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Entreprises en difficultés

L’arbitrage des tribunaux entre maintien de l’emploi et apurement du passif

Bibliographic Data

ID11975820
AuthorsJean-Daniel Guigou (corresponding author), Agnès Fimayer, Bertrand Chopard (0009-0008-4307-0304), Régis Blazy
Year2011
Volume443
Issue1
Pages51-75
Publication date2011-01-01
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueEconomie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574
PublisherPERSEE Program (PUBLISHER)
DOI10.3406/estat.2011.9626
OpenAlexW1973718835
LanguageFR
References cited6

Wenn ein in Schwierigkeiten befindliches Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten gerät, müssen die Handelsgerichte zwischen der Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit und der Schuldentilgung wählen. Diese Schlichtung muss gemäß dem Gesetz betreffend die gerichtliche Behandlung der in Schwierigkeiten befindlichen Unternehmen erfolgen. Bislang sind nur wenige Studien über die Praxis der Gerichte und die allgemeinen Ziele dieser Rechtsvorschrift vorgenommen worden. Eine solche Analyse kann sich auf drei Fragen beschränken :. (1.) Welches sind die Determinanten für die Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit der in einem Vergleich befindlichen Unternehmen, wobei sich die Frage stellt, wie die Gerichte das Verfahren verwalten ? (2.) Hängt die Schuldentilgung von den Maßnahmen ab, die die Gerichte während des Verfahrens in die Wege leiten ? (3.) Wie entscheiden die Gerichte zwischen Wahrung der Arbeitsplätze und Schuldentilgung, wenn mehrere Kaufangebote vorliegen ? Diese Untersuchung stützt sich auf die Daten, die bei den Handelsgerichten (von Paris und der Parser Region) erhoben worden sind und gewisse Aufschlüsse geben : Die Daten ermöglichen die Erstellung einer Stichprobe von Unternehmen, die im Zeitraum von 1989 bis 2005 zahlungsunfähig waren und von denen einige ihre Geschäftstätigkeit mittels eines Vergleichs (Pläne zur Fortsetzung der Geschäftstätigkeit oder Einstellung) aufrechterhalten konnten, wohingegen andere ihre Vermögenswerte im Rahmen eines Gerichtsverfahrens veräußern mussten. Diese Daten legen den Schluss nahe, dass die Maßnahmen der Gerichte während des Gesamtinsolenzverfahrens die Chancen einer Gesundung der Unternehmen erhöhen. Allerdings zeigen sie keine signifikante Beziehung zwischen ihren Maßnahmen und der Schuldentilgung auf. Bestätigt wird zudem die Sensibilität der Gerichte gegenüber der Wahrung der Arbeitsplätze, die bei den Übernahmen angekündigt wurden. Dagegen widerlegt unsere Studie die Hypothese, wonach die Entscheidungen der Gerichte dem Verzicht der Gläubiger entgegenstünden

Art · Humanities · Political science · Corporate Finance and Governance · Corporate Insolvency and Governance · Working Capital and Financial Performance

  • Errors in Variables

    J Durbin•Revue de l Institut International…•1954

  • Alternative Tests of Independence between Stochastic Regressors and Disturbances

    De-Min Wu•Econometrica•1973

  • The Corporate Bankruptcy Decision

    Open Access•Michelle Jennifer White•The Journal of Economic…•1989

Highly citedNo

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