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Qu’est-ce qu’être pauvre aujourd’hui en Europe ? L’analyse du consensus sur les privations

Bibliographic Data

ID11976516
AuthorsJérôme Accardo (corresponding author), Thibaut De Saint Pol
Year2009
Volume421
Issue1
Pages3-27
Publication date2009-01-01
Peer ReviewedYes
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueEconomie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574
PublisherPERSEE Program (PUBLISHER)
DOI10.3406/estat.2009.7733
OpenAlexW2068410125
LanguageFR
Citations received4
References cited1

Anhand der vom INSEE 2006 durchgeführten Erhebung Lebensverhältnisse und der von der Europäischen Kommission 2007 in Auftrag gegebenen Eurobarometer-Umfrage 67.1 kann analysiert werden, welches Bild sich Franzosen und Europäer von der Armut machen und welche Entbehrungen diese zur Folgt hat. Armut kann in der Tat als Opfer einer Reihe von Entbehrungen definiert werden. Man spricht dann von Armut im Hinblick auf die Lebensverhältnisse. In der französischen Erhebung wird zwar die Hälfte der vorgeschlagenen Entbehrungen von über 50 % der Befragten als inakzeptabel betrachtet; ein Konsens besteht aber lediglich bei einer geringen Zahl von Entbehrungen, was von einer restriktiven Sichtweise der Armut zeugt, die sich auf schwere Entbehrungen bei der Ernährung, die funktionalen Mängel bei der Bekleidung, die überaus schlechten Wohnverhältnisse und die Schwierigkeiten bei der Gesundheitsversorgung beschränkt. Die Entbehrungen bei nicht lebensnotwendigen Bedürfnissen scheinen weniger inakzeptabel zu sein. In Frankreich wie auch in Europa scheinen die Meinungen weit auseinander zu gehen: Hinsichtlich der akzeptablen Entbehrungen werden völlig unterschiedliche Ansichten vertreten. Die üblichen soziodemografischen Deskriptoren haben nur eine begrenzte Auswirkung auf die Anworten. Sie ermöglichen es nicht, die Gruppen von Befragten zu identifizieren, in denen ein Konsens über eine besondere Armutsnorm besteht, die sich von der allgemeinen Norm erheblich unterscheidet. Dagegen gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. So zeichnet sich ein "nationaler“ Effekt ab, der die Schwierigkeit verdeutlicht, den Begriff der Armut in Bezug auf die Lebensverhältnisse bei internationalen Vergleichen zu verwenden

Art · Humanities · Political science · Social Policies and Family

  • Les formes de la pauvreté en Europe de l’Est

    Assen Slim•Revue d’études comparatives…•2010

  • Mieux comprendre les facteurs de risque de pauvreté en conditions de vie en contrôlant les caractéristiques inobservées fixes

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  • Création d’un score global dans le cadre d’une épreuve adaptative

    Open Access•Fabrice Murat, Thierry Rocher•Economie et Statistique /…•2009

  • Point de repère. Définir et mesurer la pauvreté

    Jean-Michel Charbonnel•Journal of Evidence-Informed…•2014

  • Bas revenus, consommation restreinte ou faible bien être

    Open Access•Daniel Verger•Economie et Statistique /…•2005

Unique citing works4
Citations per year0,24
Citation span2009 - 2014 (6)
Citation velocityhistorical
Highly citedNo
Citation typesNeutral: 4

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