Estimation des inégalités dans l’enquête Patrimoine 2004
Bibliographic Data
| ID | 11975946 |
|---|---|
| Authors | Éric Gautier (0000-0002-7941-5668, ENSAE Paris, corresponding author), Cédric Houdré (Institut National de la Statistique et des Etudes Economiques) |
| Year | 2008 |
| Volume | 417 |
| Issue | 1 |
| Pages | 135-152 |
| Publication date | 2008-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2008.7692 |
| OpenAlex | W2023884814 |
| Language | FR |
| References cited | 4 |
Bei den Vermögenserhebungen wird in den Fragen, bei denen die Haushalte beispielsweise den Betrag ihrer Finanzprodukte oder Wertpapiere angeben sollen, häufi g vorgeschlagen, eher ein Intervall als einen genauen Betrag zu nennen. Auf diese Weise kann die Quote der Nichtbeantwortung reduziert werden. Im Gegenzug sind die angegebenen Beträge keine punktuellen Werte mehr, mit denen die Indikatoren der Ungleichheiten direkt berechnet werden können. In diesem Artikel wird ein allgemeines Verfahren beschrieben, mit dem man Ungleichheitsindizes punktuell schätzen kann und Konfi denzintervalle erhält. Diese Methode eignet sich für eine Datenerhebung mittels Befragung und für den Rückgriff auf Intervalldaten. Sie basiert auf einer Modellierung der Ungleichheitsindizes mit zwei oder drei "Etagen“, die durch Verschachtelung ein "hierarchisches“ Modell bilden. Auf der ersten Etage wird die Befragung und auf den beiden anderen das Verfahren zur Erfassung der Daten über das Gesamtvermögen beschrieben. Bei der Modellierung dieses Verfahrens werden neben den Beobachtungen der in der Erhebung verfügbaren soziodemografi schen Variablen verschiedene Informationen verwendet: die von den Haushalten für das Vermögen angegebenen Intervalle sowie zusätzliche Informationen wie die Veranlagung zur Vermögensteuer. Mit diesem Verfahren erhält man Konfi denzintervalle, bei denen die Unwägbarkeiten der Befragung und die Ungewissheiten im Hinblick auf die nicht präzise beobachteten Beträge berücksichtigt werden. Insbesondere wird in diesem Artikel über die Modellierung der Variablen des gesamten Bruttovermögens diskutiert. Zwei Modelle werden behandelt: Ein Modell, mit dem die bei der Erhebung erhaltene Variable des gesamten Bruttovermögens direkt beschrieben wird, sowie ein simultanes Gleichungsmodell, mit dem mehrere aggregierte Komponenten des gesamten Bruttovermögens gleichzeitig beschrieben werden. Bei Berücksichtigung aller vollständigen Informationen würde sich das durchschnittliche Bruttovermögen Anfang 2004 auf rund 205 000 Euro belaufen und der Ungleichheitsindex von Gini würde bei etwa 0,65 liegen, was ein Ungleichheitsniveau darstellt, das mit demjenigen vergleichbar ist, das in der Vergangenheit anhand der Vermögenserhebungen geschätzt wurde. Bei Einbeziehung von Informationen über die Veranlagung zur Vermögensteuer kann die Breite der Konfi denzintervalle allerdings erheblich verringert werden
Gynecology · Physics · Political science · Medicine · Philosophy · Spatial and Panel Data Analysis
| Citation velocity | historical |
|---|---|
| Highly cited | No |