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Deutschlands Ukraine-Politik 1918–1926

Bibliographic Data

ID11046846
AuthorsFrank Golczewski (Universität Hamburg, corresponding author)
Year1996
Volume24
Issue2
Pages287-301
Publication date1996-06-01
Peer ReviewedYes
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueNationalities Papers (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0090-5992 • E-ISSN: 1465-3923
PublisherCambridge University Press (CUP) (PUBLISHER)
DOI10.1080/00905999608408442
OpenAlexW4230167981
LanguageEN
References cited2

Die Geschichte der deutsch-ukrainischen Beziehungen seit dem Ersten Weltkrieg ist nicht unkompliziert. Mit der deutschen Unkenntnis über die Ukraine paarten sich vom Militär und dem Auswärtigen Amt vertretene Ausbeutungsabsichten, die nur wenig verstellt eine Kolonisierung der Ukraine anstrebten. Ihnen standen bei denselben Instanzen Pläne zur Revolutionierung (und Ausschaltung) des Russischen Reiches zur Seite. Politische Kreise hofften auf eine Mithilfe der “Randvölker” dabei und gewannen deren Nationalisten als Verbündete. Aber ebensowenig wie Alfred Rosenberg im Zweiten Weltkrieg von altruistischen Erwägungen geleitet war, wurde hier auch nur für einen Augenblick der Primat des Eigennutzes außer acht gelassen. Mit den Parteigängern der ukrainischen Selbständigkeit kämpfte zudem auch die “russische Schule” des Otto Hoetzsch, die gemeinsame Interessen der starken Großmächte Rußland und Deutschland postulierte

Art · Humanities · Political science · European Political History Analysis · Religion, Theology, History, Judaism, Christianity · World Wars: History, Literature, and Impact

Citation velocityhistorical
Highly citedNo

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