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Die Familie als Ort der Vermittlung von Alltags- und Daseinskompetenzen

Dados Bibliográficos

ID20085577
AutoresAdelheid Smolka (University of Bamberg), Marina Rupp (University of Bamberg)
Ano2007
Páginas219-236
Data de publicação2007-10-27
Peer ReviewedSim
Open AccessNão
TipoCHAPTER
PeriódicoPerspektiven der Bildung (SOURCE_BOOK)
EditoraVS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE)
DOI10.1007/978-3-531-90637-9_12
OpenAlexW7772318
ISBN9783531906379
IdiomaDE
Citações recebidas2
Referências citadas18

AuszugLeben, Lernen, Entwicklung — alles fängt in der Familie an. Von Bildung erst dann zu sprechen, wenn das Kind in den Kindergarten oder gar erst dann, wenn es in die Schule geht, greift eindeutig zu kurz. Bildung ist vielmehr verwoben in alle Lebenszusammenhänge und stellt einen zentralen Aspekt im Prozess des Aufwachsens dar. Sie bezieht sich auf „die ganze Person, eingebunden in eine konkrete soziale und kulturelle Umwelt“ (). Ein Ergebnis, das wir PISA, IGLU und all den anderen Studien verdanken, ist die klare Botschaft, dass die Familie auf die Leistungen der Kinder einen weit stärkeren Einfluss ausübt als angenommen. Familie bestimmt — und zwar in Deutschland sehr viel mehr als in anderen Ländern — den Bildungszugang und die Bildungschancen von Kindern. Insofern stellt Familie nicht nur eine Hintergrundvariable dar, sondern muss als zentrale Einflussgröße für Bildungsprozesse wahrgenommen werden. Darauf hat auch der Wissenschaftliche Beirat für Familienfragen eindringlich hingewiesen: „Es ist die Familie, die entscheidende Voraussetzungen für den Erfolg von Lern- und Bildungsprozessen der nachwachsenden Generation schafft“ (). Und sie tut dies nicht nur über die soziale Herkunft der Eltern, sondern auch durch alltägliche Kommunikations- und Vermittlungsprozesse, an denen alle Familienmitglieder beteiligt sind. Dabei wird immer deutlicher, dass das Wissen und die Fähigkeiten, die das Individuum für die Bewältigung des Alltags, aber auch für die Konstruktion des eigenen Lebenslaufes benötigt, nicht im formalen Bildungssystem vermittelt werden, sondern an einer Vielzahl von Bildungsorten und Lebenswelten erworben werden müssen. Entsprechende Prozesse finden — insbesondere in den ersten Lebensjahren — zu einem erheblichen Teil in der Familie statt

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Obras citantes distintas2
Citações por ano0,12
Intervalo de citações2009 - 2023 (15)
Velocidade de citaçãohistorical
Altamente citadoNão
Tipos de citaçãoNeutras: 2

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