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Réduction et crédit d’impôt pour l’emploi d’un salarié à domicile, conséquences incitatives et redistributives

Bibliographic Data

ID11976574
AuthorsClément Carbonnier (0000-0002-8520-8681, Equipes Traitement de l'Information et Systèmes, corresponding author)
Year2009
Volume427
Issue1
Pages67-100
Publication date2009-01-01
Peer ReviewedYes
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueEconomie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574
PublisherPERSEE Program (PUBLISHER)
DOI10.3406/estat.2009.8054
OpenAlexW2057161639
LanguageFR
Citations received2
References cited3

Die Ermäßigung der Einkommensteuer in Höhe von 50 % der Ausgaben, die bei haushaltsnahen Dienstleistungen anfallen, wurde mit dem Nachtragshaushaltsgesetz vom 30. Dezember 1991 eingeführt und war im Laufe der Zeit Gegenstand sehr unterschiedlicher Obergrenzen. Sie ist eine der zahlreichen steuerlichen oder sozialen Maßnahmen, um die Beschäftigung im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen zu fördern. Ziel ist auch eine Umverteilung zugunsten von Haushalten, die einen besonderen Bedarf an solchen Dienstleistungen haben (ältere Menschen, Haushalte mit kleinen Kindern), die sie sich aber ohne Unterstützung durch die öffentliche Hand nicht leisten können. Im Schnitt nehmen 7 % der Haushalte haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch. Am häufigsten sind dies ältere Menschen sowie Ehepaare, die beide berufstätig sind und Kinder zu versorgen haben. Die Höhe der Einkünfte der Haushalte ist bei der Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen die wichtigste Determinante: Vor allem den wohlhabendsten Haushalten werden Steuerermäßigungen gewährt. 2003 wurde die Obergrenze für die Steuerermäßigung heraufgesetzt. Diese Erhöhung bietet die Gelegenheit für eine ökonometrische Schätzung „im natürlichen Umfeld“ der Elastizität der Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen gegenüber den Lohnkosten. Die Reaktion der Nachfrage ist signifikant, aber von geringem Ausmaß. Der Ex-post-Analyse der Einkommensteuerreformen in den Jahren 2002 und 2003 ist zu entnehmen, dass die steuerlichen Kosten durch die Erhöhungen der Obergrenze vermutlich höher waren als die Haushaltskosten im Fall einer direkten Finanzierung der mit der Reform eingeführten neuen Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Anhebungen der Obergrenze ist somit eher eine Beihilfe für die Haushalte (und vor allem für die kinderreichen Familien und älteren Personen) als eine Maßnahme, mit der die Beschäftigung im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen substantiell erhöht werden kann

cons · Physics · Programming language · Computer Science · Social Policies and Family

  • Servants for the Knowledge-Based Economy? The Political Economy of Domestic Services in Europe

    Nathalie Morel•Social Politics International…•2015

  • Les « services à la personne » en France. L'impasse de stratégies univoques de croissance économique

    Florence Jany-Catrice•Revue française des affaires…•2016

  • Tax Credits, Labor Supply, and Child Care

    Susan L Averett, H Elizabeth Peters et al.•The Review of Economics and…•1997

  • Subsidizing Child Care by Mothers at Home

    Barbara R Bergmann•Feminist Economics•2000

  • L'emploi dans les services en France et aux États-Unis

    Open Access•Thomas Piketty•Economie et Statistique /…•1998

Unique citing works2
Citations per year0,18
Citation span2015 - 2016 (2)
Citation velocityhistorical
Highly citedNo
Citation typesNeutral: 2

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