Dietary aspects of the West Lithuanian people during the Late Roman and Early Migration periods with reference to household and funerary pottery
Bibliographic Data
| ID | 11000607 |
|---|---|
| Authors | Audronė Bliujienė (0000-0001-5526-3885, corresponding author), Ieva Matulaitienė (0000-0001-7664-2331, Center for Physical Sciences and Technology), Andrius Garbaras (0000-0002-3105-8059, Center for Physical Sciences and Technology), Justina Šapolaitė (0009-0007-5957-8148, Center for Physical Sciences and Technology), Žilvinas Ežerinskis (0009-0006-4131-6222, Center for Physical Sciences and Technology), Regina Ulozaitė (Lithuanian Ornithological Society), Ramunė Bračiulienė |
| Year | 2018 |
| Volume | 93 |
| Issue | 1 |
| Pages | 144-165 |
| Publication date | 2018-08-31 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Praehistorische Zeitschrift (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0079-4848 • E-ISSN: 1613-0804 |
| Publisher | Walter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/pz-2018-0004 |
| OpenAlex | W2890843838 |
| Language | EN |
| Citations received | 2 |
Die vorliegende Studie präsentiert die Ergebnisse einer integrierten interdisziplinären Untersuchung von Rückständen verkohlten organischen Materials bzw. Lebensmittelkrusten, die auf der inneren Keramikoberfläche haften und eine wertvolle Informationsquelle für die menschliche Ernährung darstellen. FTIR und Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie wurden verwendet, um Haushaltsgefäßen und Miniaturtöpfen zu analysieren, die in der Zeit zwischen dem 3. und der Mitte des 5. Jahrhunderts in Westlitauen mit Toten als Beigaben in Vestattungen gelangten. Die δ 13 C-Isotopenanalyse zeigt einen beträchtlichen Unterschied zwischen den Rückständen von Haushalts- und Grabkeramik. Die δ 13 C-Isotopenverhältnisse in den Proben von Miniaturpotentiometern variieren von −28,0 ‰ bis −28,8 ‰. Isotopenwerte in einem relativ engen Bereich weisen darauf hin, dass in den Töpfen vorhandenes organisches Material ähnlichen Ursprungs war. δ 13 C-Isotopenverhältniswerte lassen vermuten, dass niedergelgte Miniaturtöpfe mit Bier aus Gerste und/oder Hafer gefüllt waren. Der δ 15 N-Isotopenwert (δ 15 N = 8,0 ‰) und die Carboxyl-Gruppe der C-O-Gruppe sowie die Polysaccharide zeigen das Vorhandensein von Proteinen in einigen der Miniaturtöpfen an, so dass außerdem angenommen werden kann, dass diese mit fermentiertem Milchgetränk gefüllt waren. Die Miniaturtöpfe wurden in den Bestattungen platziert und mit einer symbolischen Menge Bier oder fermentierten Getränken auf Milchbasis gefüllt (40/50 bis 100 ml). Das Kohlenstoffisotopenverhältnis der Haushaltsgefäße variierte von −23,9 ‰ bis −27,9 ‰, was auf eine auf Getreide vom Typ C3 basierende Ernährung hindeutet. Die aus organischen Rückständen gewonnenen δ 15 N-Werte liegen zwischen 3,1 ‰ und 9,9 ‰, was als Hinweis zu verstehen ist, dass Bestandteil der menschlichen Ernähung auch Pflanzen- und Allesfresser waren. Zusammenfassend zeigt die Analyse, dass die konsumierte Nahrung terrestrischen Ursprungs ist und aus der Landwirtschaft und der Tierzucht stammt
Art · Ancient and Medieval Archaeology Studies · Archaeology and ancient environmental studies · Chemistry · Historical and Archaeological Studies
| Unique citing works | 2 |
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| Citations per year | 0.67 |
| Citation span | 2023 - 2024 (2) |
| Citation velocity | recent |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 2 |