Assurance-chômage et offre de travail
Bibliographic Data
| ID | 11975448 |
|---|---|
| Authors | Chantal Cases (corresponding author) |
| Year | 1996 |
| Volume | 291 |
| Issue | 1 |
| Pages | 139-150 |
| Publication date | 1996-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.1996.6035 |
| OpenAlex | W2135081612 |
| Language | FR |
| Citations received | 1 |
| References cited | 2 |
Arbeitslosenversicherung und Arbeitsangebot Stellt die Zahlung von Arbeitslosenunterstiitzung ein Anreizhemmnis fur die Wiederaufnahme von Arbeit dar? Diese Frage ist fast genauso alt wie die Arbeitslosenversicherung selbst. Die Furent vor solchen Effekten scheint in gleichem MaBe wie der gesamtwirtschaftliche Charakter dieses Risikos einer der Grùnde zu sein, weshalb in diesem Bereich nicht auf die private Versi- cherung zurûckgegriffen wird. Fur manche sind diese anreizhemmenden Effekte im Zusammenhang mit dem Anstieg der Arbeitslosigkeit zu sehen. Sie wurden zum Teil auch erklâren, weshalb bei der Arbeitslosenversicherung keine unbegrenzte Deckung angestrebt wird; denn es gilt eine allzu lange Abhângigkeit vom Arbeitslosenunter- stûtzungssystem zu vermeiden. Diese Argumente sind jedoch nur begrenzt stichhaltig. Denn einerseits ist die Hauptursache fur die Arbeitslosigkeit auch weiterhin das Vorhandensein eines gesamtwirtschaftlichen Ungleichgewichtes zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage, das sich nicht auf das abwartende Verhalten der Arbeitsuchenden reduzieren lâBt; andernfalls ginge der Anstieg der Arbeitslosigkeit mit einer Zunahme der nicht befriedigten Arbeitsangebote einher, was nicht beobachtet wurde. Andererseits sind die zunehmenden Einschrânkungen bei der Zahlung von Unterstutzung insbesondere auf die Notwendigkeit zurûckzufùhren, deren Gesamtkosten einzudâmmen, ohne daft hierin eine bloBe Reaktion auf die Entstehung eines Problems des "moral hazard" zu sehen ware. Wenn es wirklich Anreizhemmnisse gibt, so lassen diese sich einzig und allein durch eine Prufung der individuellen Verhaltensweisen testen. Die Analyse von Paneldaten, die Teil der nachfolgend beschriebenen Prufung ist, ermôglicht dies. Letztere legt den SchluB nahe, daft die Effekte der Unterstutzungszahlung zwar nicht vôllig inexistent sind, ihre Interpretation aber komplexer ist als ursprûnglich vermutet. Ihre Schàtzung wird durch die Wechselwirkung zwischen den Ansprùchen auf Unterstutzung und den Merkmalen der Personen sowie durch die nur unvollkommene MeBbarkeit dieser Unterstùtzungsansprûche beeintrâchtigt. Im ùbrigen muB daran erinnert werden, daB eine der Funktionen der Arbeitslosenversicherung auch darin besteht, die Arbeitsuche zu verlangern, urn die Qualitàt der Entsprechung («mismatch») zwischen Erwerbstàtigen und Arbeitsplâtzen zu verbessem
Gynecology · Humanities · Political science · European Socioeconomic and Political Studies · Medicine · Philosophy · Social Policies and Family · Social Sciences and Governance
| Unique citing works | 1 |
|---|---|
| Citations per year | 0,04 |
| Citation span | 2001 - 2001 (1) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 1 |