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Politik Im Schwarzen Afrika

Journal Data

TypeSOURCE_BOOK
PublisherVS Verlag fur Sozialwissenschaften GmbH
ISBN-139783322984647
Open LibraryOL777057W
Total publications7
Coverage period1961 - 1961
LanguageDE
Cited by1
h-index1
  • Zwischenbilanz

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Ein sinnloses Unterfangen wäre es, über die politischen Bewegungen im Schwarzen Afrika französischer Prägung Bilanz ziehen zu wollen. Die afrikanische Politik tut gerade ihre ersten Schritte. Afrika tritt im Jahre 1960 eben erst in die Geschichte ein. Wenn wir das feststellen, leugnen wir nicht, worauf die national-bewußten Afrikaner heute so stolz sind: daß Afrika auch vor der europäischen Kolonisation seine Geschichte hatte. Natürlich ist Afrik…

  • Von der Communaute zur Erneuerten Communaute

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Daß Paris in den ersten Monaten nach dem 28. 9. 1958 so unbeholfen auf die Sezession Guineas reagierte, erklärt sich zum Teil aus den Strukturen der Communauté, die damals ihre ersten Gehversuche unternahm. Denn gerade die afrikanischen Politiker, die ihre Völker mit Ja stimmen ließen, und unter ihnen besonders Félix Houphouet-Boigny, der sich von Sekou Touré auch als Parteichef verraten fühlen mußte, drängten darauf, Guinea die kalte Schulter zu…

  • Die Sozialistischen Parteien und die Gründung der MSA

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Als nach dem Ende des zweiten Weltkriegs das politische Leben am alten Senegal neu erwachte, war von den Kontrahenten der dreißiger Jahre nur einer übrig geblieben: Maître LAMINE-GUEYE, Bürgermeister von Saint-Louis, mit damals 54 Jahren der unbestrittene "Altmeister" all der Politiker, die jetzt in den verschiedenen Territorien nach vorn drängten.

  • Mauretanien 1958–1960

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Wenige Sätze genügen, um die Situation dieses kaum bevölkerten Grenzlandes (immerhin gibt es mehr Mauretanier als Gabunesen) zwischen Schwarzem und Weißem Afrika zu kennzeichnen. Die politische Gewalt lag während der Jahre 1958–1960 fest in den Händen des jungen Ministerpräsidenten Mokhtar Ould Daddah, der im Mai 1958 seine Partei (UPM) mit den Resten der Entente Mauritanienne seines geflüchteten Gegners Horma Ould Babana zur Parti du Regroupemen…

  • Das Treuhandgebiet Kamerun

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Hunderte Tote — nach vorsichtiger Schätzung — kostete der Tag, der eigentlich ein nationaler Festtag für Kamerun sein sollte: der erste Tag seiner Unabhängigkeit, der 1. 1. 1960. Nur wer die Kameruner Wirklichkeit der letzten 20 Jahre nicht kennt, konnte darüber erstaunt sein Kamerun ist das einzige Land des französischen Schwarzen Afrika, in dem die politische Entwicklung zu Gewalt, Terror und Gegenterror entartete. Entsprechend schwierig ist es…

  • Die Struktur des Französischen Kolonialreichs in Afrika vor dem Zweiten Weltkrieg

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Am Vorabend des zweiten Weltkrieges steht das Empire, in dem die paix française herrscht, steht „unser afrikanisches Frankreich“ (Psichari), „la Plus Grande France de 100 millions d’habitants“ (Mangin) als unerschütterliche Macht da. Frankreich ist stolz auf sein Kolonialreich, und die Große Kolonialausstellung in Paris 1931 gibt ihm Gelegenheit, seinen Ruhm vor aller Welt zu demonstrieren.

  • Politik im schwarzen Afrika

    Open Access•Franz Ansprenger•BOOK•1961•Cited by: 1

  • Politik im schwarzen Afrika

    Open Access•Franz Ansprenger•BOOK•1961•Cited by: 1

  • Zwischenbilanz

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Ein sinnloses Unterfangen wäre es, über die politischen Bewegungen im Schwarzen Afrika französischer Prägung Bilanz ziehen zu wollen. Die afrikanische Politik tut gerade ihre ersten Schritte. Afrika tritt im Jahre 1960 eben erst in die Geschichte ein. Wenn wir das feststellen, leugnen wir nicht, worauf die national-bewußten Afrikaner heute so stolz sind: daß Afrika auch vor der europäischen Kolonisation seine Geschichte hatte. Natürlich ist Afrik…

  • Von der Communaute zur Erneuerten Communaute

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Daß Paris in den ersten Monaten nach dem 28. 9. 1958 so unbeholfen auf die Sezession Guineas reagierte, erklärt sich zum Teil aus den Strukturen der Communauté, die damals ihre ersten Gehversuche unternahm. Denn gerade die afrikanischen Politiker, die ihre Völker mit Ja stimmen ließen, und unter ihnen besonders Félix Houphouet-Boigny, der sich von Sekou Touré auch als Parteichef verraten fühlen mußte, drängten darauf, Guinea die kalte Schulter zu…

  • Die Sozialistischen Parteien und die Gründung der MSA

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Als nach dem Ende des zweiten Weltkriegs das politische Leben am alten Senegal neu erwachte, war von den Kontrahenten der dreißiger Jahre nur einer übrig geblieben: Maître LAMINE-GUEYE, Bürgermeister von Saint-Louis, mit damals 54 Jahren der unbestrittene "Altmeister" all der Politiker, die jetzt in den verschiedenen Territorien nach vorn drängten.

  • Mauretanien 1958–1960

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Wenige Sätze genügen, um die Situation dieses kaum bevölkerten Grenzlandes (immerhin gibt es mehr Mauretanier als Gabunesen) zwischen Schwarzem und Weißem Afrika zu kennzeichnen. Die politische Gewalt lag während der Jahre 1958–1960 fest in den Händen des jungen Ministerpräsidenten Mokhtar Ould Daddah, der im Mai 1958 seine Partei (UPM) mit den Resten der Entente Mauritanienne seines geflüchteten Gegners Horma Ould Babana zur Parti du Regroupemen…

  • Das Treuhandgebiet Kamerun

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Hunderte Tote — nach vorsichtiger Schätzung — kostete der Tag, der eigentlich ein nationaler Festtag für Kamerun sein sollte: der erste Tag seiner Unabhängigkeit, der 1. 1. 1960. Nur wer die Kameruner Wirklichkeit der letzten 20 Jahre nicht kennt, konnte darüber erstaunt sein Kamerun ist das einzige Land des französischen Schwarzen Afrika, in dem die politische Entwicklung zu Gewalt, Terror und Gegenterror entartete. Entsprechend schwierig ist es…

  • Die Struktur des Französischen Kolonialreichs in Afrika vor dem Zweiten Weltkrieg

    Franz Ansprenger•CHAPTER•1961

    Am Vorabend des zweiten Weltkrieges steht das Empire, in dem die paix française herrscht, steht „unser afrikanisches Frankreich“ (Psichari), „la Plus Grande France de 100 millions d’habitants“ (Mangin) als unerschütterliche Macht da. Frankreich ist stolz auf sein Kolonialreich, und die Große Kolonialausstellung in Paris 1931 gibt ihm Gelegenheit, seinen Ruhm vor aller Welt zu demonstrieren.

  • Politik im schwarzen Afrika

    Open Access•Franz Ansprenger•BOOK•1961•Cited by: 1

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