Rekonstruktive Sozialpädagogik im intermediären Feld eines Wissenschaft-Praxis-Diskurses
Dados Bibliográficos
| ID | 20042085 |
|---|---|
| Autores | Hans-Jürgen von Wensierski (autor correspondente) |
| Ano | 2003 |
| Páginas | 67-90 |
| Data de publicação | 2003-01-01 |
| Peer Reviewed | Sim |
| Open Access | Não |
| Tipo | CHAPTER |
| Periódico | Qualitative Forschung in der Sozialpädagogik (SOURCE_BOOK) |
| Editora | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-663-11215-0_4 |
| OpenAlex | W193371045 |
| ISBN | 9783663112150 |
| Idioma | DE |
| Citações recebidas | 2 |
| Referências citadas | 9 |
Die qualitative Forschung kann innerhalb der Sozialarbeit und Sozialpädagogik auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit den Anfängen einer wissenschaftlichen Analyse und Reflexion sozialpädagogischer Handlungsfelder lassen sich solche fallanalytischen und interpretativ-verstehenden Zugänge ausmachen. Im Gefolge der erfolgreichen Renaissance insbesondere der sozialwissenschaftlichen Ansätze qualitativer Forschung im Kontext von oral history, Biographieforschung und ethnographischen Verfahren seit Ende der 70er Jahre haben sich auch innerhalb der Sozialarbeit und Sozialpädagogik die methodologischen Debatten und empirischen Studien in diesem Bereich vervielfacht. Auffällig ist dabei, dass in diesem Zusammenhang die qualitative Methodologie innerhalb der Sozialen Arbeit nicht nur im Kontext von Forschungsmethoden empirischer Sozialforschung reges Interesse fand. Im Anschluss an die einschlägigen Professionalisierungsdebatten insbesondere der 80er Jahren erschien es auch lohnend zu fragen, ob sich die fachlichen und methodischen Verfahren, Kenntnisse und Kompetenzen des Sinnverstehens, der Fallanalyse und des ethnographischen Fremdverstehens, wie sie in der Ausbildung als Sozialforscher Anwendung finden, nicht auch erfolgversprechend für die sozialpädagogische Praxis nutzen lassen. Der Hintergrund für diese Frage ergab sich insbesondere aus dem Befund struktureller Analogien zwischen dem qualitativen Forschungszugang und der sozialarbeiterischen Praxis, wobei mit dieser These keineswegs die prinzipiell unterschiedlichen Handlungslogiken im Wissenschaftssystem einerseits und im Handlungsfeld Sozialer Arbeit andererseits negiert wurden (vgl. Luders 1999). Burkhard Müller (2001) hat jüngst noch einmal in systematischer Form die These von der Wahlverwandtschaft zwischen Sozialforschung und pädagogischer Praxis diskutiert (vgl. Müller 2001)
Humanities · Political science · German Social Sciences and History · Philosophy · Psychology, Coaching, and Therapy · Sociology and Education Studies
| Obras citantes distintas | 2 |
|---|---|
| Citações por ano | 0,18 |
| Intervalo de citações | 2015 - 2020 (6) |
| Velocidade de citação | historical |
| Altamente citado | Não |
| Tipos de citação | Neutras: 2 |