Wie kritisieren? Gemeinsame und getrennte Wege in der Frankfurter Tradition der Gesellschaftskritik
Dados Bibliográficos
| ID | 20074562 |
|---|---|
| Autores | Stefan Müller-Doohm (autor correspondente) |
| Ano | 2010 |
| Páginas | 141-160 |
| Data de publicação | 2010-01-01 |
| Peer Reviewed | Sim |
| Open Access | Não |
| Tipo | CHAPTER |
| Periódico | Soziologie in Frankfurt (SOURCE_BOOK) |
| Editora | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-92404-5_8 |
| OpenAlex | W99383755 |
| ISBN | 9783531924045 |
| Idioma | DE |
Der Begriff „Kritische Theorie“ taucht zur Bezeichnung des eigenen Forschungsprogramms erstmals 1937 in einem Aufsatz auf, den Max Horkheimer in der Zeitschrift für Sozialforschung veröffentlicht hatte. Zu dieser Zeit war das Institut für Sozialforschung, dessen inhaltliche Orientierung und wissenschaftspolitische Ausrichtung von ihm als Leiter im wesentlichen bestimmt wurde, schon seit gut drei Jahren der Columbia University in New York assoziiert. In diese Stadt am Hudson war Horkheimer mit dem Großteil seiner Mitarbeiter wie Leo Löwenthal, Herbert Marcuse, Erich Fromm und Fritz Pollock nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigriert. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und ihrer eigenen oppositionellen Positionierung als Linksintellektuelle und Marxisten waren sie im Hitler-Deutschland an Leib und Leben bedroht und folglich gezwungen, das Land so schnell wie möglich zu verlassen
Art · Art history · Humanities · Pollock · Critical Theory and Philosophy · Economic and Social Issues · German Social Sciences and History · Philosophy