Biographieforschung und interkulturelle Pädagogik
Dados Bibliográficos
| ID | 20045037 |
|---|---|
| Autores | Ursula Apitzsch (Goethe University Frankfurt, autor correspondente) |
| Ano | 2007 |
| Páginas | 499-514 |
| Data de publicação | 2007-10-25 |
| Peer Reviewed | Sim |
| Open Access | Não |
| Tipo | CHAPTER |
| Periódico | Handbuch Erziehungswissenschaftliche Biographieforschung (SOURCE_BOOK) |
| Editora | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-90010-0_24 |
| OpenAlex | W103180291 |
| ISBN | 9783531900100 |
| Idioma | EN |
| Citações recebidas | 1 |
| Referências citadas | 32 |
AuszugSozialwissenschaftliche Biographieforschung ist seit ihren Anfängen im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts auf die Erforschung der Konstitution interkultureller menschlicher Lebenszusammenhänge gerichtet. In der berühmten Studie von Thomas und Znaniecki über „The Polish Peasant in Europe and America““, die während des 2. Weltkriegs in Chicago entstand und in den USA erstmals 1918 erschien, wurde Biographieforschung als eine innovative sozialwissenschaftliche Methode entwickelt, die sich zum Ziel genommen hatte, schwer erklärbare migrationsspezifische soziale Phänomene als etwas qualitativ Neues gegenüber der Herkunfts- und der Aufhahmegesellschaft zu erklären. So ist einer der ganz praktischen sozialpolitischen AnstöBe (vgl. Fischer-Rosenthal 1989) für die Studie über polnische bäuerliche Einwanderer in der dramatisch wachsenden Industriestadt im Norden der USA die Tatsache, dass amerikanische Sozialarbeiter den Verfall der polnischen Migrantenfamilie feststellen, aber mit herkömmlichen Mitteln der Sozialarbeit nicht aufhalten konnten. Ziel der biographischen Forschung ist es dabei, die Einwandererkolonie nicht nur als Abbild der „Old World Traits“ zu verstehen, als kulturelle Wurzeln, die man aus der Alten in die Neue Welt hinüber rettet, sondern als etwas Neues, Emergentes, in dem sich unter bestimmten, näher zu erforschenden Bedingungen die neuen interkulturellen Regeln der Einwandererge-sellschaft als ein „tertium quid“ herausbilden. (Vgl. Thomas/Znaniecki 1958/1, S. 48–59)
Humanities · European history and politics · Linguistic Education and Pedagogy · Philosophy · Sociology and Education Studies
“Trajectory” as a Basic Theoretical Concept for Analyzing Suffering and Disorderly Social Processes
Muß kommen, aber nix von Herzen“
The Polish peasant in Europe and America
The Discovery of Grounded Theory
Die Methodologie einer „objektiven Hermeneutik“
Dokumentarische Methode
Die Beobachtung von Kultur
Der Kulturkonflikt und seine pädagogische Kompensation
Ausländische Kinder und Jugendliche
Adoleszenz und Migration — Empirische Zugänge einer praxeologisch fundierten Wissenssoziologie
Ausländische Kinder und Jugendliche
Fremdheit und Konflikt
Biographieforschung und narratives Interview
Kindheit und Jugend im interkulturellen Vergleich
Der Gläserne Fremde
Mitbürger aus der Fremde
Sozialwissenschaften und Lehramt
Biographieforschung und Kulturanalyse
Erziehungswissenschaftliche Biographieforschung
Handbuch Kindheits- und Jugendforschung
Migration und Differenzerfahrung
"Wie es zur „biographischen Methode" kam und was daraus geworden ist. Ein Kapitel aus der Geschichte der Sozialforschung
Human Migration and the Marginal Man
| Obras citantes distintas | 1 |
|---|---|
| Citações por ano | 0,07 |
| Intervalo de citações | 2012 - 2012 (1) |
| Velocidade de citação | historical |
| Altamente citado | Não |
| Tipos de citação | Neutras: 1 |