Les effets incitatifs de la prime pour l'emploi
Une évaluation difficile
Bibliographic Data
| ID | 11976149 |
|---|---|
| Authors | Sébastien Vermare (corresponding author), Bérengère Junod-Mesqui, Marion Cochard, F Arnaud (0000-0002-8426-6695) |
| Year | 2008 |
| Volume | 412 |
| Issue | 1 |
| Pages | 57-80 |
| Publication date | 2008-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2008.7042 |
| OpenAlex | W2020667761 |
| Language | FR |
| Citations received | 2 |
| References cited | 2 |
Der Gedanke, dass mangelndes Angebot den Arbeits markt beeinträchtigt, führte zu Beginn des neuen Jahr tausends zur Schaffung einer Beschäftigungsprämie im Rahmen eines Reformpakets, das den Übergang von Arbeitslosigkeit zu Beschäftigung lohnender gestalten sollte. Der Zweck dieser Prämie wird im Gesetz vom 30. Mai 2001 folgendermaßen definiert: „Zu Gunsten von natürlichen Personen mit Wohnsitz in Frankreich wird ein Anspruch auf eine Negativsteuer mit der Bezei chnung Beschäftigungsprämie geschaffen, die einen Anreiz zur Aufnahme oder zur Beibehaltung einer Bes chäftigung geben soll." Seit der Erhebung Revenus fiscaux (ERF) von 2001 werden zwei Methoden für die Bewertung der Auswi rkung der Beschäftigungsprämie auf den Arbeitsmarkt eingesetzt. Dabei wird jedes Mal ein Vergleich zwischen einer Gruppe des angesprochenen Personenkreises und einer Kontrollgruppe angestellt, deren Mitglieder zwar nicht von der Beschäftigungsprämie betroffen sind, jedoch ähnlich gelagerte Merkmale wie die erste Gruppe aufweisen. Es ergibt sich keine signifikante Auswirkung der Bes chäftigungsprämie auf die Beschäftigung, auch nicht, wenn nur der Beschäftigungsgrad verheirateter Frauen betrachtet wird. Diese Ergebnisse stimmen mit den Ergebnissen von ex ante-Untersuchungen überein, die schon die geringe Anreizwirkung der Reform hervorhoben. Sie erklären sich einerseits durch die geringe Höhe der Beschäf tigungsprämie im Jahr 2001 und andererseits sicher auch durch die lange Frist zwischen Wiederaufnahme einer Beschäftigung und tatsächlicher Auszahlung der Beschäftigungsprämie (bis zu 18 Monaten), was die Sichtbarkeit ihrer Vorteile mindert. Diese Ergebnisse sind jedoch zu relativieren. Unsere Untersuchung bezieht sich nämlich nur auf die Bes chäftigungsprämie, die für Arbeitseinkommen aus dem Jahr 2001 ausgezahlt wurde, als die Maßnahme ein Jahr nach Einführung wahrscheinlich noch wenig bekannt war. Seitdem wurden Änderungen vorgenom men (höhere Beträge bei Teilzeitarbeit, Anhebung der ausgezahlten Prämien, Vorauszahlungen und monatli che Auszahlungen), die zusammen mit einer zügigeren Bearbeitung durch die zuständigen Behörden die Anrei zwirkung positiv verändern könnten
Physics · Political science · Gender, Labor, and Family Dynamics · Labor market dynamics and wage inequality · Social Policies and Family
| Citations per year | 0.17 |
|---|---|
| Citation span | 2014 - 2024 (11) |
| Highly cited | No |