Pular para o conteúdo principal

ETHNOS_APP

Início • Busca • Periódicos • Lista 0

Die Pestarztmaske im Deutschen Medizinhistorischen Museum Ingolstadt

Dados Bibliográficos

ID21392433
AutoresMarion Maria Ruisinger (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, autor correspondente)
Ano2020
Volume28
Fascículo2
Páginas235-252
Data de publicação2020-06-01
Peer ReviewedSim
Open AccessSim
TipoARTICLE
PeriódicoNTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften Technik und Medizin (JOURNAL)
Identificadores do periódicoISSN: 0036-6978 • E-ISSN: 1420-9144
EditoraSpringer Science and Business Media LLC (PUBLISHER)
DOI10.1007/s00048-020-00255-7
PMID32451562
OpenAlexW3030503891
IdiomaDE
Citações recebidas4

Dieser Beitrag ist Teil des Forums COVID-19: Perspektiven in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Figur des Pestarztes mit der schnabelförmigen Maske ist heute die am häufigsten zitierte Bildmetapher für die Pest. Es verwundert daher nicht, dass die Pestarztmaske in der Sammlung des Deutschen Medizinhistorischen Museums in Ingolstadt zu den am meisten nachgefragten Objekten und Bildmotiven des Hauses gehört. Der Forumsbeitrag spürt der Figur des Pestarztes auf mehreren Ebenen nach: Zunächst wird anhand zeitgenössischer Text- und Bildquellen diskutiert, welche Art von Schutzkleidung zu Seuchenzeiten empfohlen wurde und welche Rolle das schnabelförmige Maskenattribut dabei spielte. Anschließend wird das Ingolstädter Exemplar unter die Lupe genommen, hinsichtlich seines Materials und seiner Machart auf Authentizität und Praktikabilität hin untersucht und mit dem Exemplar des Deutschen Historischen Museums in Berlin verglichen. Das Ergebnis: Die frühesten Belege für die Verwendung dieser speziellen Art von Schutzkleidung stammen aus Italien und Südfrankreich und datieren aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Für Mitteleuropa gibt es keinerlei Nachweise dafür, dass zu Pestzeiten jemals eine solche Schnabelmaske in Gebrauch gewesen wäre. Und die Pestarztmasken in Ingolstadt und Berlin? Bei kritischer Betrachtung finden sich bei beiden Masken Details, die gegen eine Verwendung als Schutzkleidung sprechen. Ob es sich dabei um ältere, historisierende Nachbauten oder bewusste Fälschungen handelt, muss offen bleiben

Art · Humanities · Consumer behavior in food and health · European history and politics · Geographies of human-animal interactions

  • A Genealogical Study of Facemasks in China

    Open Access•Buyun Gong•Fudan Journal of the Humanities…•2022

  • Isis Current Bibliography of the History of Science and Its Cultural Influence 2023

    James Evans, Tyler Reigeluth et al.•Isis•2023

  • Covid-19 Anti-crisis

    Open Access•S Sanogo, Senanta Fanidh Sanogo•The Politics of Knowledge in the…•2023

  • A chimeric being from Kyushu, Japan

    Open Access•Claudia Merli•Anthropology Today•2020

Obras citantes distintas4
Citações por ano0,67
Intervalo de citações2020 - 2023 (4)
Velocidade de citaçãohistorical
Altamente citadoNão
Tipos de citaçãoNeutras: 4
Ethnos_APP • Projeto Open Source • Licença MIT • Frontend v2.0.0 • Privacidade e Cookies • Documentação da API: api.ethnos.app/docs • Código da API: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Código do Frontend: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae