprägt hat. Karl Martin Bolte und Erhard Treutner legten 1983 unter dem Titel „Subjektorientierte Arbeits- und Berufssoziologie“ mit…
Subjektorientierte Soziologie: Karl Martin Bolte zum siebzigsten Geburtstag
und strafbar.Das gilt insbesondere fur VervielfaItigungen, Ubersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen
Arbeitsmuster — Ein theoretisches Konzept zum Zusammenhang von gesellschaftlicher Arbeitsteilung und der Verteilung von Arbeiten auf Ebene der Subjekte
Der Beitrag ist die redaktionell leicht überarbeitete Fassung eines Vortrags vor Kolleginnen des SFB 101 und des Münchener Instituts für Soziologie im Jahr 1982. Dort wurden erstmalig Ideen formuliert, die später zum Konzept der „Alltäglichen Lebensführung“ führten. Kern der Überlegungen ist, die Struktur der verschiedenen Tätigkeiten von Personen in Beruf und Privatleben als eine Art Arbeitsteilung auf Ebene der einzelnen Person zu sehen. Damit …
Zur sozialen Differenzierung von „Arbeit und Leben“. Überlegungen aus der Perspektive des Konzepts „Alltägliche Lebensführung“
Der Beitrag entwickelt am Beispiel des Themas „Arbeit und Leben“ allgemeine Überlegungen zur gesellschaftstheoretischen Verortung des Konzepts „Alltägliche Lebensführung“. Nach einem Rekurs auf verschiedene theoretische Ansätze zum Thema „Arbeit und Leben“ werden kurz die Eckpunkte des Konzepts angedeutet und daran anschließend, unter Bezug auf Webersche Gedanken, die These einer fortschreitenden und forcierten Rationalisierung von Lebensführung …
Das Ende der Teilung von „Arbeit und Leben“? An der Schwelle zu einem neuen gesellschaftlichen Verhältnis von Betriebs- und Lebensführung
Der Beitrag argumentiert, daß mit post-tayloristischen Rationalisierungsstrategien eine neue Qualität des betrieblichen Zugriffs auf die Subjektivität der Arbeitenden entsteht. These ist, daß Arbeitskräfte auf neue Produktionskonzepte mit „neuen Reproduktionskonzepten“antworten, die auf einer verstärkten Rationalisierung des Alltags beruhen. Dabei wird das alltagspraktische Verhältnis zur Arbeitssphäre zunehmend aktiv selber gestaltet, was nicht …
Alltägliche Lebensführung im Umbruch. Eine Herausforderung für die betriebliche Personalführung
Der Beitrag argumentiert, daß das betriebliche Personalmanagement zukünftig wesentlich stärker als bisher Mitarbeiter nicht nur als Arbeitskräfte, sondern als „ganze Personen“mit all ihren Aktivitäten und Interessen beachten muß. Als eine Perspektive, mit der dies geleistet werden kann, wird das Konzept der „Alltäglichen Lebensführung“vorgestellt. Der Beitrag präsentiert zudem empirische Befunde und zieht daraus Folgerungen für die zukünftige Ent…
Alltägliche Lebensführung — Bilanz und Ausblick
Alltägliche Lebensführung ist — jenseits der alltagssprachlichen Verwendung -als soziologisches Konzept neu und anspruchsvoll. Deshalb ist es sinnvoll und für das Verständnis der Beiträge dieses Bandes hilfreich, im Rahmen dieser Einleitung als Einführung die Grundzüge des Konzepts zu skizzieren.
Die Zeiten ändern sich — Arbeitszeitpolitische Strategien und die Arbeitsteilung der Personen
Der Beitrag ist aus den Arbeiten des Lebensführungsprojekts zum ersten Finanzierungsantrag des SFB 333 im Jahr 1985 entstanden und enthält im wesentlichen eine Zusammenfassung der dort fomulierten Thesen sowie der bis dahin entwickelten konzeptionellen Überlegungen. Die Ausführungen sind auf das Thema Arbeitszeitflexibilisierung fokussiert, das dann zu einem wichtigen Arbeitsstrang des Projekts wurde. Zentraler Inhalt und langfristig von größerer…
Beruf und alltägliche Lebensführung. Zwei subjektnahe Instanzen der Vermittlung von Individuum und Gesellschaft
Thema des Beitrags ist die klassische Frage der Soziologie nach dem Verhältnis von „Individuum“ und „Gesellschaft“ oder — moderner — von „Subjekt“ und „Struktur“. Ausgangspunkt ist die These, daß die Münchener Subjektorientierte Soziologie schon lange vor der aktuellen Renaissance dieses Themas die Subjekt-Struktur-Problematik in besonderer Weise bearbeitet hat, indem konkrete gesellschaftliche „Brücken“ der „Vermittlung“ zwischen „Subjekt“ und „…
Vexierbild soziale Ungleichheit. Die Bedeutung alltäglicher Lebensführung für die Sozialstrukturanalyse
Der Beitrag skizziert aus empirischen Erfahrungen entstandene konzeptionelle Überlegungen darüber, wie sich das Thema Ungleicheit unter dem konzeptuellen Blickwinkel des Konzepts der „Alltäglichen Lebensführung“darstellt. Diese Überlegungen werden mit ausgewähltem Fallmaterial illustriert. These ist, daß soziale Ungleichheit dadurch präziser zu erfassen ist, wenn danach gefragt wird, welche Ge-staltungsleistungen und damit auch Freiheitsgrade bei…
Heiner Minssen: Von der Hierarchie zum Diskurs? Die Zumutungen der Selbstregulation
Neue Medien im Alltag: Begriffsbestimmungen Eines Interdisziplinären Forschungsfeldes
Lebensführung und Gesellschaft: Beiträge Zu Konzept und Empirie Alltäglicher Lebensführung
Berufs- und Qualifikationsstruktur
Art und Umfang der Erwerbstätigkeit sind nach wie vor entscheidende Faktoren für die soziale Lage und die Lebensbedingungen von Menschen. Durch Informationen zum „Beruf“in der Bevölkerung können daher soziologisch wichtige Einsichten zur Struktur und zur Entwicklung der Gesellschaft gewonnen werden. Derartige Informationen zur Berufsstruktur der Gesellschaft beziehen sich im weiteren Sinne erst einmal nur darauf, dass und in welcher Weise Persone…
From employee to ‘entreployee’: Towards a ‘self-entrepreneurial’ work force?
This paper presents the argument that we are witnessing a fundamental transformation in society’s disposition of labor capacity, seen in changes in the labor strategy of large employers. This may be leading to a new type of labor power that could be called ‘self-entrepreneurial’. In the paper’s first part the concept of the ‘entreployee’ ( Arbeitskraftunternehmer ) is presented briefly, after which, the second part examines several important theo…
Über Geld spricht man …
Das klassische Filialgeschäft im Banksektor wird in den letzten Jahren zunehmend reduziert zugunsten telefonischer und internetbasierter Dienstleistungen in Call bzw. Communication Centern. Arbeitskommunikation und Kommunikationsarbeit erfahren dadurch einen grundlegenden Wandel. Deren Charakteristika beleuchtet diese empirische Studie ebenso wie die Hintergründe und Folgen des Wandlungsprozesses. Dazu werden Perspektiven der Arbeits- und Technik…
Handbuch Arbeitssoziologie
Kapitel XI Beruf und Bildung: Beruf und Profession
Beruf ist eine aus gesellschaftlichen Bildungsprozessen hervorgehende soziale Form spezifisch zugeschnittener Fähigkeiten und Fertigkeiten und dazu komplementärer fachlicher Tätigkeiten und Leistungen. Berufe werden zur Erfüllung gesellschaftlicher Funktionen und darüber zum Erwerb von Geldeinkommen von Personen übernommen. Die Berufstätigen werden dadurch gesellschaftlich eingebunden, sozialen Normen unterworfen und in wichtigen persönlichen Asp…
Individualberuf und subjektivierte Professionalität. Zur beruflichen Orientierung des Arbeitskraftunternehmers1
Dass der "Beruf" als Sozialform, die das Bildungs- und Wirtschaftssystem Deutschlands über viele Jahrzehnte hinweg geprägt hat, in eine "Krise" geraten ist, wird schon seit einiger Zeit diskutiert (vgl. etwa Baethge 2001, Kutscha 1992. Kraus 2006, Rauner 2001). Der folgende Beitrag möchte dieses Thema mit dem Konzept des "Arbeitskraftunternehmers" verbinden. Er stellt eine These vor, die davon ausgeht, dass das neue Leitbild von Arbeitskraft kein…
Diskussion
In dem Maße, wie sich die Moderne global ausbreitet, wird es schwieriger, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung von Ländern und Regionen begrifflich überzeugend zu erfassen. Hierfür bietet die These einer »Vielfalt der Moderne« eine fruchtbare, interessante Heuristik (Schwinn 2006). Warum ist hier eine Verknüpfung mit Max Webers Forschungsprogramm sinnvoll? Dies ist in zweierlei Hinsicht empfehlenswert. Zum einen hat die Webersche S…
Conduct of Everyday Life in Subject-Oriented Sociology
The sociological concept of the conduct of everyday life attempts to grasp society from the everyday lives of people performing actions in the various areas of their lives. The basic premise of the concept is that people have to tackle all of the different and in some cases contradictory demands that they encounter in the various spheres of everyday life. Kerstin Jurgens describes in more detail the processes of the everyday concurrence and of th…
Professioneller Umgang mit Zeit- und Leistungsdruck
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten geben in Befragungen an, dass sie bei der Arbeit oft oder immer unter Zeit- und Leistungsdruck stehen. Vielfach wird angenommen, dass hiervon vor allem Mitarbeiter/innen auf niedriger Hierarchiestufe betroffen seien, die direkter Anweisung und Kontrolle ausgesetzt sind – doch das trifft nicht zu, wie diese Studie unterstreicht. Sie fasst mit qualitativen Methoden hochqualifizierte Dienstleister ins Auge: Ärzt…
Handbuch Arbeitssoziologie: Band 2
Handbuch Arbeitssoziologie: Band 1
Philosophy (24 works) · Political science (20 works) · Sociology and Education Studies (17 works) · Humanities (15 works) · Innovation, Technology, and Society (14 works) · German Social Sciences and History (8 works) · Economic and Social Issues (6 works) · Social and Demographic Issues in Germany (5 works) · Art (4 works) · Sociology (4 works)