Les schémas de concentration sectorielle au sein de l’Union européenne
L’Est miroir de l’Ouest
Bibliographic Data
| ID | 11976589 |
|---|---|
| Authors | Marie-Line Duboz (corresponding author), Rachel Guillain (Université de Bourgogne), Julie Le Gallo (0000-0002-7296-2415) |
| Year | 2009 |
| Volume | 423 |
| Issue | 1 |
| Pages | 59-76 |
| Publication date | 2009-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2009.8025 |
| OpenAlex | W2008730009 |
| Language | FR |
| Citations received | 2 |
| References cited | 6 |
In diesem Artikel wird die Entwicklung der sektoralen Konzentration in Europa anhand zweier Stichproben von Regionen analysiert: Regionen der 15 alten Mitgliedstaaten (EU15) im Zeitraum 1980-2004 und Regionen der mittel-und osteuropäischen Länder (MOEL) im Zeitraum von 1990-2004. Der von Brülhart und Traeger verwendete Entropieindex (2005) wird für die Landwirtschaft, das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor errechnet. Mit einem Verfahren des Typs block- bootstrap wird die statistische Signifikanz der Abweichungen zwischen Unterzeiträumen bewertet. Unsere Ergebnisse zeigen eine Entwicklung der Schemata sektoraler Konzentration in EU15 und in den MOEL, die die Erkenntnisse aus den geografischen Wirtschaftsmodellen bestätigen: Der Rückgang der Transaktionskosten ändert die Konzentration der Wirtschaftstätigkeiten. Nach diesen Erkenntnissen folgt auf eine erste Konzentrationsphase aber auch eine zweite Phase der Redispersion mit hoher wirtschaftlicher Konzentration. Unsere Ergebnisse bestätigen diese theoretische Schlussfolgerung nicht. Bedeutet dies, dass der Integrationsprozess noch nicht ausreichend fortgeschritten ist? Zur Beantwortung dieser Frage müssen die Kosten des Handelsverkehrs und ihre Entwicklungen im Sinne der geografischen Wirtschaftsmodelle geschätzt werden; diese Schätzungen werden zurzeit vorgenommen. Zudem zeigen unsere Ergebnisse, dass sich die Konzentrationsschemata zwar ändern, zwischen den west-und osteuropäischen Ländern aber keine Angleichung stattfindet. Aufgrund der wirtschaftlichen Besonderheiten der MOEL im Vergleich zu EU15 überrascht dieses Phänomen nicht: Der Strukturwandel in den neuen Mitgliedstaaten als Folge der Einführung der Marktwirtschaft beeinflusst die Verteilung ihrer Wirtschaftstätigkeiten, so dass sie sich von den alten Mitgliedstaaten unterscheiden. Im Hinblick auf die Kohäsionspolitik im Zeitraum bis 2013 ist dies aber nicht ohne Bedeutung: Die Zunahme der Konzentration in der Landwirtschaft und der Industrie der MOEL könnte zu einem größeren Einkommensgefälle pro Einwohner in diesen Ländern führen, was den von der Europäischen Union gesetzten Zielen zuwiderlaufen würde
Humanities · Political science · Philosophy · Regional Economics and Spatial Analysis · Regional resilience and development · Spatial and Panel Data Analysis
| Unique citing works | 2 |
|---|---|
| Citations per year | 0,13 |
| Citation span | 2010 - 2014 (5) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 2 |