L'Asie du Sud-Est
Quelles perspectives de croissance à moyen terme
Bibliographic Data
| ID | 11975405 |
|---|---|
| Authors | Jean-Marc Germain (corresponding author), Stéphanie Guichard (0000-0001-7261-7155) |
| Year | 1998 |
| Volume | 311 |
| Issue | 1 |
| Pages | 3-36 |
| Publication date | 1998-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.1998.2605 |
| OpenAlex | W2054504724 |
| Language | EN |
Die mittelfristigen Wachstumsperspektiven Sùdostasiens Die ostasiatischen Lander stecken derzeit in einer tiefen Krise. UngewiBheit herrscht jedoch nach wie vor ùber ihre mittelfristigen Wachstumsperspektiven. Fur eine solche Analyse scheint das neoklassische Modell unter Einbeziehung des Humankapitals der relevante Bezugsrahmen zu sein. Denn es gibt auf recht zufriedenstellende Weise Auskunft ûber das Wachstum, das Schweilenlânder wie Malaysia, Thailand und Indonésien in der Vergangenheit kannten. Mit ihm làBt sich die entscheidende Rolle der demographischen Faktoren, aber auch und vor allem der Ausbildung und der Spartâtigkeit bei der Ermittlung des Wachstumspotentials einer jeden Volkswirtschaft aufzeigen. Somit kann dieser Ansatz einige Anhaltspunkte ùber das Wachstumspotential liefern, das die Lânder in dieser Region, nachdem sie ihre derzeitigen Schwierigkeiten ûberwunden haben, in den kommenden Jahrzehnten aufweisen. Aus dieser Analyse geht hervor, dalB die asiatischen Lânder ihren Rùckstand, den sie hinsichtlich ihres Lebensstandards gegenùber den entwickelten Lândern haben, aller Voraussicht nach auch weiterhin aufholen. Allerdings kônnte sich das Tempo dieses Aufholprozesses allmâhlich verlangsamen, insbesondere in den Schwellenlândern. Die dynamischsten Volkswirtschaften wàren in den ASEAN-Làndern, in Indien und in China anzutreffen; denn sie wûrden im Jahre 2030 fur sich alleine mehr als zwei Drittel des amerikanischen BIP erwirtschaften, wàhrend es 1990 weniger als ein Viertel war. Was das Pro-Kopf-Einkommen anbetrifft, so wùrden dièse Lânder allerdings nach wie vor einen deutlichen Rùckstand verzeichnen. Dieses Wachstum wùrde mit einer Neuspezialisierung dieser Lander und Verânderungen beim Gùteraustausch innerhalb dieser Region einhergehen: Aufkommen von Handelspartnern, die sich noch jahrzehntelang durch Niedriglôhne auszeichnen werden (China, ASEAN, Indien) und Zunahme der innerasiatischen Handelsstrôme, die im Welthandel einen immer grôBeren Platz einnehmen werden
Humanities · Political science · Global trade and economics · Philosophy · Vietnamese History and Culture Studies
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