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Selbstsozialisation oder Selbstorganisation? Ein sympathisierender, aber kritischer Kommentar

Dados Bibliográficos

ID8096178
AutoresKlaus Hurrelmann (0000-0001-5616-7983, DIPF | Leibniz Institute for Research and Information in Education, autor correspondente)
Peer ReviewedNão
Open AccessNão
IdiomaDE
Citações recebidas3

Sozialisation wird als Prozeß der Auseinandersetzung eines Menschen mit seinen biologischen und psychologischen Dispositionen und der sozialen und physikalischen Umwelt verstanden, durch den der Mensch zum gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt wird. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten des kompetenten Handelns werden von einer Lebensphase zur anderen modifiziert und weiterentwickelt. Von diesem Modell ausgehend wird der Vorschlag von Jürgen Zinnecker zurückgewiesen, den Begriff 'Sozialisation' durch den Begriff 'Selbst-Sozialisation' zu ersetzen. Stattdessen wird der Begriff 'Selbstorganisation der Persönlichkeit' vorgeschlagen, um die wachsenden Anforderungen an die reflexive Selbstkontrolle von Menschen in modernen Gesellschaften zum Ausdruck zu bringen. Außerdem wird in soziologischer Perspektive darauf hingewiesen, dass sozialstrukturelle und rechtliche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um Gesellschaftsmitglieder in die Lage zu versetzen, die Fähigkeit zur Selbstorganisation ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebensführung über den ganzen Lebenslauf hinweg zu entwickeln. (DIPF/Orig

Epistemology · Humanities · Sociology · Subjectivity · Philosophy · Psychology, Coaching, and Therapy · Public Administration and Political Analysis · Sociology and Education Studies

Velocidade de citaçãohistorical
Altamente citadoNão
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