Les politiques de santé face aux propriétés incitatives et redistributives des systèmes d'assurance-maladie
Bibliographic Data
| ID | 11976057 |
|---|---|
| Authors | Stéphane Jacobzone (corresponding author) |
| Year | 1996 |
| Volume | 291 |
| Issue | 1 |
| Pages | 49-70 |
| Publication date | 1996-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.1996.6029 |
| OpenAlex | W2031817426 |
| Language | FR |
| Citations received | 1 |
| References cited | 2 |
Die Gesundheitspolitiken angesichts der Anreiz- und Umverteilungsmerkmale der Krankenversicherungssysteme Die Aufgabe der Gesundheitssysteme besteht in der Deckung eines Risikos, und zwar des Krankheitsrisikos. Dadurch erhalten sie zweifelsohne den Charakter einer Versicherung, was die Erôrterung ihrer Funktionsweise in einem versicherungswirtschaftlichen Kontext rechtfertigt. Eine solche Prùfung erfolgt auf drei Ebenen. Bei der ersten Ebene handelt es sich um einen globalen Analyserahmen, der die Grûnde und die Modalitâten der ôffentlichen Intervention verstehen hilft. Letztere ist stets gegenwârtig, bezieht sich jedoch nicht immer auf sâmtliche Elemente des Systems, das oftmals hybrid ist und eine Reihe von Marktmechanismen verwendet. Zur Rechtfertigung dieser Intervention, aber auch zum Verstândnis ihres partiellen Charakters kônnen verschiedene Effizienz- und Gerechtigkeitsargumente herangezogen werden. Die zweite Ebene bezieht sich auf den EinfluB der Versicherung auf die Verhaltensweisen und umfaBt eine empirische Begutachtung. Sie betrifft vor allem die Effekte des versicherungsbedingten Ùberkonsums, damit untersucht werden kann, inwiefern eine partielle Regulierung durch eine Selbstbeteiligung erwogen werden sollte. Solche Effekte gibt es zwar; doch muB bei ihrer Steuerung den ungleichen Einkûnften und der unterschiedlichen Morbiditât Rechnung getragen werden. SchlieBlich wird noch der spezielle Fall der Zusatz- oder Ergânzungsversicherung erôrtert, insbesondere im Hinblick auf die Wechselwirkungen mit dem Grund- system. Die dritte Ebene befindet sich an der Trennlinie zwischen der Versicherungs- und der Umverteilungsaufgabe des Systems, damit der zweite Aspekt gesondert bewertet werden kann. Durch dièse Analyse hinsichtlich der Gerechtigkeit erhâlt man dann zusâtzliche Bewertungs- kriterien, anhand derer sich insbesondere internationale Vergleiche anstellen lassen
Gynecology · Humanities · Political science · Medicine · Philosophy · Social Policies and Family
| Citations per year | 0.04 |
|---|---|
| Citation span | 1998 - 1998 (1) |
| Highly cited | No |